Wells-Score bei LAE
Vereinfachter Wells-Score bei Lungenembolie (LAE)
Punkte
Klinische Zeichen einer tiefen Beinvenenthrombose (TVT)
1
Lungenembolie wahrscheinlicher als andere Diagnose
Frühere Lungenembolie/TVT
Tachykardie (Herzfrequenz >100/min)
OP oder Immobilisierung innerhalb des letzten Monats
Hämoptysen
Malignom (unter Therapie, Palliativtherapie oder Diagnose jünger als 6 Monate)
0–1: Lungenembolie unwahrscheinlich
≥2: Lungenembolie wahrscheinlich
sollte bei kardiopulmonal stabilen Patient*innen m. V.a. LAE angewendet werden
Wells-Score bei TVT
Wells-Score bei Phlebothrombose (TVT)
Anamnese
Aktive Krebserkrankung
Frühere, dokumentierte TVT
Immobilisation
Lähmung oder kürzliche Immobilisation der Beine
Bettruhe (>3 Tage) oder
Große chirurgische OP (<12 Wochen)
Klinik am betroffenen Bein
Schmerz oder Verhärtung entlang der tiefen Venen
Schwellung des gesamten Beines
Umfang eines Unterschenkels >3 cmgrößer als Gegenseite
Eindrückbares Ödem am symptomatischen Bein
Sichtbare Kollateralvenen
Differenzialdiagnostik
Alternative Diagnose mind. ebenso wahrscheinlich wie TVT
-2
Interpretation: ≥2: Wahrscheinlichkeit für TVT hoch; <2: Wahrscheinlichkeit für TVT nicht hoch
Klinische Untersuchungsbefunde bei TVT
Meyer-Zeichen: Wadenkompressionsschmerz
Homans-Zeichen: Wadenschmerz bei Dorsalextension des Fußes
Payr-Zeichen: Fußsohlenschmerz bei Druck auf mediale Fußsohle
DAS-28 Score
zum Therapiemonitoring + Verlaufsbeurteilung der Krankheitsaktivität bei rheumatoider Arthritis
Bestehend aus 28 Gelenke (Druckschmerzhaft, geschwollen?) + eigene Einschätzung der Krankheitsaktivität (x/10) + ein Entzündungswert (BSG oder CRP)
Murphy-Zeichen
Zum Testen des Murphy-Zeichens wird der rechte Oberbauch der zu untersuchenden Person medial der MCL während tiefer Einatmung palpiert. Es ist positiv, wenn es dabei zu einem reflektorischen Abbruch der Inspiration kommt.
Dies ist ein Hinweis auf eine akute Cholezystitis.
CHA2DS2-VA-Score
Punktesystem zur Abschätzung des Thromboembolierisikos bei Personen mit Vorhofflimmern
Chronische Herzinsuffizienz
Hypertonus
Age ≥ 75 Jahre -> 2 P
Diabetes mellitus
Schlaganfall, TIA bzw. Thromboembolie-> 2 Punkte
Vascular disease
Age ≥ 65 J
Ab 2 Punkten erhöhtes Thromboembolierisiko
SIRS-Kriterien
Körpertemperatur
≥38 °C oder ≤36 °C
Herzfrequenz
≥90/min
Atemfrequenz
≥20/min oder
Hyperventilation bestätigt durch BGA (paCO2 ≤33 mmHg)
Blutbild
Leukozyten ≥12.000/μL oder ≤4.000/μL und/oder
>10% unreife neutrophile Granulozyten im Differenzialblutbild
qSOFA-Score
Schneller SOFA-Score zum Erkennen einer Organdysfunktion -> erfordert keine Labordiagnostik
Kriterien (jeweils 1 Punkt, falls erfüllt)
Bewusstseinsstörung
Systolischer Blutdruck ≤100 mmHg
Atemfrequenz ≥22/min
Beurteilung: qSOFA bei ≥2 Punkten positiv
SOFA (Sequential Organ Failure Assessment)-Score für Intensivstationen
Sequential Organ Failure Assessment (SOFA-Score)
Organsystem
Lunge
Niere
Leber
Kreislaufsystem
Blut
ZNS
Parameter
Horovitz-Quotient
Kreatinin(mg/dL)
Bilirubin(mg/dL)
MAP (mmHg) ± Katecholamine
Thrombozytenzahl
GCS
0 Punkte
≥400 mmHg
<1,2
≥70
≥150/nL
15
1 Punkt
<400 mmHg
