Grundsätzlich gilt …
Stillen ist die optimale Ernährung für den heranwachsenden Säugling
jedoch gibt es …
eine Reihe von mütterlichen und kindlichen Umständen, die das Stillen einschränken, verhindern oder bei denen es kontrainduziert ist
(Stillhindernisse)
Definition: Stillhinderniss
Erkrankungen oder anatomische Gegebenheiten, die das Stillen be- oder verhindern bzw. die einen völligen Verzicht auf das Stillen erfordern.
Mütterliche Stillhindernisse
Krankheiten der Mutter, die das Stillen be- oder verhindern
Erkrankungen der Mutter, die mit Medikamenten behandelt werden müssen
Nikotin/Alkohol (Lebensumstände/-gewohnheiten)
Weitere Umwelt-Schadstoffe in der Muttermilch
Psychologischer/Gesellschaftlicher Druck
Krankheiten der Mutter, die in Deutschland allgemein als Stillhindernis gelten - Absolute Stillhindernisse
HIV-Infektion / AIDS
Humane-T-Zell-Leukämie-Virus-Typ 1 (HTLV-1)
Bei Frühgeborenen, die mütterliche CMV-Infektion
Krankheiten der Mutter, die in Deutschland allgemein als Stillhindernis gelten - Relative Stillhindernisse
Erschöpfende Allgemeinerkrankungen
Bakterielle Infektionen wie Listerien oder Tuberkulose
Viruserkrankungen wie Hepatitis C, D, E
Postpartale Psychosen (ggf. mit Wahnvorstellungen)
Brustabszess (für die betroffene Seite)
Humanes Immundefizienz Virus (HIV)
jährlich 750.000 Kinder mit HI-Virus infiziert weltweit -> die meisten in Subsahara-Afrika
90 % durch Mutter-Kind-Übertragung
über Plazenta, Geburtskanal, Muttermilch, blutende Brustwarzen
Rate der Mutter-Kind-Übertragung beim Stillen: 15-20 % (34-40 % bei Stillen >6 Monate)
HAART (hochaktive anti-retrovirale Therapie) senkt Risiko der HIV-Übertragung auf das Baby von 25 % auf 2,5 %
Stillempfehlungen der WHO bei HIV-Infektion der Mutter:
Industrieländer: Formulanahrung und Stillverzicht
Entwicklungsländer: ausschließliches Stillen in den ersten 6 Monaten + HAART
trotzdem Restrisiko vorhanden
S2k-Leitlinie 2020 Deutsche AIDS-Gesellschaft: Sollen Mütter mit HIV stillen?
Bei supprimierter mütterlicher Viruslast (<50 RNA-Kopien/ml) soll die Entscheidung über das Stillen unter Abwägung von Nutzen und Risiken in einem partizipativen Prozess getroffen werden
Bei Viruslast >50 HIV-RNA Kopien soll ein Stillverzicht empfohlen werden
Definition: Milchstau
blockierter Milchgang = unzureichende Entleerung -> Druckanstieg im Milchgang = lokale Beschwerden in der Brust, ohne dass das Allgemeinbefinden beeinträchtigt ist.
Milchstau - Symptome
lokale Schmerzen
lokale Verhärtung („Knoten“)
keine oder leichte Überwärmung der betroffenen Stellen
kein Fieber (< 38,4°C)
gutes Allgemeinbefinden
unilateral
Defintion: Mastitis puerperalis
in der Stillzeit auftretende Entzündung in der Brustdrüse -> verursacht durch Behinderung des effektiven Milchflusses oder Infektion
Mastitis puerperalis - Symptome
örtlich begrenzte gerötete, überwärmte und geschwollene Bereiche der Brust
lokale starke Schmerzen in der Brust
systemische Reaktionen wie Unwohlsein und Fieber (>38,4°C)
lokale Symptome meist unilateral, in selteneren Fällen bilateral
Folgen einer Mastitis
Zusammensetzung der Milch verändert:
Natrium ↑
Chlorid ↑
Serumalbumin ↑
Immunoglobulinen ↑
Cytokinen↑
Laktose ↓
Glucose ↓
Hauptrisikofaktor: Milchstau
Milchstau und Mastitis – Vor Therapiebeginn Ursache evaluieren
Stilltechnik, Stillfrequenz
wunde Brustwarzen
mechanische Blockierung des Milchflusses z.B. durch Anlegefehler, zu enger BH, Verschluss eines Milchgangs
fehlender Milchspendereflex (Stress, Schlafentzug)
psychische Faktoren
mangelnde Hygiene
Milchstau und Mastitis – Therapie
Antibiotika bei bakterieller Mastitis (die wichtigsten Erreger: S. aureus, beta-hämolysierende Streptokokken)
auf Vereinbarkeit mit Stillen achten
regelmäßige Brustentleerung zur Entlastung des Drüsengewebes (ggf. Brust manuell oder mechanisch entleeren)
Wärmen vor und Kühlen nach dem Stillen/der manuellen oder mechanischen Entleerung der Brust
infektionsbedingte Mastits keim Grund zum …
Abstillen!
