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von Dina D.

Was kannst du über den Mäusebussard erzählen?

Greifvogel: Buteo Buteo

Familie: habichtartige

Gattung: Bussarde

Gefider: Dunkelbraun - Weiß

Verbreitung: Europa, Asien, Afrika

Der Mäusebussard braucht vor allem eine Kombination aus Wald und offenen Flächen.

In Österreich kommt er sehr weit verbreitet vor und fehlt hauptsächlich oberhalb der Waldgrenze und in dicht bebauten Siedlungsgebieten.

Hauptnahrung:

•⁠ ⁠Feldmäuse und andere Wühlmäuse, ⁠andere Kleinsäuger

Außerdem:

•⁠ ⁠🐸 Frösche und andere Amphibien

•⁠ ⁠🦎 Eidechsen und andere Reptilien

•⁠ ⁠🐦 kleine Vögel

•⁠ ⁠🪲 größere Insekten

•⁠ ⁠🪱 Regenwürmer

•⁠ ⁠gelegentlich junge Kaninchen

•⁠ ⁠Aas, besonders im Winter

1.⁠ ⁠Ansitzjagd

2.⁠ ⁠Suchflug

•⁠ ⁠kreist hoch über dem Gelände

•⁠ ⁠nutzt Thermik/Aufwinde, um Höhe zu gewinnen

3.⁠ ⁠Bodenjagd

•⁠ ⁠kann Beute teilweise auch direkt am Boden suchen und ergreifen.

Sozialverhalten

•⁠ ⁠Während der Brutzeit territorial

•⁠ ⁠Brutrevier wird gegenüber Artgenossen verteidigt.

•⁠ ⁠Außerhalb der Brutzeit können mehrere Mäusebussarde in einem Gebiet vorkommen.

•⁠ ⁠Im Winter können sich bei gutem Nahrungsangebot mehrere Tiere versammeln, mit rangordnung

🥚 Gelege

•⁠ ⁠2–3 Eier

•⁠ ⁠Eier sind weißlich und meist braun/rötlich gefleckt.

🐣 Brutdauer

Etwa 33–36 Tage.

Das Weibchen übernimmt den größten Teil des Brütens, während das Männchen zunächst hauptsächlich Nahrung heranschafft. Nach dem Schlupf beteiligen sich beide Eltern an der Jungenaufzucht.

🐥 Jungvögel

•⁠ ⁠Nestlingszeit ungefähr 6–7 Wochen

•⁠ ⁠danach verlassen sie den Horst

•⁠ ⁠sie werden aber noch längere Zeit von den Eltern versorgt.




Was kannst du zum Wespenbussard erzählen?

Pernis apivorus

•⁠ ⁠Gefieder ist sehr variabel.

•⁠ ⁠Typisch sind der kleine Kopf, der relativ lange Schwanz und die langen, schmalen Flügel.

•⁠ ⁠In Österreich ist er ein regelmäßiger Brutvogel und Zugvogel.

🌳 Lebensraum

Der Wespenbussard braucht ebenfalls eine Kombination aus Wald und offenen Flächen.


Nahrung:

•⁠ ⁠Wespen •⁠ ⁠Hummeln •⁠ ⁠deren Larven und Puppen

•⁠ ⁠teilweise Bienen ( gräbt nester aus, schuppen an beinen biette schutz vor stichen )

Er frisst vor allem die Brut aus den Nestern, nicht nur erwachsene Wespen.

Außerdem:

•⁠ ⁠🐸 Amphibien •⁠ ⁠🦎 Reptilien

•⁠ ⁠🐭 kleine Säugetiere •⁠ ⁠🐦 kleine Vögel

•⁠ ⁠🪲 Insekten •⁠ ⁠gelegentlich Früchte

•⁠ ⁠sucht Wespen- und Hummelnester

•⁠ ⁠beobachtet den Boden aus der Luft

•⁠ ⁠landet und gräbt die Nester aus

•⁠ ⁠kann auch zu Fuß am Boden nach Nahrung suchen.


Der Wespenbussard kommt relativ spät aus dem Winterquartier zurück – ungefähr April/Mai.