1,2–1,9
<70
<150/nL
13–14
2 Punkte
<300 mmHg
2,0–3,4
2,0–5,9
Niedrige Katecholamindosis
<100/nL
10–12
3 Punkte
<200 mmHg
3,5–4,9 bzw. Oligurie
6–11,9
Mittlere Katecholamindosis
<50/nL
6–9
4 Punkte
<100 mmHg
≥5 bzw. Anurie
≥12
Hohe Katecholamindosis
<20/nL
<6
Beurteilung: Vorliegen einer Sepsis bei (vermuteter) Infektion und Anstieg des SOFA-Scores um ≥2 Punkte
Courvoisier-Zeichen
Schmerzlose prall-elastische Gallenblase
Hinweis auf Abflussstörung, z.B. beim Pankreaskopfkarzinom
Indikator für das Ausmaß einer Oxygenierungsstörung
Wird zur Einteilung des ARDS herangezogen
Berechnung: Quotient aus paO2 (Arterieller Sauerstoffpartialdruck) und FiO2 (Inspiratorischen Sauerstofffraktion)
Physiologische Werte: 350–500 mmHg
Pathologische Werte: Durch Absinken des paO2 und/oder Anheben der FiO2
Schweregrad
Mildes ARDS: paO2/FiO2 = 201–300 mmHg bei PEEP ≥5 cmH2O
Moderates ARDS: paO2/FiO2 = 101–200 mmHg bei PEEP ≥5 cmH2O
Schweres ARDS: paO2/FiO2 ≤100 mmHg bei PEEP ≥5 cmH2O
Tiffeneau-Index
Einsekundenkapazität/Forcierte VItalkapazität (FEV1/FVC) = relative Einsekundenkapazität
Normwerte ≥ 70%
De Ritis-Quotient
AST/ALT
< 1 leichte Leberzellschädigung, z.B. bei
unkomplizierte Virushepatitis
leichte Steatosis hepatis
extrahepatische Cholestase
≥ 1 spricht für schwere Leberzellschädigung, z.B. bei
fulminanter bzw nekrotisierender Hepatitis
Leberzirrhose
Leberzellkarzinom
DD Muskelschädigung -> AST auch in Herz- und Muskelzellen vorhanden, Myokardinfarkt ausschließen!
wenn AST > ALT schwere Leberzellschädigung
FIB4-Score
Ausschluss einer fortgeschrittenen Leberfibrose bei Personen mit bekannter Lebererkrankung
Parameter: Alter, AST, ALT, Thrombozytenzahlen
AST/ALT -> Einschätzung der Schwere einer Leberzellschädigung
<1 leichte Leberzellschädigung (Unkomplizierte Virushepatitis, leichte Steatosis hepatis, extrahepatische Cholestase)
≥ 1 schwere Leberzellschädigung (Fulminante/nekrotisierende Hepatitis, Leberzirrhose, Leberzellkarzinom, Metastasenleber) DD Muskelschädigung (AST kommt auch in Skelett- und Herzmuskulatur vor -> DD Myokardinfarkt)
Merke: AST > ALT spricht für schwere Leberzellschädigung
Baldwin-Zeichen
Appendizitis-Zeichen
Schmerzen in der Flanke nach Fallenlassen des gestreckten, im Liegen angehobenen rechten Beins (Hinweis auf retrozäkale Appendizitis)
MELD-Score
Einschätzung der Krankheitsschwere, bspw. zur Risikostratifizierung oder Priorisierung bei Lebertransplantation
Kriterien
Serumkreatinin bzw. Dialyse
Bilirubin
INR
Punkte: 6–40 -> je höher desto schlechtere Überlebenschancen (ab ≥15 erhöhtes Risiko)
Lidschlusszeichen bei endokriner Orbitopathie
Dalrymple-Zeichen: Retraktion des Oberlids mit sichtbarer Sklera und erweiterter Lidspalte
Graefe-Zeichen: Retraktion des Oberlids bei Blicksenkung
Stellwag-Zeichen: Seltener Lidschlag
Klinische Zeichen der Hypokalzämie (z.B. bei Hypoparathyreoidismus)
Chvostek-Zeichen: Durch Beklopfen des N. facialis im Wangenbereich wird ein Zucken des Mundwinkels ausgelöst.
Trousseau-Zeichen: Wird eine Blutdruckmanschette am Arm für einige Minuten auf arteriellen Mitteldruck aufgepumpt, kommt es zur Pfötchenstellung.
