Was ist eine Körperbildstörung
äußern sich z.b. in Körperunzufriedenheit, Checkingsverhalten, Wahrnehmung von au0en nicht sichtbarer Makel , drive for thinness or drive for muscularity
Die transdiagnostische Theorie der Essstörungen
geht davon aus, dass verschiedene Esstörungen gemeinsame zugrundeliegende Mechanismen haben
—> Essstörung als Coping Strategie für Mood Intolerance (geringe Toleranz für Emotionen)
-> zusätzlich Dysfunktionale Schema zur Selbstwertung
= übermäßige Beschäftigung mit Figur, Gewicht, Kontrolle
-> Aufrechterhaltende Faktoren der Schemata: Perfektionismus, niedriges Selbstwetgefühl
—> Beides führt zu: Diäten und Gewichtskontrollverhalten ( was bei BN dann zusätzlich wiederum zu Binge eating und Kompensation führt )
Bei welcher Essstörung höchste Mortalität
Anorexia Nervosa (10-15 Prozent)
Wann Diagnose von Esststörungen/KDS
überwiegend vor 25.LJ
Körperliche Folgen von Anorexia Nervosa
Kardiovaskulär (Bradykardie, Hypotonie, Hypothermie (zu Kalt), Aryhtmien (Rhymtmusstörung))
Blutbild (niedriger Blutzuckerspiegel, Eisenmangel(Anämie))
Gastrointestinal (Ulci, Verdauungsprozesse verlangsamt)
Dermatologich (Schuppenbildung, Lanugobehaarung)
Endokrinologisch (hormonelle Veränderungen -> Amenorrhoe und Libido/Potenzsstörungen)
Orthopädisch-> Osteoporose (Knochen brechen)
Neurologisch (Hirnatrophien, Veränderungen des Serotonin- und Noradrenalinhaushalts, Polyneuropathien (Taubheitsgedühl/Kribbeln))
Körperliche Folgen Bulimia Nervosa
-> wie Anorexia Nervosa nur in abgewächter Form
v.a.
Blutbild -> Elektrolytentgleistung mit Gefahr Nierenschädigung
Gastrointestinal-> Verletzung Speiseröhe, Entzündungen der Magenschleimhaut etc
Dental-> Karier durch Säureschäden
Erkläre das kognitiv behaviorale Störungsmodell der KDS
Auslöser
Gedanken über Aussehen
Lebensereignisse (Hänseleien etc), Persönlichkeitszüge/Grundannahmen (Perfektionismus etc), Biologische Faktoren führen zu
Mentaler Filter —> Ungünstige Bewertung und Selektive Aufmerksamkeit auf Makel
Negative Gefühle
Ungünstige Bewältigungsstrategien (rituale, Vermeidung)
Erkläre das kognitiv- behaviorale Störungsmodelle der Anorexia Nervosa und Bulimia Nervosa
Soziokultureller Kontext
Risikofaktoren (genetik, Geburtskomplikationen etc)
Niedriges Selbstwertgefühl
= Bulimia Nervosa und Anorexia Nervosa
Nahrungsrestriktion -> Gewichtsverlust -> Steigerung von Selbstkontrolle und Selbszwirksamkeit
AN: erneute Nahrungsrestriktion
BN: HEißhungeranfälle -> Kompensation-> Spanungsreduktion-> erneute Nahrungsrestriktion
Beides führt zu körperliche, psychischen und sozialen Folgeschäden was Selbstwertgefühl wieder verringert
—> Bulimia Nervosa und Anorexia Nervosa haben gleiche Ursachn aber unterschiedl. Copng Strategien
Nenne die Erklärungsmodelle der KDS
kognitive behaviorales Störungsmodell der KDS
Nenne Erklärungsmodelle der AN und BN
Kognitiv behaviorales Störungsmodell der AN und BN
Transdiagnostische Theorie der Essstörungen
DSM5 Körperdysmorphe Störung
übermäßige Beschäftigung mit wahrgenommenem Makel in äußerer Erscheinung, der für andere kaum oder gar nicht wahrnehmbar ist
im Verlauf der Störung Ausübung repetitiver Verhaltensweisen (Mirror Checking, Skin Picking, Rückversicherungsverhalten) oder mentaler Akte (eigenes Aussehen mit anderen vergleichen)
verursacht bedeutsames Leiden oder Beenträchtigung
nicht besser durch Symptome einer Esstörung erklärbar (z.b. eher Beschäftigunt mit Körperfett etc)
Merkmale der KDS
Mirror Checking vs. Vermeiden von Spiegeln
Exzessives Pflegeverhalten
Abdecken der betroffenen Körperregionen (Camouflaging)
Vergleichen des Aussehens mit anderen Menschen
Dermatillomanie (Haut kratzen) und Trichotillomanie (Haare rausreißen)Symptome
Angst negativer Bewertung durch andere
Doktor Shopping
geringe Einsicht bis hin zu wahnhafter Überzeugung
hohes Ausmaß an Suizidalität
Was ist Dermatillomanie
bei KDS sich Wunden zufügen, Haut aufkratzen
Was ist Trichotillomanie
KDS -> Haare rausreißen
Sich haare rausreißen
Trichotillomanie
Haut aufkratzen
Dermatillomanie
KDS: Wichtigkeit von Attraktivität
Selbstwert liegt bei KDS vor allem am Aussehen !!