Der Horst befindet sich meistens:

•⁠ ⁠in Bäumen •⁠ ⁠in größeren Waldgebieten

•⁠ ⁠häufig in einer Astgabel.

Wespenbussarde begrünen/verkleiden den Horst häufig mit frischen Zweigen und Blättern.

2 Eier - 30-35 Tage brut

schlüpfen relativ spät im Jahr

•⁠ ⁠werden von beiden Eltern versorgt

•⁠ ⁠bleiben mehrere Wochen im Horst

•⁠ ⁠werden nach dem Ausfliegen noch weiter gefüttert.

Die Brutzeit liegt ungefähr zwischen Mai und August.


Der Wespenbussard ist ein Langstreckenzieher.

Sommer: Europa

Winter: Afrika südlich der Sahara

Der Zug erfolgt teilweise über:

•⁠ ⁠Gibraltar

•⁠ ⁠Italien/Sizilien und Mittelmeer

•⁠ ⁠Bosporus





Was kannst du über den Seeadler erzählen?

Haliaeetus albicilla

Verbreitung: Eurasien, Skandinavien, Ostasien

Lebensraum:

•⁠ ⁠Immer in der Nähe von Gewässern

•⁠ ⁠Seen, Flüsse, Teiche und Feuchtgebiete

•⁠ ⁠Benötigt große Bäume für den Horst

•⁠ ⁠In Österreich vor allem im Tiefland und an größeren Gewässern

•⁠ ⁠Sehr große Reviere

Nahrung:

•⁠ ⁠Vor allem Fische

•⁠ ⁠Wasservögel

•⁠ ⁠Säugetiere, z. B. Hasen

•⁠ ⁠Aas

•⁠ ⁠Sehr gerne auch tote oder verletzte Fische

•⁠ ⁠Kann anderen Vögeln Nahrung abjagen

Verhalten:

•⁠ ⁠Einer der größten Greifvögel Europas

•⁠ ⁠Sehr breite Flügel

•⁠ ⁠Charakteristischer weißer Schwanz beim erwachsenen Vogel

•⁠ ⁠Häufig auf Bäumen oder Pfählen sitzend

•⁠ ⁠Sehr guter Segelflieger

•⁠ ⁠Kann Fische mit den kräftigen Fängen aus dem Wasser greifen

•⁠ ⁠Oft opportunistischer Jäger und Aasfresser

•⁠ ⁠Revier wird gegenüber Artgenossen verteidigt

Balz & Brut:

•⁠ ⁠Meist dauerhafte Paarbindung

•⁠ ⁠Balz häufig im Winter

•⁠ ⁠Gemeinsame Flugspiele mit Greifen nach den Fängen

•⁠ ⁠Riesige Horste auf hohen Bäumen, die über Jahre erweitert werden

•⁠ ⁠Horste können mehrere Meter Durchmesser erreichen

•⁠ ⁠Meist 1–3 Eier

•⁠ ⁠Brutdauer ca. 38–42 Tage

•⁠ ⁠Beide Eltern beteiligen sich an der Brut und Jungenaufzucht

•⁠ ⁠Jungvögel werden nach etwa 80–90 Tagen flügge

•⁠ ⁠Die weiße Schwanzfärbung entwickelt sich erst mit zunehmendem Alter

Zug: Standvogel

Was kannst du über den Waldrapp erzählen?

Geronticus eremita

•⁠ ⁠Ordnung: Ibisse und Löffler (Pelecaniformes)

•⁠ ⁠Familie: Ibisse und Löffler (Threskiornithidae)

•⁠ ⁠Gattung: Geronticus


Vorkommen: Kleine Wildpopulationen in der Türkei, Marroko und wiederansiedlungsprojekte in Europa

