Sondierung:
Sondierung: der Begriff wird vom Werkzeug Sonde abgeleitet und steht allgemein für Untersuchungen zur Beurteilung und Abschätzung bestimmter Verhältnisse – hier Untergrundverhältnisse
Sonde: kommt aus dem Französischen und bezeichnet ein Werkzeug oder eine Vorrichtung mit dem man Informationen über schwer zugängliche Stellen erhält. Mit Messsystemen werden Untersuchungen durchgeführt, die Aufschluss über die Eigenschaften der untersuchten Stelle geben.
In der Baugrunderkundung werden Sondierungen den indirekten Baugrunderkundungsverfahren zugeordnet. Physikalische Messgrößen werden erfasst und über Erfahrungswerte kann Rückschluss auf Bodenarten, Festigkeit, Verformungsparameter und ggf. auch auf Durchlässigkeit im Untergrund gezogen werden.
Drucksondierung
Aus den Messwerten kann Rückschluss gezogen werden auf:
• Schichtung des Bodens
• Bodenart
• Geotechnische Kennwerte
• Lagerungsdichte
• Scherfestigkeit
• Verformungseigenschaften
Bild Drucksondierung
Drucksondierspitze
• innere Lastsensoren für die Messung der auf den Kegel wirkenden Kräfte
-> Spitzenwiderstand
• seitliche Reibung auf die Reibungshülse -> Mantelreibung
• Porenwasserdruck an ein oder mehreren Stellen
• innerer Neigungsmesser
Zuletzt geändertvor 11 Tagen