Umverteilung bei Risiko
Erwartungsnutzen
EU= π• u(W1) + (1-π) • u(W2)
Endogene Investition
EU = π • u( W0+ r1 • V) + (1-π) • u( W0 + r2•V)
Proportionalsteuer mit Verlustausgleich
EU = π • u( W0+ r1 • (1-t) • V) + (1-π) • u( W0 + r2 • (1-t) • V)
Domar Musgrave Effekt
Bei Existenz einer Proportionalsteuer mit Verlustausgleich wird riskanter investiert
-Steuer dämpft Rendite, mindert Risiko
-> Individuen erhöhen Investitionen bis das “ ohne Steuer” Optimum erreicht wurde
( Wohlfahrtssteigerung entsteht erst bei Ausschüttung des Steueraufkommens)
Sinn-Effekt
Verwendung der Steuereinnahmen
-> T(V) als Pauschaltransfer an alle Individuen
-> Individuen werden reicher
neues Anfangsvermögen W0+ T(V)
Budgetlinie verschiebt sich
Redistributionsparadoxon von Sinn
DRRA Präferenzen
Obwohl der Staat umverteilt, ist die beobachtete Verteilung ungleicher, als wenn er es nicht täte
( Beachte Wohlfahrt steigt unabhängig von Wirkung auf Ungleichheit)
Funktionen von Sozialpolitik
Umverteilungsfunktion (steuerfinanziert)
Sozialversicherungsfubktion (beitragsfinanziert)
Subsidiaritätsprinzip
Nachrangigkeit
Selbsthilfe geht vor Fremdhilfe
Normative Analyse
Wie sollte der Sozialstaat gestaltet werden
Positive Analyse
Warum ist der Sozialstaat so, wie er ist ?
Motivation von Staatseingriffen?
Verteilungsziele
Effizienzziele
Unvollkommene Kreditbeziehungen
Erwarteter Gewinn
Eg= (1-pi gj • y1 + pi g • y2
Versicherungsmarkt
Schadensfall
W1= W0 -L + (1-p) V
Nichtschadensfall
W2 = W0 -pV
EU= π • u(W0 -L + (1-p) V) + (1-π) • u(Wo -pv)
Rothschild Steglitz Gleichgewicht
(RS1) Jeder dieser Verträge bringt einen nicht-negativen Gewinn ein.
(RS2) Kein Vertrag außerhalb dieser Menge würde einen positiven erwarten Gewinn einbringen
(RS3) Nachfrager wählen unter allen angebotenen Verträgen den nutzenmaximierenden Vertrag
Symmetrische Informationen
RS-GGW
2 Verträge mit fairen Prämien unf Vollversicherung
GGW ist pareto-optimal
Asymmetrische Informationen (Adverse Selektion)
Allgemein gilt: Kein Vertrag der von beiden Typen gewählt wird kann ein RS-GGW bei asymmetrischen Informationen sein
Anreizkompatibel
Gute Risiko wählt Vertrag der für diese Gruppe entworfen wurde, schlechte Risiko ebenso
Staatseingriff durch Sozialversicherung
Pflicht-Teilversicherung auf der Poolinggerade und erlaubt private Zusatzversicherungen
Arbeitslosenversicherung
Rechtfertigung einer staatlichen ALV
Adverse Selektion
Verhaltensrisiko (Moral Hazard)
Großzügige Arbeitslosenunterstützung
Längere Arbeitslosenunterstützung führt zu längerer Dauer der Arbeitslosigkeit
Großzügige ALV vermindert Suchanreiz
Großzüge ALV steigert nicht Qualität der gefundenen Stelle
Baily Modell
Individuelle Entscheidungsproblem
max e Eu= p• u(w-t) +(1-p)• ( q(e) • u(w) + (1-q(e)) * u(b) -e)
Asymmetrische Information
Sozialer Erlös Vs Privater erlös
Sozialer Erlös ist W
Privater Erlös ist W-b
Baily Formel
𝜆 • ( w-b*) \ w = ε 1-q,b
Links: Marginaler Wohlfahrtsgewinn durch Versicherung
Rechts: Marginale Kosten durch geringere Suchanreize
Typischet Wert für ε 1-q,b
0,5
Vorteil
ALV versichert gegen Konsumrückgang
Bailey Formel Abwägung?