Lebensraum

•⁠ ⁠Ursprünglich trockene, offene Landschaften

•⁠ ⁠Steppen, Halbwüsten und felsige Gebiete

•⁠ ⁠Benötigt Felswände oder steile Felsen zum Brüten

•⁠ ⁠Nahrungssuche auf offenen Flächen, Wiesen und Weiden

Nahrung

• Insekten und Wirbellose

•⁠ ⁠Käfer, Heuschrecken, Würmer und Larven

•⁠ ⁠Kleine Reptilien und Amphibien

•⁠ ⁠Gelegentlich kleine Säugetiere

•⁠ ⁠Sucht seine Nahrung überwiegend am Boden

•⁠ ⁠Tastet mit dem langen, gebogenen Schnabel den Boden ab

Verhalten

•⁠ ⁠Sehr sozial und lebt in Gruppen

•⁠ ⁠Brütet in Kolonien

•⁠ ⁠Außerhalb der Brutzeit ebenfalls häufig in größeren Gruppen

•⁠ ⁠Charakteristisch ist der lange, gebogene Schnabel

•⁠ ⁠Kopf und Hals sind bei erwachsenen Tieren unbefiedert

•⁠ ⁠Sehr kommunikativ – verschiedene Rufe dienen der Verständigung

•⁠ ⁠Kann große Entfernungen zwischen Brut- und Nahrungsgebieten zurücklegen

Balz & Brut

•⁠ ⁠Brütet in Kolonien

•⁠ ⁠Paarbindung meist langfristig

•⁠ ⁠Balz findet am Brutplatz statt

•⁠ ⁠Typische Balzbewegungen mit Kopf und Schnabel

•⁠ ⁠Brutplätze: Felsnischen, Felswände, teilweise auch Gebäude

•⁠ ⁠Meist 2–4 Eier

•⁠ ⁠Brutdauer ungefähr 24–25 Tage

•⁠ ⁠Beide Eltern beteiligen sich an Brut und Jungenaufzucht

•⁠ ⁠Jungvögel werden zunächst im Nest versorgt und lernen später gemeinsam mit der Gruppe die Nahrungssuche


Der Waldrapp ist ein Zugvogel.

•⁠ ⁠Historisch gab es eine westliche und östliche Zugroute.

•⁠ ⁠Europäische Waldrappe zogen früher zum Überwintern in den Mittelmeerraum.

•⁠ ⁠Die heute in Mitteleuropa angesiedelten Tiere werden teilweise durch menschlich geführte Migration an ihre Zugroute herangeführt.

•⁠ ⁠Ein bekanntes Wiederansiedlungsprojekt ist das Waldrappteam, bei dem Jungvögel beispielsweise mit Ultraleichtflugzeugen auf ihrer ersten Zugroute begleitet werden.

•⁠ ⁠Im Herbst geht es in die Überwinterungsgebiete, im Frühjahr zurück zu den Brutgebieten.

•⁠ ⁠Junge Waldrappe müssen die Zugroute zunächst lernen.



Was kannst du über den Fischotter erzählen?

Lutra Lutra

Verbreitung: Europa, Asien

•⁠ ⁠Ordnung: Raubtiere (Carnivora)

•⁠ ⁠Familie: Marder (Mustelidae)

•⁠ ⁠Gattung: Fischotter (Lutra)

•⁠ ⁠Art: Europäischer Fischotter / Eurasischer Fischotter (Lutra lutra)

Lebensweise

•⁠ ⁠Ans Wasser gebunden, Flüssen, Bächen, Seen, Teichen und Küsten.

•⁠ ⁠Kann bis zu etwa 8 Minuten unter Wasser bleiben.

•⁠ ⁠Aktivität hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiv, kann aber auch tagsüber aktiv sein.

•⁠ ⁠Lebt überwiegend solitär.

•⁠ ⁠Reviere werden über Kot, den sogenannten Losung, und Duftmarkierungen gekennzeichnet.

•⁠ ⁠Das Revier eines Männchens kann sich mit den Revieren mehrerer Weibchen überschneiden.

Verhalten

•⁠ ⁠Sehr beweglicher Schwimmer; der Körper ist langgestreckt und stromlinienförmig.

•⁠ ⁠Augen, Ohren und Nasenlöcher können beim Tauchen weitgehend geschlossen werden.

•⁠ ⁠Die Schnurrhaare (Vibrissen) helfen bei der Orientierung und beim Aufspüren von Beute unter Wasser.

•⁠ ⁠Schwimmt hauptsächlich mit Schwanz und Hinterbeinen.

•⁠ ⁠Kann unter Wasser sehr schnell die Richtung ändern.

•⁠ ⁠An Land bewegt er sich teilweise im charakteristischen Ottergalopp.

