Unterschied PTBS und Akute Belastungsstörung
PTBS = lange nach traumatischem Ereignis
Akute Belastungsstörung = Symptome unmittelbar nach Ereignis
Was kann Gedächtnsbildung beinflusen
Dissoziation
Was beschreibt das Lostgelöstsein von psychischen Prozessen
Was hat Hier und Jetzt Qualität und löst eine starke emotionale Reaktion aus
Intrusionen
Bei was spielt desintegrierte Gedächtnisstruktur eine Rolle
Emotionsverarbeitungstheorie -> PTBS
Posttraumatische Symptome sinf Folge einer mangelenden emotionalen Verarietung des traumatsichen Ereignisses
Traumatische Ereignisse sind häufig aber nur eine Minderheit der Betroffenenen entwickelt eine PTBS
Epidemiologie von PTBS
Mehr als 50 Prozent erleben mind. ein traumatisches Ereignisim Leben in USA
-> in Deutschland: 24 Prozent
Wahrscheinlichkeit Trauma zu erleben abhängig von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
ca 10-20 Prozent: PTBS
-> abhängig vom Traumatyp (Man made Trauma-> vom Menschen gemacht höhere Wahrsch.)
Hohe Komorbidität it anderen Angsstörungen
mit verzögertem Beginn: 15-40 prozent
Wie lässt sich ein Trauma klassifizieren
Einteilung nach Erstreckung
Typ I Trauma: Punktuell
Typ II Trauma: wiederholend
Einteilung nach Verursachung
Akzidentelles Trauma
Interpersonelles Trauma
Beispiel
Typ I, Akzidentell: Bombeneinschlag
Typ II, Akzidentell: langanhaltende Naturkatastrophe/Krieg
Typ I, Interpersonell: Vergewaltigung
Typ II, Akzidentell: Sexueller Missbrauch ind Kindheit
Anhand Trauma Klassifikation: Welche Art höchstes Risiko für Trauma
Typ II, Interpersonell
z.B. Kriegserleben, sexueller Missbrauch, Folter etc
-> Kein Trauma aber Belastung -> ähnliche (oft schwächere) Symptome
-> Symptomentwicklung innerhalb von 3 Monaten, anhaltend unter 6 Monaten
->Spezifizierbar : Mit Angst, mit depressiver Stimmung, Störung Sozialverhalten etc
Anpassungsstörung
Klinsiches Bild: Vermeidung
—> Versuch die Intrusionen oder Flashbacks zu reduzieren in dem man Trigger antizipatorisch vermeidet
-> Jede Form von Erinnerung an Trauma wird zu vermieden versucht
AUCH: innere Form der Vermeidung (Abstumpfung, Interessenlosigkeit)
-> kann generalisieren bis zum weitgehenden sozialen Rückzug
Klinisches bild: Hyperarousal
Schlafstöungen
Hypervigilanz
Erhöhte Wachsamkeit
Reizbarkeit/Wutausbrücke
Konzentrationsprobleme
Klinisches Bild: Dissoziation
Lostgelöstsein von psychischen Prozessen
-> Depersonalisation
-> Derealisation
Psychischer Totstell-Reflex
Coping Mechanismus bei nicht vermeidbarer BEdorhung
Dissoziation kann Gedächtnisbildung beeinflussen
Dissoziation während Trauma als Risikofaktor für Entwicklung + Chronifizierung der PTBS (Peritraumatische Dissoziation)
Nenne Risiko- und Schutzfaktoren von PTBS
Prätraumatische Risiko- und Schutzfaktoren
frühere Traumata
Alter zum Traumazeitpunkt
geringe Intelligenz/bildung
Weibliches Geschlecht
Persönlichkeitsfaktoren
Peritraumatisch
Traumschwere -> Traumadauer, Schadensausmaß
Initiale Reaktion-> Interpretation, Dissoziation
Posttraumatisch
Aufrechterhaltend-> Vermeidender Bewältigungsstil, Kognitive Veränderungen
Gesundheitsfördernd -> Disclosure, Soziale Anerkennung als Opfer
Erkläre die Emotionsverarbeitungstheorie
Annahme: Posstraumatische Symptome entstehen aufgrund von mangelnder emotionalen Verarbeitung des Erlebnisses
Furchtgedächtnis : Erinnerung an Trauma als Kognitive Struktur
Struktur bestehend aus Information, Reaktion und Bedeutung des Erlebnisses
pathologische Gedächnisstruktur = fehlerhafte Verbindungen zwischen Stimulus, Reaktion, Bedeutung
—> viele verschiedene Reize können die Traumerinnerung aktivieren
Häufigkeit von Trauma je nach Ereignis
Häufigkeit von PTBS ist abhängig von Art des Traumas
