Buffl

Naturschutz, Jagdbetrieb, Fallen

AS
von Aram S.

Jagdbetrieb, Hege, Brauchtum

Praktischer Jagdbetrieb

  • Hegeringe können Gruppenaschusspläne erstellen - dann brauchen die einzelnen Reviere keine eigenen Abschusspläne mehr (sind Teil des Gruppenaschussplanes)

  • Um Abschussplan erstellen zu können, ist erstmal Wildzählung erforderlich (inkl. Geschlechterverhältnis und Altersstruktur) —> aktuell stehen noch Sprünge zusammen hier im Revier

  • Einzeljagd: ..

  • Welche möglichkeiten: Kanzeln, Ansitzschirm, Ansitzleiter (Vorteil: freistehend, Kugelfang.. / es kann auch nicht überall ein Hochsitz errichtet werden)

  • Krähen und ELsternjagd ab 01.08.

  • Wo ansitzen?

    • Feld-/Waldgrenzen —> nicht sinnvoll

      • Huthewald: Weil Rotwild nicht aus dem Wald “rausgelassen wird”, haben wir dieses Problem in Rotwildgebieten. Flieht zurück in die EInstände im Wald und frisst den Wald weg (ein durch Jäger/Menschen gemachtes Problem —> durch Jagddruck zieht sich das WIld zurück - wenn es dort rausschaut, wird auf es Jagd gemacht, da es ja Schäden im Wald (in den Einständen) anrichtet —> Ergebnis: Es zieht sich weiter in den Wald zurück und MUSS dort Schäden anrichten, da es ja nicht außerhalb des Waldes äsen kann

    • WIldäcker/Wiesen —> nicht schießen! Hier wollen wir das WIld ja gerade hinbekommen, damit es nicht andernorts Schäden anrichtet

    • Kirrungen —> Dafür sind sie da…muss aber Sinn machen

    • Luderplätze —> Bejagungshilfe für Raubwild, die betreut werden muss (nicht alles auf einen riesigen Haufen werfen, sondern spatenstichtief )

    • Wechsel —> Am Wechsel zu jagen, ist sehr sinnvoll

    • Suhlen —> Unklug, sie dort zu bejagen und zu verscheuchen, da du sie wieder

    • Schadflächen —> IMMER hier Jagddruck ausüben

  • Der Anstand kann auf unterschiedliche Weise ausgeführt werden: Man tarnt sich und wartet auf das WIld (oft in Kombination mit Lockattrappen)

    • Entenanstrich am Ufer (Ankirrung)

    • Krähen/Gänsejagd (Hüttenjagd? —> UHU und andere Alternative

      • 180 Eier von Singvögeln pro Krähenpaar werden gefressen - je Brutdurchgang (5-6 Wochen)!!! PLUS Jungvögel, -hasen usw.

      • Kein Problem, wenn eine Krähe mal in einem guten Fasanrevier ein Gehege plündert

      • Das Problem besteht dann, wenn die Krähe irgendwann mal den letzten Kiebitz frisst und es keine Reproduktion mehr gibt

      • Lüdersburg: heute NUR noch 200 Krähen p.a. - früher 500-600

    • Jungfuchsbejagung am Bau

      • Kann man als Anstand machen

      • Geht aber auch mit der Eberswalder Jungfuchsfalle (nicht wirklich spaßig, aber extrem wichtig)

    • Dachs- und Fuchsjagd im Sommer ebenfalls am Bau

      • Naturbau und Kunstbau möglich

      • Kunstbau sicherer für Hunde - hier wird im Grunde direkter Kontakt zwischen Hund und Raubwild vermieden

  • Frettieren

    • Jagd mit domestiziziertem Iltis

  • Rufjagd:

    • Locken der Tiere mit Laut DERSELBEN Tierart

    • Mit Blatter kann man Laute der (Rickenfiep) nachmachen (nur in Vorbrunft)

    • In der Hauptbrunft kannst Du den Kitzfiep verwenden, da die Böcke auf Rickenfiep nicht reagieren würden