•⁠ ⁠Markiert sein Revier mit Kot und Duftstoffen.

•⁠ ⁠Jungtiere bleiben längere Zeit bei der Mutter und lernen von ihr das Jagen.

Nahrung

Der Fischotter ist ein Fleischfresser.

Hauptnahrung:•⁠ ⁠🐟 Fische •⁠ ⁠🐸 Amphibien

•⁠ ⁠🦀 Krebse •⁠ ⁠🦆 kleine Wasservögel

•⁠ ⁠🐭 Kleinsäuger •⁠ ⁠🦎 gelegentlich Reptilien

•⁠ ⁠🐛 teilweise Insekten

Paarung & Fortpflanzung

•⁠ ⁠Fischotter haben keine streng festgelegte Paarungszeit.

•⁠ ⁠Paarung kann grundsätzlich das ganze Jahr über stattfinden.

•⁠ ⁠Die Tragzeit beträgt ungefähr 2 Monate.

•⁠ ⁠Durch eine Besonderheit, die Keimruhe (verzögerte Einnistung), kann sich die tatsächliche Entwicklung der Embryonen verzögern.

•⁠ ⁠Meist werden etwa 1–4 Jungtiere geboren.

•⁠ ⁠Die Jungen kommen blind und hilflos zur Welt.

•⁠ ⁠Sie werden ungefähr 2–3 Monate gesäugt.

•⁠ ⁠Mit etwa 3–4 Monaten beginnen sie selbstständig zu schwimmen.

•⁠ ⁠Die Jungen bleiben ungefähr ein Jahr bei der Mutter und lernen von ihr das Jagen.

Brut-/Jungenaufzucht

Beim Fischotter übernimmt hauptsächlich das Weibchen die Aufzucht der Jungen.

Die Mutter:

•⁠ ⁠säugt die Jungen

•⁠ ⁠wärmt und schützt sie

•⁠ ⁠bringt ihnen das Schwimmen bei

•⁠ ⁠zeigt ihnen, wie man Beute fängt

•⁠ ⁠bringt ihnen nach und nach selbstständiges Jagen bei


Was kannst du über das Eichörnchen erzählen?

Sciurus vulgaris

•⁠ ⁠Ordnung: Nagetiere (Rodentia)

•⁠ ⁠Familie: Hörnchen (Sciuridae)

•⁠ ⁠Gattung: Eichhörnchen (Sciurus)

•⁠ ⁠Art: Europäisches Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)

Verbreitung: Europa und Asien

Lebensweise

•⁠ ⁠Lebt hauptsächlich in Wäldern, aber auch in Parks und großen Gärten.

•⁠ ⁠Ist ein Baumbewohner und hält sich überwiegend in den Baumkronen auf.

•⁠ ⁠Baut seine Nester, sogenannte Kobel, in Astgabeln.

•⁠ ⁠Ist tagaktiv.

•⁠ ⁠Lebt überwiegend einzeln.

•⁠ ⁠Ist ein sehr guter Kletterer und Springer.

•⁠ ⁠Im Winter hält es keinen Winterschlaf.

•⁠ ⁠Es bleibt auch im Winter aktiv, verbringt aber bei schlechtem Wetter längere Zeit im Kobel.

•⁠ ⁠Legt Nahrungsvorräte an, vor allem Samen und Nüsse.

Verhalten

•⁠ ⁠Sehr beweglich und klettert geschickt an Baumstämmen.

•⁠ ⁠Kann mit den Hinterbeinen voraus einen Baum hinunterklettern.

•⁠ ⁠Der buschige Schwanz dient als:

* Steuer und Balancierhilfe

* Kommunikationsmittel

* Wärmeschutz

•⁠ ⁠Versteckt Nahrung in vielen verschiedenen Verstecken.

•⁠ ⁠Es findet einen Teil seiner Vorräte später wieder und trägt dadurch zur Verbreitung von Samen bei.

•⁠ ⁠Kommuniziert unter anderem durch Körperhaltung, Schwanzbewegungen und verschiedene Laute.

•⁠ ⁠Gegenüber Artgenossen meist territorial bzw. einzelgängerisch.

