Stammrisse
Hinweis:
Auf Süd- bis Südwestseite
Arten und Sortenwahl
Schilfmatte oder Kalkfarbe als Stammschutz
Bei Jungbäumen: Standortanpassung fördern durch bedarfsgerecht Wasser und Nährstoffversorgung
Bei etablierten Bäumen: Veränderung der Standortbedingungen durch Freistellen vermeiden
Schadbild:
Vertrocknete Blätter/ bräunliche Bereiche
zuerst junge Blätter
an Laub- und Nadelgehölze
kalte Temperaturen
Gegenmaßnahme:
Herkunft und Winterhärte des Pflanzgutes beachten
Reisig, Schilfmatten und Gewebebahnen in den ersten Standjahren
kalibetonte Spätsommer- oder Herbstdüngung
bräunliche Bereiche/Vertrocknet/Verbrennung
sonnenexponierte Stellen
Lufttrochenheit oder Wasserstress vorhanden
Standortgerechte Pflanzenauswahl
Akklimatisation im Halbschatten
Belüftung wenn im Gewächshaus
Schattierung
Stress durch ausgewogene Pflanzenernährung und Bewässerung vermeiden
Blattflecken/ Chlorosen
Verdrehung der Blätter und Triebe
verkümmern von Triebspitzen
Stockende Entwicklung
in der Nähe wurde Gespritzt
verwendung von Tiermist
Spritzen nicht bei Wind
Nicht-Zielpflanzen abdecken
Gezielte Applikation (Spritzschirme)
Reinigung der Pflanzenschutzgeräte
Bei Pflanzenschutzmittelrückständen: unbekannten Mist nicht verwenden/Pflanzen nicht Kompostieren/ Anbaupause
an immergrünen Pflanzen
ältere Blätter werden gelb und fallen ab
Gesunde Pflanze
Beobachten ob es dich tatsächlich um Putzen handelt
normaler Physiologischer Prozess
Grüner oder rostbrauner, herablaufender Belag am Stamm
an Apfel, Weiden, Pappel oder Walnuss
entwickelt sich bei Feuchtperioden
Rückgang bei Trockenheit
häufig an alten Gehölzen
Abbürsten
Stammanstrich
Freistellen
Neuzuwachs fördern
bei rostbraunem Belag: Rote Fadenalge
nicht schädigend für den Baum
Indikator für saubere Luft
Gegenmaßnahmen nicht notwendig
auf Stämmen und Ästen von Laubgehölzen
Gebilde mit Blättrigen oder Fadenförmigen auswüchsen
hellgrau bis gelb, häufig rund
zusammenlaufen der Flecken
Lebensgemeinschaft zwischen Pilz und Grünalge
an Obstbaum Nadel- oder Ziergehölz
schnelles Absterben der Vegetationszeit
Weißer Belag in Stammfußnähe unter der Rinde
eventuell Pilzgeruch, Harz und Schwarze Myzelstränge
Gehölz in Stresssituation
Stresssituation meiden
Entfernen des gesamten befallenem Gehölz ohne andere Wurzeln zu verletzen
nur Junge wüchsige Gehölze nachpflanzen
Einzelne Zweige an Laubgehölzen welken und sterben ab
dunkel verfärbte Zone im Holz
besonders an Gestresste Pflanzen ausgeprägt
Rückschnitt bis in das gesunde Holz
Schnittwerkzeug desinfizieren
Nachpflanzung mit weniger anfälligen Gehölzen
dringt über die Wurzel ein
anfällig sind Rhododendron, Götterbaum, Kastanie, Magnolie...
Gewebewucherungen an Blättern und Nadeln
teilweise filzartige Beläge, Verfärbungen, Triebspitzenverdickung, Blattwülste
lokal auftetende Symptome
Visueller Schaden
Befallene Pflanzenteile entfernen
dadurch verringern des Befalls im Folgejahr
Wirtsspezifischer Schadorganismus
Gallmilbe, Gallmücke, Gallwespe, Gallenläuse
Zellwachstum wird durch Speichelsekrete verändert
Teilweise Nachkommen in den Wucherungen
intensiver Blattfraß
Frühjahr bis Anfang Sommer
auftreten verstärkt bei warmer und trockener Witterung
diverse Sträucher und Blattarten betroffen
eventuell Gespinste, eventuell Fraßgesellschaften zu erkennen
Mechanische Entfernung der Raupen
Förderung von Vögeln
Eventuell Schutzmaßnahmen nötig
Bei bestimmten Arten gezielte Terminspritzungen möglich
allergische Reaktion bei Raupen des Eichenprozessionsspinner und Goldafter möglich
weitere Arten: Schwammspinner, Spindelbaumgespinstmotte,
Lochfraß an Blätern
an Schneeball, Weide und Pappel
Urheber nicht erkennbar
wiederkehrender Blattfraß Frühjahr und Sommer
Mechanische Entfernung der Larven
Rückschnitt im Herbst bei starkem Befall → entfernen der Eier
Bei jährlich wiederholendem Befall PSM nach austrieb der Blätter
Larve und Jungkäfer Fressen am Blatt
Eier werden an Triebspitzen abgelegt
Arten: Schneeballblattkäfer und weitere Arten
Buchtenfraß am Laub
verkümmern und absterben der Pflanzen
Rhododendron, Azaleen, Rosen, Flieder, Eibe, Alpenpveilchen, Primel, Hortensie, Chrysanthemen, Erdbeeren und Weitere betroffen
Anfang Sommer
Nematoden zur Bekämpfung der Käferlarven
bei Tofpflanzen Brett in Pflanzennähe, ablesen der Käfer am Morgen
Fressfeinde wie Igel und Spitzmaus fördern
PSM Einsatz möglich
Käfer → Blattfraß
