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Werbung Kinder 5: Van Reijmersdal, E. A., Rozendaal, E., & Buijzen, M. (2012). Effects of prominence, involvement, and persuasion knowledge on children’s cognitive and affective responses to advergames.

FP
von Federico P.

Van Reijmersdal, E. A., Rozendaal, E., & Buijzen, M. (2012). Effects of prominence, involvement, and persuasion knowledge on children’s cognitive and affective responses to advergames. 

OVERVIEW



Diese Studie ist extrem wichtig, weil sie eigentlich die Synthese der bisherigen Kinderstudien darstellt.

Die Autoren fragen:

Welche Mechanismen erklären, warum Advergames auf Kinder wirken?

Frühere Studien zeigten:

  • Advergames wirken (An & Stern 2011)

  • Product Placement wirkt implizit (Auty & Lewis 2004)

  • PCMC erklärt Prozesse theoretisch.

Diese Studie testet jetzt empirisch:

⭐ Welche Faktoren genau welche Arten von Reaktionen auslösen.

🔑 Die drei zentralen Faktoren

Die Autoren untersuchen drei typische Eigenschaften von Advergames:

1️⃣ Brand Prominence

→ Wie sichtbar/präsent ist die Marke?

2️⃣ Game Involvement

→ Wie stark ist das Kind im Spiel engagiert?

3️⃣ Persuasion Knowledge

→ Versteht das Kind die Werbeabsicht?

Diese drei Faktoren sind das Herz der Studie. Van Reijmersdal, E. A., Rozenda…

⭐ Zentrale theoretische Idee (EXTREM prüfungsrelevant)

Die wichtigste Erkenntnis der ganzen Studie:

Unterschiedliche Spielelemente aktivieren unterschiedliche Verarbeitungsmechanismen.

Das heißt:

  • Nicht alles wirkt gleich.

  • Werbung hat verschiedene Pfade.

🧠 Zwei Wirkungsebenen (Kernlogik)

Die Autoren unterscheiden:

🧩 Cognitive Responses

  • Brand recall

  • Brand recognition

→ Gedächtnis / Informationsverarbeitung.

❤️ Affective Responses

  • Brand attitude

  • Game attitude

→ Emotionale Reaktion.

🎯 Haupthypothese des Papers (sehr wichtig!)

Die Studie erwartet:

Prominence → Cognitive EffectsInvolvement → Affective Effects

Das ist DER zentrale Prüfungs-Punkt.

🧩 Brand Prominence (was passiert?)

Wenn Marken stark sichtbar sind:

  • Aufmerksamkeit steigt,

  • Verarbeitung steigt,

  • Erinnerung steigt.

Ergebnis:

✔ mehr Recall ✔ mehr Recognition.

Aber:

❌ keine stärkeren Einstellungen.

🧠 Game Involvement (andere Logik)

Wenn Kinder stark im Spiel aufgehen:

  • positive Emotionen entstehen,

  • diese übertragen sich auf die Marke.

➡ affect transfer / spill-over effect.

Wichtig:

Game attitude vermittelt den Effekt auf Brand attitude.

⭐ Mediations-Effekt (Prüfer-Favorit!)

Zentrale Erkenntnis:

Game Involvement ↓ positive Game Attitude ↓ positive Brand Attitude.

Das ist ein vollständiger Mediationseffekt.

⚠️ Persuasion Knowledge — der große Überraschungsbefund

Die Autoren testen:

  • Wissen über kommerzielle Quelle

  • Wissen über persuasive Absicht.

Ergebnis:

❌ Keine Effekte.

Nicht auf:

  • kognitive Reaktionen

  • affektive Reaktionen.

🧠 Warum das theoretisch extrem wichtig ist

Selbst wenn Kinder verstehen:

„Das ist Werbung“

→ schützt sie das nicht.

Die Autoren interpretieren:

  • Unterhaltung + Involvement überlagern kritische Verarbeitung.

Das passt perfekt zu:

  • PCMC Automatic Processing.

🔥 Das ist eine der wichtigsten Aussagen im ganzen Kinderblock

Persuasion Knowledge allein reduziert Werbewirkung nicht.

Das ist wirklich ein High-End Prüfungs-Punkt.

🎯 Empirische Hauptbefunde (Merkliste)

1️⃣ Prominence → mehr Memory 2️⃣ Involvement → bessere Attitudes 3️⃣ Game Attitude vermittelt Brand Attitude 4️⃣ Persuasion Knowledge = kein Schutz.

🧠 Mentales Modell (super hilfreich)

Stell dir zwei Wege vor:

Weg 1 (kognitiv)

Prominence → Aufmerksamkeit → Erinnerung.

Weg 2 (affektiv)

Involvement → Spaß → positive Markenbewertung.

⭐ Warum diese Studie im Themenblock SO zentral ist

Sie bestätigt empirisch genau das, was das PCMC-Modell theoretisch sagt:

  • Cognitive Route

  • Affective Route

  • automatische Verarbeitung bei Kindern.

Deshalb ist diese Studie fast wie ein experimenteller Test des PCMC-Modells.

🎯 Typische Prüfungsfragen

Prüfer fragen hier extrem häufig:

  • Unterschied Prominence vs Involvement?

  • Warum wirken sie unterschiedlich?

  • Warum schützt Persuasion Knowledge nicht?

  • Was ist der Mediations-Effekt?

  • Verbindung zum PCMC-Modell?

⭐ Ein Satz, den du können solltest

Brand Prominence löst kognitive Effekte aus, während Game Involvement affektive Prozesse aktiviert; Persuasion Knowledge reduziert die Wirkung von Advergames bei Kindern nicht.

🔥 Professor Insight (EXTREM wichtig)

Diese Studie ist im Kinder-Block:

⭐ die Mechanismen-Studie.

Sie zeigt:

  • welche Elemente WIE wirken.

Wenn du diese Studie verstehst, kannst du praktisch alle anderen Kinderstudien logisch erklären.

Author

Federico P.

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