Lungenembolie
erhöhte Herzenzyme (Troponin + NTproBNP) im Rahmen einer Lungenembolie sprechen für ungünstige Prognose
Typ-C-Gastritis
verursachende Medikamente am häufigsten NSAR, insbes. bei gleichzeitiger Einnahme mit Glucocorticoiden und
Obere GI-Blutung
Besonders bedrohlich ist ein akut blutendes Duodenalulkus an der Hinterwand des Duodenums → Möglicherweise Arrosion der A. gastroduodenalis mit starker Blutung!
Nachteil von langfristiger PPI-Gabe
Hinweise auf erhöhtes Risiko für Pneumonien und gastrointestinale Infekte!
Obere GI-Blutung - DD
Ursache proximal des Treitz-Bandes (Übergang Duodenum–Jejunum)
Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni (in 50% aller Fälle, häufigste Ursache)
Ösophagusvarizenblutung
Mallory-Weiss-Syndrom
Tumorblutungen (Ösophaguskarzinom, Magenkarzinom)
Erosive Gastritis bzw. erosive Duodenitis
Schwere Refluxösophagitis
Sonderform: Soorösophagitis
Hiatushernie
Angiodysplasie
In etwa 5-10% der Fälle findet sich trotz eindeutiger klinischer Zeichen einer oberen gastrointestinalen Blutungkeine Blutungsquelle (z.B. bei einem Ulcus Dieulafoy)
Hüfner-Zahl
in vivo bindet 1g Hämoglobin max. 1,34ml Sauerstoff
Viruslast bei HBV und HCV
Viruslast bei HBV korreliert mit Schweregrad der Leberzellschädigung, bei HCV nicht
Linke vs rechte Beinvenenthrombose
Tiefe Beinvenenthrombose häufiger auf der linken als auf der rechten Seite aufgrund anatomischer Gegebenheiten, die zu einer Herabsetzung der Blutströmungsgeschwindigkeit führen. Dies liegt an einer Kompression der linken V. iliaca communis durch die rechte A. iliaca communis (Überkreuzungsphänomen) sowie an einer gehäuft auftretenden bindegewebigen Endothelveränderung im Lumen der linken Beckenvene (Venensporn nach May bzw. May-Thurner-Syndrom, bei ca. 20% der Erwachsenen)
Häufigste primäre Thrombophilie?
Die häufigste hereditäre Thrombophilie ist die APC-Resistenz (=Aktives Protein C) bzw. Faktor-V-Leiden-Mutation
Bei Heterozygotie ist das Thromboembolierisiko – verglichen mit der Normalbevölkerung – um das ca. 8-fache erhöht, bei Homozygotie um das ca. 80-fache
Hauptrisikofaktor Analkarzinom
Infektion mit HPV 16/18
Schlafstörungen
Alkoholkonsum = häufigster Grund für Durchschlafstörungen
Zuletzt geändertvor 3 Tagen