Welcher Genderaspekt bei den Berufsaussichten in der Zahnmedizin ist richtig ?
Männer arbeiten vermehrt in Gemeinschafspraxen
Frauen sind häufiger in Einzelpraxen selbständig niedergelassen
Die kinderbehandlung ust eine Domäne der männlichen Zahnärzte
Es gibt in der Zahnmedizon weniger habililitäre Männer als Frauen
Niedergelassene Zahnärztinnen spezialisieren sich auf Kinderzahnheilkunde häufiger als niedergelassene
Zahnärzte
E
. Speichel hat eine kariesprophylaktische Wirkung. Speichel wird durch drei große paarige Speicheldrüsen,
nämlich Gl. Parotis, Gl. Submandibularis und Gl. Sublingualis und mehrere kleine Speicheldrüsen in den
Mundraum sezeniert. Gibt es einen genderspezifischen Unterschied bei diesen Speicheldrüsen?
A) Frauen haben im Vestibulum weniger Speicheldrüsen als Männer
B) Nein, es gibt keinen Unterschied
C) Männer haben im Vergleich eine kleinere Gl. Submandibularis
D) Frauen haben nur zwei Glandulae labiales
E) Bei Männern ist die Gl. Parotis rein mukös
A
Die Kariesentstehung ist multifaktoriell. Welche Aussage zu Amelx ist richtig?
A) Amelx wird bei Odontogenesis imperfecta eingesetzt
B) Nur bei Frauen ist ein Zusammenhang zwischen Amelx und Karies nachweisbar
C) Es besteht kein Zusammenhang zwischen Amelx und Karies
D) Nur bei Männern besteht ein Zusammenhang zwischen Amelx und Karies
E) führt zu einer Reduktion der Kariesprävalenz
B
Der Speichelfluss ist ein Faktor, der bei Kariesentstehung nicht außer Acht gelassen werden darf. Welcher
der folgenden Punkte trifft zu?
A) Die Speichelfließrate ist bei Frauen um ca. 10% im Vergleich zu Männern erhöht
B) Je geringer die Speichelproduktion, desto niedriger die Kariesprävalenz
C) Die Speichelproduktion ist bei Rauchern stark erhöht
D) Speichelfließrate bei Frauen ist geringer mit 0,49 als bei Männern mit 0,59
E) Die Speichelproduktion hat keinen Einfluss auf die Kariesprävalenz
D
Hormone haben speziell bei Frauen in der Schwangerschaft eine Wirkung auf die Karies-Prävalenz.
Welche Aussage ist richtig?
A) Frauen können in der Schwangerschaft keine Karies entwickeln
B) Je höher der Östrogenspiegel, desto höher die Kariesgefahr
C) Karies korreliert mit dem Östrogenlevel
D) Karies und Schwangerschaft stehen in keiner Korrelation
E) Keine der aufgeführten Aussagen ist richtig
C
Was führt zu einer erhöhten Kariesprävalenz?
Verzicht auf Schokolade
Vermehrtes Zähneputzen
Verzicht auf zuckerhaltige Getränke
Rauchen
Verzicht auf Fleisch
Welche Aussage über das Hormon Androgen ist zutreffend?
Baut kontinuierlich den Kieferknochen ab
Hat keinen Einfluss auf die Kariesprävalenz
Steigert in dem Erwachsenenalter um rund 5% das Kariesrisiko
Ist an der Verfärbung der Zähne beteiligt
Nur bei Männern liegt eine Erhöhung der Kariesprävalenz vor
In welchem Falle tritt bei Frauen und Männern kein Unterschied in der Keimzahl von Steptokokkus mutans
auf?
Bei Geschwistern
Bei zweieigen Zwillingen
Bei Ehepaaren
Bei ähnlichem Alkoholkonsum
Bei regelmäßigem Gebrauch von Mundspüllösungen
Zu welchem Zeitpunkt ist die Speichelfließrate erhöht?
In der Rem-Phase
Während des Rauchens
In der Schwangerschaft
Bei körperlicher Ertüchtigung
Zu keinem Zeitpunkt
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Karies und Asthma. Dieser wurde in Studien mittels des DMFT-
Wertes belegt. Welche Aussage trifft zu?
