Vorkommen Hainbuche
Verbreitungsschwerpunkt im zentralen Europa, Baumart in Auwäldern, an Waldrändern oder in Eichen-Hainbuchenwäldern, oft als Gartenoder Parkbaum (oft als Hecke)
Was sind „eingeführte Baumarten“?
Baumarten, die nicht ursprünglich in einer Region heimisch sind, sondern gezielt aus anderen Regionen oder Kontinenten eingebracht wurden.
Warum werden eingeführte Baumarten im Klimawandel diskutiert?
Weil viele heimische Baumarten (z. B. Fichte) unter Hitze, Trockenheit und Schädlingen leiden und neue, robustere Arten benötigt werden.
Welche positiven Eigenschaften können eingeführte Baumarten haben?
Höhere Trockenheitsresistenz
Bessere Hitzetoleranz
Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge
Schnelleres Wachstum
Wie können eingeführte Baumarten zur Stabilität von Wäldern beitragen?
Sie erhöhen die Artenvielfalt und machen Wälder widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen.
Was bedeutet „Mischwald“ im Kontext Klimawandel?
Ein Wald mit verschiedenen Baumarten (heimisch + eingeführt), der stabiler und anpassungsfähiger gegenüber Klimaveränderungen ist.
Wie helfen eingeführte Baumarten bei der CO₂-Bindung?
Antwort: Schnell wachsende Arten können mehr CO₂ aufnehmen und so zum Klimaschutz beitragen.
: Welche Rolle spielen eingeführte Baumarten bei der Anpassung an Trockenheit?
r effizienter nutzen und auch bei längeren Dürreperioden überleben.
Nenne ein Beispiel für eine häufig diskutierte eingeführte Baumart.
Douglasie – sie ist trockenresistenter als viele heimische Nadelbäume und wächst schnell.
Welche Risiken gibt es bei eingeführten Baumarten?
Verdrängung heimischer Arten
Unvorhersehbare Auswirkungen auf Ökosysteme
Einschleppung von Krankheiten
Was ist das Ziel beim Einsatz eingeführter Baumarten?
Nicht Ersatz, sondern Ergänzung heimischer Arten zur Schaffung stabiler, klimaresilienter Wälder.
Was sind Pflanzenschutzmittel?
Stoffe oder Mittel, die Pflanzen vor Schädlingen, Krankheiten oder Konkurrenz (z. B. Unkraut) schützen.
Warum sind Pflanzenschutzmittel im Klimawandel wichtig für Wälder?
Weil durch steigende Temperaturen und Trockenheit Schädlinge und Krankheiten zunehmen und Bäume anfälliger werden.
Welche Arten von Pflanzenschutzmitteln gibt es?
Insektizide (gegen Insekten)
Fungizide (gegen Pilze)
Herbizide (gegen unerwünschte Pflanzen)
Wie helfen Insektizide im Wald?
Sie können Massenvermehrungen von Schadinsekten (z. B. Borkenkäfer) eindämmen.
Warum sind Pilzkrankheiten im Klimawandel ein Problem?
: Feucht-warme Bedingungen fördern Pilzbefall, der Bäume schwächt oder absterben lässt.
Frage: Was ist ein Beispiel für einen wichtigen Waldschädling?
Antwort: Der Borkenkäfer, der besonders geschwächte Bäume befällt und große Schäden verursachen kann.
Frage: Welche Rolle spielen Pflanzenschutzmittel bei der Waldverjüngung?
Antwort: Sie schützen junge Bäume vor Fraß, Konkurrenz und Krankheiten, damit sie sich etablieren können.
Frage: Welche Risiken haben Pflanzenschutzmittel im Wald?
Schädigung von Nicht-Zielorganismen
Belastung von Boden und Wasser
Störung des Ökosystems
Frage: Was sind alternative Maßnahmen zum chemischen Pflanzenschutz?
Förderung natürlicher Feinde (biologischer Schutz)
Mischwälder
Auswahl resistenter Baumarten
Frage: Was ist das Ziel eines nachhaltigen Pflanzenschutzes im Wald?
Pflanzenschutzmittel nur gezielt und sparsam einsetzen, um Wälder zu stabilisieren und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.
Frage: Was ist das Lübecker Modell der Forstwirtschaft?
Ein naturnahes Waldwirtschaftskonzept, das auf ökologische Stabilität, Nachhaltigkeit und wirtschaftlichen Nutzen ohne Kahlschläge setzt.
Frage: Wo wurde das Lübecker Modell entwickelt?
In der Stadt Lübeck in den kommunalen Wäldern.
Frage: Was ist ein zentrales Prinzip des Lübecker Modells?
Antwort: Einzelstammentnahme statt Kahlschlag – es werden nur einzelne Bäume gefällt.
Frage: Warum wird auf Kahlschläge verzichtet?
Antwort: Um den Waldboden zu schützen, das Mikroklima zu erhalten und Erosion zu verhindern.
Frage: Welche Rolle spielt die Naturverjüngung im Lübecker Modell?
Antwort: Neue Bäume wachsen natürlich nach, ohne künstliche Aufforstung.
Frage: Wie trägt das Lübecker Modell zur Biodiversität bei?
Antwort: Durch vielfältige Baumarten und Altersstrukturen entstehen stabile Lebensräume für viele Arten.
Frage: Welche Bedeutung hat Totholz im Lübecker Modell?
Antwort: Totholz bleibt im Wald und dient als Lebensraum für Insekten, Pilze und andere Organismen.
Frage: Wie wird Holz im Lübecker Modell genutzt?
Antwort: Nachhaltig und kontinuierlich, ohne den Wald langfristig zu schädigen.
Frage: Welche Vorteile hat das Modell im Klimawandel?
Höhere Widerstandsfähigkeit
Bessere Anpassung an extreme Wetterbedingungen
Stabilere Ökosysteme
Frage: Was ist das Ziel des Lübecker Modells?
Antwort: Ein dauerhafter, stabiler Mischwald, der ökologisch wertvoll und wirtschaftlich nutzbar ist.
Was ist ein Altersklassenwald?
Wald, in dem Bäume gleich alt sind
Entsteht durch planmäßige Aufforstung
Oft Monokulturen (z. B. nur Fichte oder Kiefer)
Welche typischen Eigenschaften hat ein Altersklassenwald?
Gleichmäßige Struktur
Wenig Artenvielfalt
Einheitliche Höhe und Dichte
Wirtschaftlich gut nutzbar
Wie reagiert ein Altersklassenwald auf den Klimawandel?
Sehr anfällig für Trockenheit und Hitze
Schädlinge können sich schnell ausbreiten
Großflächige Schäden möglich
Geringe Widerstandsfähigkeit
Was ist ein Urwald?
Natürlich gewachsener Wald ohne menschlichen Eingriff
Entwickelt sich über lange Zeit selbst
Hohe ökologische Stabilität
Welche Eigenschaften hat ein Urwald?
Hohe Artenvielfalt
Unterschiedliche Altersstufen der Bäume
Viel Totholz
Komplexe Struktur
Frage: Wie reagiert ein Urwald auf den Klimawandel?
Deutlich widerstandsfähiger
Kann Schäden besser ausgleichen
Anpassung durch Artenvielfalt möglich
Stabileres Ökosystem
Wie unterscheiden sich Altersklassenwald und Urwald im Klimawandel?
Altersklassenwald: anfällig, instabil
Urwald: stabil, anpassungsfähig
Vielfalt = mehr Widerstandskraft
Was bedeutet dieser Vergleich für die Forstwirtschaft?
Umbau von Monokulturen zu Mischwäldern
Orientierung am natürlichen Wald (Urwaldprinzip)
Ziel: stabilere, klimaresistente Wälder
Frage: Was ist Bodenverdichtung?
Zusammendrücken des Bodens durch äußeren Druck (z. B. Maschinen)
Porenräume werden kleiner
Weniger Luft und Wasser im Boden
Wie entsteht Bodenverdichtung im Wald?
Schwere Forstmaschinen
Häufiges Befahren des Bodens
Arbeiten bei nassem Boden
Intensive Nutzung
Wie beeinflusst Bodenverdichtung den Wasserhaushalt?
Wasser versickert schlechter
Mehr Oberflächenabfluss
Weniger Wasser für Pflanzen verfügbar
Frage: Welche Folgen hat Bodenverdichtung für Bäume und Pflanzen?
Wurzeln können schlechter wachsen
Weniger Nährstoffaufnahme
Schwächeres Wachstum
Warum entsteht Sauerstoffmangel im Boden?
Weniger Poren → weniger Luft
Wurzeln und Bodenorganismen leiden
Abbauprozesse werden gestört
Wie beeinflusst Bodenverdichtung Bodenorganismen?
Lebensraum wird zerstört
Weniger Regenwürmer und Mikroorganismen
Boden wird weniger fruchtbar
Wie hängt Bodenverdichtung mit dem Klimawandel zusammen?
Verdichtete Böden speichern weniger Wasser → verstärken Trockenstress
Weniger CO₂-Speicherung im Boden
Wälder werden anfälliger für Klimaschäden
Frage: Welche Rolle spielt Bodenverdichtung bei Extremwetter?
Starkregen → mehr Überschwemmung durch schlechten Wasserabfluss
Trockenperioden → schnelleres Austrocknen
Frage: Welche langfristigen Auswirkungen hat Bodenverdichtung?
Schwächere und instabile Wälder
Höheres Risiko für Baumsterben
Geringere Widerstandsfähigkeit gegen Klimawandel
Wie kann Bodenverdichtung vermieden werden?
Einsatz leichter Maschinen
Befahren nur bei trockenem Boden
Feste Rückegassen nutzen
Bodenschonende Forstwirtschaft
Was ist genetische Diversität?Antwort:
Vielfalt der Gene innerhalb einer Art
Unterschiede zwischen Individuen einer Population
Grundlage für Anpassungsfähigkeit
Warum ist genetische Diversität im Wald wichtig?