Nahrung

Das Eichhörnchen ist ein Allesfresser mit überwiegenpflanzlicher Nahrung.

Hauptnahrung:

•⁠ ⁠🌰 Haselnüsse

•⁠ ⁠🌰 Walnüsse

•⁠ ⁠🌲 Samen von Fichten, Tannen und Kiefern

•⁠ ⁠🌳 Bucheckern

•⁠ ⁠🌰 Eicheln

•⁠ ⁠🍄 Pilze

•⁠ ⁠🍓 Beeren

•⁠ ⁠🌱 Knospen und Triebe

Zusätzlich:

•⁠ ⁠🐛 Insekten

•⁠ ⁠🐦 gelegentlich Eier oder Jungvögel

•⁠ ⁠🍂 teilweise Rinde

Paarung & Fortpflanzung

•⁠ ⁠Paarungszeit hauptsächlich Winter/Frühjahr und teilweise Frühsommer.

•⁠ ⁠Je nach Nahrungsangebot können zwei Würfe pro Jahr vorkommen.

•⁠ ⁠Die Tragzeit beträgt ungefähr 38–39 Tage.

•⁠ ⁠Meist werden etwa 3–5 Jungtiere geboren.

•⁠ ⁠Die Jungen kommen blind, taub und nackt zur Welt.

•⁠ ⁠Sie werden vom Weibchen gesäugt und im Kobel aufgezogen.

•⁠ ⁠Augen und Ohren öffnen sich nach einigen Wochen.

•⁠ ⁠Nach ungefähr 8–10 Wochen beginnen die Jungtiere, den Kobel zu verlassen.

•⁠ ⁠Die Mutter kümmert sich alleine um die Jungen.

Kobel

Der Kobel ist das Nest des Eichhörnchens.

Er besteht hauptsächlich aus:

•⁠ ⁠Zweigen

•⁠ ⁠Blättern

•⁠ ⁠Moos

•⁠ ⁠Gras

•⁠ ⁠Rinde

Oft besitzt ein Eichhörnchen mehrere Kobel, die es je nach Situation nutzen kann.

Besonderheit: Nagezähne

Wie bei allen Nagetieren besitzt das Eichhörnchen lebenslang nachwachsende Schneidezähne.

Deshalb muss es regelmäßig nagen.

Die Schneidezähne haben eine harte Schmelzschicht an der Vorderseite, wodurch sie sich beim Nagen selbst schärfen.

Winterverhalten

Ganz wichtig: Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf!

Stattdessen:

•⁠ ⁠bleiben sie aktiv

•⁠ ⁠suchen ihre Vorräte auf

•⁠ ⁠schlafen bei schlechtem Wetter länger im Kobel

•⁠ ⁠reduzieren bei Kälte teilweise ihre Aktivität


Invasueve Art aus Nord Amerika: Grauhörnchen

Was kannst du über die europäsche sumpfschildkröte erzählen?

•⁠ ⁠Ordnung: Schildkröten (Testudines)

•⁠ ⁠Familie: Altwelt-Sumpfschildkröten (Geoemydidae)

•⁠ ⁠Gattung: Emys

•⁠ ⁠Art: Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis)

Lebensweise & Lebensraum

Die Europäische Sumpfschildkröte ist eine semi-aquatische Schildkröte – sie lebt also sowohl im Wasser als auch an Land.

Typische Lebensräume:

•⁠ ⁠🏞️ langsam fließende Gewässer

•⁠ ⁠🐸 Teiche und Tümpel •⁠ ⁠🌿 Altarme

•⁠ ⁠🌾 Sümpfe und Feuchtgebiete

•⁠ ⁠☀️ Uferbereiche mit vielen Sonnenplätzen

Sie bevorzugt warme, sonnige Gewässer mit dichter Ufervegetation.

In Österreich ist sie sehr selten und kommt nur noch in wenigen Gebieten natürlich vor.

Verhalten

•⁠ ⁠Ist überwiegend tagaktiv.

•⁠ ⁠Verbringt viel Zeit mit Sonnenbaden (Thermoregulation).

•⁠ ⁠Dabei sitzt sie häufig auf Baumstämmen, Ästen oder Steinen.

•⁠ ⁠Bei Gefahr lässt sie sich schnell ins Wasser fallen.

