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Content Analysis & Linkage Studies 1: Krippendorff, K. (1989). Content analysis.

FP
von Federico P.

Krippendorff, K. (1989). Content analysis.

OVERVIEW



Diese Studie ist keine normale empirische Studie.

Sie ist:

eine METHODISCHE GRUNDLAGENARBEIT.

Das heißt:

Prüfer wollen hier NICHT:

  • irgendwelche Ergebnisse.

Sondern:

➡ verstehen, was Content Analysis als wissenschaftliche Methode ist.

Das ist im quantitativen Teil extrem zentral.

🔑 Zentrale Kernfrage

Krippendorff fragt:

Wie kann man Kommunikation wissenschaftlich analysieren?

Nicht:

  • subjektiv interpretieren,

  • sondern systematisch, replizierbar und methodisch kontrolliert.

⭐ Die berühmte Definition (EXTREM prüfungsrelevant)

Content Analysis ist:

a research technique for making replicable and valid inferences from texts to their contexts.

Ganz wichtig:

  • Texte sind Daten.

  • Ziel sind Inferenzschlüsse über einen Kontext.

Das ist DER zentrale Satz.

🧠 Das revolutionäre Element (Prüfer lieben das)

Krippendorff sagt:

❌ Content Analysis untersucht nicht nur Inhalte.

Sondern:

➡ Bedeutungen im Kontext.

Das unterscheidet moderne Content Analysis von einfachen Häufigkeitszählungen.

🧩 Die 6 Kern-Komponenten der Content Analysis

Das ist das Herzstück der Methodik.

Jede Content Analysis braucht:

1️⃣ Texts (Datenmaterial) 2️⃣ Research Questions 3️⃣ Context 4️⃣ Analytical Constructs 5️⃣ Inferences 6️⃣ Validating Evidence.

Wenn du diese 6 erklären kannst → sehr stark.

🎯 Inference — DER zentrale Begriff

Content Analysis macht immer:

➡ Schlussfolgerungen über etwas, das nicht direkt beobachtbar ist.

Beispiele:

  • Medieninhalte → gesellschaftliche Trends

  • Werbung → kulturelle Werte.

Das ist extrem prüfungsrelevant.

⭐ Quantitativ vs Qualitativ (SEHR wichtig!)

Krippendorff betont:

Content Analysis kann:

  • quantitativ sein (Coding, Frequenzen)

  • qualitativ sein (Interpretation).

Aber:

➡ beides muss systematisch und methodisch begründet sein.

⚙️ Reliability (wird dir im Quantiteil begegnen!)

Ein Kernproblem:

Mehrere Coder müssen zu gleichen Ergebnissen kommen.

Deshalb:

  • klare Kategorien,

  • klare Regeln.

Hier kommt später:

⭐ Krippendorff’s Alpha (Reliability Measure).

Extrem prüfungsrelevant.

🧠 Validity

Nicht nur:

„Sind Codierer sich einig?“

Sondern:

➡ messen wir wirklich das, was wir messen wollen?

Das trennt gute von schlechter Content Analysis.

🧩 Warum ist Content Analysis quantitativ wichtig?

Sie erlaubt:

  • große Textmengen zu analysieren,

  • objektive Muster zu erkennen,

  • Hypothesen zu testen.

Das macht sie im quantitativen Teil zentral.

⭐ Was Prüfer HIER wirklich testen

Sie testen NICHT Details.

Sie testen:

  • Verständnis methodischer Logik.

Typische Fragen:

  • Was ist eine Inferenz?

  • Warum Kontext wichtig?

  • Unterschied zu einfacher Textanalyse?

  • Warum Reliability notwendig?

  • Was macht Content Analysis wissenschaftlich?

🧠 Mentales Bild (sehr hilfreich)

Stell dir vor:

Du siehst viele Medienartikel.

Du willst wissen:

➡ wie Gesellschaft denkt.

Du analysierst nicht „den Text selbst“, sondern:

⭐ was Texte über die Welt verraten.

🔥 Professor Insight (WICHTIG für dich!)

Diese Studie ist im quantitativen Teil:

⭐ die Grundlagen-Studie.

Wenn du sie verstehst, wird Thema 3 plötzlich leicht, weil:

Alle späteren Studien bauen methodisch darauf auf.

🚨 Mini-Warnung (ehrlich, wie Prüfer denken)

Viele Studierende lernen hier:

  • nur Definitionen auswendig.

Prüfer wollen aber:

➡ dass du erklären kannst, WARUM Content Analysis wissenschaftlich ist.

Author

Federico P.

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