Erhöht Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten
Bessere Anpassung an Umweltveränderungen
Stabilität des Ökosystems
Welche Rolle spielt genetische Diversität beim Klimawandel?
Unterschiedliche Gene → unterschiedliche Anpassungsfähigkeit
Einige Bäume kommen besser mit Hitze und Trockenheit zurecht
Höhere Überlebenschancen der Population
Frage: Wie unterscheiden sich genetisch vielfältige Wälder von Monokulturen?
Monokulturen: genetisch sehr ähnlich → anfällig
Vielfältige Wälder: robust und anpassungsfähig
Was passiert bei geringer genetischer Vielfalt?
Höhere Anfälligkeit für Schädlinge und Krankheiten
Schlechtere Anpassung an Klimaveränderungen
Risiko großflächiger Schäden
Wie beeinflusst die Forstwirtschaft die genetische Diversität?
Auswahl bestimmter Baumarten oder Herkünfte
Aufforstung kann Vielfalt erhöhen oder verringern
Intensive Nutzung reduziert oft Diversität
Wie kann genetische Diversität gefördert werden?
Verwendung unterschiedlicher Baumarten und Herkünfte
Förderung von Naturverjüngung
Erhalt alter und widerstandsfähiger Bäume
Welche Strategien nutzt die Forstwirtschaft im Klimawandel?
Auswahl klimaresistenter Baumarten
Mischung verschiedener genetischer Linien
Unterstützung natürlicher Anpassungsprozesse
: Warum ist Naturverjüngung wichtig für genetische Vielfalt?
Bäume vermehren sich natürlich
Große genetische Streuung
Bessere Anpassung an lokale Bedingungen
Warum ist genetische Diversität entscheidend für die Zukunft der Wälder?
Grundlage für Anpassung an Klimawandel
Sicherung stabiler Wälder
Schutz von Biodiversität und Ökosystemfunktionen
Frage: Wie verändert sich der Niederschlag durch den Klimawandel?
Ungleichmäßiger verteilt über das Jahr
Mehr Starkregenereignisse
Längere Trockenperioden
Frage: Wie unterscheiden sich die Veränderungen im Jahresverlauf?
Sommer: weniger Niederschlag, häufiger Dürre
Winter: mehr Niederschlag, oft als Regen statt Schnee
Welche Rolle spielt die Bodenfeuchtigkeit für Wälder?
Entscheidend für Wasserversorgung der Bäume
Sinkt bei längeren Trockenperioden stark ab
Erholt sich nur langsam
Was passiert bei langanhaltender Trockenheit?
Bäume geraten in Wassermangel
Wachstum wird eingeschränkt
Erhöhtes Risiko für Absterben
Warum ist Starkregen problematisch für Wälder?
Wasser versickert schlecht
Nährstoffe werden ausgewaschen
Bodenerosion nimmt zu
Wie reagieren junge Pflanzen auf veränderten Niederschlag?
Besonders empfindlich gegenüber Trockenheit
Höhere Sterblichkeitsrate
Aufforstung wird schwieriger
Welche Rolle spielt das Grundwasser?
Wichtige Wasserquelle in Trockenzeiten
Sinkt bei wenig Niederschlag
Tiefe Wurzeln können davon profitieren
Welche indirekten Auswirkungen hat veränderter Niederschlag?
Geschwächte Bäume → anfälliger für Schädlinge
Krankheiten breiten sich leichter aus
Konkurrenz zwischen Pflanzen steigt
Warum ist die Kombination aus Hitze und wenig Niederschlag besonders kritisch?
Höhere Verdunstung verstärkt Wassermangel
Extremstress für Bäume
Häufige Waldschäden
Welche langfristigen Auswirkungen hat veränderter Niederschlag?
Veränderung der Baumarten-Zusammensetzung
Rückgang empfindlicher Arten
Umbau zu klimaresistenteren Wäldern notwendig
Was versteht man unter Klimawandel?
Langfristige Veränderungen von Temperatur, Niederschlag und Wetterextremen auf der Erde, vor allem verursacht durch den Anstieg von Treibhausgasen wie CO₂.
Warum sind Wälder wichtig für das Klima?
Speichern CO₂ (Kohlenstoffsenke)
Produzieren Sauerstoff
Regulieren Temperatur und Wasserhaushalt
Lebensraum für viele Arten
Wie wirkt sich steigende Temperatur auf Wälder aus?
Stress für Bäume
Veränderung von Wachstumsphasen
Verschiebung von Baumarten in kühlere Regionen
Frage: Welche Folgen hat zunehmende Trockenheit?
Wassermangel für Bäume
Schwächung der Abwehrkräfte
Höheres Risiko für Absterben
Warum nehmen Schädlinge im Klimawandel zu?
Mildere Winter → mehr Überleben von Insekten (z. B. Borkenkäfer)
Geschwächte Bäume sind anfälliger
Wie beeinflusst Klimawandel Waldbrände?
Höhere Temperaturen und Trockenheit erhöhen Brandgefahr
Brände werden häufiger und intensiver
Welche Rolle spielen Stürme und Extremwetter?
Mehr Sturmschäden (umgestürzte Bäume)
Wälder werden instabiler
Wie beeinflusst Klimawandel die Biodiversität im Wald?
Arten sterben aus oder wandern ab
Neue Arten können sich ansiedeln
Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht
Welche Wälder sind widerstandsfähiger?
Mischwälder sind stabiler
Monokulturen (z. B. nur Fichten) sind anfälliger für Schäden
Wie kann man Wälder an den Klimawandel anpassen?
Aufforstung mit klimaresistenten Baumarten
Förderung von Mischwäldern
Nachhaltige Forstwirtschaft
Was passiert, wenn Wälder sterben?
Weniger CO₂ wird gespeichert
Mehr CO₂ gelangt in die Atmosphäre → Verstärkung des Klimawandels
Wie hat sich die Temperatur in den letzten Jahrzehnten entwickelt?
Deutlicher Anstieg der Durchschnittstemperatur weltweit
Besonders starke Erwärmung in Europa
Häufigere Hitzewellen
Wie zeigt sich die Erwärmung konkret in Wäldern?
Längere Vegetationsperioden
Frühere Blüte und Austrieb
Verschiebung von Klimazonen nach Norden und in höhere Lagen
Frage: Was passiert bei zu hohen Temperaturen?
Bäume verlieren mehr Wasser durch Verdunstung
Photosynthese wird gestört
Wachstum nimmt ab
Frage: Warum ist Hitze besonders gefährlich in Kombination mit Trockenheit?
Wasser kann nicht nachgeliefert werden
Leitungsbahnen im Baum können beschädigt werden
Bäume können „verdursten“
Welche Baumarten sind besonders betroffen?
Kälte- und feuchteliebende Arten (z. B. Fichte) leiden stark
Wärmeliebende Arten (z. B. Eiche) kommen besser zurecht
Artenzusammensetzung verändert sich
Welche indirekten Folgen hat die Erwärmung?
Mehr Generationen von Schädlingen pro Jahr
Schnellere Ausbreitung von Krankheiten
Wie beeinflusst Temperatur die Brandgefahr?
Höhere Temperaturen trocknen Böden und Pflanzen aus
Waldbrände entstehen leichter und breiten sich schneller aus
Welche langfristigen Auswirkungen hat die Erwärmung auf Wälder?
Umbau von Wäldern (andere Baumarten)
Verlust von Lebensräumen
Wälder können ihre Klimaschutzfunktion verlieren
Was sind mögliche Kipppunkte im Waldsystem?
Großflächiges Absterben von Wäldern
Dauerhafte Veränderung des Ökosystems
Erholung nur sehr schwer oder gar nicht möglich
Rechtliche Hinweise “Feuer im Wald”
Immer Genehmigung einholen
Ausgewiesene Grill- /Feuerplätze beachten
Waldbrandgefahrenindex beachten (DWD)
Alternative überlegen (Picknick)
Richtliche Hinweise für Schlafen im Wald
Zelten bundesweit verboten
Übernachten ist Grauzone ü
Genehmigung ist empfohlen
Rechtliche Hinweise Pilze sammeln
Handstraußregel beachten
Sammelgebiet zuvor prüfen
Paragraph 39 BGB
Bundesnaturschutzgesetz
Rechtliche Hinweise veranstaltungen im Wald
immer Genehmigung von Eigentümer*innen einholen (evtl. Gestattungsvertrag) üJe nach Bundesland zusätzlich Anzeige oder Genehmigung beim zuständigen Forstamt notwendig (z. B. NRW, BaWü & Hessen)
Bei nicht kommerziellen Veranstaltungen tlw. nicht notwendig.
Definition Verwaltungsakt
Ein Verwaltungsakt ist jede Verfügung, Entscheidung oder andere hoheitliche Maßnahme, die eine Behörde zur Regelung eines Einzelfalls auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts trifft und die auf unmittelbare Rechtswirkung nach außen gerichtet ist.
Rechtliche Hinweise “Betreten von Wildruhezonen”
bindend nur bei amtlichen Schildern
Ideen Tiere und Tierspuren in eine Waldwanderung einzubauen
• Wer bin ich?
