Modelllernen: Die Handlungsphasen der Motivation
Abwägen:
Der Fs wägt ab, ob es wichtig ist, die Prüfungsfragen zu üben. Die FE ist ihm wchtig und bzgl. ihrer bisherigen Erfahrungen in der Schule kann er seine Kompetenz gut einschätzen. Lernen hat bei ihm immer zu einem Erfolg geführt. Er schätzt die Situation sowie seine Handlungskompetenz hoch ein und kommt zur 2 Phase
Planung:
Nun plant der Fahrschüler konkret, wann und wie lange er am Tag auf seiner App die Prüfungsfragen üben sollte. Er überlegt sich, eine besondere Situation z.B. die längere Busfahrt zur Schule, dazu zu nutzen.
Handlungsphase
In der Handlungsphase kommt er nun zum Üben mit der Fahrschul App im Bus. Er lernt immer mehr, sich auch von seinen Kollegen oder Ähnlichem nicht ablenken zu lassen, und erfährt eine stetige Leistungsverbesserung.
Bewertungsphase
Zum Ende gelinkt dem FS die theoretische Prüfung beim TÜV. Daher bewertet er sein Verhalten rückblickend als Erfolg und wird diese positive Erfahrung auf weitere Situationen übertragen
Erkläre die Extrinsische und Intrinsiche Motivaton
Intrinsische Motivation
Meint die Bereitschaft, eine Handlung auszuführen, weil die Ausführung an sich schon befriedigend/belohnend ist. Die Themen werden als interessant empfunden.
Extrinsische Motivation
Hier sind die Folgen des Lernens entscheidend. FS lernen Fragebögen, weil er unbedingt die theoretische Prüfung in der nächsten Woche bestehen möchte. Er absolviert die Nachtfahrt, weil diese zum Ausbildungsplan gehören.
Beide Motivationsarten schließen sich gegenseitig nicht aus, oft besteht die Motivation aus beiden Komponenten.
Welche Motive werden unterschieden?
Leistungsmotiv
Person will schwierige Aufgaben meistern
misst sich an Leistungsstandarts
Freude an Überwindung von Schwierigkeiten
Konkurrenz und Übertreffen von anderen Personen
Anschlussmotiv
möchte Nähe zu anderen finden
Bekanntschaften/Beziehungen schließen
Hoffnung auf Anschluss und Furcht vor Abweisung
Machtmotiv
Kontrolle über soziale und gegensrtändliche Umwelt erlangen und beeinflusse
Das Führen anderer steht im Fordergrund
Wie kann der Fahrlehrer die Motivation der FS fördern?
Alltagsbezug herstellen
Vor jedem Unterricht erklärt der FL die wichtige bedeutung dieser Lektion. FL bringt ein Beispiel zu dieser Lektion aus dem Leben seiner schüler
Alle Lernaktivitäten ausführlich erklären. Fahrschüler soll den Grund einer Fahranweisunf verstehen. (Begründung)
FL stellt praktische Anwendungsmöglichkeiten und weitere Alltagsbezüge her. Erhöht den Emotionalen Gehalt des Lernstoffs. Positive Emotionen fördern die Motivation, Leistungsbereitschaft, Lern und Behaltensfähigkeit
Lernstoff mit interessen der Fahrschüler verbinden und Unterricht abwechslungsreich bzgl. Methoden und Medien gestalten.
Fahrschüler viel selbst erarbeiten lassen. Bedürfnis nach Autonomie wird erfüllt und erleben der Selbstkompetenz. an selbsterarbeiteten Dingen erinnert man sich besser.
Loben
Veranwortung übergeben
Unterricht so gestalten, dass Lernziele im Vordergrund und Leistungsziele im Hintergrund stehen.
Zuletzt geändertvor 5 Tagen