Was sind Kernaspekt von Diagnostik im KiJu Alter
Mehrdimensionale Erfassung von Psychopathologie
Kombination von
-> Datenebenene (körperlich, soziale, psychische)
-> Datenquellen (Fremd/Selbstbericht)
-> Untersuchungsverfahren (Fragebögen, Tests, Interviews etc(
Erfassung des IQs, körperliche Aspekte, Komorbidität, typische Entwicklungsaufgaben, Bindungsqualität, Spielverhalten etc
Welches Klassifikationssyste, hat NOCH eigene KiJU Kategorie
ICD 10-> wird in ICD 11 aufgelöst
—> einzelne Störungsbilder dann zu allgeeinen Kategorien wie selektiver Mutismus und Trennungsangsstörung zu Kategorie Angststörungen
Was sind die Komponenten der Prävention (damit Kinder nicht auch erkranken)
Screening der Psychopathologie der Kinder von psychisch kranken Eltern (Untersuchen ob Kinder Symptome zeigen)
Edukation der Kinder über die psychische Störung des Elternteils
Innerfamiläre Entlastungen
Unterstützung beim Ungang mit Gefühlen für Kind und Eltern
Familienexterne Kontakte intensivieren
Therapie, Frühintervention, Rückfallprophylaxe
Strukturelle Maßnahmen z.B. Vernetzung der Beteiligten
Empfehlung:
-> Erwachsene Patienten auch nach Familie befragen
—> es geht nicht nur um Diagnose, sondern Funktionalität und Kompetenz hinsichtlich Erziehungs- und Bindungsfähigkeit
Mit welchem Fragebogen Verhaltensauffälligkeiten des kindes untersuchen
Strength and Diffculties Questionnaire (SDQ)
Mit welchem Fragebogen Erziehungskompetenz der Eltern messen
Erziehungsstilinventar (ESI)
Mit welchem Fragebogen bzw mit welcher Checkliste Risiko einer Erkrankung einschätzen
Modellprojekt des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie ev Bonn
Annahme der Transgenerationalen Transmission psychischer Störungen
kindliche Entwicklungsphasen werden berückscihtigt und es wird angenommen, dass mit jeder Entwicklungsphase spezifische Prozesse und Aufgaben verbunden sind, die spezifisch mit den vier Ebenen und den fünf Transmissionsmechanismen interagieren
Erkläre die Transgenerationale Transmission psychischer Störungen
👉 Psychische Probleme können von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden – aber nicht nur genetisch, sondern auch über Verhalten, Beziehungsmuster und Umwelt
5 Transmissionsmechanismen -> Zusammenwirken von:
Genetisch
Pränatal (z.b. Rauchen)
Eltern- Kind- Interaktion
Familiäre Einflüsse
Soziale Einflüsse außerhalb der Familie (z.B. Schule)
ob letztendlich Störung entwickelt wird ist also abhängig von
-> Risikofaktoren, Mechanismen, (Interaktion) Verletzlichkeit
—> es gibt auch Schutzfaktoren wie Resilienz, Unterstützung
4 Ebenen des Einflusses:
Eltern (Störung, Erziehung etc)
Kind (Genetik, Temperament
Familie (Klima, Bindung)
Soziales Umfeld (schule, freunde)
Prinzipien:
Äquifinalität -> unterschiedl. Ursachen führen zur gleichen Störung
Multifinalität-> Gleiche Ursachen führen zu unterschiedl. Störungen
Spezifität-> Bestimmte Ursache führen eher zu bestimmten Störungen
Konkordanz -> Übereinstimmung einer Störung zw. zwei Menschen (Eltern/Kind)
Äquifinalität
unterschiedl. Ursachen führen zur gleichen Störung
Multifinalität
Gleiche Ursachen können zu unterschiedl. Störungen führen
Konkordanz
Personen haben eher gleiches Störungsbild wie Mutter und Kind
Was sind Schutzfaktoren auf seiten des Kindes nicht selbst zu erkranken, wenn Eltern psychisch krank sind
Robustes, aktives, kontaktfreudiges Temperament
Emotionale Einfühlungs- und Ausdrucksfähigkeit
Gute soziale Problemlösefertigkeiten
mind durchschnittliche Intelligenz
Selbstvertrauen, positives Selbstwertgefühl
Hohe Selbstwirksamkeitserwartungen
Ausreichende alters- und entwicklungsadäquate Aufklärung über die Erkrankungdes Elternteils
Stabile Bindung an mind eine primäre Bezugsperson
Was sind Schutzfaktoren seitens Eltern damit Kind nicht erkrankt
Angemessene Bahendlung der Erkrankung
Angemessene Krankheitsbewältigung
Adäquater Umgang mit Erkrankung
Gute Paarbeziehung
unterschiedliche Ursachen führen zur gleichen Störung
gleiche Ursachen führen zur gleichen Störung
bestimmte Ursachen führen eher zu bstimten Störungen
Spezifität
bestimmte Ursachen führen eher zu bestimmten Störungen
Was ist mit Assortative Paarung gemeint
nicht zufällige Partnerfindung
-> soziale Belastung bei psychisch kranken Eltern
Parentifizierung
Kinder werden wie kleine Erwachsene behandelt