• Tierspuren- und Tierstimmenquiz
• Gipsabdrücke von Tierspuren
• Waldtierbingo
• Kotspuren-Entdecker
Funktionen des Waldes für den Menschen
• Erholungsfunktion
• Schutzfunktion
• Nutzfunktion
Ausgangslage der Geschichte der Waldwirtschaft
• Im 18. Jhd. war der Deutsche Wald stark übernutzt
• Teilweise lag der Waldanteil regional deutlich unter 10 %
• Grund: Holzhunger der entstehenden Industriezweige
• Für Siedlungs- und Bergbau, sowie Erzverhüttung, Köhlerei und Glaserei wurden viele Landteile entwaldet
Geburtsstunde der Forstwirtschaft
• Holznot macht erfinderisch
• Primärer Grund: Geregelte Forstwirtschaft gegen Rohstoffknappheiten
• 1713: “Anweisung zur geregelten Baumzucht“ von Hans Carl von Carlowitz (sächs. Berghauptmann)
Geburtsstunde Forstwirtschaft
Forstpolitische Problematiken
• Der Holzmarkt bestimmt das Waldbild
• Hierarchisch-starre Forstverwaltung
• Einfluss von Forstlobbyverbänden auf hoher politischer Ebene
Fakten Borkenkiefer
• In Deutschland sind 114 Arten bekannt
• Links zu sehen: Brutgänge des Buchdruckers
• Der fertige Käfer ist 5 mm groß
• Fressfeinde: Ameisenbuntkäfer, Erz- und Schlupfwespen und Spechte
Möglichkeiten für Aktivismus für den Wald
• Bürgerinitiative beitreten/gründen (BBIWS)
• Naturschutzverbänden beitreten oder mit ins Boot holen • Umweltinformationsgesetz
• Mediale Aufmerksamkeit generieren
• Waldschutzprojekte unterstützen/initiieren
Fragestellung Aufforstung
• Wo wird Wald angelegt?
• Naturverjüngung oder Kultur?
• Pflanzung oder Saat?
• Welche Baumarten werden genutzt?
Anzeichen für einen gesunden Forst
• Hoher Holzvorrat
• Heimische Baumarten
• Im Idealfall auch Bäume hohen Alters
• Hoher Totholzanteil
Paragraph Elterliche Sorge
Paragraph 1626 BGB
Haftung des oder der Aufsichtspflichtigen Paragraph
Paragraph 832 BGB
Inhalt Paragraph 1626
(1) Die Eltern haben die Pflicht und das Recht, für das minderjährige Kind zu sorgen (elterliche Sorge). Die elterliche Sorge umfasst die Sorge für die Person des Kindes (Personensorge) und das Vermögen des Kindes (Vermögenssorge).
(2) Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln. Sie besprechen mit dem Kind, soweit es nach dessen Entwicklungsstand angezeigt ist, Fragen der elterlichen Sorge und streben Einvernehmen an.
(3) Zum Wohl des Kindes gehört in der Regel der Umgang mit beiden Elternteilen. Gleiches gilt für den Umgang mit anderen Personen, zu denen das Kind Bindungen besitzt, wenn ihre Aufrechterhaltung für seine Entwicklung förderlich ist.
Inhalt Paragraph 832 BGB
(1) Wer kraft Gesetzes zur Führung der Aufsicht über eine Person verpflichtet ist, die wegen Minderjährigkeit oder wegen ihres geistigen oder körperlichen Zustands der Beaufsichtigung bedarf, ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet, den diese Person einem Dritten widerrechtlich zufügt. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn er seiner Aufsichtspflicht genügt oder wenn der Schaden auch bei gehöriger Aufsichtsführung entstanden sein würde.
(2) Die gleiche Verantwortlichkeit trifft denjenigen, welcher die Führung der Aufsicht durch Vertrag übernimmt.
Definition Vorsatz
à Absichtliches Zufügen von Schaden
Definition Fahrlässigkeit
• Dulden, dass ein Baum erklettert wird, der offensichtlich einige trockene Äste hat
• Baden in unbekannten Gewässern
• Nicht eingreifen, wenn Kinder über das Feuer springen
• Kinder über Holzpolter klettern lassen
• etc.
Informationen, die man einholen sollte um seiner Aufsichtspflicht genüge zu tun
• Alter und Entwicklungsstand der Teilnehmenden
• Körperliche und geistige Fähigkeiten der Teilnehmenden
• Gruppengröße
• Geplante Beschäftigungen
• Örtliche Gegebenheiten
Leitfragen Vorbereitung Waldführung
• Warum mache ich die Waldführung?
• Wen möchte ich erreichen?
• Was sollen meine Teilnehmenden mitnehmen?
• Wie möchte ich das vermitteln?
Kriterien Ort
• Streckenlänge
• Wegbeschaffenheit
• Treffpunkt & Erreichbarkeit
• Rettungspunkte
• Genehmigung (Wald & Wiese)
Kriterien Zeit Waldführung
• Dauer der Veranstaltung
• Jahreszeitliche Besonderheiten
• Tageszeit (Biorhythmus)
• Wochentag
Wichtige Faktoren Ankommen Waldführung
• Ankommen lassen
• Eigene Vorstellung
• Struktur schaffen
• Pünktlich beginnen
Wichtige Strategien gelungene Waldführung
• AHA-Effekte
• Lebensnahe Situationen und Vergleiche
• Eigene Erfahrungen teilen
• Fragen zulassen
• Aktion einbauen
Fragestellung für die Checkliste einer Waldführung
Habe ich eine Genehmigung zur Nutzung des Waldgrundstücks?
Wie viele Teilnehmer erwarte ich?
Wo treffe ich die Teilnehmer?
Welches Alter haben die Teilnehmer und wie fit sind sie?
Was ist das Thema der Führung?
Ablaufplan Führung: Begrüßung, Verabschiedung, Stationen und Aktionen
Strecke prüfen, Gefahrenquellen ausschließen
Persönliche Ausrüstung.
Benötigte Materialien vorhanden?
Erste Hilfe Kurs
Handyempfang im Wald
Notfallplan schreiben
Rettungspunkte kennen
Vorkommen europäische Lärche
Gebirgsbaum aus den Alpen und nordischen Ländern. Als Forstbaum verbreitet und wegen der Herbstfärbung auch als Zierbaum angepflanzt.
Erkennungsmerkmale europäische Lärche
Bis 50 Meter hoher Baum, im Jugendstadium graue, glatte, später rotbraune, rissige Borke. Sommergrün, weiche bis 3 cm lange Nadeln, Unterseits mit zwei hellen Streifen, zu 20-40 Nadeln in Büscheln angeordnet, spiralig am Zweig angeordnet. Bis 4 cm lange braune Zapfen, rundliche Samenschuppen, oft mehrere Jahre am Baum verbleibend.
Wissenswertes europäische Lärche
Als einziger Nadelbaum färbt die Lärche ihre Nadeln leuchtend gelb und wirft diese im Herbst ab. Sie ist ausgesprochen lichtbedürftig. Die Lärche wurde als ausgesprochener Gebirgsbaum nur durch den Menschen so weit bis in die Tieflagen verbreitet.
Welche Baumart ist die europäische Lärche?
Rückseite: Nadelbaum, sommergrün, gehört zu den Kieferngewächsen.
Vorderseite: Wie verhalten sich die Nadeln der Lärche?
Rückseite: Sie sind weich, spitz, sitzen in Büscheln an Kurztrieben und färben sich im Herbst gelb, bevor sie abfallen.
Vorderseite: Wie sehen die Zapfen der Lärche aus?
Rückseite: Klein, eiförmig, holzig, stehen aufrecht, bleiben nach der Samenfreisetzung noch einige Zeit am Zweig
Vorderseite: Welche Standortansprüche hat die europäische Lärche?
Rückseite: Bevorzugt sonnige, gut durchlässige Böden, kälteverträglich, oft in Gebirgsregionen (Alpen).
Vorderseite: Besonderheiten der Lärche?
Rückseite: Einzigartiger „laubabwerfender“ Nadelbaum; sehr widerstandsfähiges Holz, oft für Bau und Möbel genutzt.
Vorderseite: Welche Baumart ist die Waldkiefer?
Rückseite: Immergrüner Nadelbaum, gehört zu den Kieferngewächsen, weit verbreitet in Europa.
Vorderseite: Wie sehen die Nadeln der Waldkiefer aus?
Rückseite: Immergrün, in Paaren, 4–7 cm lang, eher steif und spitz.
Vorderseite: Wie sehen die Zapfen der Waldkiefer aus?
Rückseite: Zylindrisch, holzig, hängen nach unten, werden oft mehrere Jahre am Baum reif.
Vorderseite: Welche Standortansprüche hat die Waldkiefer?
Rückseite: Anspruchslos, toleriert arme, trockene, sandige Böden; frosthart und lichtbedürftig.
Vorderseite: Besonderheiten der Waldkiefer?
Rückseite: Harzreiche Nadeln und Holz; wichtige wirtschaftliche Baumart; bildet oft reinwüchsige Wälder.
Europäische Lärche Latein
(Larix decidua)
Latein Waldkiefer
Pinus sylvestris
Familie Waldkiefer
- Kieferngewächse -
Vorkommen Waldkiefer
Weites Verbreitungsgebiet von Europa bis in den hohen Norden, aber auch bis nach Spanien und die Türkei.
Erkennungsmerkmale Waldkiefer
Sehr variable Wuchsform, braunrote, tiefrisse und grobe Borke, die sich in großen Schuppen ablöst. Die 4-7 cm langen Nadeln stehen immer zu zweit. Meist starr und spitz, oft um die eigene Achse gedreht. Die Zapfen reifen erst am Ende des zweiten Jahres aus und sind dann bis zu 7 cm lang und 3,5 cm dick. Sie haben unterschiedlich große, längliche Schuppen mit einem vorgewölbten, spitzen Höcker auf der Außenseite. Nach Freigabe des geflügelten Samens fallen die Zapfen als Ganzes ab
Wissenswertes Waldkiefer
Die Kiefer wird durch den Wind bestäubt. Sie ist tolerant gegenüber vielen Böden und Standorten, besiedelt aber vor allem ärmere Böden und sandige bis moorige Standorte, wo andere Arten nicht gerne wachsen. Auf fruchtbaren Böden ist sie gegenüber den Laubbaumarten nicht konkurrenzfähig.
