Was ist die Aufgabe eines Getriebes ?
Die Drehzahlen, die die Kurbelwelle abgibt, so zu wandeln, dass die unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Belastungen während der Fahrt bewältigt werden können.
Welche Getriebearten gibt es ?
Wechselgetriebe (Schaltgetriebe)
Doppelkupplungsgetriebe (DSG -Direktschaltgetriebe)
Automatikgetriebe (Doppelkupplung/Planetengetriebe)
Stufenloses Getriebe (CVT)
Hauptbestandteile eines Wechselgetriebes
Antriebswelle (Eingangswelle)
Vorlegewelle (Nebenwelle)
Gangräder auf der Hauptwelle
Hauptwelle (Antriebswelle)
Schaltmuffen mit der HW fest verbunden, aber axial verschiebbar
Zwischnrad für den Rückwärtsgang
Grundprinzip der Räder
Das Grundprinzip: Zahnradpaarungen
Im Getriebe befinden sich zwei Hauptwellen, die parallel nebeneinanderliegen:
Die Antriebswelle: Sie ist über die Kupplung mit dem Motor verbunden und dreht sich immer so schnell wie der Motor.
Die Vorlegewelle: Sie leitet die Kraft weiter an die Räder.
Auf diesen Wellen sitzen Paare von Zahnrädern, die ständig ineinandergreifen. Jedes Zahnradpaar steht für einen Gang.
Kleiner Gang (z.B. 1. Gang): Ein sehr kleines Zahnrad auf der Antriebswelle treibt ein sehr großes Zahnrad auf der Abtriebswelle an. Der Motor muss sich oft drehen, damit sich das Rad einmal dreht (viel Kraft, wenig Tempo).
Großer Gang (z.B. 5. Gang): Ein großes Zahnrad auf der Antriebswelle treibt ein kleines Zahnrad auf der Abtriebswelle an (wenig Kraft, hohes Tempo).
Zuletzt geändertvor 6 Tagen