Was sind Prüfungen?
Herausforderungen an unser Können und unsere Leistung
Ab wann begegnen uns Prüfungen das erste Mal?
Im Kleinkindalter
(Kindergarten - Nikolaus Gedicht vortragen)
In der Schule sind es Klausuren die uns für alle weiteren Prüfungen vorbereiten (Fahrprüfung etc)
Was versteht man unter der Prüfungsangst ?
Wird auch Leistungs oder Testangst genannt.
Bedrohung unseres Selbstwertes durch die Bewertung einer anderen Person oder durch uns selbst.
Welche Art von Prüfungsängsten gibt es ?
normale Prüfungsangst
Angst vor einer spezifischen, aktuellen Situation z.B. einem Vortrag, Prüfung.
Die Anzeichen sind Lampenfieber, Kribbeln, Nervosität.
2. neurotische Prüfungsangst
Angst die unbegründet, unangemessen, grundlos, man hat schon ein halbes Jahr vorher Angst vor einer Situation. Lernfähigkeit wird gehemmt.
Kognitive Prüfungsangst
negative Gedanken und selbstzweifel bzgl. der eigenen Fähigkeit und des Erfolgs in der Prüfung
Emotionale Prüfungsangst
intensive Gefühle wie Nervosität, Unruhe, Panik, körperliche Symptopme wie Herzrasen, Schweißausbrüche oder Überlkeit
verhaltensbezogene Prüfungsangst
Prokrastination (Aufschieben von Lernaufgaben)
übermäßiger Perfektionismus oder Blackouts während der Prüfung.
Wie entstheht Prüfungsangst?
Leistung und Noten werden verglichen
Leistungsdruck führt zu Prüfungsangst
negative Bewertungsmuster von Leistungen und Personen in Bezug auf Prüfungen werden irgendwann im Kindesalter erlernt und mit negativen Gefühlen verknüpft
somit wird die Angst bei der Erinnerung an eine Prüfung immer wieder mit erinnert.
Durch welche Erklärungsansätze kann Prüfungsangst erlernt werden?
Klassische Konditionierung
1 unbedingter Reiz löst mehrmals eine unbedingte Reaktion aus.
Wird ein solcher Reiz mehrmals mit neutralem Reiz verbunden, festigt sich die Reaktionskette, sodass später nur der Gedanke daran, nervosität auslöst.
Instrumentelle Konditionierung
Modelllernen
Was ist Angst?
Ein unangenehmes Gefühl der Bedrohung
führt Automatisch zu Abwehrverhalten
Angst kann sich auf verschiedene Dinge beziehen z.B. Situationen, Personen, Objekte, Tiere…
Angst wird durch die Wahrnehmung gefährlicher Situationen ausgelöst und steuert schnell und sicher unser Verhalten.
Auch hier wird Adrenalin ausgestoßen, welches einen in einen Kampf/Fluchtmodus versetzt.
Wann spricht man von einer Angststörung/Phobie?
Wenn Ängste unangemessen, übertrieben sind und sich nicht menr steuern lassen
Was geschieht bei zu viel Angst?
Empfinden wir zu viel Angst, ist die Aktivierung selbst zu stark und lähmt uns. Eine gute Leistung kann nicht erbracht werden.
Bei zu viele Angsimpulsen in unserem Gehirn, ist es hauptsächlich mit der Verarbeitung der Angstgefühle und körperlichen Angstäußerungen beschäftigt.
Welche Symptome treten auf?
körperlich elend
seelisch unruhig
Schlafprobleme
Konzentrationsproblem
Magen Darm System ist gestört
Was ist ein Affekt?
Ein intensives, und schnell ablaufendes Gefühl .
Immer wenn man vor einer gefürchteten Situation steckt, bekommt man einen Schreck.
Kann man Angst vor der Angst entwickeln?
JA.
War das Angstgefühl und die damit verbundene Handlungsunfähigkeit über einen längeren Zeitraum intensiv zu spüren, wird das Gefühl der empfundenen Angst mit dem Gefühl des Kontrollverlustes, Unsicherheit und unfähigkeit zusammen abgespeichert.
Somit entwickelt sich schon bei dem Gedanken an die Angst und dem damit verbundenen Kontrollverlus- Angst.
Was ist eine Panikattacke?
Ein abgrenzbarer Zeitraum intensiver Angst, die plötzlich Einsetzt und so stark ist, dass man nicht mehr klar denken oder handeln kann.
Kann sich Angst auch positiv Auswirken?
Angst hilft, risiken zu erkennen und vor Gefahren zu schützen z.B. Verkehrsbeobachtung
Angst hilft, Aufmerksamkeit auf eine Sache zu richten z.B. beim Auffahren auf die BBA.
Angst hilft, anzutreiben und zu animieren. Ist der FS unsicher bei einer Fahraufgabe, wird dies intensiver geübt
Angst hilft zu erkennen, was man wirklich möchte. Angst, alleine Auto zu fahren.
Was kann ich gegen Prüfungsangst tun?
IM VORFELD
positive Gedanken
man darf Fehler machen - es geht nur darum zu bestehen
Austausch mit anderen Personen
Atemübungen
5x5x5x5 Atemregel (E-H-A-W)
Aufmerksamkeit auf folgende Aufgabe lenken.
Was kann der Fahrprüfer tun um de, FS die Angst zu nehmen?
offene Auseinandersetzung und Kommunikation über die Angst
gute vertrauensbasis zwischen FS und FL
solide, transparente, nachvollziehbare Ausbildung
viel Lob, positive Verstärkung fördert das Selbstvertrauen und die Sicherheit, den Aufgabe gewachsen zu sein.
je früher der Fahrschüler lernt, eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen, desto stärker entwickelt sich eine Selbstwirksamkeit
Wissen, Erwartungen, Fehlerkriterien und wie beurteilt wird.
Fahrlehrer muss verdeutlichen, dass er nur FS zur Prüfung schickt, die die Nötige Kompetenz besitzen.
Sichtweise des FS erfragen
Welcher Druck begleitet die Fahrschüler dauerhaft?
Finanzielle Druck
anspruchsdenken beim 1. mal bestehen
Dieser Druck ist ein permanenter Beifahrer im Unterbewusstsein.
Zuletzt geändertvor 11 Tagen