Larven → fraß an Feinwurzeln, Wurzelrinde, Stamm und Stängelteilen
Nachtaktiv und häufig in Pflanztrögen
Verfärbung einzelner Triebspitzen im Frühjahr
erst graugrün später Braun
kleine dunkele Fruchtkörper auf den abgestorbenen Triebspitzen im Sommer
scharfe Abgrenzung zum gesunden Gewebe
meist nur triebe betroffen
an Lebensbaum, Wacholder und Scheinzypresse
Nährstoffversorgung und Standort anpassen
Abgestorbene Triebspitzen zum gesunden Holz zurückschneiden
PSM möglich gegen pilzliche Blattfleckenerreger
greift geschwächte triebe an
bei 4 °C noch aktiv
Verwechslungsgefahr mit Miniermottenbefall
auftreten bei Kalzium und Magnesium Unterversorgung
durch feuchte und enge Standorte gefördert
dunkle relativ große Laus
Massenauftreten an Zweigen, Ästen und Stämmen
Kiefern, Fichten, Tannen, eventuell andere Koniferen und Laubbäume
mit Wasser abspritzen
keine PSM notwendig
Eiablage an Nadeln und jungen Zweigen
erzeugt Honigtau (von Bienen zu Tannenhonig)
bei 18-25°C besonders aktiv
gelb-bräunliche flecken an Nadeln
alten Nadeln eher an unteren inneren Zweigen
Nadelfall ab Mai von Innen nach außen
völlige Verkahlung möglich
vor allem Blaufichten betroffen
optimale Nährstoffversorgung vorbeugend
Klopfprobe: verdächtiger Zweig über hellem Papier abklopfen, bei mehr als 5 Läusen → Behandlung notwendig
grüne Läuse mit roten Augen
Eiablage und Überwinterung an den Nadeln
PSM möglich
hasel- bis walnussgroße Gallen an Fichten, Lärchen und Douglasien
im aufgeschnittenen zustand sind Läuse erkennbar
Wirtswechsel möglich → weiße Wachshäufchen an Nadeln von Lärche
PSM nicht notwendig
Überwinterung als Larve an Knospenbasis
absterben einzelner Seitentriebe
an Thuja, Juniperus, Cupressus oder Chamaecyparis
Bohrmehl und Harz an Ansatzstelle der Triebe zu erkennen
Entfernen befallener Äste bis in den Herbst
Durch Brutfraß geschädigte Pflanzen Vernichten
Kein PSM vorhanden (versteckte Lebensweise)
Brutfraß unter der Rinde führt meist zum Tod der Pflanze
Grau- bis Gelbfärbung der Spitzen später durchscheinend
an Lebensbaum und Scheinzypresse
ab ende Juni bei Schütteln auffliegen weißer Falter
regelmäßiger schnitt bis Anfang Juni zur Befallsreduzierung
PSM möglich wenn Juli/August bevor Raupen sich in die Triebspitzen einbohren
hell-, orangene- bis dunkelbraune Flecken vom Blattrand aus
verstärkter Laubfall
dunkle Streifen an den Trieben
später absterben ganzer Triebe
an Buchsbaum
zurückschnitt und Falllaub entsorgen
beim nachpflanzen auf Sortenwahl und Junge wüchsige Pflanzen achten
Überkopfbewässerung vermeiden
PSM nicht empfohlen
Pilz bei warmen und feuchten Temperaturen besonders aktiv
zuerst fahlgrüne Blattverfärbungen an einzelnen Trieben
später absterben ganzer zweige
aufreißen der Rinde möglich
rosa Beläge auf der Blattunterseite
abgestorbenes Material und befallene Pflanzen entsorgen
Austausch durch andere Art
löffelförmiges zusammenrollen → Triebspitzen Kohlkopf-ähnliches gebilde
kleine gelbgrüne Larven im Inneren
Wachsausscheidungen erkennbar
eventuell Schwärzepilz
bei Symptomen Rückschnitt zur Befallsreduzierung
PSM bei starkem befall im April Mai beim auftreten der Adulten Form anwenden
bräunliche Flecken auf der Blattoberseite (bilden sich Herbst bis Frühsommer)
Hohlräume erkennbar
Blattgewebe auf Unterseite leicht angeschwollen
Rückschnitt bei beginnender Gallenbildung (Zwischen Juli und März)
Vernichtung des Schnittgutes
PSM nur bei sehr starkem Befall
heranwachsen und Überwinterung der Larven in den Gallen
Schwärme der Adulten im Mai/Juni nahe der Wirtspflanzen
Eiablage auf Blattunterseite
Fraßschäden an Blättern und Rinde, Kahlfraß möglich
Gespinste und Kotkrümel erkennbar
Raupen grün mit schwarz-weißen Seitenbändern
Falter weiße Flügel mit bräunlichem Rand
Absammeln und entsorgen der Raupen
insektenpathogene Nematoden
Rückschnitt im Herbst → Entfernung der Überwinterungskokons
PSM im Larvenstadium möglich
1,5 Generationen im Jahr
Larvenstadien März/April und Juli
Längliche braune Schildläuse
gelb werden und absterben der Triebe durch Saugtätigkeit möglich
an Buchsbaum und anderen Gehölzen
herausschneiden stark befallener Triebe
PSM auf Ölbasis nach Schlupf der Jungtiere im Frühsommer
Gelbliche-weiße regelmäßige Sprenkelungen auf den Blättern
Überwinterung als rote Eier
Stark befallene Triebe herausschneiden
PSM auf Ölbasis im Frühjahr
Zuletzt geändertvor 12 Tagen