Welche Datenbasis gibt es für Stress/stressbedingte Erkrankungen
Jährlicher Fehlzeitenreport
Jährliche Berichte durch große Krankenkassen
Schwerpunkt 2025: Ki und Gesundheit
Erkläre das Transaktionales Stress Modell
Stress hängt maßgeblich von der eigenen Bewertung ab
Wahrgenommene Bewältigungsmöglichkeiten (= externe und interne Ressourcen) sind wesentlich dafür,ob Stressor als Bedrohung oder Herausforderung gesehen wird
Also Situation bewirkt primäre Bewertung (z.b. Ereignis ist stressend/irrelevant) und sekundäre Bewertung (Wahrgenommene Bewältigungsmöglichkeiten)
—> darauf aufbauend Bewältigung der Situation und dann Neubewertung der Situation
Praxisanwendung des Modells:
Stärkung der externen und internen Ressourcen
Entwicklung förderlicher Gedanken im Bewertungsprozess
Welches Modell besagt, dass Stress entsteht wenn Anstrengungen und Belohnungen sich nicht die Waage halten
Anstrengungs-Belohnungs-Imbalance Modell
Welches Model geht davon aus, dass Stressoren Energiereseverven erschöpfen und Ressourcen letztendlich energetisierend und motivierend wirken
Welches Modell geht davon aus, dass der Handlungsspielraum die Wirkung von Stressoren determiniert
Job Demand- Job Control Modell
Erkläre das Job Demands Job Ressources Model
Stressoren erschöpfen Energiereserven = mehr Beanspruchung und Krankheit
Stressoren haben aber kein Effekt auf Motivation d.h. v.a. positive Aspekte wie Ressourcen müssen fokussiert werden statt Abnahme von Stress
Ressourcen wirken energetisierend und motivierend
= höhere Arbeitsmotivation und weniger Beanspruchung und Krankheit
Praxisanwendung:
-> Reduktion von Stressoren
-> Stärkung von Arbeitsplatzressourcen
Erweiterung des Modells:
-> auch persönliche Ressourcen wie Optimismus wirken energetisierend und motivierend
Erkläre das Antrengungs- Belohnungs- Imbalance Modell
Stress entsteht wenn extrinsischer und intrinsischer Anstrengung und Belohnungen sich nicht die Waage halten
d.h. z.b. Hohe Anstrengung, aber geringe Belohnung
Reduktion von Stressoren in der Arbeit
Stärkung der eigenen Ressourcen ud Entwicklung förderlicher Einstellungen
Stärkung von Belohnung (Arbeitsplatzressourcen)
Wie werden Stressoren nach der Handlungsregulationstheorie definiert
Merkmale der Arbeitssituation, die die Handlungsregulation negativ beeinflussen
Was für Regulationsprobleme können Stressoren nach der Handlungsregulationstheorie bewirken
Regulationshinternisse
-> Regulationserschwerungen wie Informative oder Motorische Erschwerungen
-> Regulationsunterbrechungen wie Personen, Funktionsstörungen, Organisationale Unterbrechungen
Regulationsunsicherheit (Rollenkonflikt, Überforderung, Rollenambiguität)
Regulationsüberforderung (Zeitdruck, Konzentrationsanforderungen)
Was sind mögliche Stressreaktionen
Psychologische Reaktionen
Kurzfristig: Ärger
Langfristig: Frustration
Körperliche Reaktionen
Kurzfristig: Erhöhte Herzrate, Ausschüttung von Adrenalin/Noradrenalin und Kortisol, Verspannungen
Langfristig: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rückenbeschwerden
Reaktionen im Verhaltensbereich
Kurzfristig; Unfälle
Langfristig: Absentismus, Fluktuation
Was wirkt Stressprozess positiv entgegen?
