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Geo Abi

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von Sebi W.

Eingriffe in das Ökosystem der Tropen und deren Folgen + ökologische Tragfähigkeit

Nachhaltige Wirtschaftsweisen

Traditionelle Nutzung: Wanderfeldbau -> Selbstversorgung/Subsistenzwirtschaft. Große Teile werden verbrannt, Asche dient als Dünger -> hält nicht lange, deshalb neue Flächen, alte liegen brach (Sukzession) -> Sekundärwald der von den nachfolgenden Generationen bewirtschaftet werden kann -> nachhaltig, obwohl die wachsende Bevölkerung nicht mehr getragen werden kann, da nicht so ertragreich

Extensive Weidewirtschaft: Faktor für Rückgang von Wäldern, es werden riesige Waldflächen gerodet und mir Grasmonokulturen bepflanzt (oft von großen internationalen Konzernen).

Plantagenwirtschaft: sind auf Herstellung eines Produktes in Monokultur spezialisiert (Kakao, Kautschuk) Cash Cross -> Export

Hoher Flächenverbrauch und anfällig für Schädlinge

Weitere Eingriffe (Forstwirtschaft und Bergbau/Energiegewinnung)

Raubbau Syndrom und Agrarkolonisation

Überschreiten der ökologischen Tragfähigkeit

Maximale Anzahl an Menschen, die ein Ökosystem dauerhaft aushalten kann.

Traditionell konnte sich der Regenwald mit der Nutzungsform des Wanderfeldbaus immer wieder erholen. Durch den Rückgang der Wälder und der Bevölkerungszunahme in den Regenwaldregionen sorgten für eine höhere Bevölkerungsdichte -> überschreiten der Tragfähigkeit

Folgen des Rückgangs der Waldfläche:

  • zunehmende Nutzungskonflikte zwischen Indigenen und Großbetrieben

  • Bodenerosion und sinkender Grundwasserspiegel

  • Freisetzung von CO2 und verringerte Aufnahmefähigkeit

  • Artensterben und Rückgang der Biodiversität

Nachhaltige Wirtschaftsweisen: (alle nachhaltigen Bereiche wichtig!)

  • Agroforstwirtschaft: statt Monokulturen eine Kombination von Sträuchern und Bäumen einerseits und Ackerkulturen andererseits -> Stockwerkbau als Vorbild, Kompost als Dünger Vorteile: erschwerte Ausbreitung von Schädlingen, weniger chemischer Dünger, Artenvielfalt, Böden länger ertragreich und Schutz vor Erosion und Austrocknung.

  • Zertifizierung von Tropenhölzern, Siegeln

  • Ausbau von Ökotourismus mit positiven wirtschaftlichen und sozialen Folgen vor Ort

Verstädterung und Urbanisierung

Suburbanisierung und Gentrifizierung

Segregation und Integration

Unter Vertaädterung versteht man einen steigenden Anteil der in Atädten lebenden Bevölkerung, die Zunahmne der Städtezahl in einem Raum sowie deren flächenhafte Ausdehnung. Urbanisierung bezieht sich zusätzlich auf die Ausbreitung städtischer Lebensformen

Das Phasenmodell der Verstädterung

Suburbanisierung: Abwanderung aus der Kernstadt in das Umland, Massenphänomen im 20. Jahrhundert, erhöhte Pendlerströme und versiegelte Fläche (Urban Sprawl)/Zersiedelung, kann zur Verfall der Kernstadt führen (Urban Blight)

Reurbanisierung und Gentrifizierung: bezeichnet einen sozioökonomischen und baulichen Strukturwandel großstädtischer Wohnquartiere durch Zuzug Wohlhabender, Pioniere machen Viertel attraktiv, locken Gentrifier an, Kauf und Mietpreise steigen

Segregation und Integration:

Integration beschreibt die Chance der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Bildung, Recht, Arbeit)

Segregation meint eine räumliche Abbildungnsozialer Ungleichheit

Formen der Segregaton:

  • Soziale Schichtenzugehörigkeit (Gated Communities)

  • Lebensstil/Millieu Künstler oder Stundentenviertel

  • Ethnisch-kultureller Hintergrund (Chinatown)