-> kurzfristige Stillpause mit Abpumpen & Verwerfen der Muttermilch möglich, bei Frühgeborenen soll die Milch nicht gefüttert werden
Richtiges Stillen muss gelernt sein
Stillzeichen richtig deuten
korrektes Anlegen ist von großer Bedeutung
Schmerzen beim Stillen immer gleich abklären lassen, meistens durch korrektes Anlegen zu vermeiden
Verschiedene Still-Positionen sind möglich
Allgemein hilfreiche Bedingungen für ein gelingendes Anlegen
Angenehme Umgebung und Atmosphäre, damit die Mutter sich entspannen und wohlfühlen kann
Ein Wechsel der Stillpositionen ist in der Lernphase günstig
Idealerweise bestimmt das Baby die Zeit des Saugens an der Brust (Baby-led-feeding) und lässt selbst die Brust los.
Wenn in Einzelfällen das Kind von der Brust genommen werden möchte
kleinen Finger über den Mundwinkel zwischen die Zahnleisten schieben (Unterbrechen des Saugschlusses)
Häufigste Stillprobleme und Abstillgründe
Milchstau, Brustentzündung
zu wenig Milch
Trinkschwierigkeiten des Kindes
Gesundheitsprobleme
Rückkehr der Mutter in den Beruf
Nicht zu den Stillhindernissen zählen
Morphologische Varianten der Brustwarzen (Flach- oder Hohlwarze)
-> geeignete Hilfsmittel (Saughilfen)
-> Stillen oder Abpumpen + Füttern der Muttermilch
Flachwarze
kurzer Schaft, bei Stimulation nahezu unverändert
Hohlwarze
Brustwarze fehlt, zieht sich bei Stimulation weiter zurück
Medikamenteneinnahme ist kein grundsätzliches Ausschlusskriterium für das Stillen
Beipackzettel und Rote/Gelbe Listen erlauben keine exakte Abschätzung eines Risikos für den Säugling
daher bleibt oft nur eine Behandlung im Rahmen eines „off-label use“ (zulassungsüberschreitende Anwendung)
Es gibt zahlreiche Medikamente, welche kaum in die Muttermilch übergehen oder von der Mutter so schnell metabolisiert werden, das sie keine pharmakologische Bedeutung für das Kind haben.
Medikamenteneinnahme der Mutter, die ein Stillhindernis darstellt
Zytostatika, chemotherapeutische Mittel, Immunsuppressiva
Radioaktive Substanzen (instabile Isotope)
Antibiotika (Erythromycin, Chloramphenicol, Sulfonamide, …)
Steroidhormone, Östrogene, Testosteron, …
Narkotika (Barbiturate, Benzodiazepine)
Kombinationstherapien mit mehreren Psychopharmaka (u.a. wegen Lithium) oder Antiepileptika
Schädlichkeit des Medikaments für den Säugling abhängig von
Proteinbindung, Molekülgröße, Löslichkeit, Dosis des Medikaments, Art der Applikation, Halbwertszeit etc.
Achtung auch bei Antidepressiva (lange Halbwertszeit)
Medikaments & Stillen – verträgt sich das?