Versicherung vs Suchanreiz
Rentenversicherung
Rentenformel
Rente= EP • aRW • RAF • ZF
EP - Entgeltpunkte
aRW- aktueller Rentenwert
RAF - Rentenartfaktor
ZF - Zugangsfaktor
Entgeltpunkte
Maß für wie viele Jahre man gearbeitet hat und wie hoch das relative Einkommen ist.
1 Jahr arbeit zum Durchschnittseinkommen gibt 1 Entgeltpunkt
Kindererziehung gibt 3 Punkte falls nach 1992 geboten
Aktueller Rentenwert
gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Zugangsfaktor
Wenn Renteneintritt Regeleintrittsalter dann ist ZF=1
1946 oder früher geboren 65
1958 66
1964 67
Dazwischen linear
Jedet Monat früher wird Faktor um 0,003 gesenkt
Jeden Monat später wird Faktor um 0,005 erhöht
Ausnahme man hat 45 Beitragsjahre
Rentenartfaktor
Raf= 1 bei normaler Rente
0,2 bei Vollwaisenrente
Weitere Abweichungen bei Witwen-/ Witwerrente, Erbsminderubg etc
Demografischer Wandel
Verhältnis Rentner/ Beitragszähler steugt durch wachsende Lebenserwartung und Rentenbeginn der Babyboomer
Doppelte Haltlinie
Sicherungsniveau nicht unter 48%
Beitragssatz nicht über 20%
Einfache Haltelinie
Nur noch Sicherungsniveau von 48%
Overlapping Generations Modell
Optimierungsporblem und Budgetbeschränkung
max st U(c1 t, c2 t+1)
c1t= wt -st
c2t+1= st (1+ rt+1)
Overlapping Generations Model
Kapitaldeckungsverfahren
Neue Budgetbeschränkung
c1t= wt (1-bt) -st
c2t+1= st (1+ rt+1) + pt+1
pt+1= bt•wt•(1+rt+1)
Umlageverfahren
Einnahmen = Ausgaben
Nt+1 • bt+1 • wt+1 = Nt • Pt+1
Rendite des Umlageverfahrens
1 + Renite = Auszahlung/ Einzahlung
1+ it+1= pt+1/ bt •wt
Rendite bei konstanzen Beitragssatz
it+1 ~= nt+1 + gt+1
Wohlfahrtsvergleich: Steady State
Aaron- Faktor
Barwert im UV ist genau dann größer als der Barwert der KDV wenn gilt:
(1+n) (1+g)
A(n,g,r) = ————————- >= 1
(1+r)
Also i >= r
UV gegenüber KDV vorzuziehen
Begründung: Im Steady State sind alle Generation im UV besser gestellt als KDV. Zusätzlich profitiert die erste Rentner Generation von der Einführung, da sie eine Rente erhält ohne Beiträge gezahlt zu haben
Wohlfahrtsvergleich
Wechsel von UV zu KDV
Erzielt keine Verbesserung selbst wenn i<r
Verlierer -> aktuelle Renter
Gewinner -> alle weiteren Generationen
Summe entspricht aber 0
Polit Ökon Rentenmodell
Abstimmung über Beitragssatz
Präferenzen und Budgetgleichung
Nutzenfunktion
U= u1(c1) + u2 (c2) + u3 (c3)
Budgetgleichung in den 3 Lebensperioden
c1 = w (1-b) -s1
c2 = w (1-b) -s2
c3 = p + (1+r)^2 • s1 + (1+r) • s2
Budgetgleichung der RV
Pro Rentner Q = (1+n) + (1+n)^2 Aktive
P= w•b•Q
Polit ökon Rentenmodell
Wahlverhalten Rentner
Rentner zahlen keine Beiträge mehr, erhalten nur noch Leistungen und stimmen faher für den größtmöglichen Beitragssatz b=1
Können Rentner die Arbeitnehmer unbegrenz ausbeuten?
Nein da die junge Generatiom auf zu hohe Beitragssätze mit einer Verringerung des Arbeitsangebot reagieren kann
Ausweichen-> Schwarzarbeit
Wichtige Säulen neben ALV und RB
Armutsvermeidung
Mindestlohn
Bildungssystem
Sozialhilfe
-> Hilfe zum Lebensunterhalt
-> Hilfe in besonderen Lebenslagen
Vor und Nachteile
Bedingungslosen Grundeinkommen
Vorteile:
weniger Bürokratie
Freiheit der Berufsauswahl
Nachteile:
Finanzierbarkeit?
Weniger Umverteilung
Anreizeffekte für Arbeitsmarkt?
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