Buffl

inspired by Altklausur

Aw
von Anna-Elisabeth W.





Was unterscheidet die Interaktion zwischen Antigen und Antikörper und zwischen Enzym und Substrat?

Antigen-Antikörper:

  • Die Bindung zwischen Antigen und Antikörper ist hoch spezifisch und beruht auf komplementären strukturellen Eigenschaften zwischen der Bindungsstelle des Antikörpers (Paratop) und der Bindungsstelle des Antigens (Epitop).

  • Diese Bindung ist oft nicht-kovalent und umfasst verschiedene Arten von Wechselwirkungen wie elektrostatische Anziehung, Van-der-Waals-Kräfte, Wasserstoffbrückenbindung und hydrophobe Effekte.

  • Funktion im Immunsystem

Enzym-Substrat:

  • Die Bindung zwischen Enzym und Substrat ist ebenfalls hoch spezifisch, wobei das aktive Zentrum des Enzyms und das Substrat komplementäre strukturelle Eigenschaften aufweisen.

  • Im Gegensatz zur Antigen-Antikörper-Bindung ist die Bindung zwischen Enzym und Substrat oft eine vorübergehende kovalente oder nicht-kovalente Wechselwirkung, die während der Reaktion gebildet wird und sich anschließend wieder löst.

  • Die Bindung zwischen Enzym und Substrat ermöglicht es dem Enzym, das Substrat zu binden und eine chemische Reaktion zu katalysieren, indem es den Übergangszustand stabilisiert und die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht.

  • Funktion im Stoffwechsel

Die Interaktion zwischen Antigen und Antikörper dient der spezifischen Erkennung und beruht auf reversiblen, nicht-kovalenten Bindungen, ohne dass Antigen oder Antikörper chemisch verändert werden. Die Bindung zwischen Enzym und Substrat führt hingegen zur Katalyse einer chemischen Reaktion, bei der das Substrat in ein Produkt umgewandelt wird.

Lac-Operon

  • definiere Operon

  • Aktivatoren des Operators benennen und erläutern


a)

  • Operon ist eine Gensequenz auf der DNA, wo die RNA-Polymerase bindet, um eine mRNA zu synthetisieren. Der Repressor kann die Genregulation beeinflussen, indem es am Operon bindet und damit die Bindung der RNA-Polymerase an den Operon verhindert.


b)

  • In Anwesenheit von Lactose wird Lactose durch das Enzym beta-Galactosidase zu Allolactose isomerisiert, wodurch es am Repressor bindet. Die Bindung vom Repressor am Operator wird gelöst, wodurch die Transkription startet.

  • beim künstlichen Inhibitor IPTG passiert genau das gleiche.

——————————————————————————-


a)

  • ist eine Funktionseinheit der prokaryotischen DNA und besteht aus Promotor, Operator und Strukturgenen.

  • Regulatorische Proteine als Repressoren oder als Aktgivatoren mit den Operatoren in Wechselzahl treten und dadurch die Transkription der Gene im Operon an- oder abschalten.

b)

-> vorhandensein von Lactase:

  • beta-Galactosidase zu Alldolactose umgewandelt welches als Induktor an den Repressor bindet. -> Konformationsänderung -> Repressor löst sich -> Transkription der Strukturgene => Lactoseabbau.

-> Mangel-Glucose:

  • cAMP steigt, bindet an CAP => CAP-cAMP-Komplex

  • RNA-Polymerase bindet an Promotor

  • Transkriptionsaktivität steigt; Abbau der Lactose steigt!

  • IPTG-Aktivator bindet an dem aktiven Zentrum des Repressorproteins -> Konformationsänderung -> Transkriptions der Strukturgene, IPTG wird nicht metabolisiert. IPTG strukturelle Ähnlichkeit mit Lactose.


nenne 3 Möglichkeiten über die ein Signal, das über Galpha-s-gekoppelte Signalwege eingeschaltet wurde, wieder inaktiviert werden kann!

