Nenne die 4 Gesundheitssektoren und ihre Definition:
Prävention: Vorbeugende Maßnahmen, die einen Krankheitseintritt verhindern, verzögern oder Krankheitsfolgen abschwächen sollen.
Behandlung: Leistungen, die helfen eine Krankheit zu erkennen, heilen, stoppen oder lindern.
Rehabilitation: Alle Maßnahmen zur Wiedereingliederung von kranken Menschen in Beruf, soziales Gefüge, Familie und Freizeit
Pflege: Pflegebedürftige Menschen, die durch körperliche, kognitive oder psychische Einschränkungen auf fremde Hilfe angewiesen sind - mind. 6 Montate lang.
Primärprävtention (Krankheitsverhütung)
Nenne Ansatzpunkt, Zielstzung, Zielgruppe und Beispiele für Maßnahmen
Ansatzpunkt: Vor der Entstehung der Krankheit (setzt beim gesunden Menschen an)
Zielsetzung: Wahrscheinlichkeit des Krankheitseintritts verringern
Zielgruppe: Gesunde Personen bzw. Risikogruppen
Beispiele: Schutzimpfungen, gesunde Ernährung, regelmäßiger Sport und Bewegung, Entspannungstechniken, rückenschonendes Arbeiten, Verzicht auf Drogen, Alkohol und Nikotin
Sekundärprävention (Krankheitsfrüherkennung)
Nenne Ansatzpunkt, Zielsetzung, Zielgruppe und Beispiele für Maßnahmen
Ansatzpunkt: Krankheit befindet sich noch im Anfangsstadium
Zielsetzung: Früherkennung von gesundheitsgefährdungen oder Erkrankungen und entsprechender Einsatz von Maßnahmen
Zielgruppe: Patienten bzw. kranke Personen deren Erkrankungen noch nicht festgestellt sind
Beispiele für Maßnahmen: Gesundheits-Check-up, Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft, Vorsorgeuntersuchungen im Kindesalter
Tertiärprävention (Verhütung einer Krankheitheisverschlechterung)
Nenne Ansatzpunkt, Zielsetzung, ZielgAruppe und Beispiele für Maßnahmen
Ansatzpunkt: Die Person ist bereits erkrankt
Zielsetzung: Verhinderung eines Wiedereintritts in einen akuten Krankheitszustandes (Rezidivprophylaxe), Vermeidung des Fortschreitens oder Verschlechterung des Krankheitsbildes und Bewältigung der Folgen der Erkrankung
Zielgruppe: Patienten bzw. Rehabilitanden, die bereits im klinischen Stadium einer Krankheit befinden
Beispiele für Maßnahmen: Nachsorge nach Krebserkrankungen oder einem Herzinfarkt, medikamentöse Therapien, Pflege nach dem Bobath Kozept nach einem Schlaganfall oder Rehabilitation
Interventionsart: Verhaltensprävention
Sind Maßnahmen zur Verhaltensänderung von Individuen oder Gruppen
Sie sollen informieren oder helfen gesundheitseitsschädliches Verhalten aufzugeben
Beispiele: Nichtraucherkampagnen, Raucherentwöhnungsprogramme oder Rückenschonendes Arbeiten am Arbeitsplatz
Interventionart: Verhaltnisprävention
Veränderung der Lebens- und Arbeitsumwelt um Krankheitsursachen direkt dort zu beseitigen
Nicht das Individuum soll sich verändern, sonder seine Umgebung
Beispiele: Einsatz von rückenschonenden Geräten (wie Lifter) oder ausgewogene Ernährung in der Kantine
Leistungen der Krankenkasse bei dem Gesundheitssektor Behandlung:
Palliativversorgung
Medizinische Rehabilitation
Häusliche Krankenpflege
Krankenbehandlungen
Arznei-, Heil- & Hilfsmittel und digitale Angebote
Ärztliche/psychotherapeutische und zahnärztliche Behandlung
Nenne die 5 verschiedene Krankenhausbehandlungen:
Vollstationär: Durchgehende Unterbringung (Tag & Nacht, mind. 24h). Nur wenn keine andere Behandlung möglich ist.
Teilstationär: Unterbringung nur tagsüber oder nur nachts (z.B. Tagesklinik). Wenn Patient sich teilweise selbst versorgen kann.
Ambulant im Krankenhaus: Ergänzt niedergelassene Ärzte (z.B. ambulante OPs).
Stationquivalent: Behandlung (bei psychischen Erkrankungen) findet durch ein mobiles Klinik-Team statt (gleichwertig zur stationär).
Vor- & nachstationär: Vor: Klärung der Notwendigkeit oder vorbereitend auf den stationären Aufenthalt (ohne Unterkunft), nach: Sicherung des Therapieerfolgs (z.B. Wundkontrolle)
Nenne die vier Arten der Rehabilitation:
Medizinische Rehabilitation: Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gesundheit nach Erkrankung oder OPs
Schulische Rehabilitation: Unterstützung für beeinträchtige Kinder und Jugendliche um einen bestmöglichen Schulabschluss zu erreichen
Berufliche Rehabilitation: Integration ins Berufsleben nach Unfall oder Erkrankung
Soziale Rehabilitation: Integration in Gesellschaft für beeinträchtigte Menschen
Benenne Beispiele für ambulante und teil/stationäre Rehabilitationsleistungen
Ambulante Rehabilitationsleistungen: Krankengymnastik, Ergotherapie
Teil/stationäre Rehabilitationsleistungen: Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen*
* Rehabilitationseinrichtungen:
Sollen die Beschwerden lindern und heilen
Vorbeugung einer drohenden Behinderung oder Pflegebefürftigkeit
Haben die Funktion im Anschluss an Behandlung den dabei erzielten Erfolg zu sichern und zu festigen
Ziele der Rehabilitation:
Körperliche + Psychische Gesundheit
Wiedereingliederung
Selbstständigkeit
Teilhabe
Eigenverantung
Nenne die verschiedenen Leistungsarten:
Leistungen zur medizinische Rehabilitation: Ärztliche Behandlung, Behandlung in Vorsorge- und Rehabiliationseinrichtungen
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Hilfen zur Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes, Maßnahmen wie Berufsfindung und Arbeitserprobung
Unterhaltsichernde oder andere ergänzende Leistungen: Krankengeld, Übergansgeld oder Reisekosten
Leistung zur Teilhabe an Bildung: Hilfen zur schulischen Berufsausbildung oder bei schulischen und hochschulischen beruflichen Weiterbildungen
Leistung zur sozialen Teilhabe: Leistungen für Wohnraum, Heilpädagogischen Leistungen
Nenne die vier Pflege Arten:
Ambulante Pflege: Pflegerische Versogung im häuslichen Umfeld (3 Bereiche: Behandlungspflege, Grundpflege und Hauswitschaft)
Ambulante Betreuung: Psychosomatische Begleitung (Angebote: Gespäche oder Spaziergänge)
Teilstationäre Pflege: Kommt zutragen wenn ambulante Pflege nicht ausreicht, zeitweise Unterbringungen wie Tages- und Nachtpflege
Vollstationäre Pflege: Wenn keine häusliche Versorgung mehr möglich ist, dann kommt z.B. ein Altenpflegeheim
Die 5 Pflegestufen
Es gibt 5 Pflegestufen: 1 ist die niedrigste und 5 die höchste
Es wird in Pflegegeld (für pflegende Angehörige), Pflegesachleistungen (für professionelle Pflegedienste) und vollstatationäre Pflege unterschieden
Auszahlungen finden monatlich statt
Zuletzt geändertvor 4 Tagen