Hainbuche Latein
Carpinus betulus
Baumgattung Hainbuche
- Birkengewächse -
Rot-Buche Latein
Fagus sylvatica
Rot-Buche Baumgattung
- Buchengewächse -
Latein Stieleiche
Quercus robu
Latein Traubeneiche
Quercus petraea
Baum-Gattung Stiel- und Traubeneiche
Espe oder Zipperpappel Latein
Populus tremula
Baumfamilie Espe oder Zitterpappel
- Weidengewächse -
Latein Birke
Betula pendula
Baumfamilie Birke
Birkengewächse
Latein Berg-Ulme
Ulmus glabra
Baumfamilie Baumfamilie
- Ulmengewächse -
Latein Gewöhnliche Haselnuss
Corylus avellana
Baumfamilie Gewöhnliche Haselnuss
Latein Sommerlinde
Tilia platyphyllos
Latein Winterlinde
Tilia cordata
Baumfamilie Winter- und Sommerlinde
- Malvengewächse -
Latein Vogelkirsche
Prunus avium
Baumfamilie Vogelkirsche
- Rosengewächse -
Latein Eberesche
Sorbus aucuparia
Baumfamilie Eberesce
Rosengewächse
Latein Gewöhnliche Esche
Fraxinus excelsior
Baumfamilie Gewöhnliche Esche
Ölbaumgewächse
Gewönliche Robinie
Robinia pseudoacacia
Baumfamilie Gewöhnliche Robinie
- Schmetterlingsblütler -
Walnuss Latein
Juglans regia
Baumfamilie Walnuss
- Walnussgewächse -
Schwarzer Holunder Latein
Sambucus nigra
Schwarzer Holunder Baumfamilie
- Moschuskrautgewächse -
Roter Holunder Latein
Sambucus racemosa
Roter Holunder
Frage: Woran erkennt man die Nadeln der Douglasie?
Antwort: Weich, flach, einzeln stehend und nach Zitrus duftend beim Zerreiben.
Frage: Wie sehen die Zapfen der Douglasie aus?
Antwort: Hängend mit auffälligen, dreizipfligen Deckschuppen.
Frage: Wie groß wird die Douglasie?
Antwort: Bis über 50 Meter hoch.
Frage: Wo wird die Douglasie häufig angebaut?
Antwort: In Wäldern als schnell wachsender Nutzbaum.
Frage: Was ist eine Besonderheit der Douglasie?
Antwort: Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika und wächst sehr schnell.
Frage: Woran erkennt man die Nadeln der Eibe?
Antwort: Flach, weich, dunkelgrün und zweizeilig angeordnet.
Frage: Hat die Eibe Zapfen?
Antwort: Nein, sie bildet rote, beerenartige Samenmäntel (Arillen).
Frage: Wie groß wird die Eibe?
Antwort: Bis etwa 10–20 Meter, oft auch strauchartig.
Frage: Wo wächst die Eibe?
Antwort: In schattigen Wäldern und Parks.
Frage: Was ist eine wichtige Besonderheit der Eibe?
Antwort: Fast alle Pflanzenteile sind stark giftig (außer dem roten Samenmantel).
Frage: Woran erkennt man die Nadeln der Weißtanne?
Antwort: Flach, weich, mit zwei weißen Streifen auf der Unterseite.
Frage: Wie stehen die Zapfen der Weißtanne?
Antwort: Aufrecht auf den Zweigen.
Frage: Was passiert mit den Zapfen der Weißtanne am Baum?
Antwort: Sie zerfallen am Baum (fallen nicht als Ganzes ab).
Frage: Wie groß wird die Weißtanne?
Antwort: Bis etwa 40–60 Meter hoch.
Frage: Wo wächst die Weißtanne bevorzugt?
Antwort: In feuchten, kühlen Bergwäldern.
Frage: Woran erkennt man die Nadeln der Fichte?
Antwort: Kurz, spitz, vierkantig und rund um den Zweig angeordnet.
Frage: Wie fühlen sich die Nadeln der Fichte an?
Antwort: Stechend (piksen bei Berührung).
Frage: Wie hängen die Zapfen der Fichte?
Antwort: Hängend nach unten.
Frage: Wie groß wird die Fichte?
Antwort: Etwa 30–50 Meter hoch.
Frage: Wo wächst die Fichte häufig?
Antwort: In Wäldern, oft in Forstplantagen.
Frage: Was ist eine Besonderheit der Fichte?
Antwort: Sie ist einer der wichtigsten Nutzbäume in Europa.
Wissenswertes Weisstanne
Die Weißtanne wird wie alle Nadelbäume vom Wind bestäubt. Die Samen werden ebenfalls vom Wind verbreitet. Sie ist eine beliebte Futterquelle bei Rehen und Rotwild. Sie gilt als Schatten-, bzw. Halbschatten-Baumart, die im Mittelgebirge natürlicherweise oft in Gesellschaft mit Buchen wächst. Sie wurde früher viel für den Schiffsbau eingesetzt und auch „Holländertanne“ genannt.
Baumfamilie Weisstanne
Vorkommen Weisstanne
In Europa heimischer Baum der Mittelgebirgslagen.
Erkennungsmerkmale Weisstanne
Bis 50 Meter hoher Baum, glatte hellgraue Borke (namensgebend). Im Alter rissiger, rauer und bräunlicher Bis 3 cm lange Nadeln, an der Spitze stumpf und eingekerbt, im Querschnitt flach und biegsam. Unterseits mit zwei hellen Wachsstreifen. Spiralig oder aber meistens zweizeilig am Zweig angeordnet. Einhäusig, die Zapfen stehen aufrecht. Die Deckschuppen haben fein ausgezogene Spitzen. Sie sind ca. 10 cm lang. Bei Samenreife im Herbst fallen die Schuppen einzeln herunter.
Latein Douglasie
Pseudotsuga menziesii
Baumgattung Douglasie
Vorkommen Douglasie
Nordamerika, inzwischen ein häufiger Forstbaum in Mitteleuropa.
Erkennungsmerkmale Douglasie
Maximal 50 Meter Höhe, graugrüne Borke, die mit dem Alter rissiger und gröber wird. Die Nadeln sind bis zu 3,5 cm lang, weich und biegsam, die Spitze ist stumpf und der Querschnitt rinnenförmig. Sie sind spiralig am Zweig angeordnet mit etwas hervorstehenden Nadelpolstern. Beim Zerreiben riechen sie nach Orangen und „Weihnachtsgewürz“. Die Zapfen hängen und haben auffällige, dreispitzige Fortsätze an den Deckschuppen. Der Zapfen wird als Ganzes abgeworfen.
Wissenswertes Douglasie
Die Douglasie wurde in Deutschland erstmalig seit den 1830ern angepflanzt. Sie hat jedoch eine ähnliche Problematik mit Trockenheit wie die Fichten.
Europäische Eibe Latein
Taxus baccata
Baumgattung Europäische Eibe
Eibengewächse
Vorkommen Europäische Eibe
In ganz Europa heimisch. Wildvorkommen sind inzwischen sehr selten, meistens in Parks, Gärten und auf Friedhöfen angepflanzt.
Erkennungsmerkmale Europäische Eibe
Oft mehrstämmig, aber auch einstämmig. Bis 12 Meter Höhe. Dünne, grau bis rotbraune Borke, die sich in großen dünnen Schuppen ablöst. Kurz gestielte Nadeln, die weich und biegsam sind. Nicht stechende Spitze, bis zu 3,5 cm lang und bis zu 3mm breit. Unterseits mit zwei breiten, hellen Streifen. An aufrechten Ästen allseitig abstehend, ansonsten zweizeilig. Zweihäusig, blüht von Februar bis April. Die Samen sind ausgereift leuchtend rot.
Wissenswertes Europäische Eibe
Die Eibe wird vom Wind bestäubt. Die leuchtend roten Samen werden gerne von Vögeln gefressen und dadurch verbreitet. Abgesehen vom roten Samenmantel, sind alle Teile der Eibe stark giftig für den Menschen und etliche Tierarten. Das Holz war früher für den Waffenbau begehrt. Neben der Giftigkeit ist dies einer der Gründe, warum die Eibe in unseren Wäldern durch den Menschen nahezu entfernt wurde.
Gewöhnliche Fichte Latein
Baummilie Europäische Eibe
- Eibengewächse -
Erkennungsmerkmale Gewöhnliche Fichte
Bis zu 50 Meter Höhe, selten bis 70 Meter. Bräunliche bis rötliche wenig gerissene Borke. Nadeln bis zu 2,5 cm lang, stechend spitz, vierkantig bis rautenförmig im Durchschnitt. Sie sitzen schraubig am Zweig. Die Zapfen sind bis zu 16 cm lang und bis zu 4 cm dick, hängend und fallen als Ganzes vom Baum.
Wissenswertes gewöhnliche Fichte
Bestäubung erfolgt durch den Wind. Die Fichte ist der in Deutschland meiste angepflanzte Baum. In den letzten Jahren starker Rückgang durch Trockenheit und Borkenkäferbefall.
Latein Weisstanne
Abies alba
Bau
Latein Bergahorn
Acer pseudoplatanus
Vorkommen Berg-Ahorn
Verbreitet in Mittel- und Südeuropa, fehlt jedoch in Nordeuropa und weiten Teilen West-Europas. Vorkommend in Berg- und Schluchtwäldern und in vielen Parks und Gärten angepflanzt. Er bevorzugt Feuchtigkeit und Halbschatten.
Erkennungsmerkmal Berg-Ahorn
Die Borke ist silbergrau bis graubraun, oft leicht glänzend und reißt in kleine Felder auf, die dann abschuppen. Die handförmig gelappten Blätter sind bis zu 20 cm breit und lang. Der Stiel kann bis zu 25 cm betragen. Der Rand ist grob gesägt, aber nicht spitz. Die Oberseite der Blätter ist kahl, auf der Unterseite sind sie behaart und haben braune Achselbärtchen. Der Bergahorn blüht zwittrig, teilweise im selben Blütenstand auch eingeschlechtlich, Blüten erscheinen mit dem Laub. Die Spaltfrucht besteht aus zwei geflügelten Nüssen, die Flügel stehen spitzwinklig bis rechtwinklig zueinander.