  1. Hydrolyse der GTP-alpha-UE

  2. Phosphodiesterase sorgt für Umwandlung von cAMP zu AMP => keine Wirkung

  3. Desensitivierung und Internalisierung des Rezeptors

———————————————————————————


Drei Möglichkeiten zur Inaktivieren:

  • durch die Absplatung einer Phosphatgruppe von GTP -> GDP wird das G-Protein inaktiviert

    • Wichtig: Es ist kein „Abspalten einer Phosphatgruppe von GTP → GDP“ durch den Rezeptor, sondern eine Eigenaktivität der α‑UE, oft durch GAPs beschleunigt.

    • Merksatz: Aktiv = Gα‑GTP, inaktiv = Gα‑GDP.


  • die beta-gamma-UE bildet eine Plattform für das Andocken von G-Protein-Rezeptor- spezifischen (GRK). Dies phosphoyliert die intrazelluläre Domäne.

  • beta-Arrestin bindet an das phosphorylierte Segment und blockiert den Rezeptor für weitere G-Protein-Aktivierung

    => Homologe Desensitivierung

    • Deine drei Punkte zu GRK/Arrestin passen inhaltlich, nur „Plattform durch βγ‑UE“ ist eher vereinfacht; entscheidend ist: aktivierter Rezeptor → GRK → Phosphorylierung → Arrestinbindung → GPCR für G‑Proteine „blind“.


  • Antagonisten die sich an den Rezeptor binden und diesen vorübergehend blockieren -> cAMP sinkt

  • Gi-gekoppelte Rezeptoren die eine hemmende WIrkung haben.


  • Herunterregulation: Auf der cytosolischen Seite ist die Membran von einem Mantel aus polymerisierten Clatrinmolekülen überzogen. Die Vesikel streifen ihrem Clatrinmantel ab und fusionieren zu Endosomen, den Vorläufern der Lysosome. Im sauren Millieu dissoziiert der Ligand vom Rezeptor und die internalisierten Rezeptoren durch Phosphatasen dephosphoryliert und damit resensitiviert. Die Rezeptoren können nun mit den Liganden in lysosomale Kompartimente verfrachtet und von der Protease abgebaut.

    • recycelt werden (zurück an die Plasmamembran → Resensitivierung), oder

    • in späte Endosomen/Lysosomen geschickt und proteolytisch abgebaut → Downregulation der Rezeptorzahl an der Oberfläche.

    • Damit hast du sowohl die kurzfristige Regulation (GTPase, Desensitivierung) als auch langfristige (Downregulation) abgedeckt.

-> GRK = G-Protein-gekoppelte Rezeptorkinasen


Erläutere die Unterschiede bei der Aktivierung des Wassers bei Serin- Cystein- und Aspartat-Proteasen

Serin- und Cystein-Proteasen haben beide Histidin und dazu entweder Serin oder Cystein im aktiven Zentrum.

  • Das His entzieht dem Ser/ Cys ein H+, wodurch die Hydroxygruppe der Serins (oder die Thiolgruppe des Cysteins) einen nucleophilen Angriff auf die Peptidbindung durchführen kann. Es entsteht ein Acyl-Zwischenprodukt, welches im zweiten Schritt von Wasser angegriffen wird.


Aspartat-Protease besitzt im aktiven Zentrum 2 Aspartate

  • das eine Aspartat protoniert den Carboxylsauerstoff der Peptidbindung, während das zweite Aspartat das Wasser deprotoniert. Dieses macht einen nucleophilen Angriff auf die Peptidbindung. Hier greift H2O dirket an.

—————————————————————————————

Serinproteasen:

  • kat. Triade aus Histidin, Asparaginsäure und Serin

  • Säure-Base-Katalyse: Histidin = basischer Katalysator

    • Histidin wirkt als Base, deprotoniert zuerst Ser‑OH (Bildung des Ser‑O⁻) und im Deacylierungsschritt das Wasser, das dann das Acyl-Enzym angreift.

  • kovalente Katalyse: durch die OH-Gruppe des Serins erfolgt der nucleophile Angriff

Cysteinproteasen:

  • kat. Dyade Cystein und Histidin

  • basenkat. Stimulation des Cystein durch Histidin -> positiv geladenes Histidin durch negativ geladene Aspartat-Seitenkette stabilisiert

  • Thiolat greift das C1-Atom nucleophil an

  • Proton vom Histidin lagert sich an das N-Atom C1-Peptidbindung an

  • Acylenzym wird an teilweise positiv geladene C1-Atom Phyrolysiert -> Proton lagert sich am Cysetin

  • Auch hier wird für die Deacylierung ein Wassermolekül aktiviert, typischerweise ebenfalls durch Histidin (allgemeine Base), analog zur Serinprotease, was du implizit meintest.