  • Reizjagd:

    • Anlocken von Raubwild mit einem Laut einer Beutetierart

  • Optische Lockjagd

  • Beizjagd:

    • Jagd mit Greifvogel auf Niederwild —> Falknerjagdschein erforderlich

  • Ausnehmen/Kreisen

    • Nur bei Neuschnee möglich

    • Spur des Raubwilds kann verfolgt (Federwild: Geläuf / Schalenwild: Fährte

    • Bei Schwarzwild nennt sich dasselbe Vorgehen “Kreisen”

  • Gesellschaftsjagd

    • Ab 3 Schützen mit einem verbindenden Element (Häcksler, Hund, Treiber,…) (Erntejagd)

    • Bei Gesellschaftsjagd: Jagdschein, Schießnachweise überprüfen, Start/Ende, Richtung des Treibens, Was darf geschossen werden, Gefahrenbereiche

    • Treibjagd/Drückjagd muss nicht unbedingt der Polizei gemeldet werden / Müssen nicht angemeldet werden

    • Wenn sie in stadthagen Bereich ausgeführt wird, wäre es tendenziell schon sinnvoll (besorgte Anwohner usw.)

    • Im ländlichen Raum eher nicht üblich das anzumelden

    • Kann aber sinnvoll sein, dass Schilder aufgestellt werden (“Vorsicht Jagd!” kann selbst aufgestellt werden, wenn Du aber z.B. eine Geschwindigkeitsreduktion bekommst, werden diese Schilder natürlich dann von offizieller Stelle aufgestellt


TREIBJAGD

  • Niederwild wird getrieben (aber kein Rehwild)

  • Fuchs, Hase, Taube usw.

  • Vorstehtreiben: Treiber und Hundeführer gehen in einer Linie auf die Schützenlinie zu und treiben das Wild in deren Richtung. Geschossen wird WEG von den Treibern nach außen

  • Kesseltreiben:

    • Mittelpunkt wird festgelegt, Innenkessel wird festgelegt (400m MINIMUM)

    • Nach Anblasen gehen alle auf den Mittelpunkt zu (Treiber und Schützen)

    • Wenn “Treiber im Kessel” sind, nur noch nach außen schießen

  • Die Streife: Alle in gerader Linie durch das freie Feld

    • Hilfreich: Alle paar Hundert Meter gerade Schneisen ziehen, damit wirklich auf einer Linie gegangen wird

    • Geschossen wird nur in eine Richtiung, es sei denn der Jagdleiter sagt, dass auch nach hinten geschossen werden kann

    • Beim Drehen ist die Waffe unbedingt NACH OBEN zu richten

  • Böhmische Streife: Unterscheidet sich von der eigentlichen Streife dadurch, dass an den Seiten sogenannte Flügelschützen vorflügen, um flüchtendes Wild an den Seiten zu erlegen.

  • Bei Streifen stehen Schützten ca. in doppelter Schritschussentfernung auseinander (60-70m)

DRÜCKJGD

  • Mit der Büchse mit schalenwildtauglichem Kaliber auf Schalenwild

  • Jeder Schütze bekommt seinen zugewisenen Drückjagdbock, um vertraut wechselndes Schalenwild mit der Kugel zu erlegen.

  • Eine Drückjagd sollte möglichst großräumig in Zusammenarbeit mit Nachbarrevieren (Revier-übergreifend) abgehalten werden, um in kürzester Zeit möglichst viel Strecke zu machen mit möglichst geringem Druck auf das Wild!

  • Um Abschussplan zu erfüllen, besser durch Drückjagd als mit unzähligen Einzelansitzen

  • Welche Hunde bei Drückjagden?