Wissenswertes Berg-Ahorn
ie Ahornarten werden durch Insekten bestäubt. Die Samen fliegen mit dem Wind wie kleine Propeller in die Umgebung, oft erst im Winter oder im zeitigen Früh
Spitzahorn Latein
Acer platanoides
Vorkommen Spitz-Ahorn
In weiten Teilen Europas, in Süd- und Osteuropa vor allem in den Gebirgslagen. In Westeuropa fehlt er. Er bevorzugt helle, gut feuchte Standorte und kommt in Au-, Schlucht- und anderen Laubmischwäldern vor. Häufig in Städten, Parks und Gärten gepflanzt.
Erkennungsmerkmale Spitz-Ahorn
Wie der Bergahorn ist der Spitzahorn handförmig gelappt, allerdings mit großen und spitzen Zähnen. Dazwischen ist er sanft gebuchtet. Die Oberseite des Blattes ist glänzend grün und kahl, die Unterseite spärlich behaart und ohne Achselbärtchen. Die Spaltfrucht hat ebenfalls zwei geflügelte Nüsse. Die Flügel stehen sich in einem sehr flachen Winkel gegenüber.
Wissenswertes Spitz-Ahorn
Die Ahornarten werden durch Insekten bestäubt. Die Samen fliegen mit dem Wind wie kleine Propeller in die Umgebung, oft erst im Winter oder im zeitigen Frühjahr. Beim Bergahorn bleiben die Samen über Winter am Baum.
Latein Feld-Ahorn
Acer campestre
In weiten Teilen Europas, häufig als Hecke oder Gartengehölz angepflanzt
Erkennungsmale Spitz-Ahorn
Diese Ahornart hat unter den heimischen die kleinsten Blätter (Blattspreite bis zu 10 cm, Länge bis 8 cm). Auch sie sind gelappt in 3-5 Teile. Unterseits befinden sich Achselbärtchen. Der Feldahorn hat Milchsaft. Die Spaltfrucht besteht aus zwei geflügelten Nüssen. Die Flügel stehen sich annähernd auf einer Linie gegenüber.
Wissenswertes Feld-Ahorn
Wie sehen die Blätter des Berg-Ahorns aus?
Groß, meist 5-lappig, mit graugrüner Blattunterseite.
Wie erkennt man die Rinde des Berg-Ahorns?
: Grau und im Alter schuppig abblätternd.
Wie groß wird ein Berg-Ahorn?
Bis etwa 30–40 Meter hoch.
Wo wächst der Berg-Ahorn bevorzugt?
Auf feuchten, nährstoffreichen Böden, oft in Bergwäldern.
Was ist eine besondere Eigenschaft des Berg-Ahorns?
Er ist sehr windfest und wichtig für Mischwälder.
Frage: Woran erkennt man die Blätter des Spitz-Ahorns?
Antwort: Sie haben 5–7 spitze Lappen.
Frage: Was passiert, wenn man ein Blatt oder einen Stiel verletzt?
Antwort: Es tritt weißer Milchsaft aus.
Frage: Wann blüht der Spitz-Ahorn?
Antwort: Im Frühjahr, noch vor dem Blattaustrieb.
Frage: Wie groß wird ein Spitz-Ahorn?
Antwort: Etwa 20–30 Meter hoch.
Frage: Wo findet man den Spitz-Ahorn häufig?
Antwort: In Städten, Parks und an Straßen.
Frage: Warum ist der Spitz-Ahorn ökologisch wichtig?
Antwort: Seine frühe Blüte ist eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen.
Frage: Wie sehen die Blätter des Feld-Ahorns aus?
Antwort: Klein, mit 3–5 stumpfen, rundlichen Lappen.
Frage: Welche Besonderheit können die Zweige haben?
Antwort: Sie können Korkleisten bilden.
Frage: Wie groß wird der Feld-Ahorn?
Antwort: Etwa 5–15 Meter, oft strauchartig.
Frage: Wo wächst der Feld-Ahorn typischerweise?
Antwort: In Hecken, Feldrainen und auf trockeneren Standorten.
Frage: Welche besondere Eigenschaft hat der Feld-Ahorn?
Antwort: Er ist sehr schnittverträglich und gut für Hecken geeignet.
Vorkommen Schwarz-Erle
Die Schwarz-Erle liebt feuchte Standorte und ist daher an Fluss- und Bachläufen und Auwäldern zu find
Latein Schwarz-Erle
Alnus glutinosa
Erkennungsmerkmale Schwarz-Erle
Oft mehrstämmig, aber auch einstämmig, graubraune Borke. Die bis zu 10 cm langen Blätter sind keilförmig, vorne breit und abgerundet oder eingekerbt zur Mittelader. Der Blattrand ist grob doppelt gesägt und oft wellig. Auf der Unterseite befinden sich gelbliche Achselbärtchen. Blüht einhäusig, aber getrenntgeschlechtlich. Aus den weiblichen Kätzchen entstehen zapfenartige Fruchtstände, die später verholzen und schwarz-braun über Winter am Baum verbleiben.
Wissenswertes Schwarz-Erle
Die Erle wird durch den Wind bestäubt, die Früchte können schwimmen, haben aber nur eine kurze Keimfähigkeit und brauchen eine feuchte Umgebung. Die Wurzeln der Erle gehen Symbiosen mit Knöllchenbakterien ein, die Luftstickstoff binden.
Latein Salweide
Salix caprea
Vorkommen Salweide
Heimische Weidenart, die auch auf trockenen Standorten wächst, sie bevorzugt jedoch lockere, lehmige Böden und wächst gerne an sonnigen Waldrändern, auf Lichtungen, in Steinbrüchen und Kiesgruben.
Erkennungsmerkmale Salweide
Die Weide wächst als aufrechter Strauch oder als Baum und hat eine grau-braune, längsrissige Borke, oft mit kreuz- rautenförmigen Rissen. Die Blätter sind 6-10 cm lang und können unterschiedlich geformt sein. Sie sind schmal länglich bis rundlich eiförmig, oft mit Nebenblättern. Die Oberseite ist glatt und von sehr fester Struktur. Die Unterseite ist graufilzig behaart. Der Blattrand ist gewellt oder gezähnt. Blüht zweihäusig. Die männlichen Kätzchen sind gelblich, die weiblichen von grünlicher Farbe.
Wissenswertes Salweide
Die Zweige der männlichen Weidenkätzchen sind als sogenannte „Palmkätzchen“ zu Ostern bekannt und werden als Dekoration eingesetzt.
Woran erkennt man die Salweide im Frühjahr?
Antwort: An ihren auffälligen, silbrig-weichen „Kätzchen“ (Blütenständen).
Frage: Wie sehen die Blätter der Salweide aus?
Antwort: Oval, oben dunkelgrün, unten graufilzig behaart.
Frage: Wie groß wird die Salweide?
Antwort: Etwa 5–10 Meter, oft als kleiner Baum oder Strauch.
Frage: Wo wächst die Salweide häufig?
Antwort: An Waldrändern, auf Lichtungen und feuchten Standorten.
Frage: Warum ist die Salweide ökologisch wichtig?
Antwort: Sie ist eine der ersten Nahrungsquellen für Bienen im Frühjahr.
Frage: Woran erkennt man die Blätter der Schwarz-Erle?
Antwort: Rundlich mit oft eingedellter Spitze.
Frage: Welche Besonderheit haben die Früchte der Schwarz-Erle?
Antwort: Kleine, zapfenartige Fruchtstände („Erlenzapfen“).
Frage: Wie groß wird die Schwarz-Erle?
Antwort: Bis etwa 20–30 Meter hoch.
Frage: Wo wächst die Schwarz-Erle typischerweise?
Antwort: An Gewässern, in Auen und auf sehr feuchten Böden.
Frage: Welche besondere Fähigkeit hat die Schwarz-Erle?
Antwort: Sie kann Stickstoff im Boden binden und verbessert so die Bodenqualität.
Frage: Wie sehen die Blätter der Mehlbeere aus?
Antwort: Oval, gesägt, oben grün, unten weiß-filzig („mehlig“).
Antwort: Kleine, rote bis orange Beeren.
Frage: Wie groß wird die Mehlbeere?
Antwort: Etwa 10–20 Meter hoch.
Frage: Wo wächst die Mehlbeere häufig?
Antwort: Auf trockenen, sonnigen Standorten, oft auf kalkhaltigen Böden.
Frage: Was ist eine Besonderheit der Mehlbeere?
Antwort: Sie ist sehr trockenheitsresistent und stadtklimafest.
Wissenwertes Schwarzer holunder
Die Blüten des Holunders werden traditionell zum Armomatisieren von Maibowlen, ausgebacken im Teig, die Früchte als Marmeladen und Gelees verwendet. Rohe und unreife Früchte sollten nicht konsumiert werden. Mit der intensiven Farbe der Früchte hat man früher Wolle blauviolett gefärbt.
Vorkommen roter Holunder
Wie der schwarze Holunder ist der rote in Mitteleuropa weit verbreitet, vor allem in Schlucht- und Bergwäldern
Erkennungsmerkmale roter Holunder
Im Gegensatz zum schwarzen Holunder blüht der rote Holunder in unregelmäßigen, gelblichen Rispen. Die Früchte sind leuchtend orange-rot, allerdings sind die Kerne giftig und müssen bei Verwendung entfernt werden. Das Mark der Zweige ist gelbbraun.
Wie erkennt man die Eberesche?
Gefiederte Blätter mit vielen kleinen Blättchen, weiße Blütendolden im Frühling und orange-rote Beeren im Herbst.