Karnofsky-Index
Score zur Beurteilung des Allgemeinzustandes bei Tumorpatienten
ECOG
Allgemeinzustand
100%
ca. 0
Normale Aktivität, Beschwerdefreiheit, kein Hinweis auf Tumorleiden
90%
Geringfügige Verminderung von Aktivität und Belastbarkeit
80%
ca. 1
Deutliche Verminderung von Aktivität und Belastbarkeit
70%
Normale Aktivität nicht möglich, selbstständige Versorgung
60%
ca. 2
Gelegentliche Hilfsbedürftigkeit
50%
Dauerhafte Pflege und häufige ärztliche Hilfe erforderlich
40%
ca. 3
Überwiegende Bettlägerigkeit, spezielle Hilfe erforderlich
30%
Dauerhafte Bettlägerigkeit, geschulte Pflegekraft notwendig
20%
ca. 4
Schwerkrank, Hospitalisierung mit intensiver Überwachung
10%
Moribund
CRB-65
dient der Einschätzung des Letalitätsrisikos bei CAP und ob eine stationäre Aufnahme angezeigt ist
C: Confusion
Bewusstseinstrübung
R: Respiratory Rate
Atemfrequenz ≥30/min
B: Blood Pressure
Diastolischer Blutdruck ≤60 mmHg oder
Systolischer Blutdruck <90 mmHg
65: ≥65 Yearsof Age
Alter ≥65 Jahre
Letalitätsrisiko
Therapiesetting
0
<1%
Leicht
Ambulant
1–2
6–13%
Mittelschwer
Stationär
3
33–36%
Schwer
Intensivstationär (Notfall!)
Ratschow-Lagerungsprobe
Klinischer Test zur Diagnostik der pAVK
Nach zweiminütigem Anheben der Beine wird die Dauer der wiedereinsetzenden Färbung (physiologisch: 5s) und Venenfüllung (physiologisch: 20s) der Füße gemessen
Bei einer höhergradigen pAVK ist diese verlängert
Klinische Zeichen der Pankreatitis
Evtl. Hautzeichen : Bläulich-livide oder grün-braune Ekchymosen jeweils in charakteristischer Lokalisation
Cullen-Zeichen: Periumbilikal
Grey-Turner-Zeichen: Flankenregion
Fox-Zeichen: Leistenregion
HAS-BLED Score
Punktesystem zur Abschätzung des Blutungsrisikos bei Personen mit Vorhofflimmern, die eine Antikoagulation erhalten sollen.
H = Hypertonus (1 Punkt)
A = Abnorme Funktion der Niere oder Leber (je 1 Punkt)
S = Schlaganfall in der Anamnese (1 Punkt)
B = Blutungsneigung, z.B. bekannte Hämophilie (1 Punkt)
L = Inkonstante INR unter Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten (1 Punkt)
E = Elderly, Alter >65 Jahre (1 Punkt)
D = Drugs, Einnahme von Thrombozytenaggregationshemmern oder NSAR; Alkoholabusus (je 1 Punkt)
Ein erhöhtes Blutungsrisiko (>2) ist per se keine Kontraindikation für eine Antikoagulation, sollte jedoch bei der Wahl der Substanz und Überwachungsfrequenz berücksichtigt werden. Um das Risiko einer Unterantikoagulation bei Personen mit Vorhofflimmern zu reduzieren, empfehlen die aktuellen ESC-Leitlinien zur Abschätzung des Blutungsrisikos keinen expliziten Risk-Score mehr.
Hepatojugulärer Reflux
Positiv bei venöser Stauung -> Hinweis auf Herzinsuffizienz
Untersuchung im Liegen mit etwa 45° erhöhtem Oberkörper. Bei normalem zentralvenösen Druck sind die Jugularvenen dann nicht gefüllt.
Durch moderaten Druck auf den Bauchraum wird venöses Blut in den Abflussbereich der V. cava superior mobilisiert und es kommt zu einer sichtbaren Halsvenenstauung.
Der Test ist dann positiv, wenn diese im Vergleich zum Gesunden >10 s anhält.
Wichtig ist, dass die untersuchte Person während der Untersuchung ruhig atmet und nicht presst, sonst kann es zu falsch-positiven Ergebnissen kommen.