    • Heute werden oft hochläufige Vorstehhunde verwendet bei Drückjagen

    • Das ist eigentlich nicht so gut, da das Ziel der Drückjagd ist, dass das Wild vertraut wechselt (also nicht gehetzt wird)

    • Besser kurzläufigere Hunde nehmen (Teckel oder Bracken)

  • Vorbereitung der Drückjagd

    • Frühzeitige EInladung von Hundeführern, Treibern, Jagdhornbläsern und Schützen

    • Drückjagdböcke BAUEN, damit jeder Schütze erhöht steht!

    • STänmde/Schußfeld freischneiden

    • Planung und Organisation von Treibern und Hundeführern

    • Wildhändler kontaktieren zwecks Wildbretvermarktung

SCHUSSZEICHEN

  • Grundsätzliche Verhaltensmuster Schalenwild

    • Hochblatt:

    • Waidwund (kleines Gescheide): Ausschlagen

    • Waidwund Pansen: Buckel

    • Kreolisches: “Tot” umfallen - und dann wieder aufspringen

    • Laufschüsse: WIld bleibt ziemlich mobil auch mit drei Läufen

      • oft durch Nervosität

  • Federwild

    • Geflügelt: Unkontrolliertes zu Boden gehen

    • Geständert: einer oder beide Ständer getroffen, meist auch Schrot im Gescheide

    • Waidwund: Ständer klappen runter, Hahn segelt zur nächsten Deckung

    • Himmeln: tödlicher Treffer

PIRSCHZEICHEN

  • Rährenknochen: Lauftreffer

  • Lungenschweiß: hellrot, schaumig

  • Leberschäden: dunkel, klebrig

  • Wildbrettreffer: hellrot, kein Schaum

  • Manchmal nur minimale Blutstropfen, innere Organe können u.U. Ein-/Ausschuss zusetzen

Verhalten nach dem Schuss

  • Warten und das Tier erst richtig krank werden lassen / wenn möglich und nötig nochmal nachschieben

  • Schwerkranken Wild muss erstmal “ins Wundbett ziehen” und den hohen Adrenalinspiegel abbauen

  • nicht direkt mit vielen Leuten über den Anschuss laufen —> macht es den Schweißhunden unnötig schwer

  • Auf wehrhaftes Wild niemals allein nachsuchen (Achtung: “Hosenflicker” (mehrjährige, junge Keiler)

  • Keine Nachsuchen bei Nacht

  • VSG Jagd beachten (bei Nachsuchen muss PSA getragen werden

ABfangen/Fangschüsse

  • Abfangen mit kalter Waffe erfolgt durch Stich in die Lunge

  • Fallenjagd: Fangschuss in den Kopf (mittlere Linie zwischen Gehör und Seher)

    • Nicht beirren lassen: Waschbären strampeln anschließend sehr stark. Es sind aber Nervenzuckungen

    • Waffe (Revolver oder auch Langwaffe) ist UNBEDINGT durch die Drahtmaschen zu schieben

Hege

  • ZIEL; Angepasster und ausgeglichener WIldbestand gewährleisten

  • Bsp: Bad Camberg

    • Rotwildbestand außer Kontrolle —> Musst ganz viel nachgeholt werden i.S. Abschuss

    • Zeigte sich bereits an unterentwickelten Schmaltieren und zunehmend kleineren Trophäen (wg. innerartlicher Konkurrenz)

Was bedeutet “gesunder Wildbestand”?

  • Z.B. alte zurückgesetzte Böcke sollten entnommen werden

  • Ziele: Junges Weg erlegen / mittelaltes Wild nur entnehmen, wenn es schwach ist / älteres Rehwild schießen, wenn es schwach ist oder bereits zurückgesetzt ist

  • Junges WIld kommt jedes Jahr neu - daher werden z.B. Kitze geschossen… Die Ricken bekommen wieder Kitze, die Kitze sind dann entbehrlicher

HEGE IM HOCHWILDREVIER

  • in Notzeiten ggf. füttern (Notzeiten werden vom Kreisjägermeister ausgerufen)

    • Saftfutter (Rüben, alle Hackfrüchte, Silage)

    • Kraftfutter (energiereiches Futter)

    • Raufutter (Gras)

  • Möglichst Ruhe (und wenige Jagden —> Drückjagd oder Sammelansitz)

  • Wenig Bejagungsdruck

  • Fütterungsverbot/Bejagungsverbote

  • Alles in allem relativ wenig zu tun im vergleich zu Niederwildrevieren

HEGE IM NIEDERWILDREVIER

  • anders als im Niederwildrevier

  • Hege-Intensität wesentlich größer im Niederwildrevier (Zwischenfrüchte, Brache fördern, Stppeln stehen lassen, Füterung z.B. von Rebhühnern, Raubwild bejagen, Wildäcker anlegen usw.