Wie lautet der wissenschaftliche Name der Eberesche?
Frage: Zu welcher Familie gehört die Eberesche?
Antwort: Rosengewächse.
Frage: Welche Tiere profitieren besonders von der Eberesche?
Antwort: Vögel, die ihre Beeren fressen.
Frage: Woran erkennt man die gewöhnliche Esche?
Antwort: Gefiederte Blätter mit größeren Blättchen, schwarze Knospen und längliche Flügelfrüchte.
Frage: Wie lautet der wissenschaftliche Name der gewöhnlichen Esche?
Antwort: Fraxinus excelsior
Wie hoch kann die gewöhnliche Esche werden?
Antwort: Bis etwa 40 Meter.
Frage: Wofür wird das Holz der Esche häufig verwendet?
Antwort: Für Werkzeuge, Möbel oder Sportgeräte, da es sehr elastisch ist.
Frage: Woran erkennt man die Robinie?
Antwort: Gefiederte Blätter, weiße duftende Blütentrauben und Dornen an den Zweigen.
Frage: Wie lautet der wissenschaftliche Name der Robinie?
Antwort: Robinia pseudoacacia
Frage: Woher stammt die Robinie ursprünglich?
Antwort: Aus Nordamerika.
Frage: Welche Teile der Robinie sind giftig?
Antwort: Rinde, Blätter und Samen.
Frage: Woran erkennt man einen Walnussbaum?
Antwort: Große gefiederte Blätter und eine grüne Fruchthülle, in der die Walnuss sitzt.
Frage: Wie lautet der wissenschaftliche Name der Walnuss?
Antwort: Juglans regia
Frage: Wie hoch kann ein Walnussbaum werden?
Antwort: Etwa 25–30 Meter.
Frage: Woran erkennt man schwarzen Holunder?
Antwort: Große weiße Blütendolden und schwarze Beeren.
Frage: Wie lautet der wissenschaftliche Name des schwarzen Holunders?
Antwort: Sambucus nigra
Frage: Wofür werden Blüten und Beeren des schwarzen Holunders genutzt?
Antwort: Für Sirup, Saft, Tee oder Holunderblütensirup.
Frage: Woran erkennt man roten Holunder?
Antwort: Gelblich-weiße Blüten und leuchtend rote Beeren.
Frage: Wie lautet der wissenschaftliche Name des roten Holunders?
Antwort: Sambucus racemosa
Frage: Wo wächst roter Holunder häufig?
Antwort: In Wäldern und Gebirgsregionen.
Frage: Sind die Früchte des roten Holunders für Menschen essbar?
Antwort: Nein, sie sind roh giftig.
Vorkommen Eberesche
Weil das Dia nur rotes Licht durchlässt und die anderen Farben absorbiert.
Heimisch in ganz Europa, häufig angepflanzt in Gärten und Parks.
Erkennngsmerkmal Eberesche
15-20 m hoher Baum mit relativ glatter Rinde. Die Fiederblätter sind bis zu 20 cm lang und unpaarig gefiedert in 9-17 Teilblättchen. Der Blattrand ist deutlich gesägt. Die Eberesche blüht zwittrig in flach ausgebreiteten, weißen Schirmrispen. Die kleinen, kugeligen Apfelfrüchte sind leuchtend orange.
Wissenswertes Eberesche
Die auffälligen Blüten werden durch Insekten bestäubt, die Samen werden durch Vögel verbreitet. Die Früchte sind nicht giftig, aber sehr bitter. Nach Erhitzen werden die Bitterstoffe abgebaut und man kann Marmelade daraus herstellen.
Vorkommen gewöhnliche Esche
In weiten Teilen Europas verbreitet, bevorzugt auf nährstoffreichen, mäßig feuchten bis feuchten Böden. Sie wird gerne in Parks angepflanzt, natürlicherweise in Auen- und Schluchtwäldern vorkommend.
Erkennungsmerkmale gewöhnliche Esche
In der germanischen Mythologie ist die Esche „Yggdrasil“, der Weltenbaum, der das Universum hält. Die Esche wirft im Herbst die Blätter im grünen Zustand ab.
Vorkommen Robinie
Die Robinie stammt aus Nordamerika, ist inzwischen aber in Mitteleuropa weit verbreitet. Sie wird als Park-, Garten- und Straßenbaum häufig gepflanz
Erkennungsmeldung Robinie
ie Fiederblätter der Robinie sind bis zu 30 cm lang, unpaarig gefiedert mit bis zu 23 Fiederblättchen. Die Fiederblättchen haben einen kurzen Stiel, sind vorne abgerundet mit einer winzigen Spitze. Die Blüte ist zwittrig in bis zu 25 cm langen, hängenden Trauben. Die Einzelblüten sind bis zu 2 cm lang, weiß und stark duftend. Die Früchte sind bis zu 10 cm lang und hängen als breite, flache Hülsenfrucht am Baum. Junge Triebe im Stammbereich haben oft kräftige Dornen. Die Borke ist tief längs gefurcht, mit Rippen und Leisten.
Wissenswertes Robinie
Die Robinie ist auch als Scheinakazie bekannt, sie ist jedoch mit der Akazie nicht verwandt. Der sogenannte „Akazienhonig“ ist in Wirklichkeit Robinienhonig. Die blütenreichen Bäume werden von Imkern gerne als Bienenweide benutzt.
Vorkommen Walnuss
Ursprünglich aus Asien stammend, die Römer brachten die Walnuss nach Mitteleuropa
Erkennungserkmale Walnuss
Die Walnuss hat große Fiederblätter mit 6-12 cm langen Teilblättchen, die beim Zerreiben würzig riechen. Die Walnuss blüht einhäusig getrenntgeschlechtlich. Die männlichen Blüten hängen in braungrünen Kätzchen, die weiblichen sind klein und grün und stehen einzeln oder in kleinen Ähren. Die kugeligen Früchte haben einen Durchmesser von 4-5 cm, die Wildformen sind kleiner.
Wissenwertes Walnuss
Der Name „Walnuss“ rührt daher, dass die Römer die Walnuss im späteren Frankreich kultivierten. Da die Deutschen die Franzosen als „Welsche“ bezeichneten, ergab sich daraus der Name „Welschnuss“ und später „Walnuss
Vorkommen Holunder
Heimisch in ganz Mitteleuropa in feuchten Mischwäldern, Waldrändern und Feldrainen. Oft angepflanzt im ländlichen Umfeld.
Erkennungsmerkmale Schwarzer Holunder
Meistens strauchförmig und mehrstämmig, längsrissige Borke, graubraun, die oft in länglichen, sich aufwölbenden Schuppen abblättert unpaarig gefiederte Blätter, 10-30 cm lang, meist 5 Fiederblätter, die sehr kurz gestielt am Zweig sitzen. Die Teilblättchen sind eiförmig zugespitzt und am Blattrand gesägt. An der Basis befindet sich ein lappiges Anhängsel mit einer Nektardrüse. Der Holunder ist an den Blättern durch einen würzig-herben Geruch erkennbar. Blüht zwittrig in vielen 10-15 cm breiten Schirmrispen. Kugelige Steinfrüchte, die anfangs rot und bei Reifung schwarz-violett sind. Das Mark der Zweige ist weich und weiß.
Wissenwertes schwarzer Holunder
Vorkommen Eichen
Die beiden Arten sind weit verbreitet in Europa. Die Traubeneiche gilt mehr als Baum der trockenen und wärmeren Standorte in den mittleren Lagen, die Stieleiche wächst eher auf feuchten Böden. Die Artintegrität von Trauben- und Stieleiche wird jedoch diskutiert, da man inzwischen von einer starken Hybridisierung der beiden Arten ausgeht.
Erkennungsmerkmale Eiche
Stiel- und Traubeneiche haben bis zu 12 cm lange, wellig gebuchtete Blätter, die Blätter sind entweder kurz gestielt (Stiel-Eiche) oder lang gestielt (Traubeneiche) und eine rissige Borke. Sie blüht einhäusig getrenntgeschlechtlich. Morphologisch werden die beiden Arten am leichtesten an den Früchten unterschieden: die Stieleiche hat die Eicheln an einem Stiel sitzen, die Eicheln der Traubeneiche sitzen traubig am Zweig zusammen. Aufgrund der Hybridisierung kann es hier jedoch zu Überlappungen bei den äußeren Erscheinungsmerkmalen kommen.
Wissenswertes Eiche
Die Eiche besitzt einen hohen Gerbstoffgehalt und wurde für den Zweck zur Lederverarbeitung genutzt. Im Herbst findet man auf den Blättern oft die Gallen der Eichengallwespe oder der EichenlinsenGallwespe. Aus den Gallen hat man früher mit Eisentriviol Tinte gewonnen.
Frage: Zu welcher Pflanzenfamilie gehört die Eiche?
Antwort: Zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae).
Frage: Welche zwei Eichenarten sind in Mitteleuropa besonders verbreitet?
Stieleiche (Quercus robur)
Traubeneiche (Quercus petraea)
Wie hoch können Eichen werden?
Etwa 30 bis 40 Meter.
Wie alt können Eichen werden?
Mehrere hundert Jahre, teilweise über 1000 Jahre.
Wie sind die Blätter der Eiche aufgebaut?
Sie sind gelappt (mit runden Einschnitten) und wechselständig angeordnet.
Wann treiben Eichen aus?
Im Frühjahr, meist im April oder Mai.
Wann blühen Eichen?
Von April bis Mai.
Welche Früchte bildet die Eiche?
Eicheln.
Welche Tiere nutzen Eicheln als Nahrung?
Zum Beispiel Wildschweine, Eichhörnchen, Vögel und Rehe.
Welche Bedeutung hat die Eiche für den Menschen?
hochwertiges Holz (Möbel, Parkett, Fassbau)
wichtiger Lebensraum für viele Tierarten
bedeutender Waldbaum
Wie heißt die Stieleiche botanisch?