Glasgow-Coma-Score
Zur Prüfung von Schwere und Dynamik einer Vigilanzminderung, insbes. bei SHT im Intensivsetting (daher manche Limitationen)
9–12 Punkte: Mittelschwere Vigilanzminderung
≤8 Punkte: Schwere Vigilanzminderung
Glasgow Coma Scale [6][7]
Kriterium
Reaktion
Augenöffnen
Spontan
4
Auf Ansprache/Geräusch
Augenöffnen auf Schmerzreiz
2
Keine Reaktion
Nicht beurteilbar durch Störfaktor
—
Beste verbale Reaktion
Orientiert zu Person, Ort und Zeit
5
Desorientiert, aber konversationsfähig
Unzusammenhängende, aber verständliche Wörter
Unverständliche Laute (Stöhnen/Ächzen)
Intubation oder anderer Störfaktor
Beste motorische Reaktion
Befolgt Aufforderungen
6
Reagiert gezielt auf Schmerzreiz
Reagiert ungezielt auf Schmerzreiz
Reagiert mit Beugesynergismus des Arms auf Schmerzreiz
Reagiert mit Strecksynergismus des Arms im Ellenbogen auf Schmerzreiz
Lähmung oder andere Störfaktoren vorhanden
Klinische Zeichen bei Hypokalzämie
Chvostek-Zeichen = Mundwinkelzucken bei Beklopfen des N. facialis (im Wangenbereich, ca. 2 cm ventral des Ohrläppchens)
Trousseau-Zeichen = Nach Anlegen einer Blutdruckmanschette mit einem Druck oberhalb des systolischen Drucks kommt es nach mehreren Minuten zu einer Pfötchenstellung der Hand
Fibularis-Zeichen = Beklopfen des Fibularandes führt zu Pronation
Fraktionelle Natriumextraktion
Ziel: Differenzierung zwischen prärenaler und intrarenaler Nierenfunktionseinschränkung
Berechnung: (NatriumUrin × KreatininSerum) / (NatriumSerum x KreatininUrin) × 100 (Angabe in Prozent)
Interpretation: <1% spricht für eine prärenale Genese; >1% spricht für eine intrarenale Genese
Renale Nierenfunktionseinschränkung: Natriumkonzentration im Harn↑
Prärenale Nierenfunktionseinschränkung: Natriumkonzentration im Harn↓
ECOG und Karnofsky
ECOG (0–4) und Karnofsky-Index (10–100%) sind Klassifikationssysteme, um den Allgemeinzustandonkologischer Patient:innen zu beurteilen. ECOG 0: Normale (100%) bzw. geringfügig reduzierte Aktivität und Belastbarkeit (90%). ECOG 1: Deutlich verminderte Aktivität/Belastbarkeit (80%) bzw. eine nicht mehr selbstständige Versorgung (70%). ECOG 2: Gelegentliche (60%) bzw. dauerhafte Hilfsbedürftigkeit (50%). ECOG 3: Überwiegende (40%) bzw. dauerhafte Bettlägerigkeit (30%). ECOG 4: Schwerkranke, hospitalisierte (20%) bzw. sterbende Personen (10%).
OPQRST-Schema für Schmerzanamnese
Onset: Schmerzbeginn und plötzliches bzw. schleichendes Auftreten
Provocation/Palliation: Faktoren zur Verstärkung oder Linderung des Schmerzes
Quality: Schmerzqualitäten und Schmerztypen im Rahmen eines akuten Abdomens
Radiation: Ausstrahlung
Severity: Schmerzstärke
Time: zeitlicher Verlauf
EFAST
Das E-FAST (Extended focused Assessment with Sonography for Trauma) ist eine Technik der Notfallsonografie und dient insb. der Detektion von Flüssigkeitsansammlungen in der Abdominal-, Perikard- und Pleurahöhle bei Traumapatient:innen.
1. Hoher Flankenschnitt und Flankenschnitt rechts zur Untersuchung des Recessus costodiaphragmaticus rechts sowie des Morison-Pouches
2. Hoher Flankenschnitt und Flankenschnitt links zur Untersuchung des Recessus costodiaphragmaticus links sowie des Koller-Pouches
3. Subxiphoidaler Querschnitt zur Untersuchung des Perikardbeutels
4. Suprapubischer Längs- und Querschnitt zur Untersuchung des Douglas-Raumes
5. Parasternaler Längsschnitt zur Detektion eines Pneumothorax
Die Reihenfolge der Schnitte sollte grundsätzlich an den Unfallhergang angepasst werden.