Bei einem DMFT-Wert größer als 15 ist das Risiko Asthma zu haben bei Männern erhöht
Bei einem DMFT-Wert von 10 haben beide Geschlechter sicher Asthma
Bei einem DMFT-Wert größer als 15 ist das Risiko Asthma zu haben bei Frauen erhöht
£ Es besteht kein Zusammenhang zwischen Asthma und der Kariesprävalenz
Ab einem DMFT-Wert von 50 ist das Vorhandensein von Asthma ausgeschlossen
. In welchem Altersbereich findet sich kein genderspezifischer Unterschied in der Kariesprävalenz?
Im Alter von 16-18
Im ersten Jahr von Alkoholkonsum
Im Alter über 60
Im Alter von 20-30
Im Alter von 5-12 Jahren
Welcher Genderaspekt spielt in Parodontalstudien keine Rolle?
Attachmentverlust
Genderspezifische Häufigkeit von PA-Erkrankungen
Verlauf von PA-Erkrankungen
Diabetes
Mundhygiene
12. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Karies und Asthma. Dieser wurde in Studien mittels des DMFS-
Bei einem DMFS –Wert größer als 50 ist das Risiko von Asthma bei Männern erhöht
Es gibt keinen erforschten Zusammenhang zwischen Karies und Asthma
Je niedriger der DMFS-Wert ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Patient Asthma hat
Bei einem DMFS –Wert größer als 50 ist das Risiko von Asthma bei Frauen erhöht
Nur bei Frauen macht sich ein hoher DMFS-Wert hinsichtlich der Asthmaentsheung bemerkbar
Welche Aussage zu Parodontalerkrankungen ist zutreffend?
Diabetiker leider um rund 30% weniger an einer PA-Erkrankung
Männer haben eine höhere Disposition für PA-Erkrankungen
Bei Frauen und Männer gibt es keinen Unterschied in der Disposition
Bei Männern ist der Verlauf einer PA-Erkrankung aggressiver
Aus einer Gingivitis kann sich niemals eine Parodontitis entwickeln
. Über welche Variablen gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine repräsentativen PA-Studien in der
Parodontologie?
BOP und TT (Taschentiefe)
Karies
.Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer PA-Erkrankung von Rauchern im Vergleich zu Nicht-Rauchern?
Um 2,6-6 fach erhöht
Ungefähr identisch
Um rund 3 % geringer
Um >10 fach erhöht
Um 9,154 fach geringer
Welche Maßnahme bietet den besten Schutz gegen PA-Erkrankungen?
Konsum von säurehaltigen Getränken
Prophylaxe
Verwendung von fluorfreien Zahnpasten
Verzicht auf antibakterielle und antiseptische Mundspüllösungen
Einmal wöchentliches Zähneputzen
7. Welche genderspezifische Aussage ist über PA-Erkrankungen korrekt?
Männer sind wesentlich geringer davon betroffen
Bei Frauen ab einem Alter von rund 70 Jahren verringert sich das Risiko einer PA-Erkrankung drastisch
Gute Mundhygiene hat auf das Auftreten einer PA-Erkrankung keinen Einfluss
Frauen im Alter von 15-19 können keine Parodontitis bekommen
Der Verlauf von PA-Erkrankungen bei Frauen ist aggressiver als der bei Männern
. Welche Aussage ist bei einer Hyperthyreose richtig?
Die Gefahr von multiplen Zahnverlust ist gegeben
Osteoporose der Mandibula als Folge
Die Knochendichte wird positiv beeinflusst
Frauen neigen dabei zu einem erhöhten Rededrang
Die Schilddrüsenüberfunktion hat keine Auswirkung auf den oralen Bereich
9. Welche Gender-Differenzierung zeigen Studien in Bezug auf Implantationen?
Bei Frauen gibt es bei einer offenen Einheilung nach einer Implantation eine bessere Erfolgsrate
Frauen lehnen Implantversorgungen in der Regel strikt ab
Nur bei männlichen Diabetikern sind die Einheilungschance stark vermindert
Implantate sind bei Frauen zwischen 20 und 25 Jahren kontraindiziert
Bei Männern gibt es bei einer offenen Einheilung nach einer Implantation eine bessere Erfolgsrate
Welche Aussage kann über einen gut eingestellten Diabetiker getroffen werden, wenn Sie eine
Implantation beabsichtigen?