Segregation: Urschen und Folgeprobleme

Bevorzugung einer gleichartigen solzialen Umgebung, Suche nach Integrationsmöglichkeiten und Unterstützung

Steuerung der Standortwahl durch Wohnungsmarkt und staatliche Investitionen

->

Verstärkte soziale Ungleichheiten durch räumliche Konzentration Benachteiligter

Ausgrenzung und Diskriminierung, Ghetto

Parallelgesellschaften

Megacities GN und GS Probleme und Lösungen

Städte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern -> politische und wirtschaftliche Zentren und Knotenpunkte

Megastädte in Schwellen und Entwicklungsländern

Vielfach ungebremst ablaufender Verstädterungsprozess, getragen von natürlichem Bevlkerungswachstum und starker Landlucht, Basis: starke regionale Disparitäten, hohe Strahlkraft der Stadt

Metropolisierung: überproportional Zunahme der Einwohnerzahlen in wenigen großen Zentren

Megapolisierung: Enstehung von Megastädten im globalen Süden

Probleme und Herausforderungen:

  • Marginalisierung: Slumbildung unfassbar illegale Siedlungen

  • Fragmentierung: räumliches Nebeneinander von Marginalsiedlungen und Wohlstandsenklaven

  • Arbeitsplatzknappheit: informeller Sektor, Kriminalität, Armut

  • Stadtökologosche Probleme: u.a. Ver-/Entsorgung, Luft und Wasserverschmutzung, Bodendegradation

Lösungsansätze (Auswahl):

Wohnen und Verkehr (Legalisierung illegal entstandener Marginalsiedlungen, Slumaufwerung, Ausbau öffentlichen Nahverkehrs)

Arbeit (Förderung von Kleinunternehmen, Bildungsangebote)

Umwelt (Sicherung der Energieversorgung durch Solaranlagen, Recyclingprojekte)

Megastädte in Industrieländern (stagnierende oder schrumpfende Zahlen)

Herausforderungen:

Überlastung der Infrastruktur, Fehlender Wohnraum, Luftverschmutzung, Mangel an Grünflöchen und Hitzeinseln, soziale Ungleichheit, Vulnerabilität ggü. Klimawandel

Lösungsansätze: Ausbau des ÖPNV oder von Radwegen, Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, staatliche Förderungen, Parks und Grünflächen, Integrationsprojekte, Klimaresilienz und erneuerbare Energien

Global Cities und aktuelle Entwicklungen (Smart Cities,…

Global Cities fungieren als Entscheidung, Steuerungs und Kontrollzentren. Megacities eher quantitativ, hier eher funktional.

  • Großmetropolen und Verkehrsknotenpunkte

  • Hochentwickelte Dienstleistung und Kommunikation, Großkonzerne, Kapital und Börsen, beeinflussen ökonomische Entwicklungen von Erdteilen

Smart Cities

In einer Smart City soll die vernetzte Intelligente Informations und Kommunikationstechnologie Effizienz und Nachhaltigkeit steigern sowie die Teilhabe und Lebensqualität der Bewohner erhöhen

Ziele: Niedriger Ressourcenverbrauch und Klimaschutz, Mobilität, Lebensqualität durch Technologie, Transparenz der Verwaltung

Boden und Wohnraumpreisentwicklung:

Ursachen:

Steigende Nachfrage durch Zuwanderung, Steigende Nachfrage nach Immobilien (positive wirtschaftliche Entwicklungen), begrenztes Angebot von Bauland, Veränderte Wohnbedürfnisse

Auswirkungen:

Erschwerter Erwerb von Immobilien, Soziale Ungleichheit und Verdrängung, Gentrifizierung

Lösungen:

Mietpreisbremse, Sozialer Wohnungsbau, Senkung der Baukosten und Verdichtung

Urban Mining

Meint die gezielte Gewinnung von Rohstoffen aus anthropogenen Lagerstätten im städtischen oder komunalen Raum. In Gütern gebundene Materialien lassen sich durch Recycling wiedergewinnen

z.B. aus (Gebäuden und Infrastruktur, Konsumgüter, Deponien)

Chancen: Schonung von Ressourcen, geringe Abhängigkeit, Kosteneinsparung, Lage oft in der Nähe des Bedarfs

Herausforderungen: Identifizierung, einfach extrem aufwendig

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Sebi W.

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