Buffl

Protokolle

SM
von Sara M.

Aspekte zur Reflexionsphase PuG Unterricht

Perspektivenwechsel:

- Schüler betrachten ein Thema nicht nur aus ihrer eigenen Sichtweise, sondern

versuchen bewusst, sich in andere Rollen, Gruppen oder Positionen

hineinzuversetzen.

- Ziel ist es, die Komplexität politischer und gesellschaftlicher Themen zu erkennen,

andere Meinungen zu verstehen und zu respektieren.

- Der Perspektivwechsel passt besonders gut zu den Zielen des bayerischen

Lehrplans:

o Förderung von Mündigkeit und Urteilsfähigkeit

o Stärkung der Diskussionskompetenz

o Sensibilisierung für Pluralität und unterschiedliche gesellschaftliche Interessen

- Beispiel: Der Betriebsrat vertritt die Interessen der Arbeitnehmer. Inwiefern kann der

Betriebsrat auch positiv für die Arbeitgeberseite zu bewerten sein?

Demokratie- und Wertebildung:

- Auf der Grundlage des im Grundgesetz verankerten Menschenbildes – das

insbesondere auf der Achtung der Menschenwü rde, dem Schutz der Persönlichkeits-

und Freiheitsrechte und einer demokratischen Gesellschaftsordnung beruht –

entwickeln die SuS Demokratiekompetenz.

- Wertekompetenz: Vermittlung und Reflexion von Werten wie Gerechtigkeit, Freiheit,

Solidarität, Gleichberechtigung, Toleranz und Rechtsstaatlichkeit.

- Demokratiekompetenz: Verständnis für Grundrechte, Beteiligungsformen und

gesellschaftliche Aushandlungsprozesse.

- Beispiel: Inwiefern spiegeln sich demokratische Prinzipien und die Grundrechte im

Betriebsratsgremium wider?

Politisches Warum:

Das „Politische Warum“ ein Ansatz, der SuS dazu anregt, die Hintergründe, Ursachen und

Zusammenhänge politischer Themen und Entscheidungen zu hinterfragen. Es geht nicht nur

um das „Was“ (Inhalte und Fakten) oder das „Wie“ (Prozesse), sondern darum, warum

politische Strukturen, Gesetze oder Entscheidungen existieren und welche Werte und

Interessen dahinterstehen.

- Tiefere Reflexion: SuS lernen, nicht nur oberflächliche Fakten zu betrachten, sondern

die Ursachen und Beweggründe politischer Entscheidungen zu erkennen.

- Verbindung zur Lebenswelt: Das „Warum“ hilft den SuS zu verstehen, warum

politische Maßnahmen sie persönlich betreffen, z. B. der Betriebsrat

- Beispiel: Warum ist die Existenz eines Betriebsrats so wichtig?

 Kopfstand-Methode: Was wäre, wenn es keinen Betriebsrat gäbe?


Author

Sara M.

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