  • Möglichst mehrjährige Pflanzen

WILDÄSUNGSFLÄCHEN

  • Anlage von Wildäckern/-wiesen, auf denen dem Wild das ganze Jahr über eine hoch energiereiche Äsung zur Verfügung steht

  • Die Anlage eines guten Wildackers will gelernt sein

  • Wildäsungsfressen sollten eine Größe von 0,1-0,5 ha aufweisen. Besser viele kleine Flächen als eine große.

  • Geeignete Pflanzen für WIldäcker: Topinambur, Markstammkohl,

PANSENAZIDOSE

  • Durchfall durch Imbalance des Pansens und des Darms

  • Durch falsche (Not-)Fütterung können große Probleme entstehen

WILDWIESEN:

  • müssen nicht zwingend jedes Jahr neu angelegt werden

  • Aber Düngungen wie z.B. Kalk nicht vergessen

  • Auf einer WIldwiese finden sich verbissenste Pflanzen wie z.B. Rot, Weiß, Inkernat oder auch perserinnen sowie unterschiedliche Grassorten (Knaulgras)


Auf Lücke lernen bei Fragen zu Ackerbau und Co. // Im Zweifelsfall nur eine Frage ankreuzen, wenn man sich bei der anderen unsicher ist


Salzleckseine:

Wildruhezonen:

  • Vor allem Rot- und Muffelwild braucht viel Ruhe

  • Ruhezonen schaffen, Spaziergänge/Waldbesucher nach Möglichkeit auf den Wegen halten

INTERVALLBEJAGUNG/SAMMELANSITZ

  • z.B. Schmalrehe/Knopfböcke im April —> damit kann dann z.B. hier im Revier die Abschussquote bereits erfüllt werden für die Jungendklasse

  • Juli/August: Jagd auf alte Böcke

  • Nächstes Intervall: Kitze/Reh (ab 1. September)

    • direkt ab Anfang September, wo Prägung von Kitz/Ricke noch besonders groß ist —> Dubletten möglich

HEGE IM NIEDERWILDREVIER

  • Unser Niederwild hat es in Dtld. am schlimmsten getroffen

  • Neben der modernen LaWi nimmt auch der stetig steigende Prädatorendruck dem Niederwild die Luft zum Atmen.

  • Unser Niederwild braucht zum Überleben:

    • klein strukturierte LaWi

    • intensive Raubwild/-zeugbejagung

  • Rüde schleppt für jeden Fuchsbau zahlloses Niederwild “als Vorrat” in den Bau, damit die Fähe genug zu fressen hat, um die Jungfüchse 2 Monate lang mit Milch aufzuziehen

  • Daraus geht hervor, dass die “fürsorgliche Fähe” das Problem im Niederwildrevier ist. SIe tötet unzähliges Niederwild

  • Daher macht es Sinn die Jungfüchse intensiv zu bejagen

DECKUNG

  • Bestehende Heckenstrukturen pflegen (regelm. auf den Stock setzen und neu anlegen)

  • WIldäcker für Niederwild sollten auch für den WInter möglichst viele unterschiedliche STrukturen und Pflanzen aufweisen

    • Im Sommer lohnt sich auf Gras- und Kleemischflächen …

  • Grundlagen für Wildäcker/-wiesen muss immer mit Genehmigung des Grundstückseigentümers erfolgen

  • Füttern mit Futtertonnen —> Federwild (Fasan/Rebhuhn)

  • Raubwildbejagung (mit allem, was erlaubt ist) —> Totschlag-/Lebendfalle

BRAUCHTUM

  • Jägersprache - Jagdleitsignale, Jagdmusik/-messen (—> Hubertusmesse), Strecke legen, Brüche

  • Wartebruch: 2 armlänge Zweige überkreuzt, NICHT gefegt

    • Bruch für “Warten abgebrochen”: immer noch 2 armlänge Zweige überkreuzt, aber dann unten gefegt!

