definiert den Begriff einer Infektion.
Eine Infektion ist das Eindringen, Ansiedeln und Vermehren von Krankheitserregern (z. B. Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten) in einem Organismus.
Nicht jede Infektion führt automatisch zu einer Krankheit. Wenn der Körper die Erreger erfolgreich bekämpft, bleibt man oft symptomfrei.
„Eine Infektion bedeutet, dass Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren in den Körper eindringen, sich dort ansiedeln und vermehren.
Aber nicht jede Infektion führt automatisch zu einer Krankheit. Wenn das Immunsystem stark genug ist, kann es die Erreger bekämpfen, sodass man keine Symptome bekommt.“
Eine Infektion bedeutet: Krankheitserreger (z. B. Bakterien oder Viren) kommen in deinen Körper, bleiben dort und vermehren sich.
👉 Wichtig: Nicht jede Infektion macht dich krank!
💡 Warum?
Dein Körper hat ein Immunsystem (Abwehr)
Wenn es stark genug ist, bekämpft es die Erreger
Dann merkst du gar nichts (keine Symptome)
nennt wesentliche Begriffe der Infektionslehre und kann diese erläutern.
2. Wichtige Begriffe der Infektionslehre
Epidemie: viele Fälle in kurzer Zeit und Region
Endemie: Krankheit tritt dauerhaft in einer Region auf
Pandemie: weltweite Ausbreitung
Zusätzlich:
Inapparente Infektion: ohne Symptome
Apparente Infektion: mit Symptomen (z. B. Fieber)
„In der Infektionslehre gibt es wichtige Begriffe wie Epidemie, Endemie und Pandemie.
Eine Epidemie ist, wenn viele Menschen in einer bestimmten Region zur gleichen Zeit krank werden.
Eine Endemie bedeutet, dass eine Krankheit in einer Region dauerhaft vorkommt.
Eine Pandemie ist eine Epidemie, die sich über viele Länder oder sogar weltweit ausbreitet.“
„Epidemie = viele Fälle an einem Ort
Endemie = Krankheit bleibt immer in einer Region
Pandemie = weltweit verbreitet“
Pandemie: Corona
Epidemie: Grippewelle
Endemie: Malaria in Afrika
kennt die Ablaufphasen einer Infektion und beschreibt diese.
3. Ablaufphasen einer Infektion
Invasionsphase: Erreger dringt ein
Inkubationsphase: Vermehrung, keine Symptome
Krankheitsphase: Symptome treten auf
Überwindungsphase: Erreger wird beseitigt
Dauerausscheidung : person ist gesund, aber steckt noch an (Salmonellen)
Persistenz :Keime/Erreger bleiben im Körper und kommen später zurück (herpes Viren)
„Eine Infektion verläuft in mehreren Phasen.
Zuerst kommt die Invasionsphase, dabei dringt der Erreger in den Körper ein.
Dann folgt die Inkubationsphase, in der sich der Erreger vermehrt, aber man noch keine Symptome hat.
Danach kommt die Krankheitsphase, in der typische Beschwerden auftreten.
Zum Schluss folgt die Überwindungsphase, in der der Körper den Erreger bekämpft und die Krankheit abklingt.“
👉 Dauerausscheider:
„Die Person ist eigentlich wieder gesund, aber hat noch Keime im Körper und kann andere anstecken.“
👉 Persistenz:
„Die Keime bleiben im Körper und schlafen. Später können sie wieder aktiv werden und krank machen.“
kann die drei Phasen der Infektionskette aufzählen.
Der Infektionsquelle
Dem Übertragungsweg
Dem Empfänger
nennt die Unterscheidungen der Infektionsquelle und zählt jeweils Beispiel auf.
Es kann unterschieden werden in:
Lebende und unbelebte Infektionsquellen
Exogenen und endogene Infektionsquellen
Lebende:
Mensch (krank oder gesund) , Tiere
Unbelebte: Lebensmittel, Wasser,Gegenstände
Weitere Unterscheidung:
Endogen: aus dem eigenen Körper
Exogen: von außen in den Körper
zählt mögliche Übertragungswege auf und erläutert diese.
