WLAN Grundlagen
Standards: b(2,4/11M) → g(2,4/54M) → n=Wi-Fi4(2,4+5/600M/MIMO) → ac=Wi-Fi5(5/6,9G/MU-MIMO/Beamforming) → ax=Wi-Fi6(+6GHz/9,6G/OFDMA/TWT) → be=Wi-Fi7(46G/320MHz/MLO)
Amendments: technenische Erweitertungen des IEEE 802.11 Standards für mehr Geschwindigkeit
Topologie: Adhoc- P2P, Infrakstruktur: AP zu Client
APs: jeder independent, Lightweight AP an Kontroller, Cloud Management
CSMA/CA: vermindert kollisionen beim Datenverkehr, indem vorab der Kanal abgehört wird
Kanäle: 2,4GHz→1,6,11 | 5GHz→25 Kanäle, DFS
Security: WPA2=AES+4-Way-Handshake | Personal=PSK | Enterprise=RADIUS | WPA3=SAE+PMF
Begriffe: BYOD→MDM/EMM | SSID=Name | BSSID=AP-MAC
WLAN-Sicherheit
Angriffe:
DoS: z. B. indem massenhaft Deauth-Pakete gesendet werden oder durch Evil-Twin
Verschlüsselung:
Web: Kürzer IV, daher leicht knackbar
WPA1, besser, aber mitlerweile veraltwt
WPA2 AES: sicher, Standart
WPA3 AES: noch sicherer
WPA2:
Personal, also ein PW oder Enterpreise mit Radius-Server
WAP3 verwendet SAE statt PSK, daher wird das Passwort neu übertragen
und verwendet PMF, dabei sind die MGMT-Frames geschützt
Proxy Server
Was Vermittler zwischen LAN-Client und Server auf Layer5-7
Client -> Proxy -> Proxy zu Webserver
Warum:
Caching, Logging, Filterung, Sicherheit
Protokolle: HTTP(s), FTP und Mail z. B.
Non-transparent vs. Transparent:
Non-transparent: Client muss Proxy manuell eintragen (Browser-Settings)
Transparent: Firewall leitet Traffic automatisch um → Client merkt nichts
Reverse Proxy: Sitzt VOR den Servern → Load Balancing, SSL-Offloading, WAF-Schutz
Firewall-Regeln bei Proxy: Nur Proxy darf ins Internet (Port 80/443) → Clients direkt blocken → kein Bypass möglich
SBS Angriffsvektoren
SBS = ein Server macht alles: AD, DNS, DHCP, Exchange, Fileserver, IIS, SQL, VPN, RDP, WSUS
Extern erreichbar (= Angriffsfläche): SMTP/25 (Mail) | HTTPS/443 (OWA/Webaccess) | RDP/3389 | VPN/1723 o. 443
Angriffsvektoren:
Phishing → Exchange-Exploit → Shell → Domain Admin → Game Over
RDP offen → Brute Force → Ransomware
Verwundbarer Webdienst (OWA) → RCE → Lateral Movement
Nach Kompromittierung alles betroffen: AD/LDAP → alle Clients übernommen | DNS → Poisoning | DHCP → Rogue | SMB/445 → Ransomware | SQL → Datenklau | WSUS → Fake-Updates pushen
Kernproblem: Keine Segmentierung, kein DMZ, alle Dienste eine Maschine = Single Point of Failure + Single Point of Compromise
Lösung: Dienste trennen, externe Services in DMZ, Firewall, Least Privilege
Netzwerksicherheit Grundsätze
Segmentierung in VLANs/Zonen
DMZ -> externe Dienste isolieren
Defense im Depth FW + IDS + Proxy + Endpoint, mehrere Ebenen
Zero Trust -> auch intern alles authentifizieren
Verschlüsselung also z. B. iP-Sec
pseudo DMZ
eine FW
Ein Host im LAN
Exposed Host, also alle Ports werden weiter geleitet, keine Segmentierung oder so
Protected DMZ
Eine FW mit mehreren physischen oder logischen Interfaces
LAN, DMZ und WAN getrent, also segmentiert durch z. B: VLANs
Dirty DMZ
WAN -> Perimeter Router -> DMZ -> FW -> LAN
also DMZ komplett vor dem LAN ohne richtige FW
echte DMZ zwei Stufen
WAN -> FW1 -> DMZ -> FW2 -> LAN
also faktisch zwei Stufen FW, eine für die DMZ, die andere für das LAN
Platzierung von Diensten
LAN (Trust) Interne Dienste und Fileserver
DMZ (Semi-Trust): extern erreichbar, aber isoliert
WAN (untrust)
Prinzip: Je mehr Exposure → desto weiter weg vom LAN. Kompromittierte DMZ ≠ kompromittiertes LAN
Firewall Features !
Paketfilter: Filter auf Layer 1 bis L4, also von Interface bis zum Port
SPI: Schaut sich den Verbindungsstatus an, also z. B. das Antworten automatisch erlaubt werden
NAT-Verfahren:
Static 1:1 eine private zu einer öffentlichen
SNAT und DNAT
NAPT: Viele private IPs teilen sich eine öffentliche IP, unterschieden durch Ports
Adressierung bei NAPT (Hinweg): Client→Router: Src=privIP:srcPort | Router→Server: Src=pubIP:neuPort, Dst=ServerIP:80 Rückweg umgekehrt, Router schaut in NAT-Tabelle
DMZ mit zweistufiger Firewall
WAN -> FW1 -> FW2 (intern) -> LAN
Angreifer muss zwei Firewalls überwinden, bei unterschiedlichen Herstellern trifft der Exploit nicht beide gleichzeitig
Merke: Zweistufig = teurer aber sicherer | Einstufig = KMU-Kompromiss | Ohne DMZ = SBS-Fehler
Firewall Pt. 2
VPN: E2E, S2S, S2E
VPN: GRE reiner tunnel, keine Verschlüsselung
iPSec AH (integrität), ESP Verschlüsselung, IKE für Austausch
OpenVPN SSL/TLS
Wireguard: modern und schlank
DPI Analyse der Pakete auf Layer 7
Proxy-Features:
URL-Filter
Cache -> häufige Inhalte
IDS -> Detection
IPS -> Prevention, also verhindert
NGFW: geht über herkömmliche Firewalls weg, mit z. B. IDS
Zuletzt geändertvor 3 Tagen