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Arbeit im Wandel

LG
von Linus G.

»Nicht mehr die Menschen kommen zur Arbeit, sondern die

Arbeit kommt zu den Menschen!« Nehmen Sie Stellung zu

dieser Aussage.

1. Technologische Ermöglichung (Das „Wie“)

Die Aussage ist heute realitätsnah, weil Informations- und Kommunikationstechnologien (IT) als „Enabler“ fungieren.

Ortsunabhängigkeit: Durch mobiles Internet, Cloud-Computing und Smart Devices ist es für viele Tätigkeiten – insbesondere in der Wissensarbeit – nicht mehr zwingend notwendig, an einem physischen Büroarbeitsplatz präsent zu sein.

Verteiltes Arbeiten: Die Arbeit „kommt“ über digitale Schnittstellen zum Menschen, egal ob im Homeoffice, in Co-Working-Spaces oder während der Reise („Mobile Arbeit“, „Cloud Work“).

2. Flexibilisierung von Ort und Zeit (Das „Wo und Wann“)

Der Wandel führt weg von festen Standorten hin zu einer dezentralen und mobilen Organisation.

• Das Leitmotiv lautet: „Arbeite wo Du willst, wann Du willst, und mit wem Du willst“.

• Formen wie Telearbeit und mobiles Arbeiten ersetzen zunehmend das Modell, bei dem alle Mitarbeitenden zu einem zentralen Betriebsstätte pendeln müssen.

3. Herausforderungen und Kehrseiten (Die Bewertung)

Obwohl dieser Trend große Freiheiten bietet, entstehen neue Belastungen für die Arbeitnehmer:

Eigeninitiative: Mitarbeitende müssen ihre Qualifizierung und Arbeitsweise stärker eigeninitiativ steuern.

Entgrenzung: Es besteht die Gefahr einer Vermischung von Arbeit und Privatleben, da die ständige Erreichbarkeit („Always-On“) die Erholungsphasen gefährdet.

Gesundheitsrisiken: Fehlende Trennung kann zu Stress, Burnout und einer Abnahme der Work-Life-Balance führen.

Fazit: Die Aussage trifft den Kern der Digitalisierung und Flexibilisierung. Während die räumliche Freiheit zunimmt, steigen gleichzeitig die Anforderungen an die Selbstorganisation und den Erhalt der eigenen Workability, um die physische und psychische Gesundheit langfristig zu sichern.

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Linus G.

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