Falsch: Primär Arzneiverordnung -> Nicht Stillen
Richtig: Primär Stillen -> Auswahl akzeptabler Arzneimittel
Stillen und Nikotin bzw. Cotinin (Nikotin-Abbauprodukt)
verspäteter Milcheinschuss, gehemmter Milchspendereflex und verminderte Milchproduktion (>10-15 Zigaretten/Tag)
Anreicherung von Nikotin in Muttermilch 3x höher als im Blut
viele schädliche Inhaltsstoffe aus der Zigarette gelangen in die Milch: Dioxine, Benzo(a)pyrene, Nitrosamine, Schwermetalle, …
4x höheres Risiko für Verhaltensauffälligkeiten/Hyperaktivitätsstörung, später erhöhtes Risiko für Allergien und Asthma
Rauchverbot in der Stillzeit! Alternativ: maximale Reduzierung, Rauchen direkt nach dem Stillen
Stillen und Alkohol
geht in die Muttermilch über (dauert 30-60 Minuten)
Alkoholkonzentration in der Milch entspricht der im Blut
Abbau von Alkohol beim Säugling erheblich langsamer als bei Mutter
Alkohol muss vom Kind in der Leber metabolisiert werden, ist dort nicht weniger toxisch als beim Erwachsenen, allerdings werden toxische Mengen schneller erreicht.
Hemmt die Ausscheidung von Oxytocin -> weniger Milch
Stillen und Alkohol - Folgen für das Kind
Ähnlichkeiten zum Fetalen Alkoholsyndrom
Schlafstörungen bis hin zur chronischen Schläfrigkeit -> langfristige Alkoholexposition beeinträchtigt den Schlaf-Wach-Rhythmus des Kindes
Hyperexzitabilität (Übererregbarkeit des zentralen Nervensystems)
Beeinträchtigt motorische + kognitive Entwicklung & Wachstum
Stillen und Alkohol - Begünstigt Stillprobleme
Häufiger wunde Brustwarzen, Milchstau
Verlangsamte Milchproduktion, verringerte Milchmenge, gehemmter Milchspendereflex durch verändertes Hormongleichgewicht
Wie lange dauert es, bis der Alkohol abgebaut ist?
Faustformel: ca. 2 h bis 10 g Alkohol abgebaut sind
Beispiel: Eine 59 kg schwere Frau hat nacheinander drei Getränke mit jeweils 10 Gramm Alkohol getrunken.
Vom Beginn des Trinkens bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sich kein Alkohol mehr in ihrer Muttermilch befindet, dauert es 5 Stunden 33 Minuten.
Für eine 70 kg schwere Frau mit der gleichen Trinkmenge ergibt sich eine Zeit von 5 Stunden 5 Minuten.
Wie kommen Schadstoffe in die Muttermilch?
Anreicherung von Umweltgiften in der Nahrungskette
Problem: schwer abbaubare, fettlösliche Substanzen, die in die Umwelt gelangen
vorrangig organische Fremdstoffe, die im Körperfett akkumulieren können
laut WHO nimmt der Mensch 90 % dieser Substanzen über die Nahrung auf
Konsum tierischen Fettes ↑ = nachweisbare Konzentrationen an organischen Fremdstoffen im Körperfett + in Muttermilch ↑ -> Ernährung der (stillenden) Mutter ist der bedeutende Einflussfaktor!
ABER: seit 1970 immer weniger Schadstoffe in Muttermilch detektierbar
die wichtigsten langlebigen, lipophilen Schadstoffe
Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) als Insektizid -> in D und vielen weiteren Staaten verboten
Polychlorierte Biphenyle (PCB) -> weltweit verboten, Dibenzodioxine und Dibenzofurane aus industriellen Prozessen -> EU-weite Höchstgrenzen für LM
Polybromierte Flammschutzmittel (PBDE) in Elektronikartikeln, Stoffspielzeug -> teilweise EU-weit verboten
Synthetische Moschusverbindungen in Kosmetika, Waschmitteln, Weichspülern, Haushaltsreinigern
Schadstoffe - Muttermilch vs. Kuhmilch
Muttermilch = höhere Konzentration an Schadstoffen als Kuhmilch:
erklärt sich aus der Dauerlaktation der Kuh
Schadstoffe in Muttermilch - Was tun?