  • Ergänzen: Nach Bildung des Thioester‑Acyl‑Enzyms wird Wasser durch Histidin als Base aktiviert und greift den Thioester an, wodurch das Enzym regeneriert wird.


Aspartat-Proteasen:

  • im kat. Zentrum 2 Aspartat-Reste

  • gehen H-H- Brücken mit dem Substrat ein

  • H2O bindet an das aktive Zentrum -> neg. O wird durch das positiv geladenes H vom Aspartatrest stabilisert

    Besser: Wasser ist über H‑Brücken an beide Asp‑Carboxylate gebunden; eines der Asp nimmt ein Proton auf (Base), das andere stabilisiert das entstehende Hydroxid/Intermediat. Wichtig: Es gibt kein kovalentes Acyl-Enzym; der nukleophile Angriff des aktivierten Wassers erfolgt direkt auf die Peptidbindung

  • -> Polarisation H2O -> nucleophiler Angriff der Peptidladung


-> Alles Endopeptidasen (Spaltung in Polypeptidkette) -> Wassermoleküle muss bei allen aktiviert sein.














GLUT4 unterscheidet sich in der Glucoseaufnahme von den Transportern in den Darmepithelzellen. Erläutere die Unterschiede der Transporter. Gehe auf Details der Unterschiede ein.

GLUT4- Transporter ist Insulinabhängig!

  • Nur durch einen Insulinreiz kann Glucose über den GLUT4-Transporter in den Muskel aufgenommen werden, DIes geschieht passiv und ohne Energieverbrauch (ATP).

————————————————————————

  • GLUT4 ist ein Glucosetransporter, der die insulinabhängige Glucoseaufnahme in Skelettmuskulatur, Herzmuskelzellen und Fettzellen reguliert. Das Insulin regt die Translokation von GLUT 4 aus intrazellulären Vesikeln zur Plasmamembran der Zelle an (geschwindigkeitsbestimmender Schritt).

  • Auch bei körperlicher Aktivität, erhöhte Calcium-Konzentration und Aktivierung der AMP-abhängigen Kinasen. Es befindet sich nur in den Muskel- und Fettgewebszellen. Ebenso ist die Affinität zu Glucose größer. Seine Aktivität kann schnell durch die Translokation von Vesikeln zur Zelloberfläche gesteigert werden.

  • GLUT1 und GLUT2 haben im geg dazu eine geringere Affinität und halten die Glucosekonzentration aufrecht.

  • GLUT1/GLUT2-Rolle : GLUT1 (ubiquitär, hohe Affinität) und GLUT2 (Leber/Darm, niedrige Affinität, Km ≈ 17 mg/dl) halten keine Glucosekonzentration aufrecht – sie ermöglichen passiven Transport basierend auf Gradienten; GLUT2 dient der Glucose-Sensorik in β-Zellen und basolaterer Abgabe im Darm.

  • GLUT4 und Darmtransporter unterscheiden sich grundlegend in Mechanismus und Lokalisierung. GLUT4 ermöglicht die insulinabhängige Glukoseaufnahme in Muskel- und Fettzellen, während im Darmepithel SGLT1 und GLUT2 für die Aufnahme aus dem Lumen sorgen


  • Wie schaffen es die Zellen, mit dem Extrazellulärraum zu kommunizieren?

  • nenne zwei weitere Bestandteile der Zytoskeletts


Die Zelle kommuniziert mit dem Extrazellulärraum durch die endokine (Hormone), parakrine, synaptische und kontaktabhängige Signalübertragung. Die Weiterleitung des Signals erfolgt dabei elektrisch oder durch verschiedene Signalmoleküle.


In der eukaryotischen Zelle unterscheidet man drei Klassen von Zytoskelettfilamenten, die jeweils von unterschiedlichen Proteinen bzw. Proteinklassen gebildet werden, spezifische Begleitproteine besitzen und sich auf jeweils verschiedene Weise an den Aufgaben des Zytoskeletts beteiligen:

  • Aktinfilamente,

  • Intermediärfilamente,

  • Mikrotubuli

  • Rezeptor-Ligand-Bindung: Zellen können Signalmoleküle oder Liganden aus dem Extrazellulärraum binden, die dann an spezifische Rezeptoren auf der Zelloberfläche binden, um eine zelluläre Antwort auszulösen.