A) Grundsätzlich ist Diabetes mellitus eine Kontraindikation für Implantationen
B) Der HbA1c-Wert darf nicht unter 7,0 liegen
C) Es kann dieselbe Erfolgsquote wie bei einem Stoffwechselgesunden erzielt werden
D) Bei rauchenden Diabetikern spielt der HbA1c-Wert keine Rolle. Die Implantation gelingt hier in 99,5 % aller Fälle
E) Die Erfolgsquote liegt um 5 % über der von Stoffwechselgesunden
Diabetes mellitus spielt auch in der Zahnmedizin eine Rolle und kann bei schlecht eingestellten
Diabetikern Stoffwechselprozesse entscheidend beeinflussen. Welches Risiko besteht bei einem
überdurchschnittlich hohen HbA1c-Wert?
A) Implantate können nicht richtig einheilen und werden mobil
B) Heilungsprozesse des Gewebes sind unmöglich
C) Es gibt keine Auswirkungen auf zahnmedizinische Behandlungen
D) Implantate heilen hier besonders gut ein, da bei hohen HbA1c-Werten eine Keimreduktion im Cavum oris nachgewiesen wurde
E) Patienten schlafen während der Behandlung ungewollt ein
D) Bei rauchenden Diabetikern spielt der HbA1c-Wert keine Rolle. Die Implantation gelingt hier in 99,5 %
aller Fälle
. Für welchen der folgenden Punkte weisen Diabetiker eine Prädisposition auf?
Verstärkten Alkoholkonsum
Hyperzementose im Bereich der Molaren
Keimreduktion im Cavum oris aufgrund von oralen Antidiabetika
Einen erhöhten TNF-α-Wert im Blut
Psychisch bedingten Kollaps bei Niederlagen des Lieblingsvereins
Welchen Aspekt müssen Sie bei einer geplanten Implantation bei Diabetikern bedenken?
Sie müssen nichts beachten
Der Wundheilungsprozess ist sehr rasch
Hat der Patient seit mehr als 25 Jahren Diabetes ist eine Implantatversorgung nicht möglich
Die körpereigene Immunabwehr ist bei einem Diabetiker vermindert
Der TNF-α-Wert ist bei Diabetikern grundsätzlich vermindert, daher stehen die Erfolgschancen stets gut
. Welche Maßnahmen können Sie als künftiger Zahnarzt bzw. künftige Zahnärztin treffen, um die
Implantationserfolgsaussichten bei Diabetikern zu steigern?
A) Den Diabetiker anweisen für die kommenden drei Monate nach der Implantation auf zuckerhaltige Speisen und Getränke zu verzichten
B) Durch das Absetzen von Antidiabetika
C) Eine der Implantation vorausgehende PZR, regelmäßige Recalls und die Anweisung an den Patienten engmaschige Blutzuckerkontrollen durchzuführen
D) Durch Setzen des Implantats mit 130 Ncm anstelle von 30 Ncm um einen besseren Halt des Implantats zu gewährleisten
E) Möglichst kurze Implantete zur Implantation im Molarenbereich wählen
Welche der folgenden genderspezifischen Aussagen ist richtig?
Frauen sind wehleidig
Männer ziehen sich ihre Zähne am liebsten selbst mit der Zange
Frauen mit einer höheren Bildung haben weniger Kopfschmerzen
Männer haben nie Angst vor zahnmedizinischen Behandlungen
Frauen wollen nur von Zahnärztinnen behandelt werden
Welcher der folgenden Umstände wirkt sich bei beiden Geschlechtern negativ auf die Lebensqualität
aus?
Beginn der Fußballsaison
Freisetzung von Endorphinen
Leicht erhöhter Prolaktostatin-Spiegel
Leicht erhöhter Serotonin-Spiegel
Temporomandibuläre Dysfunktionen
Für welchen der aufgeführten Punkte gibt es keinen Beleg der Korrelation?
Schlafstörungen und CMD-Problematiken
Diabetes und Übergewicht
Alkoholmissbrauch und GI-Beschwerden
Rauchen und Parodontitis
Fruchtsäfte und Erosionen
.Welches Krankheitsbild ist bei Männern im Vergleich zu Frauen häufiger festzustellen?
A) Männer neigen häufiger zu Mammakarzinomen als Frauen
B) Bei Männern treten vermehrt craniomandibuläre Dysfunktionen und
Kopfschmerzen im Zusammenhang mit Tinnitus auf
C) Männer leiden häufiger an psychischen Krankheiten
D) Männer sind für ein Zervixkarzinom anfälliger als Frauen
E) Männer leiden vermehrt an Adnexitis
B?
Welche Aussage ist zutreffend?
