Was wird hier definiert: natürliche, chemisch aufbereietet oder synthetische Stoffe, die zentralnervös auf den Organismus einwirken und das menschliche Bewusstein beeinflussen z.B. Wahrnehmung, Denken, Fühlen, Handeln
Psychotrope Substanzen
Was ist das sozialkognitive Modell des Rückfalls
Unausgewogene Lebenssiutation
Scheinbar harmlose Entscheidungn(z.B. ich gehe mit in die Kneipe)
Risikosituation-> Unangenehme Gefühle, Konflikte, Soziale Verführung
Bewältigungsfähigkeiten determinieren Abstinenzzuversicht
-> Abstinenz = Erhöhte Abstinenzzuversicht (erhöhte Selbstwirksamkeit durch Verzicht)
aber auch: Erneutes Trinken (LAPSE) =geringere Abstinenzzuversicht und Rückfall in altes Trinkverhalten (RELAPSE)
Lapse
Erneutes (einmaliges)Trinken was Abstinenzzuversicht redziert und Relapse bewirkt
Relapse
Vollständiger Rückfall ins Trinkverhalten nachdem Lapse verringerte Abstinenzzuversicht und Rückfallschock bewirkt hat
Rückfallquoten nach körperlicher Entzugsbehandlung
77 Prozent nach 2 Monaten
95 prozent nach 600 tagen
Modell des rückfalls
Sozialkognitives Modell des rückfalls
Welches Modell geht davon aus, dass Substanzbezogene Grundannahmen in Substanzspezifischen Situationen aktiviert werden, die Substazkonsum und Aufrechterhaltung bewirken
das Kognitive Modell nach beck, Wright, Newman, Liese
Was ist das kognitive Modell nach Beck, Wright, Newman, Liese
Welches Erklärungsmodell für Alkoholkonsumstörung
DSm5 Kriterien Alkoholentzug
Beendigung von schwerem oder langandauerndem Alkoholkonsum
indestens zwei Symptome die sich innerhalb einer stunden oder weniger Tage nach Entzug entwicklen:
Vegetative Hyperaktivität (Schwitzen, Herzfrequenz über 100 Schläge/Mnd)
Handtremor
Insomnie
Übelkeit oder Erbrechen
Vorüergehnde visuelle, taktile, akutische Halluzinationen oder Illusionen
Psychomotorische Unruhe
Angst
Krampfanfälle
Die Anzeichen oder Symptome erursachen klinich bedeutsames Leidenr oder Beeinträchtigung
Anzeichen gehen nicht auf anderen medizinischen krankheitsfaktor oder andere psychische Störung zurück
Delirium tremens
in Seltenen Fählen bei jahrelanger Abhängigkeit nach Entzug
Psychische Symptome
-> Bewusstseinstrübung, Störungen de Orientierung, Wahnvorstellungen, Halluzinationen (z.B. Tier, welches Hautjucken verursacht)
Körperliche Symptome
-> Tachykardie, Hypertonie, Tachypnoe, Hyperhidrosis, Schlafstörungen, Magen-Darmstörungen
—> Sehr hohes Mortalitätsrisiko (ca 25 Prozent)
DAHER ENTZUG NUR UNTER ÄRZTLICHER KONTROLLE
Erkläre das Biopsychosoziale Teufelkreismodell von Alkoholkonsumstörung
Alkohol führt zu Enthemmung /Beruhigung
=
Intrapsychischer Teufelskreis
-> unrealistische Wirkungserwartung (Gefühl, dass man es ohne nicht schaffen wird)
-> Beinträchtigte Selbstwahrnehmung
-> Copingdefizite
Neurobiologischer Teufelskreis
-> Toleranzsteigerung
-> Endorphinmangel
-> Suchtgedächtnis
-> Cue reacitivity
Psychosozialer Teufelskreis
-> Gestörte Trinkkultur
-> veränderte Familieninteraktio etc
= Erhöhter Anreiz und Automatisierung des Alkoholkonsums
Was kann in seltenene Fällen bei jahrelanger Abhängigkeit bei Alkohlentzug
Metabolische Toleranz
Wernicke-Enzepalopathie
Verwirrung
Erregung
Delir
Doppelbilder und andere Sehbeeinträchtigungen
URSACHE: Vitamin B12 Mangel= Thiamin mangel
—> Neuropsychologisches Syndrom als Folge Alkoholkonsumstörung
Korsakow-Syndrom
Extreme Verwirrung
Gedächtnistörungen
Konfabulationen
neurologische Symptome
-_> NEuropsychologisches Syndrom Folge Alkoholkonsumstörung