  • Gap Junctions: Diese sind spezielle Kanäle zwischen benachbarten Zellen, die einen direkten Austausch von Ionen und kleinen Molekülen ermöglichen, was eine schnelle interzelluläre Kommunikation ermöglicht.

  • Exozytose und Endozytose: Zellen können Moleküle durch Exozytose freisetzen, wobei Vesikel aus der Zelle in den Extrazellulärraum verschmelzen. Durch Endozytose können Zellen auch extrazelluläre Moleküle aufnehmen.

  • Zell-Zell-Kontakte: Zellen können über verschiedene Arten von Zell-Zell-Kontakten kommunizieren, einschließlich Adhäsionsmolekülen wie Cadherinen und Integrinen, die Zellen mechanisch miteinander verbinden können.

  • Chemische Signale: Zellen können chemische Signale in Form von Hormonen, Neurotransmittern oder Zytokinen freisetzen, die dann durch den Extrazellulärraum diffundieren und entfernte Zellen beeinflussen können.


Wie wird bei der oxidativen Phosphorylierung ATP gewonnen? Kurz den Ablauf beschreiben

Komplex I = NADH-Dehydrogenase

  • Cofaktoren: FMN (Flavinmononukleotid)

  • Eisen-Schwefel Zentrum über Cysetin gebunden

  • Übertragung von 2 Eelektronen werden FMNH2 entsteht

-> von hier Übertragung über ein Semichinon-Intermediat auf Eisen-Schwefel-Zentrum

-> von hier Übertragung auf das lipophile Ubichinon

=> 4 H+ von der Matrixseite für einmal Elektronentransport auf Ubichinon


Komplex II = Succinat-Dehydrogenase

  • 2 Elektronen werden von FADH2 kaskadenartig über mehrere Eisen-Schwefel-Zentren auf Ubichinon übertragen

  • kein Beitrag zum Aufbau des Protonengradienten


Komplex III = Cytochrom-C-Reduktase

  • Ubichinon überträgt Elektronen auf Komplex III

  • transferiert Elektronen auf das lösliche Cytochrom C

  • transportiert 2 Protonen über innere Mitochondrienmembran


Komplex IV Cytochrom-C-Oxidase

  • Übertragung von ELektronen von Cytochrom C auf Sauerstoff -> Bildung von Wasser

  • 4 Elektronen von der Matrix in die Mitochondrienmemrban


Komplex V = ATP-Synthase

  • nutzt protonenmotorische Kraft zur ATP-Synthese

  • ADP-P -> ATP + H2O

  • ATP-Transport, nutzt Protonengradient. Mit ATP/ADP Translokase


——————————————————————————-

Bei der oxidativen Phosphorylierung wird ATP durch die Kopplung von Elektronentransport und Protonengradient-Synthese gewonnen.

  1. NADH und FADH₂ geben ihre Elektronen an die Atmungskette in der inneren Mitochondrienmembran ab (NADH an Komplex I, FADH₂ an Komplex II). Die Elektronen werden über Ubichinon (Q) und Komplex III auf Cytochrom c und schließlich über Komplex IV auf O₂ übertragen, dabei entsteht Wasser.

  2. Komplex I, III und IV pumpen dabei Protonen aus der Matrix in den Intermembranraum und erzeugen so einen elektrochemischen Protonengradienten (protonenmotorische Kraft).

  3. Die ATP-Synthase (Komplex V) lässt Protonen entlang dieses Gradienten zurück in die Matrix strömen; Die freiwerdende Energie treibt die Phosphorylierung von ADP zu ATP (chemiosmotische Kopplung).


Benenne 2 Enzymkaskaden, in denen die proteolytische Prozessierung von Enzymen von entscheidender Relevanz für das Fortschreiten des Signals ist.


