Gefährdeter Nerv bei Schilddrüsenoperationen und Folgen
Nervus recurrens (N. laryngeus recurrens)
Folgen einer Verletzung:
Heiserkeit
Stimmbandparese
Stridor
Atemnot
Beidseitige Verletzung:
lebensbedrohliche Atemwegsobstruktion
Anatomische/physiologische Besonderheiten von Neugeborenen
Atemwege
enge Atemwege
hoher Kehlkopfstand
Thermoregulation
wenig Fettgewebe
unreife Temperaturregulation
Herz-Kreislauf
Herzzeitvolumen abhängig von Herzfrequenz
geringes Blutvolumen
Drei Besonderheiten des Herz-Kreislauf-Systems bei Neugeborenen
Herzzeitvolumen überwiegend frequenzabhängig
kleines Blutvolumen (ca. 85 ml/kg)
Hypoxie führt schnell zu Bradykardie
Vier Maßnahmen zum Wärmemanagement in der Kinderanästhesie
Warmluftdecke
Wärmematte
warme Infusionen
Temperaturmonitoring
Zusätzlich:
warme OP-Raumtemperatur
Mütze bei Säuglingen
Besondere Herausforderungen bei HNO-Eingriffen im Kindesalter
gemeinsamer Atemweg von Operateur und Anästhesist
Blutungsrisiko
postoperative Schwellungen
erhöhtes Laryngospasmusrisiko
Pflegerische Überwachung nach Tonsillektomie
Besonders beachten:
Nachblutung
Atemwegsverlegung
Schmerzen
Flüssigkeitsaufnahme
Warnzeichen:
häufiges Schlucken
Bluterbrechen
Unruhe
Tachykardie
Besonderheiten der Lagerung und Atemwegssicherung bei HNO-Operationen
Lagerung:
Rückenlage
Kopf überstreckt
Atemweg:
sicher fixierter Tubus
Schutz vor Tubusdislokation
Besonderheit: Operationsgebiet direkt am Atemweg.
Risiken der Trendelenburg-Lagerung bei viszeralchirurgischen Eingriffen im Kindesalter
Risiken:
erhöhter intrakranieller Druck
erhöhter Augeninnendruck
schlechtere Lungencompliance
erschwerte Beatmung
Pflegerische Schwerpunkte nach viszeralchirurgischem Eingriff
Schmerzüberwachung
Kreislaufüberwachung
Darmfunktion beobachten
Flüssigkeitsbilanz
Nachblutung ausschließen
frühe Mobilisation
Warum müssen Patienten vor MRT metallische Gegenstände entfernen?
MRT arbeitet mit starken Magnetfeldern.
Geschosswirkung
Erwärmung
Gerätefehlfunktion
Gefährdet:
Schmuck
Uhren
Kreditkarten
Hörgeräte
Warum möglichst keine Kombination mehrerer Sedativa bei MRT/CT?
Mehrere Sedativa erhöhen:
Atemdepression
Kreislaufdepression
Überdosierungsrisiko
Ziel: Sicherste Sedierung mit möglichst wenigen Medikamenten.
Zwei Situationen für Muskelrelaxanzien bei ambulanten Kindern
Intubationsnarkose
laparoskopische Eingriffe
Vier Entlassungskriterien nach ambulanter OP im Kindesalter
stabile Vitalparameter
ausreichende Wachheit
beherrschbare Schmerzen
ausreichende Flüssigkeitsaufnahme
Warum gelten Schwangere als aspirationsgefährdet?
Ursachen:
verminderter Tonus des unteren Ösophagussphinkters
erhöhter intraabdomineller Druck
verzögerte Magenentleerung
Vier typische anästhesiologische Komplikationen bei Schwangeren
Aspiration
schwieriger Atemweg
Hypotonie
Blutungen
Drei typische Komplikationen bei Früh- und Neugeborenen
Hypothermie
Hypoglykämie
Apnoen
Extrakorporale Zirkulation (EKZ)
Definition
Blut wird außerhalb des Körpers:
oxygeniert
von CO₂ befreit
wieder zurückgeführt
Risiken
Gerinnungsstörungen
Luftembolien
Pflegerische Schwerpunkte
Überwachung der Gerinnung
Temperaturmanagement
hämodynamisches Monitoring
Bevorzugte Lagerungen
Herzchirurgie
Thoraxchirurgie
Seitenlage
Gefäßchirurgie
meist Rückenlage
Ductusligatur:
Vier Beobachtungsschwerpunkte nach Augenchirurgie
Sehverschlechterung
Übelkeit/Erbrechen
Okulokardialer Reflex
Entstehung
Zug oder Druck am Auge.
Reflexweg:
N. trigeminus → N. vagus
Folgen
Bradykardie
Rhythmusstörungen
Asystolie
Warum PONV nach Augenchirurgie vermeiden?
Erbrechen führt zu:
Druckanstieg im Auge
Gefährdung des Operationsergebnisses
Komplikationen von Knochenzement (PMMA)
Mögliche Komplikationen:
Hypoxie
Kreislaufstillstand
Beobachtungsschwerpunkte
Blutdruck
Sauerstoffsättigung
ETCO₂
Drei schwerwiegende Komplikationen beim Polytrauma
massive Blutung
Schädel-Hirn-Trauma
Thoraxtrauma
Zwei Vorteile und zwei Risiken der Kaudalanästhesie
Vorteile
gute postoperative Analgesie
weniger Opioidbedarf
Gefäßpunktion
Infektion
Fünf mögliche Komplikationen nach urologischen Eingriffen
Harnverhalt
Blasentamponade
Pflegerische Maßnahmen
Urinausscheidung kontrollieren
Drainagen beobachten
Schmerzen erfassen
ALARA-Prinzip
ALARA =
As Low As Reasonably Achievable
Strahlenbelastung so gering wie möglich halten.
Maßnahmen
Abstand vergrößern
Expositionszeit verkürzen
Bleischürze tragen
Herausforderungen des Atemwegsmanagements bei adipösen Kindern
schwierige Maskenbeatmung
schwierige Intubation
schnelle Entsättigung
erhöhter Atemwegsdruck
Warum ist Succinylcholin bei neuromuskulären Erkrankungen kontraindiziert?
Gefahr:
massive Kaliumfreisetzung
Hyperkaliämie
Herzrhythmusstörungen
Herzstillstand
Postoperative Risiken bei neuromuskulären Erkrankungen
Ateminsuffizienz
verlängerte Relaxierung
Sekretverhalt
Aspirationsgefahr
Vier Überwachungsschwerpunkte
Atemfrequenz
Muskelkraft
Husten- und Schluckfunktion
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