A) Temporomandibuläre Dysfunktionen haben keine Auswirkungen auf das muskuläre System
B) CMD und Kopfschmerzen stehen in keinem wissenschaftlichen belegtem Zusammenhang
C) Prothesenträger leiden niemals unter CMD-Problematiken
D) Patientinnen mit CMD- und Kopfschmerzen sind häufiger zu finden, als Patienten mit demselben
Krankheitsbild
E) Bei Patienten sind CMD reine Halluzinationen
Welches Patientenklientel ist bei Zahnärzten im Vergleich zu Zahnärztinnen eher anzutreffen?
Patienten mit höherem Einkommen
Patientinnen mit geringerem Einkommen
Diabetiker
Patienten mit niedrigem geistigen Intellekt
Kinder
Welche Aussage über die akademische Laufbahn in der Zahnmedizin richtig?
Zahnärzte habilitieren weniger oft als ihre Kolleginnen
Zahnärztinnen sind deutlich häufiger wissenschaftliche Mitarbeiter
Zahnärztinnen haben in 53 % der Fälle keinen akademischen Titel
Zahnärztinnen in Deutschland promovieren häufiger als Zahnärzte
Zahnärzte sind so gut wie nie in der Forschung aktiv
. Welche Aussage über den Berufsalltag ist zutreffend?
Zahnärztinnen arbeiten täglich länger
Prozentual ist die Arbeitszeit bei Zahnärzten täglich höher
Männer übernehmen in 70% aller Fälle die Kinderbehandlung
Frauen übernehmen in der Mehrzahl der Fälle Implantationen
Es gibt keine genderspezifische Differenzierung im Berufsalltag
Es habilitieren genauso viele Männer wie Frauen
Zahnärzte haben schlechtere Karrierechancen im akademischen Bereich als Zahnärztinnen
Zahnärztinnen haben bessere Karrierechancen im akademischen
Bereich
Es habilitieren mehr Frauen als Männer
Es habilitieren mehr Männer als Frauen
. Genderspezifische Unterschiede durchziehen auch das Behandlungsspektrum in der Zahnmedizin.
Mehr Zahnärztinnen versorgen Patienten mit kostspieligen
Prothetikversorgungen
Zahnärzte sind einfühlsamer und vorsichtiger am Patienten
Das Behandlungsspektrum ist in der Regel identisch
Mehr Zahnärzte arbeiten mit höherwertigen Prothetikversorgungen als ihre Kolleginnen
Zahnärzte legen ausschließlich Wert auf die Ästhetik
. Welche Aussage in Bezug auf den Arbeitsalltag in Deutschland ist zutreffen?
Es gibt immer weniger Zahnärztinnen
Zahnärztinnen haben die längere Behandlungszeit
Zahnärzte haben die längere Behandlungszeit
Es gibt mehr männliche als weibliche Stuhlassistenzen
Die Behandlungszeiten von Zahnärzten und Zahnärztinnen sind gleich
Fällt nach dem Studium und im Laufe der Berufszeit die Entscheidung einer Einzelpraxisübernahme in
Deutschland, so ...
Investieren Frauen im Schnitt 900.000 €
Investieren Männer rund 300.000 €
Haben Zahnärztinnen ein geringeres Finanzierungsvolumen zur Verfügung
Ist das Finanzierungsvolumen identisch
Sind Männer sparsamer
37. Auf welches Fachgebiet spezialisieren sich in Deutschland rund doppelt so viele Zahnärztinnen als
Zahnärzte?
Auf die Parodontologie
Auf die Kinderzahnheilkunde
Auf die Implantologie
Auf die Prothetik
Auf die Prophylaxe/Prävention
Die Kieferorthopädie stellt in der Zahnmedizin eine weitere Fachrichtung dar. Welche genderspezifische
Aussage ist richtig?
Doppelt so viele Zahnärztinnen entscheiden sich für die KFO im Vergleich zu Männern
Kieferorthopädinnen assistieren hier ausschließlich den Zahnärzten
Wünschen Patienten sich in 85 % der Fälle einen Kieferorthopäden
Die Facharztausbildung bei Frauen dauert 5 Jahre
Die Verteilung von Kieferorthopäden und Kieferorthopädinnen ist relativ gleich
Welche Aussage über Zahnärzte ist zutreffend?
Die Prothetik wird von ihnen nicht dominiert
Die Prophylaxe/Prävention wird von ihnen dominiert
Die Kieferorthopädie wird von ihnen dominiert
Die Kinderzahnheilkunde wird von ihnen dominiert
Die Implantologie wird von ihnen dominiert
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