Umfeldanalyse = PESTEL Analyse Deztschland
Wie lässt sich der Bullwhip Effekt vermeiden?
Bullwhip = Peitsche, wird aufgeschaukelt = Verstärkung von Nachfrageschwankungen entlang der Lieferkette
Kleine Änderungen in der Nachfrage haben immer größere Auswirkungen auf Bestellschwankunge, Lagerbestände, Lagerkosten usw.
—> Informationsaustausch durch Systeme:
ERP Systeme: Einbindung des Lieferanten
CRM Systeme: Informationen zu Kundenbeziehungen
Advanced Planning Systems: Einbindung Lieferant bereits in der Entwicklungsphase
EDI Systeme: Electronic Data Interchange
klassische Warenwirtschaftssysteme
Konsignationslager z.B. Würth
(SRM: Supplier Relation Management Lieferantenbeziehungsmanagement)
Prüfungsaufgabe:
Business Model Canvas = Visuelle Darstellung von verschiedenen Geschäftsmodellen innerhalb des UN, um
Ideen zu den anderen Geschäftsfeldern aus der Business Model Canvas:
Nachhaltigkeit
auch Green Logistics
= Lieferkettten so gestalten, dass die Ressourcen so genutzt werden, um die Umweltbelastung zu minimieren und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten.
3 Säulen der Nachhaltigkeit:
Ökologie: Reduzierung Emissionen, Schutz von Ressourcen, Abfallvermeidung
Ökonomie: langfristige Rentabilität durch Prozessoptimierung, Kostensenkung und effizienter Energieeinsatz
Sozial: faire Arbeitsbedingungen, Sicherheit am Arbeitsplatz, ethische Geschäftspraktiken der Lieferketten
-> Steigerung von Umweltmanagementsystem wäre das ESG = Environmental Social Governance (Kriterien für nachhaltiges Wirtschaften)
a) Analyse der Schwachstellen
b) Maßnahmen / Konzept dagegen
c)
a) Materialengpässe, Lagerbestände, keine effizienten Prozesse wegen der hohen Durchlaufzeiten, stockende Informationsflüsse, hohe Logistikkosten, Risiken von Global Sourcing (TRansport, politische Risiken usw.)
b) Maßnahmen: Systemvernetzung mit Lieferanten, Pull Prinzip, Konsignationslager, Meldebestände, auch regionale Lieferanten ansprechen, JIT
PESTEL Analyse = Umfeldanalyse (auch mal als Englischaufgabe)
Grundlegende Logistikkonzepte
Lean Logistik = Verschwendungsvermeidung und Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Just in time / Just in sequence = Materialien werden exakt genau dann geliefert, wenn diese in der Produktion benötigt werden. Dies reduziert Lagerkosten.
Outsourcing (1PL - 5 PL Fifth-Party-Logistik) = Logistikprozesse werden an externe spezialisierte DL übergeben (von ich mache alles selbst bis komplette Integrität in alle Systeme)
Hybrider Ansatz = Kombination aus Eigenlogistik und Outsourcing, um Flexibilität und Qualitätskontrolle zu optimieren
Wie können Logistikstrategien entwickelt werden?
Managementregelkreis
—> Logistikstrategien optimieren den Warenfluss durch Methoden wie Lean-Logistik, JIT, Outsourcing etc.
—> Logistikstrategien umfassen Beschaffungs-, Produktions- und Vertriebslogistik, um Kosten zu senken und Lieferzeiten zu kürzen
—> Moderne Ansätze integrieren KI, Nachhaltigkeit, digitale Echtzeitverfolgung, Automatisierung für maximale Wettbewerbsfähigkeit
STEEP-Analyse (Weiterführung von Pestel mit Fokus auf Logistik)
strategisches Werkzeug zur Untersuchung des externen Umfeldes
identifiziert externe Einflüsse auf Warenflüsse und Lieferketten
hilft Risiken frühzeitig zu erkennen
S = Soziokulturelle Faktoren in der Logistik = gesellschaftliche Trends z.B. immer schnellere Lieferung und menschliche Aspekte z.B. Transporteure, Kommissionäre,
T = technologischer Faktor = KI, Digitalisierung, Automatisierung
E = Economic = Energiethemen, Zölle, Inflation
E = Environment = Entsorgungslogistik, Emissionsvermeidungdurch bessere Tourenplanung, umweltschonende Verpackungen)
P = Political/ legal = Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, Maut, Infrastrukturnetz
(Eselsbrücke zu PESTEL herstellen -> hier ist Fokus Logistik)
Blockchain in der Logistik
Wechsel von papierbasierten isolierten Infos hin zur einer verschälungssicheren gemeinsamen Datenbank für alle Beteiligten
Balanced Scorecard / ausgeglichene Punktekarte
Strategisches Planungstool bildet UN Ziele über finanzielle Perspektiven hinaus ab —> Verbindet Visionen mit operativen Maßnahmen, um Strategien messbar zu machen (Kennzahl)
Abfolge je Perspektivenentwicklung: Ziel, Kennzahl, Wunschzahl, Maßnahmen
Finanzperspektive: Verlängerung von Zahlungszielen (Cashflow, Vertragsverhandlungen), Lagerkostensenkung (Lagerkosten, Ermittlung optimale BE-Menge)
Logistikperspektive (anstatt Kundenperspektive): Termintreue (Termintreuenquote, Vertragsstrafen), Qualitättreue, Mengentreue
MA-Prozessperspektive bzw. Lern- und ENtwicklungsperspektive: MA Bindung (Fluktuationsrate, Feel-Good-Manager), Arbeitsplatzgestaltung
Prozessperspektive: Warenbeschaffungsoptimierung (Dauer von BE bis WE, Vertragsbindung (Anzahl der Rahmenverträge)
ggf. fünfte Perspektive: Kundenperspektive, aber nur wenn es außerhalb von Logistik gefragt wird
Vierter Produktionsfaktor
Bildung / Wissen
Zuletzt geändertvor 13 Tagen