Der Schadstoffgehalt der Muttermilch ist kein Grund für die
Einschränkung des Stillens in den ersten 6 Lebensmonaten!
während der Stillphase keine Reduktionsdiät zur starken Gewichtsabnahme -> theoretische Überlegung: lipophile Schadstoffe aus dem Fettgewebe werden freigesetzt & könnten in die Muttermilch übergehen -> ABER: fehlende Evidenz!
Moderate Gewichtsabnahme (bis zu 2 kg/Monat) ist in Ordnung, sonst Gefahr Milchmenge ↓
Zu großer Druck von außen „Stillen zu müssen“ kann auch dazu führen, dass nicht genug Milch gebildet wird/Mutter und Kind zu unruhig sind und das Stillen nicht gut klappt.
Möglichst entspannt und natürlich an das Thema herangehen
Am besten schon vor der Geburt das Stillen thematisieren und die Mutter darauf vorbereiten
Unterstützung beim Stillbeginn bieten (KH + Nachsorge)
es bleibt eine eigene Entscheidung der Mutter, die auch vom Umfeld akzeptiert werden muss
Kindliche Stillhindernisse
Magen-Darm-Trakt-Störungen
Pulmonale Störungen
Kardiale Störungen
Neurologische Störungen
Metabolische Störungen
Kindliche Stillhindernisse - Magen-Darm-Trakt-Störungen
Lippen-Kiefer-Gaumenspalte
Zu kurzes Zungenbändchen
Fehlbildungen des Magen-Darm-Trakts mit Verschluss oder hochgradiger Enge
Lippen-Kiefer-Gaumenspalte - Vorkommen
gehört zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen (bei 1:500 Geburten)
Lippen-Kiefer-Gaumenspalte - Ursachen
multifaktoriell, noch nicht im Detail geklärt
Lippen-Kiefer-Gaumenspalte - Problem
Kein Vakuum/Verschluckungsgefahr -> Milch läuft über Nase ab
Lippen-Kiefer-Gaumenspalte - Therapie
abgepumpte Muttermilch mit dem Löffel oder mit einem breiten Sauger, der die Spalte abdeckt, füttern
Stillen mit kieferorthopädisch angepasster individuell angefertigter Trinkplatte
Fehlbildungen des Magen-Darm-Trakts mit Verschluss oder hochgradiger Enge - Was tun?
Verzicht auf jegliche orale oder enterale Nahrung bis zur operativen Korrektur
Atembehinderung
Führen zu Tachypnoe (gesteigerte Atemfrequenz um Sauerstoffmangel zu kompensieren) -> verhindert, dass das Kind zwischen den Atemzügen genug Zeit hat , um an der Brust (manchmal auch aus der Flasche) zu trinken
Schwellung der Bronchialschleimhaut
Unreife der Lung
Lungenentzündung
Schwere reversible Bronchialobstruktion
Pulmonale Störungen - Therapie
Muttermilch über nasogastrale Sonde
Kardiale Störungen („Herzfehler“)
Volumenrestriktion nötig
Beeinträchtige Nährstoffresorption
Kardiale Störungen („Herzfehler“) - Therapie
Erhöhung der Nährstoffdichte durch Anreicherung der Muttermilch nötig
Koordinationsstörungen der Mund- und Schluckmuskulatur
schwere Muskelhypotonie
Neurologische Störungen - Therapie
Angeborene Stoffwechselstörungen mit Stillverzicht
Angeborene Stoffwechselstörungen mit Einschränkung des Stillens
Tyrosinose (Typ 1+2)
Galaktosämie (2 Formen)
Störung im Abbau von Tyrosin -> akute lebensbedrohliche hepatische Störungen
Galaktokinasemangel -> Laktosezufuhr = Entwicklung einer Katarakt (Trübung der Augenlinse)
Galaktose-1-Phosphaturidyltransferase-Mangel -> akute lebensbedrohliche hepatische Störungen
Angeborene Stoffwechselstörungen mit Stillverzicht - Therapie
Stillverzicht + Spezialnahrung
Phenylketonurie (PKU)
Ahornsirupkrankheit
Homocystinurie
Glutaracidurie Typ 1
Ornithincarbamoyltransferase-(OCT)-Mangel
Angeborene Stoffwechselstörungen mit Einschränkung des Stillens - Therapie
nur geringe Mengen Muttermilch + Zufüttern von Spezialnahrung
Wann ist Zufüttern notwendig?
