Annahme der Organisationstheorie
Begrenzte Rationalität
hohe komplexität der Wirklichkeit: Akteure können mit beschränkten kognitiven Fähigkeiten diese Wirklichkeit nicht verarbeiten
Akteure entwerfen Modelle der Realität, die weniger komplex sind als die objektive Wirklichkeit
begrenzt rationale Akteure können nur in diesem reduzierten Modell rational handeln
Funktionen von Organisationen
Erweiterung von Handlungsressourcen
Arbeitsteilung der Exekutive
ermöglichen effektive Handlungsabläufe
Merkmale der Organisationsstruktur
a) Arbeitsteilung
Organisationen bilden die externe Umwelt entsprechend ihrer bergrenzten Rationalität und der in ihr verfolgten Interessen in ihrer internen Struktur ab
b) Hierarchische Über- und Unterordnung
Dadurch definieren Organisationen für ihre Mitglieder feste Tätigkeitsbereiche und Aufgabenbeschreibungen
Auslöser organisatorischer Routinen
externe Handlungsanreize
3 Typen organisatorischer Routinen
SOPs = Standard Operation Procedure: Durchführung einfacher Routinen
Standardisierte Handlungssequenzen als Koordination mehrerer SOPs
Handlungsrepertoire einer Organisation (welches alternative Handlungsmöglichkeiten bereitstellt)
Funktionen von Routinen
Reduktion der Komplexität
Koordination von Arbeitsabläufen
Kontrolle der Arbeitsabläufe
Legitimation
Funktionsweise von Routinen
Zerlegung der Handlungsanforderung in Teilprobleme
Satisficing-Prinzip
inkrementelle Lernmethode
Zerlegung in Teilprobleme
Konzentration von Aufmerksamkeit auf Teilaspekte
-> erleichtert die Koordination der (organisationsinternen) Abläufe
Satisficing Prinzip
Suche nach zufriedenstellenden Handlungsoptionen
das Kriterium “zufriedenstellend” orientiert sich an früheren Handlungen
Inkrementelle Lernmethode
aus Erfahrung
Feedback-Prozesse aus der Umwelt der Organisation
geringe Abweichung vom bisherigen Handeln -> Vermeidung radikaler Änderungen
Zuletzt geändertvor 2 Tagen