  • Warnbruch: Armlanger, gefegter Zweig, rund zusammengebunden

  • Standplatzbruch: …

  • Inbesitznahmebruch: Auf die linke Seite des erlegten Stücks —> bei weiblichen Stücken: bewachsene Seite zum Haupt, bei männlichen Stücken: gebrochene Seite zum Haupt

  • Letzter Bissen: Kommt in den Äser NUR des TROPHÄENTRÄGERS

  • Erlegerbruch wird mit der Kopfbedeckung oder auch mit der blanken Waffe übergeben und dann an die RECHTE Hutseite gesteckt

STRECKE LEGEN

  • Haarwild vor Federwild, stark vor schwach

  • Jede Wildart bekommt eigene Reihe


FALLEN

Lebendfangfallen

  • Eberswalder Jungfuchsfalle

    • Muss abgedunkelt sein (kein Tageslicht), z.B. durch Jutesack

    • Alle Ein- und Ausgänge werden mit Jungfuchsfallen bestückt

    • Fallen werden aufgestellt, wenn Fähe nicht mehr im Bau ist (will nicht das Gesäuge verbissen bekommen) —> sind also nur noch die Jungfüchse drin

    • Wichtig: ALLE Jungfüchse müssen gefangen werden (SOnst hört die Fähe nicht mit dem Füttern auf)

    • Alle 2 Stunden zu kontrollieren

    • Entnahme: Sack runter, ins Haupt schießen, Drahtklappe öffnen, entnehmen, wieder zumachen

    • WIldkamera aufstellen, um erkennen zu können, dass alle drin sind

  • Drahtkastenfalle

    • In der Mitte ist Trittbrett, über das sie ausgelöst wird

    • In dieser Art und Bauweise nur für Marder und ggf. Waschbären

    • Wenn sie verwendet wird, wird sie i.d.R: größer gebaut und aus Holz

    • Falle muss abgedunkelt werden (aus Holz wäre sie es bereits)

    • Wahrscheinlichkeit geringer als bei der Eberswalder Jungfuchsfalle…

    • Da auf nachtaktives Raubwild gejagt wird, reicht die Kontrolle 1x am Tag in den frühen Morgenstunden

  • Wieselwippbrettfalle (Hermelin)

    • 2x am Tag zu kontrollieren, da das Wiesel tagaktiv jagt (mittags und abends)

    • Wiesel ist sehr neugierig - geht von allein rein

    • Da das Mauswiesel ganzjährig geschont ist, gibt es ein 2 cm großes Schlupfloch, so dass das Mauswiesel wieder rauskann

    • Alternativ ein 100g Bleigewicht unter die WIppe packen, wodurch die Wippe nicht runtergeht, wenn das Mauswiesel es betritt —> Kann also wieder rausgehen und wird nicht gefährdet

    • Bei gefangenem Wiesel gehen wir nicht mit einem Revolver ran, sondern stülpen einen Jutesack davor, klötern unten an der Falle, sodass das Tier in den Sack läuft —> Sasck blitzartig auf den Boden schlagen —> Schocktod

  • Totschlagfallen:

    • Tellereisen (VERBOTEN!) DIE KLEINSTE DER FALLEN

      • Ist weder lebend unversehrt noch sofort tödlich - stattdessen hing der Fuchs mit einer Pfote drin

      • Fuchs hat dann meist das Eisen mitgeschleift in die Dickung —> nicht tierschutzgerecht