Was ist Cue Reacitivity
CS löst Gedächtnisprozesse aus und richtet Aufmerksamkeit aus -> Wichtig für Rückfallprophlaxe und Teil der Lernpsychologischen Entstehung
Was wird hiermit beschrieben: Reduktion der Funktion der Neurotransmittersysteme durch chronische Expoistion mit psychotropen Substanzen
Neuroadaptation
Mit was steht Neuroadaptation in Verbindung
Toleranzentwicklung -> Körperliche Abhängigkeit
Wovon hängt die Geschwindigkeit der Toleranzentwicklung ab
Genetische Faktoren
Lernpsychologische Entstehung von Substanzkonsumstörungen
Operante Konditionierungsprozesse
-> Erreichen positiver Stimmung
-> Spannungsreduktion
-> Vermeidung von Entzug
-> Vermeidung negativer Situationen
Klassische Konsitionierung
->US Substanz UR euphorische Stimmung
CS Bar CR Antizipation = Craving
Cue Reactivity = CS löst Gedächtnisprozesse aus, richtet Aufmerksamkeit aus (man denkt lange drüber nach)-
—> wichtig für Rückfallprophylaxe
Erkläre genau wie sich Craving unterscheiden lässt
Negatives vs Positives Craving
Negatives Craving
Körperlich: z.B.Vermeidung von Schwitzen
Psychisch: z.B.Vermeidung von schlechter Stimmung
Positives Craving
Körperlich: z.B. Entspannung
Psychisch: z.B. Erwartung beliebter zu fühlen
Körperliche Abhängigkeit
Toleranzentwicklung mit Dosissteigrung
Entzugserscheinungen
Erkläre Toleranzentwicklung
Abnahme der Wirkung nach wiederholtem Konsum
beruht auf Kompensations-Mechanismen zur Aufrechterhaltung der Homoöstase
-> Neuroadaptation: Synapsen passen sich an
-> metabolsche Toleranz: verstärkter Abbau der Substanz
Führt meist zur Steigerung der Konsummenge
Genetishc abhängig wie schnell man Toleranz entwickelt
Erkläre Neuroadaptation
Teil der körperlichen Abhängigkeit -> Toleranzentwicklung
Reduktion der Funktion des Neurotransmittersysteme durch wiederholte Expostion mit psychotropen Substanzen
= Abschwächung und Gegenregulierung der Substanzwirkung
= Toleranzentwicklung und Zunahme des Konsums
—> Effekte sind substanzsspezifisch
—> Veränderungen in verschiedenen Transmittersystemen
Alkohol= Veränderung Glutamatrezeptor
Kokain= Reduktion Dopaminrezeptor
/Dadurch entsteht:
die Substanz wirkt schwächer → Toleranz
ohne Substanz ist zu wenig Aktivität vorhanden → Entzug, Leere, Antriebslosigkeit
Das nennt man teilweise auch Downregulation)
Eisbergmodell der Alkoholkonsumstörung
Gestörte Trinkkultur
-> Schädliche und riskante Formen weit verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert
= Wettrinken, wiederholter Rausch, starker Kater
—>Schritte in Richtung Abhängigkeit werden häufig jahrelang nihcht erkannt
Reaktion auf Problem ist stark und heftig -> Heimliches Trinken und Rückzug
Daher wichtig niedrigschwellige Behandlungsansätze für leichtere oder erst kurz andauernde Alkoholkonsumstörungen
Screening Alkoholkonsumstörung
AUDIT
-> sehr sensitiv
Mehr als 4 Punkte = auffälllig
-> erhöhtes Risiko für alkoholbezogene Störung und indiziert dann genauere klassfikatorische Diagnotik
Was ist AUDIT
Screening für Alkoholkonsumstörung
Folgen von Alkoholkonsumstörung
Körperkrankheiten:
Fettleber
Leberzirrhose (Vernarbung, vermehrte Bildung von Bindegewebe bis hin Tod)
Herzversagen
Schwächung des Immunsystems
Neuropsychologisch:
Wernicke-Enzephalopathie -> Verwirrung, Errregung, Delir, Doppelbilder etc
Ursache: Vitamin B12 Mangel = Thiamin-Mangel (Aminosäure)
Korsokaw-Syndrom-> extreme Verwirrung, Gedächtnisstörungen, Konfabulationen, neurologische Symptome
Erkläre Wernicke Encephaopathie