Quercus robur.
Wie heißt die Traubeneiche botanisch?
Quercus petraea.
Warum heißt die Stieleiche „Stieleiche“?
Weil ihre Früchte (Eicheln) an langen Stielen hängen.
Warum heißt die Traubeneiche „Traubeneiche“?
Weil ihre Eicheln fast ohne Stiel direkt am Zweig sitzen und oft in kleinen Gruppen wachsen.
Wie unterscheiden sich die Blätter von Stiel- und Traubeneiche?
Stieleiche: sehr kurzer Blattstiel
Traubeneiche: längerer Blattstiel
Wie ist die Blattbasis bei der Stieleiche?
Sie hat eine deutlich ausgeprägte „Öhrchenform“ an der Blattbasis.
: Wie ist die Blattbasis bei der Traubeneiche?
Sie ist keilförmig und ohne „Öhrchen“.
Welchen Standort bevorzugt die Stieleiche?
nährstoffreiche
feuchte Böden
Auen und tiefe Lagen
Welchen Standort bevorzugt die Traubeneiche?
eher trockene
steinige oder sandige Böden
Hügel- und Berglagen
Welche Eichenart ist trockentoleranter?
: Die Traubeneiche.
Welche Eichenart wächst häufiger in Flussauen?
Die Stieleiche.
Welche Gemeinsamkeiten haben Stiel- und Traubeneiche?
ähnliche Blattform
ähnliche Höhe
ähnliche Früchte (Eicheln)
beide wichtige Waldbaumarten
Wie kann man sich den Unterschied zwischen Stiel- und Traubeneiche merken?
Stieleiche → Eichel mit langem Stiel Traubeneiche → Eicheln sitzen direkt am Zweig (traubenartig)
Vorkommen Espe und Zitterpappel
Die beiden Gewächse kommen in ganz Europa und darüber hinaus vor, sie kommen mit nassen Böden zurecht aber sind nicht darauf angewiesen wie die anderen heimischen Pappelarten. Sie kommen in lichten Mischwäldern vor, gelten als anspruchslose Pioniergehölzer und werden auch als Zierbaum gepflanzt.
Erkennungsmerkmale Espe und Zitterpappel
4-8 cm lange Blattstiele, die seitlich zusammengedrückt sind. Blätter rundlich bis breit eiförmig, buchtig gezähnt, 3-8 cm lang. Blattunterseite blaugrün gefärbt, Blatt kahl. Die Espe ist zweihäusig, die weiblichen Kätzchen sind grau und zottig, die männlichen grünlich mit rötlichen Staubbeuteln.
Wissesnwertes Espe und Zitterpappel
Der Spruch „Zittern wie Espenlaub“ rührt von der charakteristischen Bewegung der Blätter bei Wind. Durch die zusammengerückten Blattstiele kann sich das Blatt bei leichtem Wind in Bewegung setzen. Die Espe ist eine der wichtigsten Futterpflanzen für zahlreiche heimische Schmetterlingsarten. Die Zitterpappel kann sich über Wurzelausläufer ausbreiten.
Wie lautet der botanische Name der Espe bzw. Zitterpappel?
Populus tremula.
Frage: Zu welcher Pflanzenfamilie gehört die Espe?
Antwort: Zur Familie der Weidengewächse (Salicaceae).
Warum wird die Espe auch Zitterpappel genannt?
Weil ihre Blätter durch den abgeflachten Blattstiel schon bei leichtem Wind stark zittern.
Wie hoch kann eine Espe werden?
Etwa 20 bis 30 Meter.
Frage: Wie sehen die Blätter der Espe aus?
rundlich
leicht gezähnter Rand
langer, abgeflachter Blattstiel
Wann blüht die Espe?
Im Frühjahr, meist von März bis April.
Welche Blüten hat die Espe?
Kätzchen (hängende Blütenstände).
Frage: Welche Besonderheit hat die Espe bei der Fortpflanzung?
Antwort: Sie bildet häufig Wurzelausläufer und kann sich dadurch vegetativ vermehren.
Wo wächst die Espe häufig?
Waldränder
Lichtungen
Pionierstandorte
Frage: Welche ökologische Bedeutung hat die Espe?
Sie ist ein wichtiger Lebensraum und Nahrungsbaum für viele Insektenarten.
Zu welcher Pflanzenfamilie gehört die Birke?
Zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae).
Welche Birkenarten sind in Mitteleuropa besonders verbreitet?
Sandbirke (Betula pendula)
Moorbirke (Betula pubescens)
Wie hoch kann eine Birke werden?
Etwa 15 bis 30 Meter.
Woran erkennt man eine Birke besonders leicht?
An der weißen, oft schwarz gefleckten Rinde.
Wie sehen die Blätter der Birke aus?
dreieckig bis rautenförmig
gezähnter Blattrand
spitz zulaufend
: Wann blühen Birken?
: Welche Blüten hat die Birke?
Kätzchen (männliche und weibliche Blütenstände).
Welche Früchte bildet die Birke?
Kleine Nüsschen mit Flügeln, die durch den Wind verbreitet werden.
Welche Standorte bevorzugen Birken?
sonnige Standorte
nährstoffarme Böden
offene Flächen
Frage: Welche ökologische Bedeutung hat die Birke?
Pionierbaumart
verbessert Böden
Lebensraum für viele Tierarten
as ist eine Gemeinsamkeit von Espe und Birke?
Beide sind typische Pionierbaumarten und besiedeln schnell offene Flächen.
Wie unterscheiden sich die Blätter von Espe und Birke?
Espe: rundliche Blätter
Birke: dreieckige, spitze Blätter
Woran erkennt man eine Birke sofort im Wald?
An der auffälligen weißen Rinde.
: Welche Besonderheit haben die Blätter der Espe im Wind?
Antwort: Sie zittern stark durch den abgeflachten Blattstiel.
Vorkommen Bergulme
Mittel- und Osteuropa, verbreitet in Schlucht- und Hangwäldern, nicht im Tiefland. Häufig als Ziergehölz angepflanzt
Erkennungsmerkmale Bergulme
Bis zu 40 m hoher Baum, graubraune, längsrissig gefurchte Borke. Die Blätter sind bis zu 16 cm lang, breit rundlich bis verkehrt eiförmig, vorne zugespitzt. Die Bergulme ist vorne häufig dreilappig und dreispitzig. Der Blattgrund ist asymmetrisch, der Blattrand doppelt gesägt. Das Blatt ist rau behaart. Blüht einhäusig zwittrig.
Wissenswertes Bergulme
Bestäubung erfolgt durch den Wind, auch die Früchte werden später mit dem Wind verbreitet. Aufgrund einer durch den Ulmensplintkäfer übertragenen Pilzkrankheit sind die Ulmen grundsätzlich stark zurückgegangen. Die Berg-Ulme kann sich mit der Feld-Ulme kreuzen. Die Bastarde werden „holländische Ulmen“ genannt.
Vorkommen Hasel
Weit verbreitet in Mitteleuropa, meist an Waldrändern und Feldgebüschen.
Merkmale Hasel
Vielstämmiger Strauch, 2-7 m hoch. Die Blätter sind 5-10 cm lang, rundlich bis breit eiförmig, doppelt gesägt und weich behaart. Sie haben eine deutliche Blattnervatur. Blüht als eine der ersten Sträucher im zeitigen Frühjahr. Rundliche Nussfrüchte mit breitzipfeligen Fruchthüllen.
Wissenswertes Hasel
Die Hasel gibt es auch in verschiedenen Zuchtformen mit auffälligen Merkmalen.
Vorkommen Linde
Mittel- bis südeuropäische Verbreitung, häufiger Park-, Straßen- und Stadtbaum. Früher auch zentraler Mittelpunkt in Dörfern als Versammlungs- und Gerichtsort.
Merkmale Linde
Bis zu 40 m hoher Baum, dichtes Astwerk, manchmal kuppelartig überhängend. Graue bis schwarzbraune eher glatte Borke. Rundliche bis herzförmige Blätter mit ausgezogener Spitze. Die Blätter der Sommerlinde sind etwas größer (bis zu 15cm) als die der Winterlinde (bis zu 10 cm). Die Sommerlinde ist fein behaart auf den Blättern und hat weiße bis hellbraune Achselbärtchen. Die Winterlinde ist nur auf den Blattadern behaart, meist von etwas dunklerem Grün mit rotbraunen Achselbärtchen. Die Früchte der Sommerlinde sind größer als die der Winterlinde. Sommer- und Winterlinde können sich untereinander kreuzen. Den Bastard nennt man „holländische Linde“.
Wissenswertes Linde
Wer schon einmal sein Auto unter einer Linde geparkt hat, kennt womöglich die klebrigen Eigenschaften des Honigtaus, den Blattläuse absondern, die die Linden gerne befallen. Das Holz der Linden ist weich und elastisch und wird als Schnitzholz wertgeschätzt. Die Blüten sind beliebte Zugabe in Teemischungen und wirken schweißtreibend.
Vorkommen Vogelkirsche
Die Vogel-Kirsche wächst in Mitteleuropa an Waldrändern oder als Zuchtform (Süß-Kirsche) in Anpflanzungen.
Merkmale Vogelkirsche
Die Blätter sind eiförmig bis elliptisch, zugespitzt und 5-15 cm lang. Charakteristisch sind die roten Nektardrüsen an der Stelle, wo der Stiel in den Blattgrund übergeht. Die Blüte ist weiß, die Steinfrüchte kugelig, in der Wildform schwarz. Die Rinde ist grau bis rotbraun und löst sich in waagrechten Streifen ab. Später bildet sich eine rissigere
Wissenswertes Vogelkirsche
ie Blüten der Kirsche werden von Insekten bestäubt. Kultivierte SüßKirschen sind veredelt auf robusten Vogel-Kirsch Unterlagen. Ameisen lieben den aus den Nektardrüsen der Blätter austretenden Zuckersaft und schützen so den Baum vor blattfressenden Insekten.