  1. Die Aktivierung der Blutgerinnungskaskade: Hier ist die proteolytische Aktivierung von Enzymen wie Thrombin und Faktor X von entscheidender Bedeutung für die Umwandlung von inaktiven Vorläuferproteinen in aktive Formen, die an der Blutgerinnung beteiligt sind. Diese Kaskade ist entscheidend für die Blutgerinnung und die Wundheilung.

  2. Die Notch-Signalwegkaskade: Notch ist ein Transmembranrezeptor, der an zelluläre Kommunikation und Entwicklung beteiligt ist. Die Aktivierung von Notch erfordert proteolytische Spaltungen durch Enzyme wie die γ-Sekretase. Die Freisetzung des intrazellulären Domänenfragments von Notch durch diese Spaltung ist entscheidend für die Weiterleitung des Signals und reguliert die Genexpression, die Zelldifferenzierung und andere zelluläre Prozesse

————————————————————————————

Zwei klassische Enzymkaskaden, in denen proteolytische Prozessierung (Spaltung inaktiver Zymogene zu aktiven Enzymen) für das Signal-Fortschreiten entscheidend ist, sind die Blutgerinnungskaskade und die Apoptose-Kaskade.


Blutgerinnungskaskade

  • Bei der intrinsischen und extrinsischen Gerinnungskaskade werden inaktive Proenzyme (z. B. Faktoren VII, IX, X) durch spezifische Proteasen sequentiell gespalten und aktiviert; dies kulminiert in der Thrombinbildung, die Fibrinogen zu Fibrin verarbeitet und so den Blutpfropf bildet.


Apoptose-Kaskade

  • In der intrinsischen Apoptose werden Initiator-Caspasen (z. B. Caspase-9) durch proteolytische Aktivierung freigesetzt, die dann Effektor-Caspasen (z. B. Caspase-3, -7) spalten; diese zerlegen zelluläre Proteine und führen zum programmierten Zelltod.


Tumorentstehung

  • a) Frage zum Rb

  • b) Welche Aufgabe hat Rb in der Tumorentstehung

  • c) Kontrollstellen im Zellzyklus und Funktion von p53



————————————————————————————-



Tumorsupressor Rb (Retinoblastumorprotein)

  • überwacht Restriktionspunkt beim Übergang der späten G1-Phase in der S-Phase

  • mit überschreiten des R-Punkts geht die Zelle in die Teilungsphase über

    -> ohne Kontrolle des R-Punktes: unkontrollierte Proliferation

    -> zelluläre Differenzierung ist auf Stopp des Zellzyklus am R-Punkt angewiesen

  • Phosphorylierungsgrad

    -> von Rb entscheidet, ob die Zelle den R-Punkt überschreitet

    -> in der G1-Phase: hypophosphorylierte aktive Form -> bindet und inaktiviert Transkriptionsfaktor E2F

  • bei Stimulation der Zelle mit Wachstumsfaktoren wird Rb von Cyclin-D-CDK 4/6-Komplex phosphoryliert -> entlässt E2F aus der Bindung

    -> Expression von Cyclin E & CDK2

    • -> Komplex Cyclin E / CDK2; Hyperphosphoryliert und inaktiviert Rb

    • -> weiter zu noch mehr E2F wird freigesetzt

      • Expression von Cyclin A, CDK1; Dihydrofalat-Reduktase LDHFR, DNA-Polymerase a

    • hyperphosphorylierter Zustand bis zum Ende der M-Phase

    -> bei EIntritt in die nächste G1-Phase, durch Protein-Phosphatase PP-1 dephosphoryliert

  • Tumorzellen können Rb inaktivieren und so die Proliferation antreiben z.B. über das myc Onkogen



Induktion der Apoptose durch Tumorsuppressor p53

  • p53 kann der Zelle bei irreparablen DNA-Schäden z.b. durch ionisierende Bestrahlung in die Apoptose schicken

  • dazu Expression des bax-Gens

  • bax-Proteins reguliert an der äußeren Mitochondrienmembran mit anderen der Bcl-2-Familie die Freisetzung von Cytochrom c aus dem Intermembranraum in das Cytosol

  • Cytochrom C bindet Apaf-1 & Procaspase-9 => Caspase gehemmt

  • Caspase spaltet Substrate an Aspartylresten

  • aktiviert Effektorcaspase => Zelltod


























































Author

Anna-Elisabeth W.

Informationen

Zuletzt geändert