Buffl

Differentialdiagnose - Symptome

DS
von Denise S.

Zeichen Autoimmunerkrankungen (chronisch, langsam)

z. B.

Diabetes

Typ 1 = autoimmun

Rheuma

Meist chronische Leiden des Bewegungsapparates (Gelenke, Muskeln, Knochen, Sehnen) und des Bindegewebes, die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen, oft durch Entzündungen (z. B. rheumatoide Arthritis) oder Stoffwechselstörungen (Gicht) ausgelöst werden und auch innere Organe betreffen können.

MS

Das Immunsystem greift fälschlicherweise die Schutzschicht (Myelin) der Nervenfasern an, was zu Entzündungen und Narbenbildung (Sklerose) führt.

Häufige Anzeichen sind Sehstörungen, Taubheitsgefühle, Muskellähmungen, Gleichgewichtsstörungen, extreme Müdigkeit (Fatigue) und kognitive Einschränkungen

(Neurodermitis)

  • Zeichen v. Entzündungen über längere Zeit

  • degenerative (durch Verschleiß, Abnutzung oder Alterung bedingte Rückbildung von Zellen, Geweben oder Organen, oft verbunden mit Funktionsverlusten)

    und destruktive (zerstörend, zum Zerfall [von Geweben] führend) Prozesse

  • Ansprechen auf Therapien eher schlechter

  • häufiges Therapiekonzept:

    Immunsupressiva MTX, Cortison = Verringerung Symptome

Methotrexat (MTX) ist ein starkes Zytostatikum und Immunsuppressivum aus der Gruppe der Folsäure-Antagonisten

Es ist der "Goldstandard" in der Behandlung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Psoriasis und Morbus Crohn. MTX wird meist einmal wöchentlich niedrig dosiert (7,5–25 mg) oral oder per Spritze verabreicht, wobei eine Folsäure-Supplementierung oft notwendig ist. 

Wichtige Informationen zu Methotrexat (MTX):

  • Anwendungsgebiete: Neben der Rheumatherapie wird MTX auch in der Onkologie (Chemotherapie) eingesetzt.

  • Wirkmechanismus: Es hemmt das Enzym Dihydrofolatreduktase, was die Zellteilung von entzündlichen Zellen und Krebszellen unterbricht.

  • Vorteile: Hohe Wirksamkeit bei chronischen Entzündungen, oft als Langzeittherapie geeignet.

  • Dosierung: Üblich sind 15–25 mg einmal wöchentlich.

  • Nebenwirkungen: Häufig treten Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Leberwertveränderungen auf.

  • Wichtige Sicherheitshinweise: Während der Behandlung (und für 1–3 Monate danach) ist eine zuverlässige Kontrazeption für Frauen und Männer zwingend erforderlich, da MTX stark teratogen (fruchtschädigend) wirkt. 

Glukokortikoide (umgangssprachlich oft Cortison/Kortison) sind

körpereigene Steroidhormone aus der Nebennierenrinde, die stark entzündungshemmend, antiallergisch und immunsuppressiv wirken. Sie regulieren Stoffwechselprozesse und werden synthetisch zur Behandlung von chronischen Entzündungen (z.B. Asthma, Neurodermitis, Rheuma) eingesetzt. Bei Langzeitanwendung können Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Bluthochdruck oder Osteoporose auftreten. 

Wichtige Fakten zu Glukokortikoiden:

  • Natürliche Hormone: Cortisol (aktiv) und Cortison (inaktiv) werden in der Nebennierenrinde produziert.

  • Medizinische Anwendung: Synthetische Wirkstoffe wie Prednisolon, Dexamethason oder Hydrocortison werden als Tabletten, Spritzen, Cremes oder Sprays eingesetzt.

  • Wirkmechanismus: Sie unterdrücken Entzündungsreaktionen und dämpfen das Immunsystem, was sie bei Autoimmunerkrankungen wirksam macht.

  • Nebenwirkungen: Risiken steigen bei hoher Dosierung und langer Anwendungsdauer, z.B. Hautverdünnung, Schlafstörungen, Fettumverteilung (Mondgesicht) und Diabetes.

  • Anwendungshinweise: Kortisonpräparate sollten nach längerer Einnahme nicht abrupt abgesetzt, sondern langsam reduziert („ausgeschlichen“) werden.

  • Missbrauch im Sport: Aufgrund der leistungssteigernden Wirkung unterliegen sie bestimmten WADA-Regeln. 

Author

Denise S.

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