Kilip-Klassifikation
Prognosebeurteilung in der Frühphase nach einem Myokardinfarkt
Stadien I-IV, je nach Ausmaß der Linksherzinsuffizienz
Stadium IV = kardiogener Schock, 30-Tage-Letalität ≤90%
Charcot Trias II
bei Cholangitis
Rechtsseitiger Oberbauchschmerz
Ikterus
(Hohes) Fieber
Neutropenie Grade nach WHO
WHO-Grad 1: >1500 Zellen/μL
WHO-Grad 2: <1500 Zellen/μL
WHO-Grad 3: <1000 Zellen/μL
WHO-Grad 4 (bzw. Agranulozytose): <500 Zellen/μL
Typische Trias bei Agranulocytose
Fieber
Halsschmerzen
Stomatitis aphthosa
MASCC-Score
zur Beurteilung, ob ambulante oder stationäre Behandlung bei neutropenem Fieber
≤20 Punkte = stationäre Behandlung und i.v.!
Klinische Beurteilung
Außer Fieber keine Symptome: 5 Punkte
Mäßige Symptomatik: 3 Punkte
Schwere Symptomatik: 0 Punkte
Keine Hypotension
5 Punkte
Keine COPD
Solider Tumor / Kein Z.n. Pilzinfektion
Keine schwere Dehydratation
Beginn des Fiebers außerhalb des Krankenhauses
Alter <60 Jahre
Child-Pugh-Klassifikation
Albumin, Quick, Bilirubin, Enzephalopathie und Aszites → „ALter QUark BILdet ENteral ASZITES“
Albuminkonzentration im Serum in g/dL
>3,5
2,8–3,5
<2,8
Bilirubinkonzentration im Serum in mg/dL
<2,0
2,0–3,0
>3,0
Quick-Wert in %
>70
40–70
<40
Aszites (sonografisch)
kein
mäßig
viel
Hepatische Enzephalopathie
keine
Grad I–II
>Grad II
Child A: 5–6 Punkte; Child B: 7–9 Punkte; Child C: 10–15 Punkte
Barcelona-Klassifikation
HCC-Staging nach Leberfunktion und Allgemeinzustand
Stadium 0-D
Es geht ein: ECOG (Allgemeinzustand), Primärtumor Ausmaß und multiple Herde?, Leberzirrhose-Stadium
Tarragona-Strategie
wesentliche Prinzipien der Antibiotikatherapie auf Intensivstationen, insbes. bei kalkulierte AB-Th bei Sepsis
„Look at your patient“
„Listen to your hospital“
„Hit hard (and early)“
„Get to the point“
„Focus, focus, focus“
Alvarado-Score
Score zur Bestimmung der Wahrscheinlichkeit einer Appendizitis
MANTRELS:
Migration of pain
Anorexia
Nausea
Tenderness in right lower quadrant
Rebound pain
Elevated temperature
Leucocytosis
Shift of white blood cell count to the left
Duke-Kriterien
Major Kriterien:
Mikrobiologie (pos. BK/pos. Serologie/PCR mit typischen Erregern)
Bildgebung (TTE, Kardio-CT od. FDG-PET m. typischen Befunden)
Chirurgie: Nachweis einer IE durch Inspektion bei Herz-OP
Minor Kriterien:
RF
Fieber ≥ 38°C
Vaskuläre Phänomene
Arterielle Embolie
Septischer Lungeninfarkt
Zerebraler oder splenischer Abszess
Mykotisches Aneurysma
Intrakranielle Blutung, konjunktivale Blutung
Janeway-Läsionen
Purpura
Immunologische Phänomene
Osler-Knötchen
Roth-Spots
Immunkomplex-Glomerulonephritis
Positiver Rheumafaktor
Körperliche Untersuchung: neues Herzgeräusch
IE gesichert bei 2 Major oder 1 Major + 3 Minor oder 5 Minor
Siewert-Klassifikation
AEG Tumoren
AEG I: 1-5cm oral d. Z-Linie
AEG II: 1cm über bis 2cm unterhalb der Z-Linie
AEG III: 2-5cm unterhalb der Z-Linie -> Klassifikation als Magenkarzinom
Laurén-Klassifikation
Pathologische Einteilung Magenkarzinome
Intestinaler Typ (häufiger): drüsig differenziert/klar begrenzt -> geringerer Sicherheitsabstand
Diffuser Typ (seltener): Infiltrativ mit diffuser Ausbreitung/schlecht begrenzt -> großer Sicherheitsabstand, frühe Metastasierung
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