Lerchs Schlussfolgerung in 4 Sätzen
Wandelbare und teilweise irrationale Präferenzen zwingen nicht zur Aufgabe der Konsumentensouveränität.
„Kollektive“ Präferenzen sind nicht automatisch moralisch überlegen und haben große praktische/logische Probleme.
Die „Citizen-vs-Consumer“-Hierarchie hilft bei echten Trade-offs kaum und birgt paternalistische Risiken.
Der zentrale legitime Grund für Einschränkungen ist die Betroffenheit Dritter (inkl. zukünftiger Menschen) → deshalb braucht es Regeln/Preise/Institutionen, aber das Prinzip bleibt als Leitidee wichtig.
Agenda 2023 nach Rade macher
Radermacher argumentiert, dass die SDGs (Agenda 2030) zwar richtige Ziele formulieren, aber keine glaubwürdige Umsetzungslogik haben – vor allem wegen Finanzierung, falschem politischen Framing (zu national gedacht) und fehlendem systemischen Ansatz. Als Schlüssel schlägt er einen „Marshallplan mit Afrika“ vor, kombiniert mit einer Allianz für Entwicklung und Klima, die massiv mehr Geldflüsse (öffentlich + privat) in nachhaltige Entwicklung und Klimaschutz lenken soll.
Was schlägt rade macher vor
Marshallplan für afrika
Zuletzt geändertvor 9 Tagen