->50% Prävalenz: Vergewaltigung
-> 50% Prävalenz: Kriegs-, Vertreibungs- und Folteropfer
-> 25% Prävalenz nach anderen Gewaltverbrechen
-> 10% Prävalenz bei Verkehrsunfallopfern
Nenne die typischen klinischen Bilder eines Traumas
Wiedererleben
Vermeidung
Hyperarousal
Welche Traumafolgen gibt es
PTBS
-> Traumakonfrontation, Symptome länger als 1 Monat
-> Falls Beginn erst nach 6 Monaten: PTBS mit verzögertem Beginn
Akute Belastungsstörung
-> Traumakonfrontation, danach Symptomentwicklung -> zwischen 3 Tagen bis 1 Monat
auch möglich: depressive Reaktion oder Episode, Agoraphobie, generalisierte Angststörung
PTBS Verlauf
50 Prozent Remission ohne Behandlung innerhalb eines Jahres
-> 20 Prozent Remission ohne Behandlung innerhalb vier Jahren
bei 30 Prozent: persistierender-chronischer Verlauf
—> je schwerer die anfängliche Symptomatik, desto höheres Risiko
gute Prognose auch ohne Behandlung bei leichter Symptomatik
Riskofaktoren für Chronifizierung:
Vermeidungsverhalten-> OR 10,2
Erneute Traumatisierng
Somatoforme Störungen
Andere Angsstörungen
Was ist der psychische Totstell Reflex
Dissoziation-> Lostgelöstsein von psychischen Prozessen
Was ist Depersonalisation
Dissoziatives Symptom (z.b. PTBS mit dissoziativen Symptomen)
-> anhaltende oder wiederkehrende Erfahrung des Losgelöstseins und das Gefühl, die eigenen Gedanke und Körperempfindungen von außen zu betrachten
Depersonalisation
Was ist Derealisation
Dissoziatives Symptom (PTBS mit dissoziativen Symptomen)
-> ahaltende oder wiederkehrende Erfahrung der Unwirklichkeit der Umgebung
-> anhaltende oder wiederkehrende Erfahrung der Unwirklichkeit der Umgebung
Derealisation
Was ist ein Trauma
Nach DSM5:
Konfrontation mit tatsächlichem oder drohendem Tod, ernsthafter Verletzung oder sexueller Gewalt
ICD 10:
EIn belastendes Ereignis oder eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartiges Ausmaßes, das bei nahezu jedem tiefgreifende Verzweiflung auslösen würde
Häufigkeit Trauma
etwa 60 Prozent der Männer und 40 prozent der Frauen erleben mind. ein traumatisches Ereignis in ihrem Leben
3 Trauma Beispiele
Direkt erlebte Ereignisse
-> Krieg, Kampfhandlung, Überfälle, Vergewaltigung etc
Beobachtete Ereignisse:
-> Schwere Verletzung oder unnatürlicher Tod einer andere Person durch Unfall, Krieg etc
Ereignisse, die bei anderen auftraten und von denen man erfahren hat:
-> Gewaltsamer Überfall, schwerer Unfall oder Nachricht über Tod eines Familienmitglieds oder einer nahestehenden Person etc
Nenne zwei Trauma- und Belastungsbezogene Störungen bei Kndern
Reaktive Bindungsstörung (Distanz Eltern)
Beziehungsstörung mit Enthemmung (Kind sucht wahllos Nähe bei Fremden)
DSM5 Kriterien PTBS
Konfrontation mit drohendem Tod, ernsthafter Verletzung oder sexueller Gewalt auf eine der folgenden Arten
-> Direktes Erleben des Traumas
-> Persönliches Erleben bei anderen Person
-> Erfahren, dass einem nahen Familienmitglied oer Freund etwas traumatisches zugestoßen ist
-> Erfahrung wiederholter oder extremer Konfrontation mit aversiven Details von einem oder mehreren traumatischen Ereignissen (z.b. Ersthelfer die Leichenteile aufsammeln etc)
ABER: Konfrontation durch Medien, Spielfilme, Bilder erfüllen diese Kriterien nicht AUßER es ist berufsbedingt
Symptome des Wiedererlebens (Intrusionen), die auf das traumatische Ereignis bezogen sind
-> Wiederkehrende, unwillkürlich sich aufdrängende Intrusionen an Trauma
-> Träume an Trauma
-> Dissoziative Reaktionen (Flashback)
-> Intensive oder anhaltende psychische Belastung bei Konfrontation mit Hinweisreizen
-> körperliche Reaktion bei Konforntation mit Hineisreizen
Vermeidung von Reizen, die mit Trauma assoziiert sind (mind 1 von:)