(z.B. Eltern nehmen Kind als Gesprächspartner)
—> Belastung für betroffende Kinder mit psychisch kranken Eltern
Risiko Kinder selbst zu erkranken, wenn Eltern krank sind
bis zu 8fach erhöhtes Risiko selbst psychisch zu erkranken
Elektiver Mutismus
Störung sozialerr Funktionen mit Beginn in Kindheit und Jugend
-> in bestimmten Situationen nicht sprechen
Welcher Fokus in Entwicklungspathologie
Fokus auf Identifikation von Risiko und Schutzfaktoren
-> Interdisziplinär
Wie viel Prozent der erwachsenen Bevölkrung leidet unter psychischen Erkrankungen
15 Prozent
Was wird hinsichtlich psychischer Erkrankung von Erwachsenen kaum bisher beachtet
Beispiele für Verhaltens und emotionale Störungen mit Beginn Kindheit und Jugend
Hyperkinetische Störung (z.B. ADHS)
Störung des Sozialverhaltens
Kombinierte Störung des Sozialvrhaltens und der Emotionen
Emotionale Störungen des Kindesalters
Störungen sozialer Funktioen mit Beginn in Kindheit und Jugend
Tic Störungen
Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in Kindheit und Jugend
Häufigkeit Wenn Eltern psychisch erkrankt sind
25 Prozent der Kinder leben mit einem psychisch kranken Elternteil zusammen
-> ca 15 prozent der betroffenen Kinder unter 3 Jahre alt
-> ca 500.000-600.000 Säuglinge und Kleinkinder
Inwiefern Belastung für die betroffenen Kinder (wenn Eltern psychisch erkrankt)
Desorientierung und Verängstigung
Schuld sein
Tabuisierung
Isolation
Betreuungsdefizit
Vermehrte stress-assoziierte Erkrankungen (z.B. Asthma)
bis zu 8fach erhöhtes Risiko, selbst psychisch zu erkranken
Inwiefern Belastung für psychisch kranke Eltern
Belastung durch eigene psychische Störung
Überforderung
Ängste
-> dass das eigene Kind psychisch erkrankt
-> dass das Sorgerecht entzogen wird
Soziale Belastungen
-> Arbeitslosigkeit
-> Armut
-> Assortiative Paarung (nicht zufällige Partnerfindung)
-> Alleinerziehend
Beispiele für emotionale Störungen des Kindesalters
Emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindesalters
Phobische Störung des Kindesalters
Störung mit sozialer Ängstlichkeit des Kindesalters
Emotionale Störung mit Geschwisterrivalität
Sonstige emotionale Störungen des Kindesalters
Emotionale Störung des Kindesalters, nicht näher bezeichnet
Beispiele für Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in Kindheit und Jugend
Elektiver Mutismus (sprechen oder nicht Sprechen je nach Situation)
Reaktive Bindungsstörung des Kindesalters
Bindungsstörung des Kindesalters mit Enthemmung (z.B. viel Nähe suchen auch zu Fremden)
Sonstige Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit
Störung sozialer Funktionen mit Beginn in KIndheit, nicht näher bezeichnet
Was wird hiermit beschrieben: Multiaxiales Klassifikationssystem für psychische Störungen des Kindes- und Jugensalters
MAS (Spezifische diagnostische Klassifikationssysteme im Kindes- und Jugendalter)
Was wird hiermit beschrieben: Operationalisiertes Befundsystem zur Erfassung psychodynamischer Apsekte im Kindes- und Jugendalter
OPD-KJ
Was wird hiermit beschrieben: Multiaxiaes Diagnosesystem zur Klassifikation psychischer Auffälligkeiten dür das Altersspektrum 0 bis 4, 11 Mo
Klassifikationssysteme KiJU
DSM5 und ICD 10
-> unzureichende Erfassung der KiJu Störung (v.a. bei Säuglingen, Kleinkindern, Vorschulalter)
-> ICD 10 jedoch keine KiJu Kategorie
ICD 11
-> Auflösung der KiJu Katgeorie analog zum DSM5
-> einzelne Störungsbilder werden zu allgemeinen Kategorien (z.B. Trennungsangststörung zur Kategore Angststörungen)
Spezifische diagnostische Klassifikationssysteme im KiJu:
MAS-> Multiaxiales Klassifikationssystem für psychische Störunegn des Kindes- und Jugendalters
Zero- to-five Klassifikation: multiaxiales Diagnosesystem für psychische Auffälligkeiten von 0 bis 4 J 11 MOnaten
OPD-KJ: Operationalisiertes Befundsystem zur Erfassung psychodynamischer Aspekte im KiJu Alter (Tiefenpsychologisch-> Warum cerhält sich sas Kind so)
Was ist Entwicklungspathologie
bschreibt Entstehung, Entwicklung und Verlauf von psychischen Auffälligkeiten und Störungen des KiJu Alters
-> Wann , Wie , Wo gibt es Abweichungen in Entwicklung?
abweichender Entwicklungsverlauf, wenn Entwicklungsaufgaben nicht gemeisterrt werden
-> Fokus auf Identifikation von Risiko- und Schutzfaktoren
interdisziplnär (Eltern, Lehrer involviert)
Zuletzt geändertvor 14 Tagen