Selbstschädigung durch Substanzen
-> durch Alkohol entsteht Erkankung des ZNS
Wie nennt sich das wenn man mehrere komorbide Substanzkonsumstörungen aufweist
Polytoxikonomanie
Wie nennt sich das unwiderstehliche Verlangen nach Konsum der Substanz
craving
zwischen was genau unterscheidet ICD10
zwischen Abhängigkeitssyndrom und schädlichem Gebrauch
Welches geschlecht eher von Substanzkonsumstörung betroffen
Männern
Fetales Alkoholsyndrom
Fremdschädigung durch Substanzen
Ausdrucksform von Konsum
Große Variabilität wie sich Substanzkonsumstörung ausdrückt und beeinträchtigt
Hochriskante, aber gesellchaftlich akzeptierte Alkoholkonsummuster
Schwere Tabakabhängigkeit, aber geringe soziale/berufliche Folgen
High Functioning Konsumenten ohne berufliche/soziale Einschränkung
Multimorbid erkrankte Alkohol/Heroinabhägige mit schwerer psychosozialen Deprivation
-> Zusatzkodierung im DSM5 für Schweregrad
DAHER: Individualdiagnostik wichtig
Konsummuster, Konsumfunktionen
Lebenssituation
Komorbiditäten und Folgeschäde
aber: Motivation häufig ambivalent
Erkläre die differenzierte individuelle DIagnostik von Substanzkonsumstörungen
Konsummuster und Konsumfunktion
Komorbiditäten und Folgeschäden
Wie wird Schweregrad und wie Remissionsstatus von Substanzkonsumstörung determiniert
Schweregrad
Leicht = 2-3 von 11 Kriterien
Mittel= 4-5 von 11 Kriterien
schwer= 6 oder mehr Kriterien
Remissionsstatus
frühe = 3-12 Monate
anhaltende = mehr als 12 Monate
Verlauf Substanzkonsumstörungen
meist Beginn in Jugend/frühem Erwachsenenalter
Legale Substanze früher als illegale
Beginn oft innerhalb weniger Jahre nach Erstkonsum
Variable Verläufe -> oft Spontanremission
-> 80 Prozent erreichen Remission, oft aber nach jahrelanger Krankheitsdauer
Prognostisch ungünstig:
Polytoxikomanie (mehrere komorbide Substanzkonsumstörungen)
Komorbide psychische Störungen
Folgen Substanzkonsumstörungen
Unfälle, Suizid, Gewalttaten etc etc
auch Schäden an unbeteilogte Personen entstehen !!!!
-> SELBST- UND FREMDSCHÄDIGUNG DURCH SUBSTANZEN
Fetales Alkoholsyndrom bei Kindern
Wernicke Encephalopathie (Schädigung durch Alkoholerkrankung des ZNS)
Was sins Risikofaktoren für Substanzkonsumstörung
Soziodemographische Faktoren
jüngeres Alter
Geschlecht Männer
niedrige Schulbildung
Entwicklungsereignisse in Kindheit
nicht bei Eltern aufwachsen
Tod/trennung Elternteil
Psychische Störungen der Eltern
Erziehungsstil z.B. Einstellung zu substanzen , Overprotection(rejection
Persönlichkeitsvariabeln
Fehlende Kontrollüberzeugung
Mangelndes Selbstwertgefüh
Extraversion
Sensation Seeking
Interpersonelle Faktoren
Peer group Druck
mangelnde Soziale Unterstützung
Vorausgehende psychische Störungen
Substanzbezogene Faktoren
Verfügbarkeit und Angebotsstrukturen
Frequenz, Dauer, Kombination des konsums
Nenne die Ebenenen der Substanzabhängigkeit
Psychische Abhängigkeit
Erkläre wie Ebene der Substanzabhängigkeit: psychische abhängigkeit entsteht
Erhöhung der Dopaminausschüttung durch Drogenkonsum
Mehrzahl an Drogen aktivieren das neuronale Belohnungssystem
-> erhöhen Dopaminausschüttung im nucleus accumbens
direkt über Anregung dopaminerger Neuronen oder indirekt über Hemmung GABAerger Neurone
Äußert sich sich:
Craving
kontrollverlst
Einengung auf suchtrelevante Reize
Wie viel Prozent erreichen irgendwann im Leben Remision,oft aber nach jahrelanger Krankheitsdauer
80 Prozent
Kategorisierung Psychotrope Substanzen
Lassen sich nach ihrer Wirkung auf das ZNS kategorisieren
