Was ist die Methode kritische Ereignisse
Arbeitsplatzanalytisch- empirische Methode der Anforderungsanalyse
Man soll sich ein konkrete Arbeitsverhalten einer Situation vorstellen
-> einmal ein sehr effektives, einmal ineffektive Arbeitsweise
Dabei beantworten:
-> Welche Personen waren beteiligt
-> War waren die Rahmenbedingungen, die zu diesem Verhalten geführt haben?
-> Verhalten konkret beschreiben-> Was war effektiv bzw ineffektiv
-> Was waren Konsequenzen des Verhaltens
Welche Methoden der Anforderungsanalyse gibt es und wie unterscheiden sie sich?
Erfahrungsgeleitet- intuitive Methode
-> Experten beurteilen auf der Basis ihrer Erfrahung die Passung von Berufstätigkeiten und Personenmerkmale
Pro: Ökonomisch
Kontra: subjektiv, wenig evidenzbasiert
Personenbezogen- empirische Methode
-> Empirische Korrelation von Personenmerkmale mit Indikatoren der Leistung und Zufriedenheit (Welche Eigenschaften haben erfolgreiche Personen?)
Pro: ökonomisch, empirich
Kontra: stark von aktueller Tätigkeit abhängig, gute Leute werden übersehen wenn man Goldstandard nimmt
Arbeitsplatzanalytisch- empirischer Methode
-> Standardisierte Arbeitsanalyseverfahren (Fragebögen, Beobachtung)
zur Ermittlung spezifischer Anforderungen der Tätigkeit -> daraus werden benötigte Personenmerkmale abgeleitet
z.B. Work Design Questionnaire, Methode der kritischen Ereignisse, Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung
Und zum Nachdenken: Wie lässt sich ein positives Arbeitgeberimage fördern?
Employer Branding —> klare Werte, authentische Darstellung, gute Arbeitsbedingungen wie Karriere und Gehalt
Corporate Social Performance
Work-Life-Balance > wird immer wichtiger
Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen
Werbung mittels Ehemaligen Reviews
Gehaltsmöglichkeiten
Welche Ansprachewege werden im Personalmarketing besonders häufig genutzt?
Interne Rekrutierung
-> Nachfragen bei Führungskräften
-> Schwarze Brett, Hauszeitungen
-> Direktansprache von Mitarbeitern
-> Ansprechen ehemaliger und teilzeitbeschäftigten Mitarbeitern
Externe Rekrutierung
-> Stellenanzeigen
-> Head Hunting: Direktansprache
-> Personalmarketing an Schulen/Hochschulen z.B. Vorträge, Praktika, Abschlussarbeiten
-> Borschüren und Imageanzeigen
-> Rekrutierungs Portale im Internet
Welche Ansprachewege werden von Bewerbenden als attraktiv erlebt?
Persönliche Kontakte
Stellenanzeigen auf Unternehmenswebseiten
Stellenanzeigen in Print-Medien
Stellenanzeigen in Online- Jobportalen
Was sind Vor- und Nachteile von Online-Recruiting -> Arbeitgeberperspektive
Pro:
überregionale Bewerberansprche 24/7
potenziell breite und spezielle Zielgruppen
Schnelligkeit
Kosteneffizienz
positive Wirkung auf Arbeitgeber-Image
aktuelle Darstellung von Stelle und Unternehmen
Verknüpfung verschiedener Rekrutierungsschritte durch Personalmanagmentsysteme
Kontra:
Investitionskosten
ggf sehr große Bewerberzahlen
Sicherheitsrisiken und Datenschutzprobleme
negative Effekte auf Arbeitgeberattraktivität wenn Maßnahmen schlecht umgesetzt wurden
Was sind Vor- und Nachteile von Online Recruiting -> Bewerbendenperspektive
überregionale Stellensuche 24/7 möglich
weitreichende Informationen zu Stelle und Unternehmen
aktive Suche und Profilschaltung möglich
Einfacheit und Schnelligkeit
Reduzierung von Bewerbungskosten
Faire Auswahlprozesse -> Transparenz und Standardisierung
eingeschränkte Kommunikation
verzögerte Reaktion durch Unternehmen
Website-Qualität, Usability Probleme
Sorge um Datenschutz und Sicherheit persönlicher Information
“Für sowas haben wir keine Zeit!”
Was sind Risiken wenn keine Anforderungsanalyse durchgeführt wird?
Intransparente Entscheidungen -> potentielle Verstöße gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz
fehlende objektive Kriterien bei Auswahl -> Fehlentscheidung
—> fehlende Passung von Bewerbern -> Kosten einer Fehlbesetzung sind deutlich höher als Zeitaufwand Analyse
geringer Berufserfolg und geringe Zufriedenheit
überflüssige Arbeitsleistung wird nicht identifiziert -> Mangelnde Effizienz
Was versteht man unter Corporate Social Performance und wie kann man sich die Wirkung vorstellen?
soziales Engagement einer Firma
-> CSP ist praktische Umsetzung unternehmerischer Verantwortung
-> führt zu Attraktivität des Unternehmens
Mediatoren:
Stolz und Prestige
P-O Fit (Werteübereinstimmung)
Erwarteter Umgang mit Mitarbeitern
Warum ist Employer Branding wichtig?
WICHTIG DAMIT MAN MEHR MENSCHEN ERREICHT UND DEMNACH MEHR GEEIGNETE DABEI SIND
erschiedene Informationsquellen wie Recruiter, Führungsstil, Stellenanzeige, Medienberichte beinflussen Bild
-> formen also Arbeitgeberimage hinsichtlich
Instrumentelle Attributionen (Gehalt, Karriere) und Symbolische Atributionen (Prestige, Stolz)
Positives Image führt dann zu:
Prehire und Posthire Outcomes
-> Erhöht Attraktivität und Sichtbarkeit auf Arbeitsmarkt (Prehire)
-> höhere Arbeitszufriedenheit (Posthire)
stärkere Identifikation mit Unternehmen
höherer Mitarbeiterbindung
geringere Recuritingkosten und bessere Return on Investment (ROI= wirtschaftliches Nutzen)
-> Employer Branding wirkt nicht direkt sondern über Wahrnehmung des Unternehmenes
Zuletzt geändertvor 10 Tagen