Vergleiche KDS mit Essstörung
Bei Essstörungen geht es eher um GEwicht, Figur
Bei KDS eher um bestimmte Körperteile, Proportionen
Bei Esstörung eher Restriktion von Essen, Regeln Essen etc
Bei KDS eher Checken, Abdecken etc
ABER:
Proportionen bei KDS nochmal genauer prüfen-> vllt gehts doch um Gewicht
auch Menschen mit KDs können Regekn für Essen haben um z.b. Hautbild positiv zu beeinflussen
Diagnostik Esstörungen
Dimensionale Selbstbeurteilungsinstrumente:
-> Eating Disorder Inventory (11 Subskalen)
Dimensionale Fremdbeurteilungsinstrumnte:
-> Eating Disoreder Examination (4 Subskalen)
Diagnostik KDS
Fragebogen körperdysmorphe Symptome
Dimensionale Fremdbeurteilungsinstrumente:
Yala Brown Obsessive Compulsive Scale
-> 2 Subskalen (Kognition und Verhalten)
ARFID Subtypen
Sensorische Sensiblität
-> Sensorische Eigenschaften der nahrung wie Aussehen, Farbe, Geruch, Konsistenz, Temperatur, Geschmack
= restriktives/selektives Essen
Angst vor aversiven Konsequenzen
-> als Folge einer konditionierten Reaktion auf eine aversive Erfahrung z.b. Erstickungsgefühl, gastrointestinale Untersuchung oder wiederholtes Ebrechen
= funktionelle Dysphagie
Desinteresse an Essen, wenig Appetit
= emotionale Störug mit Nahrungsvermeidung
Was ist ein Körperbild
subjektives mentales Bild des eigenen Körpers bzgl. Aussehen, Attraktivität, physischer Gesundheit und Funktion
-> umfasst Wahrnehmung, Einstellung und Verhalten
Anorexia Nervosa
eingeschränkte Energieaufnahme = Untergewicht
—> ab 18,5kg pro m hoch 2
Starke Angst vor Gewichtszunahme
Körperbildstörung
Subtyp:
Restriktiv (Nahrungsverzicht)
binge eating (Essanfälle), purging (Erbrechen)
Bulimia Nervosa + Schweregrad
wiederholte Episoden von Essanfällen
-> Nahrungsmenge ist größer als üblich, Gefühl von Kontrollverlust
Kompensatorische Ma0nahmen
-> Purging
-> Viel Sport, Fasten
-> Mind 1 mal pro Woche über 3 Monate
-> Figur und Körpergwicht übermäßig wichtig für Selbstwert
SCHWEREGRAD
Leicht : 1-3/Woche
Mittel: 4-7/Woche
Schwer 8-13/Woche
Extrem: 14 oder mehr Episoden/Woche
… von Essanfällen und kompensation
Binge eating disorder
Essanfälle (3 von 5)
Schneller als sonst
Vollengegefühl
Nicht hungrig
Allein essen
—> mind 1/woche für 3 Monate
OHNE Kompensation
Pica
Konsum nicht essbarer oder nicht nährender Substanzen
(Waschmittel, Farbe, Erde…)
—> häufiger bei Kindern
-> Schwere medizinische Folgen wie Vergiftung, Darmstopfungen etc
Ruminationsstörung
Wiederhochbringen von (teils verdautr) Nahrung, Wiederkauen, Schlucken, Ausspucken
-> ohne sichtliche Übelkeit, Würgereiz, Ekel
-> WILLKÜRLICH
z.b. Bei Säuglingen klassisches Überstrecken des Rückens mit wiederholte Bewegungen beobachten
ARFID
Vermeidung oder Einschränkung der Nahrungsaufnahme
-> Bedarf an Nahrung wird nicht durch orale Nahrungsaufnahme gedeckt
-> nicht aufgrund von Körperbild
führt zu:
Gewichtsverlust
Mangelerscheinungen
Abhängigkeit von enteraler Ernährung oder Nahrungsergänzungsmitteln
Beeinträchtigung der psychosozialen Funktionsfähigkeit
In Relation zum Bedarf eingeschränkte Energieaufnahme, Angst vor Gewichtszunahme und Körperwahrnehmungsverzerrung
wiederholte Essanfälle und Kompensation durch selbstinduziertes Erbrechen, Diäten, Laxanzienabusus, körperliche Betätigung
Bulimia Nervosa
wiederholte Essanfälle ohne gegenregulatorische Maßnahmen
Binge Eating Störung
Verzehr von Dingen, die eigentlich nicht für den Verzehr geeignet sind-> meist im Kleinkindalter
Wiederholtes Hochwürgen von Nahrung nach dem Essen, meist jeden Ta, Nahrung wird danach oftmals wieder gekauft, runtergeschluckt oder ausgespuckt
Vermeidung der Nahrungsaufnahme ohne verzerrtes Körperbild
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