•⁠ ⁠Ist eine gute Schwimmerin und Taucherin.

•⁠ ⁠Kann längere Zeit unter Wasser bleiben.

•⁠ ⁠Überwintert häufig im Schlamm am Gewässergrund.

•⁠ ⁠Kann sich bei Gefahr in den Panzer zurückziehen.

Thermoregulation

Als wechselwarmes Tier (ektotherm) kann sie ihre Körpertemperatur nicht selbst konstant halten.

Sie reguliert ihre Temperatur deshalb über das Verhalten:

•⁠ ⁠☀️ Sonnen → Körpertemperatur steigt

•⁠ ⁠💧 Wasser/Schatten → Körpertemperatur sinkt

Nahrung

Die Europäische Sumpfschildkröte ist überwiegend carnivor, besonders als Jungtier.

Sie frisst unter anderem:

•⁠ ⁠🦐 Krebstiere

•⁠ ⁠🐌 Schnecken

•⁠ ⁠🪱 Würmer

•⁠ ⁠🐸 Amphibien bzw. deren Larven

•⁠ ⁠🐟 kleine Fische

•⁠ ⁠🦗 Insekten

•⁠ ⁠🐛 andere Wirbellose

Auch Aas wird gefressen.

Mit zunehmendem Alter kann der pflanzliche Anteil der Nahrung zunehmen.

Paarung

Die Paarung findet meistens im Frühjahr statt, nachdem die Tiere aus der Winterruhe erwacht sind.

•⁠ ⁠Das Männchen nähert sich dem Weibchen im Wasser.

•⁠ ⁠Es kann das Weibchen verfolgen und teilweise an Kopf und Hals stimulieren.

•⁠ ⁠Die Befruchtung erfolgt innerlich

Eiablage

•⁠ ⁠Die Eiablage findet meist im Frühsommer statt.

•⁠ ⁠Das Weibchen sucht dafür einen warmen, trockenen Boden auf.

•⁠ ⁠Mit den Hinterbeinen gräbt es eine Eigrube.

•⁠ ⁠Dort werden meist ungefähr 5–15 Eier abgelegt.

•⁠ ⁠Danach wird die Grube wieder mit Erde verschlossen.

•⁠ ⁠Die Eier werden nicht von den Eltern betreut.

Jungtiere

•⁠ ⁠Die Jungtiere schlüpfen nach mehreren Wochen bzw. Monaten – abhängig von Temperatur und Bedingungen.

•⁠ ⁠Sie sind beim Schlupf bereits vollständig entwickelt.

•⁠ ⁠Es gibt keine Brutpflege.

•⁠ ⁠Bei manchen Populationen kann die Temperatur während der Entwicklung das Geschlecht der Jungtiere beeinflussen (temperaturabhängige Geschlechtsdetermination).

Winterruhe

Die Europäische Sumpfschildkröte hält eine Winterruhe.

Sie zieht sich beispielsweise:

•⁠ ⁠in den Schlamm am Gewässergrund

•⁠ ⁠in den Gewässerboden

•⁠ ⁠teilweise in geschützte Bereiche an Land

zurück.

Während dieser Zeit wird der Stoffwechsel stark heruntergefahren.

👉 Sie ist wechselwarm, deshalb sinkt ihre Aktivität bei niedrigen Temperaturen stark ab.

Was kannst du über die GLSK erzählen?

•⁠ ⁠Ordnung: Schildkröten (Testudines)

•⁠ ⁠Familie: Landschildkröten (Testudinidae)

•⁠ ⁠Gattung: Testudo

•⁠ ⁠Art: Griechische Landschildkröte (Testudo hermanni)

Es gibt mehrere Unterarten, z. B. die Westliche Griechische Landschildkröte (T. h. hermanni) und die Östliche Griechische Landschildkröte (T. h. boettgeri).

Lebensweise & Lebensraum

Die Griechische Landschildkröte lebt überwiegend terrestrisch, also an Land.

Typische Lebensräume:

•⁠ ⁠🌿 trockene Wiesen •⁠ ⁠🌳 lichte Wälder

•⁠ ⁠🌾 Buschlandschaften •⁠ ⁠🪨 steinige, warme Gebiete •⁠ ⁠🌱 mediterrane Landschaften

Verbreitung vor allem in Südosteuropa und Teilen des Mittelmeerraums.

