Was bedeutet Stufenartiger Fahrkompetenzerwerb?
Theorie:
Man lernt eine Sache nach der anderen
Erst Delekratives Wissen —> dann prozedurales Wissen
Durch praktische Erfahrungen werden erfolgreiche Verhaltensweisen übernommen
Praxis:
Kognitiv - assoziativ - Autonom
1. Kognitive Phase (Das Verstehen)
In dieser ersten Phase versucht der Lernende zu verstehen, was überhaupt getan werden muss.
Merkmale:
Hohe Konzentration und starke visuelle Kontrolle nötig.
Bewegungen wirken steif, unkoordiniert und abgehackt.
Viele Fehler treten auf.
Beispiel (Autofahren): Der Fahranfänger muss aktiv nachdenken: „Jetzt Kupplung treten, den ersten Gang einlegen, langsam Gas geben...“
2. Assoziative Phase (Das Üben und Verfeinern)
In dieser mittleren Phase geht es um das Wie. Die grundlegende Bewegung ist verstanden, jetzt wird sie optimiert.
Muskeln arbeiten harmonischer zusammen.
Fehler werden seltener und vom Lernenden oft selbst bemerkt.
Die Bewegung wird flüssiger, benötigt aber immer noch Aufmerksamkeit.
Beispiel (Autofahren): Das Anfahren klappt meistens ohne Abwürgen. Der Fahrer muss nicht mehr auf den Schalthebel schauen, konzentriert sich aber noch stark auf das Zusammenspiel der Füße.
3. Autonome Phase (Die Automatisierung)
In der Endphase läuft die Bewegung weitgehend automatisch ab.
Kaum noch bewusste Aufmerksamkeit für die Bewegung nötig.
Die Bewegung läuft präzise, schnell und fehlerfrei ab.
Gleichzeitige Ausführung anderer Aufgaben (Multitasking) wird möglich.
Beispiel (Autofahren): Ein erfahrener Autofahrer fährt, schaltet und lenkt fehlerfrei, während er sich gleichzeitig intensiv mit dem Beifahrer unterhält oder Radio hört.
Zuletzt geändertvor 11 Tagen