Bedürfnis / Bedarf / Nachfrage
genrell ala Voraussetzung für Nachfrage
Bedürfnis (Empfinden eines Mangels, Wunsch der Beseitigung bspw. Hunger)
Bedarf (konkretes Bedürfnis, welches mit Kaufkraft ausgestattet ist = Wunsch: bestimmtes Essen)
Nachfrage (tatsächlicher Kauf am Markt = bspw. Pizza)
Produktiionsgüter, Konsumgüter, Gebrauchsgüter, Verbrauchsgüter
Produktionsgüter (Verbrauchs- / Gebrauchsgüter bspw. Öl oder Schrauben)
Konsumgüter (dienen dem unmittelbarem Verbrauch bspw. Essen)
Gebrauchsgüter (langfristige Nutzung bspw. Waschmaschine)
Verbrauchsgüter (meist einmalige Nutzung bspw. Essen)
Private / öffentliche Güter, meritorische Güter, Marktfähige und nicht marktfähige Güter
Private Güter (individueller Konsum bspw. Kleidung)
Öffentliche Güter (gemeinsamer Konsum bspw. Straßenbeleuchtung)
Meritorische Güter (unabhängig von Zahlungsbereitschaft bspw. Bildung)
Marktfähige Güter (Handel am Markt möglich bspw. Autos)
Nicht Marktfähige Güter (Handel am Markt nicht möglich bspw. Luft)
Ökonomische Prinzipien
eigene Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen
Maximalprinzip (mit gegebenen Mitteln, maximales Ziel erreichen = Bspw. Voller Tank und die maximale Strecke)
Minimalprinzip (gegebenes Ziel, mit minimalém Einsatz erreichen = Bspw. 300km Auto und so wenig Sprit wie möglich)
Drei Produktionsfaktoren
Arbeit (menschliche Arbeitskräfte)
Boden (natürliche Ressourcen)
Kapital (Maschine zur Produktion)
Wirtschaftsordnungen
Zentralverwaltungswirtschaft
Freie Marktwirtschaft
Soziale Marktwirtschaft
Bspw. China
Alles gehört dem Staat - Kontrolle der Produktion und zu welchem Preis verkauft wird
Kein Wettbewerb, kein freier Markt
Soziale Gleichheit, sehr geringe Arbeitslosigkeit, Stabilität
Mangel an Wettbewerb, fehlende Innovation, Freiheitseinschränkungen, Bürokratie
Bspw. USA
Alles gehört Privatpersonen oder Firmen
Freie Entscheidung was produziert und verkauft wird
Angebot und Nachfrage (Staat hält sich weitestgehend heraus)
Mehr Innovation, Freiheit, Effizienz, geringe staatliche Eingriffe
Soziale Ungleichheit, Monopolbildung, fehlende soziale Absicherung
Bspw. Deutschland
Mischung aus freiem Markt und staatlichen Regeln
Firmen dürfen handeln, Staat sorgt für Fairness und Absicherung
Sozialhilfe, Rente, Krankenkasse
Sowohl Freiheit und Innovation, als auch soziale Sicherheit
Hohe Steuern, Bürokratie, Standortverlegung
Marktformen
Markt ist der Ort wo Angebot und Nachfrage aufeinandertreffen
Monopol (ein Anbieter der den Preis diktiert, viele Nachfragen) Deutsche Bahn
Oligopol (mehrere Anbieter, viele Nachfragen, Kartellbildung möglich) Tankstellen
Polypol (viele Anbieter, viele Nachfragen, Preise Angebot und Nachfrage im Gleichgewicht) Lebensmittelmarkt
Vollkommener Markt
theoretisches Modell mit eher wenig Hang zur Realität
Homogene = gleiche Güter
Keine Präferenz (Ort / Zeit / Anbieter)
Preis passt sich sofort der Menge an
Jeder kennt die Preise der anderen Anbieter
Kein Monopol kann die Preise beeinflussen
Vollkommener Markt (Realität)
heterogene = ungleiche Güter (Design oder Qualität)
Käufer haben Vorlieben und Abneigungen
Verzögerungen bei der Anpassung der Preise an die Menge
Marktteilnehmer haben nicht alle Informationen
Monopole können die Preise beeinflussen
Preisbildung vollkommener Markt
keine Verhandlungsspielräume und Preisunterschiede / Engpässe
Gleichgewichtspreis: genau da, wo A und N aufeinandertreffen
Anpassungsmechanismus
- Preis über Gleichgewicht = Angebotsüberhang (Anbieter senken Preise)
- Preis unter Gleichgewicht = Nachfrageüberhang (Anbieter erhöht den Preis)
Inflation
dauerhafter Anstieg des allgemeinen Preisniveaus
Geld verliert an Wert = Kaufkraft sinkt
Ursachen: Geldmenge wächst schneller als Gütermenge, Produktionskosten / Löhne steigen und führen zu Preissteigerungen
Folgen: Geldentwertung, Kaufkraftverlust, Ersparnisse verlieren
Formel Berechnung Inflation
Berichtsjahr x 100 / Basisjahr
Formel Berechnung Kaufkraft
1 / 1 + Inflationsrate
In % 1- (1 / 1 + Inflationsrate)
Deflation
Rückgang der allgemeinen Preisniveaus, Geld gewinnt an Wert
Ursachen: höhere Produktivität lässt Preise am Markt sinken - Preisverfall
Folgen: Rückgang Konsum / Investitionen, Arbeitslosigkeit steigt
Magisches Sechseck
Oberziel: Gesamtwirtschaftiches Gleichgewicht (magisch: hohe Kunst alle gleichzeitig zu erreichen)
Vollbeschäftigung (Arbeitslosigkeit bei 2%)
Wirtschaftswachstum (BIP steigt)
Außenwirtschaftliches Gleichgewicht (Import zu Export)
Preisniveaustabilität (Inflationsrate bei 2%)
Gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung
Ökologische Ziele verfolgen
BIP und BNE
BIP: Summe aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Land über ein Jahr produziert werden - Vorleistungen
Nominales BIP : gemessen an aktuellen Preisen
Reales BIP : gemessen an konstanten Preisen
BNE: Summe von erwirtschafteten Einkommen aller Bewohner eines Landes innerhalb einer bestimmten Periode
Zuletzt geändertvor 3 Tagen