Wie lautet der botanische Name der Bergulme?
Ulmus glabra.
Zu welcher Pflanzenfamilie gehört die Bergulme?
Zur Familie der Ulmengewächse (Ulmaceae).
Wie hoch kann eine Bergulme werden?
Wie sehen die Blätter der Bergulme aus?
groß und rau
doppelt gesägter Rand
schiefe Blattbasis
Wann blüht die Bergulme?
Im Frühjahr (März bis April), meist vor dem Blattaustrieb.
: Welche Früchte bildet die Bergulme?
Geflügelte Nüsschen (Samaras).
Welche Standorte bevorzugt die Bergulme?
nährstoffreiche Böden
feuchte Standorte
Berg- und Schluchtwälder
Wie lautet der botanische Name der Hasel?
orylus avellana.
Zu welcher Pflanzenfamilie gehört die Hasel?
Ist die Hasel ein Baum oder ein Strauch?
Ein Strauch (meist mehrstämmig).
Wie hoch wird die Hasel ungefähr?
Etwa 3 bis 7 Meter.
Wie sehen die Blätter der Hasel aus?
rundlich bis herzförmig
gesägter Rand
weich behaart
Wann blüht die Hasel?
Antwort: Sehr früh im Jahr (Januar bis März).
Wie sehen die Blüten der Hasel aus?
männliche Blüten: lange gelbe Kätzchen
weibliche Blüten: kleine Knospen mit roten Narben
Welche Früchte bildet die Hasel?
Antwort: Haselnüsse.
u welcher Pflanzenfamilie gehört die Linde?
: Zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae).
Welche zwei Lindenarten sind in Mitteleuropa besonders verbreitet?
Sommerlinde (Tilia platyphyllos)
Winterlinde (Tilia cordata)
Wie hoch können Linden werden?
Wie sehen Lindenblätter aus?
herzförmig
lange Blattstiele
Frage: Wann blühen Linden?
Antwort: Frühsommer (Juni bis Juli).
Frage: Warum sind Lindenblüten ökologisch wichtig?
Antwort: Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.
Frage: Wofür werden Lindenblüten häufig verwendet?
Antwort: Für Tee (Lindenblütentee).
Frage: Wie lautet der botanische Name der Vogelkirsche?
Antwort: Prunus avium.
Zu welcher Pflanzenfamilie gehört die Vogelkirsche?
Zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).
Wie hoch kann eine Vogelkirsche werden?
Etwa 15 bis 25 Meter.
Wann blüht die Vogelkirsche?
Im Frühjahr (April bis Mai).
Wie sehen die Blüten der Vogelkirsche aus?
weiß
fünf Blütenblätter
stehen in kleinen Büscheln
Welche Früchte bildet die Vogelkirsche?
Kirschen (Steinfrüchte).
Warum heißt sie Vogelkirsche?
Weil ihre Früchte besonders von Vögeln gefressen werden.
Welche Bedeutung hat die Vogelkirsche für den Menschen?
Ursprung vieler Süßkirschsorten
wertvolles Holz für Möbel und Innenausbau
Wie lautet der botanische Name der Blutbuche?
Fagus sylvatica f. purpurea.
Zu welcher Pflanzenfamilie gehört die Blutbuche?
Zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae).
Was ist eine Blutbuche?
Eine rotlaubige Zuchtform der Rotbuche.
Wie hoch kann eine Blutbuche werden?
Etwa 25 bis 30 Meter.
Wie breit kann die Krone einer Blutbuche werden?
Bis etwa 20 Meter.
Frage: Welche Farbe haben die Blätter der Blutbuche?
Antwort: Dunkelrot bis purpurfarben.
Warum sind die Blätter der Blutbuche rot?
Wegen eines hohen Gehalts an roten Farbstoffen (Anthocyane), die das Chlorophyll teilweise überdecken.
Wann treibt die Blutbuche aus?
Wann blüht die Blutbuche?
Welche Blüten besitzt die Blutbuche?
Getrennte männliche und weibliche Blüten an einem Baum (einhäusig).
Wie heißen die Früchte der Blutbuche?
Bucheckern.
Wann reifen Bucheckern?
Im Herbst (September bis Oktober).
Sind Bucheckern essbar?
In kleinen Mengen ja, roh enthalten sie jedoch leicht giftige Stoffe.
Welche Standortbedingungen bevorzugt die Blutbuche?
frische bis feuchte Böden
sonnige bis halbschattige Standorte
Wofür wird die Blutbuche häufig verwendet?
Park- und Gartenbaum
Alleebaum
Zierbaum
Wie alt kann eine Blutbuche werden?
Mehrere hundert Jahre (bis etwa 300 Jahre).
Wie ist die Rinde der Blutbuche?
Glatt und grau.
Welche Bedeutung hat die Blutbuche für Tiere?
Nahrung für viele Tiere, z.B. durch Bucheckern für Vögel und Säugetiere.
Wo wird die Blutbuche häufig gepflanzt?
In Parks, großen Gärten, Alleen und auf Friedhöfen.
Worin unterscheidet sich die Blutbuche von der Rotbuche?
Hauptsächlich in der roten Blattfarbe, ansonsten sind sie sehr ähnlich.
Hainbuche Erkennungsmerkmale
Bis 25 Meter hoher Baum; Blätter bis zu 10 cm lang, kurz gestielt, Blattrand doppelt gesägt, nur spärlich behaart auf der Blattunterseite. Bis zu 25 Meter hoch. Rinde grau und glatt, oft mit Linien und Rissen. Blüten einhäusig getrenntgeschlechtlich.
Wissenswertes Hainbuche
Das harte Holz wird auch „Eisenholz“ genannt. Sie hat ein starkes Regeneartionsvermögen und wurde früher für die Niederwaldwirtschaft genutzt. Der Name „Hainbuche“ kommt von „Hagebuche“ -> Hag ist eine alte Bezeichnung für „Einzäunung“. Das weißt darauf hin, dass sie schon sehr lange als Hecke genutzt wi
Wie lautet der wissenschaftliche Name der Hainbuche?
Der wissenschaftliche Name der Hainbuche ist Carpinus betulus
Zu welcher Pflanzenfamilie gehört die Hainbuche?
Die Hainbuche gehört zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae).
Wie hoch kann eine Hainbuche werden?
Antwort: Eine Hainbuche kann etwa 15–25 Meter hoch werden.
Frage: Wie sehen die Blätter der Hainbuche aus?
Antwort: Die Blätter sind oval, zugespitzt, doppelt gesägt und deutlich gerippt.
Frage: Wann blüht die Hainbuche?
Antwort: Die Hainbuche blüht im April bis Mai.
Frage: Welche Art von Blüten hat die Hainbuche?
Antwort: Die Hainbuche hat Kätzchenblüten, ähnlich wie Birke oder Hasel.
Frage: Welche Früchte bildet die Hainbuche?
Antwort: Die Früchte sind kleine Nüsschen mit einem dreilappigen Flügel, die vom Wind verbreitet werden.
Vorkommen Rot-Buche
Typischer Waldbaum Mitteleuropas, bevorzugt feuchtes Klima. Braucht in ihrer Jugend schattigen Aufwuchs.
Erkennungsmerkmale Rot-Buche
Bis 35 m hoch, silbergraue, dünne und glatte Borke. Blätter bis 10 cm lang, eiförmig mit stumpfer Spitze, Blattrand wellig, auf der Unterseite ist das Blatt seidig behaart, die Oberseite ist glatt Sie blüht einhäusig getrenntgeschlechtlich und bildet bei Fruchtreife die typischen Bucheckern. Rinde glatt und silbergrau. Bis 35 m hoch.
Wissenswertes Rot-Buche
Die Buche ist essbar. Junge frische Blätter im Frühling haben eine säuerliche Note und lassen sich als Salat zubereiten. Im Herbst kann man die Bucheckern sammeln und rösten. Die Buche blüht jedoch nicht jedes Jahr, vermutlich um sich vor Fraßfeinden wie Wildschweinen zu schützen.
Wie lautet der wissenschaftliche Name der Rotbuche?
Der wissenschaftliche Name der Rotbuche ist Fagus sylvatica.
Frage: Zu welcher Pflanzenfamilie gehört die Rotbuche?
Antwort: Die Rotbuche gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae).
Frage: Wie hoch kann eine Rotbuche werden?
Antwort: Eine Rotbuche kann 30 bis 45 Meter hoch werden und gehört zu den größten Laubbäumen Europas.
Frage: Wie sehen die Blätter der Rotbuche aus?
Antwort: Die Blätter sind oval, leicht gewellt am Rand, glänzend grün und etwa 5–10 cm lang.
Frage: Wann blüht die Rotbuche?
Antwort: Die Rotbuche blüht im April bis Mai, gleichzeitig mit dem Blattaustrieb.
Frage: Welche Früchte bildet die Rotbuche?
Antwort: Die Früchte heißen Bucheckern. Sie sitzen zu zweit in einer stacheligen Fruchthülle.
Frage: Wo wächst die Rotbuche besonders häufig?
Antwort: Sie wächst vor allem in Laubwäldern Europas und ist der häufigste Waldbaum in Deutschland.
Frage: Welche Besonderheit hat die Rinde der Rotbuche?
Antwort: Die Rinde ist glatt und grau, auch bei älteren Bäumen.
Frage: Wofür wird das Holz der Rotbuche verwendet?
Antwort: Das Holz wird oft für Möbel, Parkett, Spielzeug und Brennholz genutzt.
Frage: Welche ökologische Bedeutung hat die Rotbuche?
Antwort: Die Rotbuche bietet Lebensraum und Nahrung für viele Tiere, z. B. durch ihre Bucheckern.
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