Arbeitsplatzressourcen
= positive, gesundheitsöfrderliche Arbeitsplatzmerkmale
—> können Stressoren reduzieren, bei Zielerreichung helfen oer persönliches Wachstum, Lernen und Entwicklung flrdern
—-> Wirken energetisierend und sind daher motivierend
Nenne wichtige Stresstheorien
Stressor-Ressourcen-Modelle
Effort-Reward Imbalance Model
Transaktionales Stressmodell
Erkläre das Job Demands-Job Control-Modell, Implikation für Praxis und Kritik
Wirkung von Stressoren wird primär durch Handlungsspielraum bestimmt
-> Hohe Stressoren, geringer Handlungsspielraum
= Hoher Distress, krankmachende Bedingungen
-> Hohe Stressoren, hoher Handlungsspielraum
= Aktiver, Herausfordernder Job
ALSO in der Praxis: Handlungsspielraum erweitern
Kritik:
Handlungsspielraum kann nicht alle Stressfolgen abmildern
-> auch Stressore müssen weiterhin reduziert werden
Andere Ressourcen werden nicht berücksichtigt
Arbeitsplatzstressor: Rollenstressoren
z.b. Rollenambiguität (man weiss nicht was Rolle ist)
Rollenkonflikt
Bedingungen, die auf Person wirken
Belastung/Stressor
Definiere Beanspruchung/Strain
Reaktionen der Person auf die Belastung
Reaktionen der Person auf die Belasrung
Beanspruchung/Strain
Zusammenhang Belastung und Beanspruchung
Belastung = Bedingungen, die auf Person wirken
Beanspruchung= Reaktionen der Person auf die Belastung
—> Stress als Beanspruchungsprozess
Stressoren(Belastungen) sind Auslöser für Beanspruchung (Stressreaktion) wie Müdigkeit etc
Was ist Stress, Stressor, Beanspruchung
Stress
= gesamter Prozess der Stressreaktion
Stressor
= Ursache in der Arbeit
Beanspruchung
-> Konsequenz, die in Reaktion auf Stressor auftreten
Definiere Stressor
Stressoren beinhalten physische, soziale und organisationale Aspekte der Arbeit, die fortwährende physische oder mentale Anstrengung erfordern, und deshalb mit physiologischen und psychologischen Kosten einhergehen
-> Stressoren erfordern Anstrengung und verbrauchen daher Energie
Arten von Stressoren
Arbeitsplatzstressoren
Stressoren im Privatleben
Zivilisationsstressoren
Taxonomie von Stressoren
Klassifikation
Inhaltliche Taxonomie
Taxonomie nach Wirkweise (z.b. aus Sicht des Handlungsregulationsmodells)
Inhaltliche Taxonomi con Arbeitsplatzstressoren
Physische Stressoren (Lärm, Hitze)
Aufgabenbezogene Stressoren (Zeitdruck)
Rollenstressoren-> Rollenambiguität, Rollenkonflikt
Soziale Stressoren (z.b. mit KollegenI
Arbeitsbezogene Stressoren (Nachtschicht)
Karrierebezogene Stressoren (Arbeitsplatzunsicherheit)
Traumatische Stressore (Unfall)
Stressvolle Veränderungsprozesse (Umstrukturierung, Fusion)
Was sind Beispiele für Zivilisationsstressoren
Mobilitätsanforderungen (Pendlerstress)
Lärm
Informationsüberflutung
Relative Veränderungen der Fehlzeiten- Diagnosehauptgruppe
Es gibt mehr diagnostizierte Krankheiten
-> v.a. Psychische Erkrankungen
KI Expertise nach Alter
KI Exüertise bei jüngeren Beschäftigten größer
Verlust des Arbeitsplatzes durch KI Aktuelle Besorgnis
Fakten zur Fehlzeitentwicklung
Krankheitsbedingte Fehlzeiten steigen (v.a. seit Corona)
-> Verpfictende Übermittlung aller elektronischen AU-Bescheinigungen seit 2022 an Krankenkassen ermögliht vollständigeres Bild
-> Keine Evidenz für Missbrauch telefonischer Krankmeldungen (nur 1,5 Prozent überhaupt durch Telefonat ausgelöst)
Atemwegserkrankungen maßgeblicher kurzfristiger Treiber
-> Erkältungswellen auch in andren Jahren aber Erhöhte virale Zirkulation und Corona
-> Erhöhte Infektionsraten nach Ende der panemiebedingten Schutzmaßnahmen
es gibt mehr diagnostische Erkrankungen v.a. psychische
Erkältungen sind häufig und kurz während psychische Erkrankungen weniger häufiger sind aber die lngste Ausfalldauer bedeutet
Gesundheitliche Beschwerden gehen weiterhin zurück -> Menschen fühlen sich weniger belastet
Fakten zu KI
In den 42 Prozent der Betrieben wird KI bereits eingesetzt
Jeder Zweite wird durch KI Leitfaden unterstützt
KI Expertise bei jüngeren Beschäftigten größer
Verlust des Arbeitplatzes durch KI -> aktuell wenig Besorgnis
Arbeitsplatzbesorgnis wegen KI in der Wissenschaft (Sprache, Literatur etc) am höchsten während Bau, Architektut etc am geringsten
Beschäftigte wollen bei KI Einführung mitwirken
Zuletzt geändertvor 14 Tagen