Entwicklungsanalyse
Gegenwärtige Situation wird durch den Blick in die Vergangenheit analysiert
Ziel nicht erreicht —> Fehleranalyse
Ziel erreicht —> Erfolgsfaktoren
Vergangene Entwicklung
Bilanzkennzahlen (Eigen-/ Fremdkapitalquote)
Umsatz-/ Kostenentwicklung
Auftrags-/ Kundenstruktur
Zukünftige Entwicklung
Marktstudien, Trendforschung
Medienberichte, Konjunkturprognosen
Umsatz-/ Rentabilitätsvorschau
Personalbedarfsplanung, Demografische Entwicklung
Planung
Planung bedeutet die gedankliche Vorwegnahme der Zukunft, um formulierte Ziele zu erreichen
Planungsnnutzen und -aufwand muss man abwägen
Vorteile vorausschauende Planung
steigert die Produktivität (schneller Abschluss von Aufträgen)
ermöglicht realistische Vorgabe von Zielen
Chancen und Risiken können besser eingeschätzt werden
Ressourcenschonend (Arbeit, Material, Geräte, Werkzeuge)
Schaffung von Kontrollmöglichkeiten
Zeitliche Planung
Vergangenheit
kurzfristige Planung -> bis 1 Jahr
mittelfristige Planung -> bis 3 Jahre
langfristige Planung -> bis 5 Jahre
Strategische Planung
mittel- bis langfristig
umfasst mehrere betriebliche Bereiche (Finanzen, Personal, Marketing)
Unternehmen als Gesamtheit
Operative Planung
kurz- bis mittelfristig
umfasst einzelne Planungsgegenstände
konkrete Details und Abläufe
der strategischen Planung untergeordnet
Planungsbereiche
kaufmännische Planung
Ressourcenplanung
organisatowische Planung
Kaufmännische Planung
kaufmännische Planugn umfasst Umsatz-, Kosten- und Liquiditätsplanung
beinhaltet Finanz- und Finanzierungsplanung, besonders bei Investitionen
umfasst Marketing- und Absatzplanung (Leistunngsspektrum, Zielgruppen, Vertriebswege)
Die Ressourcenplanung steuert gezielt den Einsatz von Personal, Material und Geräten im Unternehmen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten
Dabei werden auch mögliche Erweiterungen wie die Anschaffung neuer Anlagen oder Maßnahmen zur Personalentwicklung berücksichtigt
Eine strategische und vorausschauende Nutzung der vorhandenen Ressourcen ist besonders für die mittel- und langfristige Unternehmensplanung entscheidend
Organisatorische Planung
Organisatorische Planung beschäftigt sich mit den konkreten Abläufen im Unternehmen, inklusive zeitlicher und inhaltlicher Planung von Aufträgen sowie Qualitätsmanagement
Die Einbindung von Meilensteinen ermöglicht eine zeitnahe Überprüfung des Fortschritts
Meilensteine dienen als Ansatzpunkt für kurzfristiges Eingreifen und Kurskorrekturen, falls notwendig
Planungsphasen
Problem-/ Zieldefinition
Analyse der Problemsituation
Generierung von Ideen
Bewertung von Ideen
Entscheidung
Auswahl und Planung der geeigneten Maßnahmen
Kontrolle der umgesetzten Maßnahmen
Analysewerkzeuge
Stärken-/ Schwächen-Analyse
Benchmarking
ABC-Analyse
Kosten-Nutzen-Analyse
Nutzwertanalyse
Kreativitäts- und Planungstechniken
Brainstorming
Mind-Map
Metaplan-Technik
Morphologischer Kasten
Die Stärken-/Schwächen-Analyse bewertet interne betriebliche Faktoren
Positive Aspekte werden als „Stärken“, negative als „Schwächen“ aufgeführt
Stärken und Schwächen werden mithilfe von Fakten und Durchschnittswerten der Branche eingeordnet
Betriebsvergleiche, z. B. von Innungen, unterstützen bei der Einordnung
Benchmarking vergleicht den eigenen Betrieb gezielt mit erfolgreichen Unternehmen, um deren Erfolgsfaktoren zu erkennen
Es wird analysiert, welche Strategien und Vorgehensweisen der Marktführer anders oder besser umsetzt als der eigene Betrieb
Die gewonnenen Erkenntnisse werden genutzt, um passende Maßnahmen und Strategien für das eigene Unternehmen abzuleiten und zu übernehmen
Die ABC-Analyse hilft, Prioritäten bei Materialien zu setzen
Materialien werden in A (teuer und selten genutzt), B (mittelpreisig und häufiger genutzt) und C (günstig und sehr häufig genutzt) eingeteilt
Sie wird besonders in der Materialwirtschaft zur Optimierung von Lagerhaltung, Beschaffung und Materialfluss eingesetzt
Vor jedem geplanten Vorhaben sind Kosten und Nutzen systematisch zu analysieren
Erfasst werden alle entstehenden (Zusatz-)Kosten sowie deren Auswirkung auf die Gesamtkostenrechnung
Der betriebliche Nutzen, z. B. zusätzliche Umsätze, Imagegewinn oder Produktivitätssteigerung, wird quantifiziert
Eine Umsetzung ist wirtschaftlich sinnvoll, wenn der Nutzen die entstehenden Kosten übersteigt
Die Nutzwertanalyse dient zur Auswahl zwischen verschiedenen Entscheidungsalternativen
Entscheidungskriterien werden festgelegt und die Alternativen anhand dieser bewertet
Jeder Alternative werden für jedes Kriterium Punkte zugeordnet; Kriterien können unterschiedlich gewichtet sein
Die Alternative mit der höchsten Gesamtpunktzahl wird als beste Option ausgewählt
Gruppe entwickelt gemeinsam Ideen
Alle Vorschläge sind gleichberechtigt ohne Bewertung und werden sichtbar gemacht -> Flip-Chart
Abschließend erfolgt eine Diskussion der einzelnen Vorschläge
Vorhaben, Ziel oder Problem steht im Mittelpunkt
Aspekte erkennen, die sich daraus ergeben
Diese Aspekte werden dann wiederum jeweils weiterentwickelt
Grafische Darstellung der Zusammenhänge
Problem-/ Fragestellung wird definiert und einer Gruppe vorgegeben
Ideen werden auf Moderationskarten geschrieben und anschließend gesammelt und angepinnt
Ideen, die inhaltlich zusammengehören werden gruppiert (geclustert -> Cluster -> Ideenfelder)
Diese können diskutiert und bewertet werden
Zu Beginn werden die relevanten Aspekte, sogenannte Parameter, festgelegt
Für jeden Parameter werden verschiedene Alternativen (Variablen) gesammelt und diskutiert
Durch die Kombination und Bewertung der Möglichkeiten können neue Ideen und Maßnahmen entstehen
Zuletzt geändertvor 9 Tagen