Kontakt (direkt/indirekt)
Tröpfchen (Husten, Niesen)
Aerogen (über Luft)
Fäkal-oral
Parenteral (Blut, Spritzen)
Sexuell
Plazenta (Mutter → Kind)
Vektoren (z. B. Mücken)
Kontakt → anfassen
fäkal-oral → Essen/Wasser
Tröpfchen → Husten/Niesen
aerogen → Luft
parenteral → Blut durch Spitzen
sexuell → Geschlechtsverkehr
diaplazentar → Mutter → Kind
Vektoren → Tiere (z. B. Mücke)
„Erreger werden übertragen durch Kontakt, Luft, Essen, Blut oder Körperkontakt.“
Bei der Kontaktinfektion werden Erreger direkt von Mensch zu Mensch oder über Gegenstände übertragen.
Bei der fäkal-oralen Übertragung gelangen Erreger über den Mund in den Körper, zum Beispiel durch verunreinigtes Essen oder Wasser.
Die Tröpfcheninfektion passiert beim Husten oder Niesen.
Bei der aerogenen Infektion werden Erreger über die Luft eingeatmet.
Die parenterale Übertragung erfolgt über Blut, zum Beispiel durch Spritzen.
Bei der sexuellen Übertragung werden Erreger beim Geschlechtsverkehr weitergegeben.
Die diaplazentare Übertragung bedeutet, dass die Mutter das Kind im Bauch ansteckt.
Und bei der Übertragung durch Vektoren werden Erreger durch Tiere wie Mücken übertragen.“
beschreibt welche Voraussetzungen für eine Infektionskrankheit (beim Empfänger) gegeben sein müssen.
Eine Krankheit entsteht abhängig von:
Menge der Erreger
Aggressivität der Erreger
Zustand des Körpers
Immunsystem
„Ob eine Krankheit entsteht, hängt von der Menge der Erreger, der Aggressivität der Erreger, dem Zustand des Körpers und dem Immunsystem ab.“
unterscheidet mögliche Eintrittspforten und nennt jeweils Beispiele.
8. Eintrittspforten + Beispiele
Natürlich:
Mund, Nase, Haut, Auge
Vagina, Rektum, Harnröhre
Künstlich:
Katheter
Spritzen
Insektenstiche
nennt die Kardinalsymptome einer Entzündung (inkl. lateinischer Begriffe.
Rötung (Rubor)
Wärme (Calor)
Schwellung (Tumor)
Schmerz (Dolor)
Funktionsverlust (Functio laesa)
definiert den Begriffe Entzündungen.
Reaktion des Körpers auf schädliche Reize
➡️ Ziel: Erreger bekämpfen
„Eine Entzündung ist eine Reaktion des Körpers auf schädliche Reize, zum Beispiel Bakterien oder Verletzungen.
Das Ziel ist, die Erreger zu bekämpfen und den Körper zu schützen.“
Auslöser:
Chemikalien
Fremdkörper
infektiöse Erreger
körpereigenes Gewebe
unterscheidet Entzündungen nach der Art.
Lokal: nur ein Stelle begrenzt-wunde
Systemisch: ganzer Körper (z. B. Sepsis)
Eitrig: mit Eiterbildung
„Es gibt verschiedene Arten von Entzündungen.
Eine lokale Entzündung ist nur auf eine Stelle begrenzt, zum Beispiel bei einer Wunde.
Eine systemische Entzündung betrifft den ganzen Körper, zum Beispiel bei einer Sepsis.
Und eine eitrige Entzündung ist eine Entzündung, bei der sich Eiter bildet.“
nennt Arten von Infektionserreger.
Bakterien
Viren
Pilze
Parasiten
Protozoen
Prionen
erläutert Aktivimmunisierung und Passivimmunisierung näher
Aktiv:
abgeschwächte/abgetötete Erreger
Körper bildet Antikörper
langfristiger Schutz
Passiv:
fertige Antikörper werden gegeben
wirkt sofort
nur kurz wirksam
nennt die 5 Momente der Händehygiene und Beispiele dafür
Vor Patientenkontakt
Vor aseptischer Tätigkeit
Nach Kontakt mit Körperflüssigkeiten
Nach Patientenkontakt
Nach Kontakt mit Patientenumgebung
→ zum Beispiel bevor ich einen Patienten begrüße oder untersuche
Vor einer aseptischen Tätigkeit
→ zum Beispiel vor einer Injektion oder Wundversorgung
→ zum Beispiel nach Blut, Urin oder Speichel
→ zum Beispiel nach dem Messen von Puls oder Blutdruck
Nach Kontakt mit der Patientenumgebung
→ zum Beispiel nach dem Berühren vom Bett oder Nachttisch“
Zuletzt geändertvor 6 Tagen