    • 56er Schwanenhals (56 cm Bügelweite

      • Fuchs, Dachs, Waschbär, Marderhund

      • Früher wurden die einfach auf dem Acker eingegraben mit Kaninchenkopf drin

      • Heute sind Maßnahmen zu treffen: Fangbunker

        • Variante 1: Länglicher Holzkasten mit Trennwand

        • Variante 2: Viereckiger Holzkasten mit Rohr davor

      • Hier Var 1: Löcher 25 cm + Deckel + abgeschlossen + Piktogramm (Totenkopf) + Fremdauslöseschnur (Klingelschnur)

        • Wenn das Schloss geknackt wird und der Deckel angehoben wird, muss die Falle durch die fremdauslöseschnur ausgelöst werden (sodass sich niemand verletzten kann )

        • Hier Variante 2: Genauso wie beim 38 - nur der Fangbunker muss größer sein und der Durchmesser des Rohrs muss 25cm haben

    • 38er Eiabzugseisen (38 cm Bügelweite)

      • Alle Marderartigen (Baum-/Steinmarder, Iltis)

      • Fangbunker Var. 1: Löcher dürfen nur 8cm breit sein, damit nur Marder durchkommt

      • Fangbunker Var. 2: Rohr muss mit Bunker verbunden sein und 80cm lang sein (Durchmesser 8cm)

  • Was ist ein Spannhebel: Zum Spannen von Totschlagfallen (SpannBRETT: Aufzeihen von Raubwildbälgen)

  • Beim 56er müssen zwei Federn gespannt werden und nicht nur eine wie beim 38er

  • Falle darf nur auslösen in Richtung

  • SIcherheitsspannhebel + “geeigneter Gegenstand” (Holzstab zum Bedienen der Sicherung)

  • Schwanenhals darf erst aufgestellt werden ab 300m vom nächsten Gebäude oder befriedeten Bezirk


Was ist wichtig für die mündlich-praktische Prüfung?

  • Wie sollte Waldbau sein? Langfristige Ökologische Wald Entwicklung (Projekt LÖWE)

    • Über viele Jahre hinweg den Wald ökologisch bewirtschaften - Mischwälder und Naturwald (so lassen wie er ist…z.B. umgefallene Bäume liegen lassen etc.)

    • Eher Mischfunktion - nicht nur Industrialisierung, sondern Bio-Diversität

  • Welche Funktion hat der Wald?

    • Erholungsfunktion für Menschen

    • Bereitstellung von Rohstoffen (Nutzfunktion)

    • Schutzfunktion für alle freilebenden Tiere

    • + CO2-Speicher…

  • Unterschied Naturschutzgebiet und Landschaftsschutzgebiet

    • mehr EInschränkungen bei Naturschutzgebiet

    • Landschaftsschutzgebiet ist z.B. Lüneburger Heider

    • Es gibt z.B. Naturschutzgebiete, die schützen die Natur. Es gibt Landschaftsschutzgebiete, die schützen die Landschaft (z.B. Lüneburger Heide - Landschaftsprägend)

    • Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue

    • Man versucht durch FFH-Gebiete (Flora-Fauna-Habitat) Naturschutzgebiete zu vernetzen - “Netzwerk” aus Pflanzen- und Naturschutzgebieten —> Die Welt wieder herstellen, wie sie früher war

    • Renaturierung, um die Welt wieder so zu machen, wie sie früher war

    • Auch Krötenschutzzäune erwähnen, die gerade jetzt aufgebaut werden —> fällt auch darunter

    • Rote Liste: Von der unteren Naturschutzbehörde in Auftrag gegeben —> Klassifizierung in vier Schutzkategorien

    • Oberster Schutzstatus: Washingtoner Artenschutzabkommen: Handel und EInfuhr von streng geschützten Tier- und Pflanzenarten


Naturschutz und Waldbau: Maximal ein paar Pflanzen erkennen in der mündlichen

Jagdbetrieb: Auch kaum noch mündlich zu schaffen


Author

Aram S.

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