Wieso wächst die Bedeutung an die Logistik?
Globalisierung (Im- und Export)
E-Commerce / Onlinegeschäfte
Folgende Funktionen sind in der Logistik anzuordnen
Dispositionsfunktion
Beförderungsfunktion
Umschlagsfunktion
Lagerhaltungsfunktion
Informationsfunktion
Definition Incoterms
Anwendbare Standards für die Vereinbarung der Lieferbedingungen
—> regelt die Verteilung von Kosten- und Gefahrenübergang bei Lieferungen (werden von der ICC Chamber of Commerce definiert)
Bedeutung von Incotermsgruppen:
a) Ein Punkt Klauseln: Risiko und Kosten an einem Ort z.B. grundsätzlich für alle F Klauseln, EXW, FAS, DDP
Zwei Punkt Klauseln: nur die C - Gruppe
b) freibleibend, nur solange der Vorrat reicht, unverbindlich
c) Vorteile: flexibel bei Preisschwankungen, anderwertige Verkäufe möglich
Nachteile: Potenzielle Kunden gehen evtl. verloren (müssen die Ware irgendwo herbekommen), Verzögerung der Prozesse durch mehrfache Kalkulationen und verzögerter Entstehung eines Kaufvertrages
Funktionen des Lagers
Definition der Umschlagsfunktion
Auch Güterumschlag
—> beschreibt den Vorgang bei dem Güter auf ihrem Transportweg des Transportmittels oder den Lagerbereich wechseln
Geplante Materialflussunterbrechung, um Waren, Rohstoffe oder Fertigerzeugnisse für einen bestimmten Zeitraum aufzubewahren
zentraler Bestandteil der Materialwirtschaft des Supply Chain Managements
Ziel: Güter dort verfügbar zu machen, wo diese benötigt werden
Moderne Produktionsfaktoren
Arbeit (Personal), Boden (Vermögen), Kapital (Finanzen) & Wissen
Logistik als Nervensystem eines UN
Verfügbarkeit: richtiges Produkt zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Kundenzufriedenheit: schnelle Lieferzeiten und Zuverlässigkeit
Flexibilität: schnelle Reaktionen auf Marktschwankungen und Krisen
Nach Porter:
Bereiche, die bei einem Logistikkonzept berücksichtigt werden müssen
Kundenorientierung
Nachhaltigkeit
menschenwürdige Arbeitsbedingungen
Finanzen
Aufgaben der Logistikkette (Supply Chain)
Beschaffungslogistik: Rohstoffe und Bauteile für die Produktion
Produktionslogistik: steuert den Materialfluss zwischen den Fertigungsbereichen
Distributionslogistik: regelt den Vertrieb der fertigen Produkte an den Enkunden oder Handel
Entsorgungs- und Retourenlogistik: Abfälle, Retouren (auch E-Commerce)
Beispiel für einen Beschaffungsprozess anhand eines PDCA Zykluses
5 Phasen des Managementregelkreises
Ziele (SMART) -> Im logistik Zusammenhang: Fokus auf Kosten, Leistungen, Zeit
Planung —> ENtwicklung von Maßnahmen, um Ziele zu erreichen
Organisation —> Ablauf- und Aufbauorganisation so strukturieren, dass Ziele erreicht werden
Realisation —> Umsetzung der geplanten logistischen Maßnahmen
Kontrolle —> Soll-/Ist-Abgleich von Logistikkennzahlen
(6 Phasen normalerweise, hier wird die Analyse voweggenommen)
Was ist die Logistik?
plant, steuert und kontrolliert den gesamten Waren- und Güterfluss vom Hersteller bis zum Kunden (entlang der Wertschöpfungskette)
Dies soll lückenlos und reibungsfrei laufen
Logistische Zielgrößen
Leistungsziele (Service) -> Qualität, Flexibilität, Zeit
Kostenziele -> Transport, Beschaffung,
Bestandziele -> Sicherheitsbestände, Höchstbestände
Zielkonflikt -> Leistungsziele und Kostenziele
Wichtige Strategien und Konzepte von Logistik (mit Vor- und Nachteilen)
Outsourcing / Insourcing
JIT / Just in Sequence oder Lagerhaltung
Digitalisierung (ERP = Enterprise Ressource Planing)
Lagerstrategien (zentral, dezentral), Exkurs: cross-docking
Cross-docking
Cross-Docking (Kreuzverkupplung) ist eine logistische Methode, bei der Waren vom Lieferanten vorkommissioniert angeliefert und ohne Zwischenlagerung direkt vom Wareneingang zum Warenausgang (Rampe-zu-Rampe) umgeschlagen werden. Ziel ist die Eliminierung der Lagerhaltung, geringere Bestände, reduzierte Durchlaufzeiten und niedrigere Kosten. Es erfordert hohe Taktung und IT-Vernetzung.
Beispiele für Kennzahlen
Lagerumschlagshäufigkeit
Lagerdauer
Lagerhaltungskosten
Logistikkostenquote
…
Chancen und Risiken
Flexibilität
Marktposition
Kundenzufriedenheit
Abhängigkeiten
Einflussfaktoren auf die Logistikstrategie
aktuelle Marktsituation
Produktprogramm des UN
Standorte
nationale / internationale Aufstellung
6 R der Logistik
Menge
Zeit
Ort
Qualität
Produkt
Kosten
—> Sicherstellung der Kundenzufriedenheit und Minimierung der Lagerkosten
Zusammenhänge von Fehlerkosten
10er Regel: Je später ein fehler entdeckt wird, desto teurer wird es
Fehlerkosten -> Woran liegt es?
Fehlerbehebungskosten -> Wie kriegen wir es gelöst?
Fehlerfolgekosten -> Stillstände usw.
Lagerarten
Beispielaufgabe zur Berechnung, welche Lagerhaltung möglich ist:
Lagerräume- errichtung: Lagermiete
Lagervorräte: Schwund, Höchstbestände
Lagerverwaltung: Büro
Schaubild Unternehmenslogistik:
Ziele der ABC Analyse
Wertequalifizierung:
Alles bis 80 % sind A Teile
Alles bis 95 % sind B Teile
Alles bis 5 % sind C Teile
XYZ Analyse
Verbrauchsqualifizierung
Kombinationsstrategien ABC und XYZ
AX = Just in time
AZ = Konsignationslager
XC = kostenoptimale Bestellmengen
ZC = Rahmenvertrag
Erklärung nicht vergessen
Verbrauchsfolgeverfahren
AKtuell noch nicht Prüfungsrelevant:
Bullwib Effekt = Verstärkung von Nachfrageschwankungen entlang der Lieferkette
-> Kleine Änderungen der Nachfrage führen zu Schwankungen
Kommissionierverfahren:
Beispiel Prüfungsaufgabe:
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