1 - Konzeption: Welche vier Arten von Konstruktionsaufgaben unterscheidet man?
-> Basisinnovation (neues Prinzip)
(neues Prinzip)
-> Neukonstruktion (neues Gesamtkonzept)
(neues Gesamtkonzept)
-> Anpassungskonstruktion (Konzept anpassen)
(Konzept anpassen)
-> Variantenkonstruktion (gleiche Konstruktion andere Ausführung)
(gleiche Konstruktion andere Ausführung)
2 - Konzeption: Welche vier Voraussetzungen erfordert methodisches Vorgehen?
zweckmäßiges denken
individuelle Arbeitsstile (Situationsabhängig)
(Situationsabhängig)
gründliche Systemanalyse
Arbeitsteilung und Zusammenhalt
3 - Konzeption: Welche Fähigkeiten gehören zu kognitiven Prozessen?
Intelligenz
Faktenwissen
Analysefähigkeit
Zielstrebigkeit
4 - Konzeption: Welches Fachwissen kennzeichnet einen Konstrukteur?
Erstellen/lesen techn. Zeichnungen
Kenntnisse über Fertigungsverfahren
auswahl methodischer Vorgehensweise
5 - Konzeption: Was Kennzeichnet optimale Gruppeprozesse?
Optimale Größe ca. 8
Lösungen parallel und unabhängig generierbar
6 - Konzeptionsanalyse: Wie werden Funktionen fomuliert?
Als Substantiv + Verb
7 - Konzeptionsanalyse: Aus welchen 3 Perspektiven kann die Funktionsanalyse betrachtet werden?
funktional logisch, zeitlich
logisch, zeitlich
physikalisch Durch was?
Durch was?
gestalterisch Wie?
Wie?
8 - Konzeptionsanalyse: In welcher Reihenfolge gliedern sich die Darstellungsebenen der Funktionsanalyse (abstrakt → konkret)?
Black Box -> Funktionsstruktur -> Funktion -> Teilfunktion -> Elementarfunktion
9 - Konzeptionsanalyse: Was ist eine Blackbox und wie sieht sie aus?
abstrakteste Funktionsdarstellung
Ein - und Ausgangsgrößen festlegen
Systemgrenzen kennen
Lösungsneutral
10 - Konzeptionsanalyse: Was zeigt die Funktionsstruktur?
Darstellung verknüpfter Funktionen
11 - Konzeptionsanalyse: Was ist die Funktion?
Prozessbaustein innerhalb Struktur
12 - Konzeptionsanalyse: Was ist eine Elementarfunktion?
Funktion auf Basis grundlegender physikalischer Effekte.
z.B. mit Tabellen von Roth
(Stoff ändern, leiten, speichern)
13 - Wirkstruktur: Wie entsteht eine Prinziplösung?
physikalischer Effekt Naturgesetz
Naturgesetz
Effektträger womit Effekt erzeugt wird
womit Effekt erzeugt wird
Wirkfläche wo die Wirkung übertragen wird
wo die Wirkung übertragen wird
=> zusammen führen zu Prinziplösung
14 - Kreativitätsmethoden: Welche 3 Kreativitätsmethoden zur Lösungsfindung gibt es?
konventionell (Bücher, Patente, Modellversuche) weniger wichtige
(Bücher, Patente, Modellversuche)
intuitiv (Brainstorming) weniger wichtige
(Brainstorming)
diskursiv (Ordnungsschema) bei wichtigen
(Ordnungsschema)
15 - Kreativitätsmethoden: Was sind Vor -und Nachteile bei intuitiv und diskursiv?
intuitiv - gut bei erfahrenen Experten / schlecht zu managen
diskursiv - beherrschbar aber aufwändig
16 - Kreativitätsmethoden: Was liefern die Kreativitätsmethoden als Ergebnis?
Baukasten an möglichen Teillösungen.
Daraus ergibt sich eine Kombination (morphologischer Kasten)
17 - Morphologischer Kasten: Welcher Methodenkategorie ist er zugehörig und worauf baut er strukturell auf?
Diskursive Lösungsfindung; baut auf der Funktionsstruktur auf
18 - Morphologischer Kasten: Wie ist die Tabelle aufgebaut?
Zeilen = Teilfunktionen aus der Funktionsstruktur
Spalten = alternative Lösungen pro Teilfunktion (Anzahl variabel, flexibel erweiterbar)
(Anzahl variabel, flexibel erweiterbar)
19 - Morphologischer Kasten: Wie kommst man von der Tabelle zu einer fertigen Variante (3 Schritte)?
1) je Zeile eine Zelle wählen → Linie ergibt vollständige Prinziplösung
2) nur technisch sinnvolle Kombinationen behalten
3) Top-Varianten per Bewertung (z. B. NWA) auswählen
20- Bewertung: Welche 8 Schritte umfasst der Ablauf der Bewertung?
1 - zusammenstellen Bewertergruppen
2 - Lösungen auf vergleichenbares Aussagenniveau bringen
3 - Kriterien aus Anforderungen herleiten
4 - Werte für jedes Bewertungskriterium ermitteln
5 - Maßzahlen bestimmen
6 - Kriterien gewichten
7 - Wertungszahlen berechnen
8 - Ergebnisse darstellen
21 -Bewertung: In welchen Phasen werden die Bewertungsmethoden eingesetzt?
Anforderungsanalyse,
Konzeptbewertung,
Entwurfsphase,
Risikoanalysen,
Tests,
Auswahlentscheidung
22 - Bewertung: Welche 6 Methoden werden unterschieden?
-> Argumentenbilanz
-> techn.-wirtschaftliche Bewertung
-> Rangfolgeverfahren
-> Präferenzmatrix
-> Bedeutungsprofil
-> Nutzwertanalyse
23 - Bewertung: Wie sieht eine Präferenzmatrix aus?
24 - Bewertung: Wie sieht ein Rangfolgeverfahren aus?
25 - Bewertung: Wie sieht eine Nutzwertanalyse aus?
26 - Bewertung: Wie läuft eine Nutzwertanalyse ab?
Anforderungsliste (Quelle der Bewertungsziele)
(Quelle der Bewertungsziele)
Schritt 1 - Zielsystem + Gewichtung
Schritt 2 - Zielwertmatrix
Schritt 3 - Zielgrößenmatrix
Schritt 4 - Nutzwertmatrix
=> Gesamtnutzwert + Wertigkeit W
Beste Lösung
27- Nutzwerkanalyse: Was wird in Schritt 1 gemacht?
Zielsystem + Gewichtung
Festlegung wonach bewertet wird
Ziele voneinander unabhängig
Gewichtung = rel. Bedeutung
28- Nutzwerkanalyse: Was wird in Schritt 2 gemacht?
Zielwertmatrix
Bewertungsmasstab pro Kriterium
Größere Skala ist eindeutiger
29- Nutzwerkanalyse: Was wird in Schritt 3 gemacht?
Zielgrößenmatrix
Eigenschaftsgrößen real oder geschätzt
Punkte 0 bis 10 je Variante
30 - Nutzwerkanalyse: Was wird in Schritt 4 gemacht?
Nutzwertmatrix
gewichtung mit Bewertung je Kriterium
Summe = gesamtnutzwert
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