Buffl

Präsentationen

SM
von Sara M.

Kontrolliert eskalierende Beharrlichkeit

1. Phase der freundlichen Bestimmtheit (ISB 2014, S. 157):

• Freundliches und dennoch bestimmtes Auftreten

• Beschränkung der eigenen Forderungen auf Fakten, Gelassenheit

• „kaputte Schallplatte“, Stimmabsenkung am Satzende, Einhaltung des Mindestabstands sowie des

Blickkontakts

Beispiel: ein Schüler klopft seit Längerem auffällig mit einem Stift auf seinem Tisch herum ➔ Lehr-

kraft: „Lege bitte den Stift in dein Mäppchen!“ ➔ Forderung wird ruhig aber bestimmt wiederholt

2. Phase der energischen Bestimmtheit (ebd.):

• Energisches und bestimmtes Auftreten

• Kürzere Sätze, Verzichten auf das Wort „bitte“, Verwendung des Namens des Kindes

• Formulierung der Forderung im Präsens, kein Erteilen von Befehlen

• Einnehmen des Grenzbereichs des Mindestabstands

• Verzicht auf Erklärungen oder Verständnisäußerungen

• Einfordern eines „verbindlichen Jas“ (=aktive Zusage zur Einhaltung der Regeln)

Beispiel: der Schüler spielt trotz mehrmaliger Aufforderung weiter mit dem Stift ➔ Lehrkraft: „Luca, lege

den Stift in dein Mäppchen! Sage mir bitte, dass du die Regeln kennst“ ➔ Forderung wird weiter, jetzt energischer, wiederholt

5Inklusionsdidaktische Lehrbausteine – ! DL

3. Phase der Konsequenzebene (bei Bedarf) (ebd.):

• Möglichst Festlegen von Konsequenzen im Vorfeld; notfalls Offenlassen der Art der Konsequenz

• Konfrontation des Schülers mit dem zweiten Regelverstoß ➔ Schüler Möglichkeit der Wahl zwischen Regelkonformität oder Konsequenz lassen

• Vermeidung unnötigen Drucks, dass nicht die Wahl der Konsequenz zur „Gesichtswahrung“ dient

Beispiel: der Schüler hört nach wie vor nicht auf, mit dem Stift auf den Tisch zu klopfen ➔ Lehrkraft:

„Luca, du kennst die Regeln und du hast sie jetzt mehrfach nicht eingehalten. Ich gebe dir jetzt noch die Möglichkeit dich zu entscheiden, ob du sie jetzt doch noch einhalten willst. Ansonsten kennst du die Konsequenz.“

Author

Sara M.

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