Troponin
Marker fpr myokardiale Ischämie
NT-proBNP
Marker für rechtsventrikuläre Dehnung
D-Dimere
Spaltprodukt bei der Fibrinolyse
Rheumafaktor
Autoantikörper gegen das Fc-Fragmentdes IgG
können als IgG, IgM oder IgA vorliegen
Kommen zwar sehr häufig bei Patient:innen mit rheumatoider Arthritis vor, sind jedoch nicht pathognomonisch für die Erkrankung
Bei etwa 5% der Gesunden sowie bei anderen rheumatischen Erkrankungen wie Vaskulitiden oder Kollagenosen treten sie ebenfalls auf
Nachweis alleine ist also kein Beweis für eine rheumatoide Arthritis
CDT
Carbohydrate deficient Transferrin, Desialotransferrin
durch Alkohol verändertes Transferrinmolekül, das bei chronischem Konsum auch noch Wochen später nachgewiesen werden kann und deshalb einen optimalen Parameter darstellt
CDT↑: Ab Alkoholkonsum von 50 g/Tag über mind. 1–2 Wochen [13]
CDT-Werte bleiben nach Abstinenz ca. 2–3 Wochenerhöht
Methylmalonsäure
Funktioneller Marker eines Vitamin-B12-Mangels (ebenso: Homocystein)
Selbst bei noch niedrig normalen Vitamin-B12-Serumspiegeln können die intrazellulären metabolischen Funktionen durch die Hypovitaminose eingeschränkt sein -> liegt dann bereits im Blut vermehrt vor
Ferritin
Akute-Phase-Protein -> bindet an freies Eisen im Blut und macht es “unbrauchbar”
wenn reduziert, quasi beweisend für Eisenmangel
Hepcidin
Akute-Phase-Protein
Wird vermehrt bei chronischen Erkrankungs- und Entzündungszuständen ausgeschüttet, z.B.
Chronisch-entzündliche Erkrankungen: z.B. rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn
Chronische Herzinsuffizienz
Chronische Nierenkrankheit
Malignome, insb. im Verlauf onkologischer Therapien
hemmt sowohl die enteraleEisenaufnahme als auch die Freisetzung von Eisen aus Makrophagen und Hepatozyten, die das Eisen des Erythrozytenabbaus wieder in den Blutkreislauf abgeben -> Anemia of the chronic disease
Laborchemisch gesicherter Eisenmangel
Ferritin↓, Transferrinsättigung↓, sTfR↑, Retikulozyten-Hämoglobin↓
Holo-Transcobalamin
Komplex aus Transcobalamin + Vit. B12 (wird direkt nach enteraler Resorption hieran gebunden)
frühester Marker für Vit. B12 Mangel
Calprotectin
Protein aus neutrophilen Granulozyten, das sich bei intestinalen Entzündungsreaktionen im Stuhl nachweisen lässt. Es hat eine 90%ige Sensitivität für Morbus Crohn.
Lactoferrin
Eisenbindendes und antibakteriell wirkendes Protein
kommt in diversen Körperflüssigkeiten, u.a. in Verdauungssekreten und in der Muttermilch vor
Zeigt im Stuhl unspezifisch eine Entzündungsaktivität an, weshalb es bspw. in der Diagnostik des Morbus Crohn bestimmt wird
CRP
Opsonierung von Pathogenen -> verstärkt die phagozytäre Wirkung der Makrophagen
Hohe Sensitivität bei der Erkennung von Entzündungen
Bei bakteriellen Infektionen oft besonders starker Anstieg (unsicher!)
Anstieg ca. 6–12 h nach Beginn der Entzündungsreaktion
Halbwertszeit: 24 h
Keine Organ- oder Krankheitsspezifität
Procalcitonin (PCT)
derzeit bester Sepsismarker -> insbes. bei bakteriellen Infektionen sensitiv
Im Gegensatz zu CRP und BSG ist das PCT bei Tumorerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Nekrosen und abakteriellen Entzündungen i.d.R. nicht erhöht
Laborparameter für DIC
Thrombozytopenie (früher sensitiver Parameter!)
aPTT↑, Quick-Wert↓
Fibrinogen↓
D-Dimere↑
Antithrombin↓
Lactat
Lactat ist ein Indikator für Störungen der Mikrozirkulation (z.B. bei intravasalem Volumenmangel)
Fällt als Endprodukt der anaeroben Glykolyse an
Zuletzt geändertvor 2 Tagen