Bei unzureichender Milchzufuhr mit starkem Gewichtsverlust (>10 % Geburtsgewicht):
Dehydratation, ernsthafte medizinische Komplikationen, Wachstumsverzögerung, verzögerte Entwicklung der Organe, bis hin zum Tod
idealerweise gespendete Frauenmilch, sonst Säuglingsnahrung verwenden
Idealerweise NICHT mit der Flasche zufüttern -> Sonde/Feeder oder Brustnährungsset
Veränderung des Saugverhaltens -> an der Brust kann Kind selbst entscheiden wann nutritives und wann non-nutritives Saugen
Einflussfaktoren für primäres Nichtstillen
Fehlende/unklare Stillabsicht
Sozial benachteiligte Bevölkerungsschichten, niedriges Einkommen/Bildung
Rauchen während der Schwangerschaft
Probleme bei der Geburt
Depression
Negative Einstellung des Umfeldes zum Stillen
Mehrgebärend
Fehlende Stillerfahrung
Frauen jünger als 25 Jahre
Absicht zu Stillen in Deutschland in Prozent
ca. 90 %
Nicht-Stillen – Nicht-medizinische Gründe
Mangelnde Lust zu Stillen, Flaschenfütterung bequemer, Einbezug andere Familienmitglieder in die Säuglingsernährung
Stillprobleme bei früherem Kind
Berufstätigkeit
Andere Kinder
Zu wenige Informationen über Stillen
Den eigenen Körper zurückhaben wollen
Ängste
Stillen in der Öffentlichkeit peinlich
Befürchtung des Partners
Zur Adoption freigegebene Kinder
Nicht-Stillen – Nicht-medizinische Gründe: Ängste
Nicht-Stillen – Nicht-medizinische Gründe: Befürchtung des Partners
Änderung des Erscheinungsbilds der Frau
Nährneid/Brustneid
Negative Einstellung zum Stillen
Wie kann das Stillen gefördert werden?
Training für Mütter, Väter, Familien und Fachkräfte des Gesundheitswesens
Verbesserung der Hilfestellung bei Stillproblemen
Fortlaufendes Stillmonitoring
Mehr Informationen für die breite Bevölkerung, z.B. über das Fernsehen
Babyfreundliche Krankenhäuser: Qualitätssicherung
Netzwerke wie „Gesund ins Leben“
Bundes-/Landesweite und kommunale Initiativen
Zu Beginn der Schwangerschaft
Mögliche Probleme und Lösungsstrategien besprechen
Positive Auswirkungen des Stillens auf den Nachwuchs erläutern
Besonders wichtig bei: sozial benachteiligten Frauen, junge Müttern
Stillen und Beruf - Regelungen des Mutterschutzgesetzes für stillende Mütter
Der Arbeitgeber hat eine stillende Frau auf ihr Verlangen während der ersten zwölf Monate nach der Entbindung für die zum Stillen erforderliche Zeit freizustellen, mindestens aber zweimal täglich für eine halbe Stunde oder einmal täglich für eine Stunde ...
Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass die schwangere oder stillende Frau ihre Tätigkeit am Arbeitsplatz, soweit es für sie erforderlich ist, kurz unterbrechen kann …
Strategie zur Stillförderung in Kiel - Was soll erreicht werden?
Unterstützung von Stillenden in der Öffentlichkeit
Förderung eines stillfreundlichen Klimas in Kiel
Leicht zugängliche Informationen zu Stillmöglichkeiten bereitstellen
Ein Zeichen setzen für die Akzeptanz von Stillen in der Öffentlichkeit
Teilhabe von Eltern mit Säuglingen am gesellschaftlichen Leben sicherstellen
Strategie zur Stillförderung
Netz von stillfreundlichen, geschützten Rückzugsorten im öffentlichen Raum -> in Ruhe stillen/mit der Flasche füttern
Diese Orte werden gekennzeichnet & sind in der Familien-App + Stadtplan zu finden
Kieler Institutionen, Geschäfte, Gastronomiebetriebe und Unternehmen können sich als stillfreundliche Orte auszeichnen lassen -> sichtbares Signal für Familienfreundlichkeit
Am Flughafen in Kanada: kleine Räume mit Stuhl
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