-> Vermeidung von belastenden Erinnerungen, Gedanken, Gefühle
-> Vermeidung von Dingen in Umwelt die an belastendes Ereignis erinnern
Negative Veränderung in Kognition oder Stimmung -> Mind 2 von:
-> andauernder negativer emotionaler Zustand
-> deutlich vermindertes Interesse an wichtigen Aktivitäten
-> Gefühle der Abgetrenntheit oder Entfremdung von anderen
-> anhaltende Unfähigkeit positive Gefühle zu empfinden
Veränderung des Erregungsniveaus und der Reaktivität
-> Reizbarkeit oder Wutausbrücke-> typischerweise durch verbale oder körperliche Aggression gegenüber Personen oder Gegenständen ausgedrückt
-> Riskantes oder selbstzerstörerisches Verhalten
-> Übermäßige Wachsamkeit (Hypervigilanz)
-> Übertriebene Schreckreaktion
-> Konzentrationsschwierigkeiten
-> Schlafstörungen
Das Störungsbild dauert länger als 1 Monat
verursacht klinisch bedeutsames Leiden oder Beeinträchtigung
nicht Folge eienr physiologischen Wirkung einer Substanz oder eines medizinsichen Krankheitsfaktors
dannn noch bestimmen
-> Mit dissoziativen Symptomen wie Depersonalisation oder Derealisation
-> mit verzögertem Beginn (erst 6 Monate nach Ereignis sind Kriterien erfüllt)
Erklär das DSm5 Kriterium der PTBS: Konfrontation mit tatsächlichem oder drohendem Tod, ernsthafter Verletzung oder sexueller Gewalt
Dirktes Erleben des Traumas
Beobachtende Ereignisse
Erfahren, dass jemanden etwas zugestoßen ist
Erfahrung wiederholter oder extremer Konforntation mit aversiven Details von einem oder mehrern traumatischen Ereignissen
—-> konfrontation durch elektronische Medien, Spielfilme oder Bilder erfüllen Kriterium NICHT außer Konfrontation ist berufsbedingt
Erkläre das DSM5 Kriterium: Vorhandensein von folgenden Symptomen des Wiedererlebens (Intrusionen)
Wiederkehrende, unwillkürlich sich aufrdrängende belastende Erinnerungen (Intrusionen) an Trauma
Wiederkehrende, belastende Träume
Dissoziatve Reaktionen
Intensive oder anhaltende psychische Belastung bei Konfrontation mit Hinweisreizen
Deutliche körperliche Reaktion bei Konfrontation mit Hinweisreizen
Erkläre das DSM5 Kriterium: Anhaltende Vermeidung von Reizen, die mit Trauma verbunden sind
Vermeidung oder Bemühung belastenden Erinnerungen, Gedanken oder Gefühlen zu vermeiden
Vermeidung von Dinge in Umwelt
Erkläre das DSm 5 Kriterium: Negative Veränderungen in Kognitionen oder der Stimmung
andauernder negativer emotionaler Zustand
deutlich vermindertes Interesse oder verminderte Teilnahme an wichtigen Aktivitäten
Gefühle der Abgetrenntheit oder Entfremdung von anderen
anhaltende Unfähigkeit, positive Gefühle zu empfinden
Erkläre das DSM5 Kriterium: Deutliche Veränderung des Erregungsniveaus und der Reaktivität
Reizbarkeit und wutausbrücke (ohne oder aus geringfügigen Anlass), typischerweie durch verbale oder körperliche Aggression gegenüber Personen oder Gegenständen ausgedrückt
Riskantes oder selbstzerstörerisches Verhalten
Übermäßige Wachsamkeit (Hypervigilanz)
Übertriebene Schreckreaktion
Konzentrationsschwierigkeiten
Schlafstörungen
Wie lang muss Störungsbild nach DSM5 Kriterien anhalten
länger als 1 Monat
Klinsiches Bild: Wiedererleben
Intrusionen-> unwillkürliche, sich aufdrängende Phänomene des Wiedererlebens, werden als aufdrängend oder unkontrollierbar erlebt, treten meist getriiggert oder spontan auf
-> Dominanz sensorischer Eindrücke (Gesicht des Täters, Geruch von Feuer ec)
-> Hier und jetzt Qualität
-> lösen starke emotionale Reaktion aus
-> Enthalten die ursprünglichen Bewertungen (Jetzt sterbe ich)
—> Teil Des Traumas kehren in Albträumen wieder
Als Flashback wird das aktuelle Wiederdurchleben des Traumas bezeichnet
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