Sie bevorzugt warme, sonnige Lebensräume mit ausreichend Versteckmöglichkeiten.

Verhalten

•⁠ ⁠Ist überwiegend tagaktiv.

•⁠ ⁠Verbringt viel Zeit mit Sonnenbaden.

•⁠ ⁠Sonnenbaden dient der Thermoregulation und aktiviert unter anderem den Stoffwechsel.

•⁠ ⁠Kann sich bei Gefahr in den Panzer zurückziehen.


Sie ist wechselwarm (ektotherm).

Nahrung

Die Griechische Landschildkröte ist hauptsächlich Pflanzenfresser (Herbivor).

Sie frisst vor allem:

•⁠ ⁠🌿 Wildkräuter •⁠ ⁠🍀 Gräser •⁠ ⁠🌱 Blätter

•⁠ ⁠🌼 Blüten •⁠ ⁠🌿 junge Triebe

Beispiele:

•⁠ ⁠Löwenzahn •⁠ ⁠Wegerich •⁠ ⁠Klee

•⁠ ⁠Disteln •⁠ ⁠verschiedene Wildkräuter

Gelegentlich werden auch kleine Mengen tierischer Nahrung oder Aas aufgenommen, aber pflanzliche Nahrung überwiegt deutlich.

Wichtig für die Haltung:

Sie benötigt eine kalziumreiche Ernährung, da Calcium für Knochen und Panzer wichtig ist.

Paarung

Die Paarungszeit liegt hauptsächlich im Frühjahr und kann nochmals nach der Sommerhitze stattfinden.

Das Männchen:

•⁠ ⁠verfolgt das Weibchen

•⁠ ⁠umkreist es

•⁠ ⁠kann in den Panzer bzw. die Hinterbeine des Weibchens beißen

•⁠ ⁠versucht anschließend aufzureiten

Die Befruchtung erfolgt innerlich.

Eiablage

Das Weibchen:

1.⁠ ⁠sucht einen geeigneten, warmen Platz

2.⁠ ⁠gräbt mit den Hinterbeinen eine Eigrube

3.⁠ ⁠legt die Eier hinein

4.⁠ ⁠verschließt die Grube wieder

Je nach Größe und Unterart können mehrere Gelege pro Jahr vorkommen.

Ein Gelege enthält häufig etwa 3–10 Eier.

Es gibt keine Brutpflege.

Jungtiere

•⁠ ⁠Die Jungtiere schlüpfen nach einer mehrmonatigen Entwicklungszeit.

•⁠ ⁠Die Entwicklungsdauer hängt stark von der Temperatur ab.

•⁠ ⁠Nach dem Schlupf sind sie sofort selbstständig.

•⁠ ⁠Die Eltern kümmern sich nicht um die Jungtiere.

Bei Testudo hermanni kann die Bruttemperatur das Geschlecht beeinflussen.

Winterstarre

Die Griechische Landschildkröte hält eine Winterstarre.

Sie zieht sich dafür in:

•⁠ ⁠Erdverstecke

•⁠ ⁠geschützte Bodenbereiche

•⁠ ⁠Laub-/Erdschichten zurück.

Während der Winterstarre:

•⁠ ⁠sinkt die Körpertemperatur

•⁠ ⁠wird der Stoffwechsel stark reduziert

•⁠ ⁠frisst sie nicht

•⁠ ⁠bewegt sie sich kaum

Bei Reptilien spricht man von Winterstarre, weil sie wechselwarm sind.

Besonderheiten

Panzer

Der Panzer besteht aus:

•⁠ ⁠Carapax = Rückenpanzer

•⁠ ⁠Plastron = Bauchpanzer

Bei der Griechischen Landschildkröte ist am hinteren Ende des Bauchpanzers ein charakteristiger Hornnagel/Schwanzschild vorhanden.

Schwanz

Das Männchen besitzt meist einen:

•⁠ ⁠längeren

•⁠ ⁠kräftigeren Schwanz als das Weibchen.

Author

Dina D.

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