sedierend
-> Alkohol, Benzodiazepine, Cannabis, Nikotin
stimulierend
-> Koffein, Kokain, Amphetamin
euphorisierend
-> Opiate, Alkohol, Cannabis, Amphetamin
halluzinogen
-> LDS, Ecstaty, Cannabis
—> Substanzen könen auch muliple Auswirkungen haben z.B. Alkohol in geringer Dosis stimulierend, höhere Dosis sedierend
Nach was lassen sich Substanzen kategorisieren
Nach ihrer Wirkung auf das ZNS
Definition von Substanzkonsumstörungen
sind nur ein pathologisches Muster von Verhaltensweisen auf der kognitiven, verhaltesbezogenen, körperlichen Ebenen charakterisiert -> Konsum wird trotz klinisch bedeutsamen Problemen fortgesetzt
Dominante Symptome Substanzkonsumstörung
beeinträchtige Konsumkontrolle
soziale Beeinträchtigung
riskante Konsummuster
pharmakologische Auswirkungen
DSM5 Kriterien Substanzkonsumstörung
Kontrollverlust
Substanz wird in größern Mengen oder länger als beabsichtigt eingenommen
Anhalteder Wunsch oder erfolglose Versuch den Substanzgebrauch zu verringern oder zu kontrollieren
Viel Zeit für Aktivitäten, um Substanz zu beschaffen/zu nehmen/sich von Wirkung zu erholen
Funktionsbeeinträchtigung
Craving (intensives Verlangen nach Substanz)
Wiederhltes Versagen bei Erfüllung von Verpflichtungen
Anhaltender Substanzkonsum trotz Probleme die dadurch entstehen
Wichtige soziale, berufliche , freizeitaktivitäte werden aufgegeben/eingeschränkt
Riskanter Konsum
Wiederholter Konsum in Situationen, in denen der Konsum zu körperlicher Gefährdung führt
Fortgesetzter Substanzkosum trotz Probleme
Pharmakologische Wirkung
Toleranzentwicklung
-> Verlangen nach Dosissteigerung, um Intoxikationsszustand oder erwünscten Effekt herbeizuführen
-> verminderte wirkung bei fortgesetzter Einnahme derselben Dosis
Substanzenzug
-> charakteristische Entzugssyndrom
-> dieselbe Substanz wird eingenommen, um Entzugssymptome zu lindern/zu vermeiden
Erkläre DSM5 Kriterien Substanzkonsumstörung Kontrollverlust
Substanz wird häufig in großen Mengen oder länger als beabsichtigt eingenommen
Anhaltender Wunsch oder erfolglose Versuche den Substanzgebrauch zu verringern oder zu kontrollieren
Viel Zeit für Aktivitäten, um die Substanz zu beschaffen, sie zu sich zu nehmen oder sich von ihren Wirkungen zu erholen
Erkläre DSM5 Kriterium: Funktionsbeeinträchtigung
Wiederholtes Versagen bei der Erfüllung von Verpfluchtungen
Anhaltender Substankonsum trotz Problemen
Wichtige soziale, berufliche oder Freizeitaktivitäten werden aufgrund des Substanzkonsums aufgegeben oder eingeschränkt
Erkläre DSm5 Kriterium: Riskanter Konsum
Wiederholter Konsum in Situationen, in denen der Konsum zu einer körperlichen Gefähdung führt
Fortgesetzter Substanzkonsum trotz Kenntnis eines andauernden oder wiederkehrenden psychischen oder körperlichen Problem
Erkläre DSM5 Kriterium: Pharmokologische Wirkung
-> verlangen nach ausgeprägter Dosissteigerung, um Intoxikationszustand oder erwünschten Effekt herbeizuführen
-> deutich verminderte Wirkung beu fortgesetzter Einnahme derselben Substanz
Substanzentzug
-> Entzugssymptoe
-> dieselbe Substanz wird eingenommen, um Entzugssymptome zu lindern
Nenne die DSM5 Störungen im Zusammenhang mit psychotropen Substanzen und abhängigen Verhaltensweisen
Störung im Zuammenhang psychotroben Substanzen
-> 10 Substanzklassen
-> 2 Störungsgruppen
Störungen durch Substanzkonsum
Substanzindusierte Störungen (z.B. Entzug etc.)
Störungen ohne Substanzbezug
-> Störung durch Glücksspiel
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