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GLV2

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von Benjamin B.

Welche Möglichkeiten gibt es einen Embryo zu manipulieren? Welche Vor und Nachteile gibt es? Was eignet sich für welche Fragestellung am ehesten?

  • mRNA: kurzzeitige Überexpression einer injizierten mRNA, kurze Auswirkung da RNA instabil, keine transgene Linie, kleiner Eingriff, Vorteil ist die kurze Expression, was bedeutet, dass während der Entwicklung nur für kurze Zeit diese mRNA exprimiert wird und damit die Grundlage für Methoden wie CrisprCas9/ ZNF oder TLN bietet. Bei allen drei Methoden werden die Bestandteile als mRNA in den Embryo injiziert, somit können die Bestandteile exprimiert werden und ihrer Funktion nachgehen und so genetische Veränderungen bewirken, sie können so auch in die Keimbahn eingeführt werden und transgene Linien hergestellt werden. Allerdings sind nur 25% homozygot transgen.

  • DNA: Einbringen eines DNA Stückes (Gens), Expression dieses Gens in einer transgenen Linie gewünscht, etwas aufwändiger, da erst in der F1 tansgen, dauerhafte Auswirkung auf den gesamten Organismus während der gesamten Entwicklung durch das Gen, dauert sehr lang. Als Beispiel für das injizieren einer DNA dient das GFP Gen mit bestimmten Modifikationen kann dies eine analytische Funktion über bestimmte Expression oder das Verhalten eines Zielgens in einem Modellorganismus haben. Im Falle eines knockins mit crisprcas9 liegt die Injektion einer DNA mit anderen Faktoren für eine knockin Mutante in ein Embryo zu Grunde.

  • Morpholino: kurzzeitiger knockdown eines Gens, Oligo legt sich auf RNA, Veränderung der Translation über Block der Translation, Inhibition der miRNA maturation oder alternatives splicing, instabil daher nur kurze Auswirkung, keine transgene Linie, kleiner Eingriff, wenig aufwendig. Morpholino werden im Kontext des knockdowns verwendet. So benötigt man zunächst keinen aufwendig hergestellten knockout um einen gewissen ``Trend`` der Auswirkung des ``Verlusts`` eines Gens zu erkennen


Welche Methoden gibt es zur Genom-modifikation bzw um transgene Tiere zu erzeugen? Welche Vor und Nachteile bringen die einzelnen Methoden? Welche Methode eignet sich für welche Situation am besten?

  • Zincfinger: zwei Moleküle die über Tripletts an beide Stränge der DNA binden, somit kann die Endonuklease Folk1 Dimerisieren und es wird ein Doppelstrangbruch durchgeführt, spezifität hoch, unzugängliche Gene können targetiert werden, sehr aufwendig, transgene Linie in F1, langfristiger Effekt des Verlusts eines Zielgens auf den gesamten Organismus während er gesamten Entwicklung, geringe flexibilität

  • Talen: zwei Moleküle binden über Einzelnukleotide an beide Stränge der DNA, somit kann die Endonuklease Folk1 dimerisieren und ein Doppelstrangbruch kann durchgeführt werden, spezifität höher als bei Zincfinger durch Einzelnukleotide, unzugängliche Gene können targetiert werden, sehr aufwendig, transgene Linie in F1, langfristiger Effekt des Verlusts eines Zielgens auf den gesamten Organismus während er gesamten Entwicklung, geringe flexibilität aber etwas spezifischer für ein Zielgen als Zincfinger

  • CrisprCAs9: Cas9 Protein bindet an guide RNA welche aus Einzelnukleotiden besteht, Im Zellkern bindet dann die guide RNA an der DNA, Cas9 führt einen Doppelstrangbruch durch, im Gegensatz zu Zincfinger/Talen unspezifisch, da Erkennungssequenz sehr kurz und nur auf einem Strang der DNA, sehr einfach von der Handhabung her, transgene Linie in F1, unkompliziert und es können auch Gene eingebracht werden, flexibel, schnell und unkompliziert aber unspezifisch


    Aufbauend auf diesen Methoden gibt es noch das creloxP System, welche die gerade genannten Methoden vorraussetzt. So kann creloxP durch vorhergehende transgene Linie eine weitere erstellen, indem es durch sein rekombinasebasiertes system das Zielgen mit lox Sites kennzeichnet (floxed), die Zellspezifische Crerekombinase dieses Gen raus schneidet, Transgene Linie in F1, kann Zellspezifisch angewendet werden, aufwendig, gut geeeignet für ortspezifische Untersuchungen, benötigt zwei Transgene Linie im Voraus, sehr aufwendig sber effektiv um Zellspezifisch zu arbeiten


Stelle Morpholino und Crispr/Cas bzw Morpholino und Cre/loxP gegenüber

  • Morpholino: kurzzeitiger knockdown eines Gens, Oligo legt sich auf RNA, Veränderung der Translation über Blockder Translation, Inhibition der miRNA maturation oder alternatives splicing, instabil daher nur kurze Auswirkung, keine transgene Linie, kleiner Eingriff, wenig aufwendig. Morpholino werden im Kontext des knockdowns verwendet. So benötigt man zunächst keinen aufwendig hergestellten knockout um einen gewissen ``Trend`` der Auswirkung des ``Verlusts`` eines Gens zu erkennen CrisprCAs9: Cas9 Protein bindet an guide RNA welche aus Einzelnukleotiden besteht, Im Zellkern bindet dann die guide RNA an der DNA, Cas9 führt einen Doppelstrangbruch durch, im Gegensatz zu Zincfinger/Talen unspezifisch, da Erkennungssequenz sehr kurz und nur auf einem Strang der DNA, sehr einfach von der Handhabung her, transgene Linie in F1, unkompliziert und es können auch Gene eingebracht werden, flexibel, schnell und unkompliziert aber unspezifisch

    -> Morpholino verändert nur kurzzeitig die Expressionslevel des Zielgens, indem es die Translation verändert, somit muss nicht in das Genom eingegriffen werden. Die Methode ist unkompliziert, schnell und zeigt, wie sich der knockdown auf den Organismus auswirkt. Crisprcas9 stellt eine Transgene Linie her, indem es in das Genom des Individuums eindringt, somit kann eine transgene Linie hergestellt werden und die Auswirkung des Genverlusts oder auch den Gengewinns kann evaluiert werden. Die Methode ist zwar nicht so schnell und es dauert seine Zeit bis in F1 die transgenen Tiere hergestellt worden sind, es bringt aber einen größeren Einblick in die Auswirkung

  • Morpholino/ CreloxP: Morpholino kann ein knockdown eines Zielgens erreichen, creloxP durch vorhergehende transgene Linie eine weitere erstellen, indem es durch sein rekombinasebasiertes system das Zielgen mit lox Sites kennzeichnet (floxed), die Zellspezifische Crerekombinase dieses Gen raus schneidet, Transgene Linie in F1, kann Zellspezifisch angewendet werden, aufwendig, gut geeeignet für ortspezifische Untersuchungen, benötigt zwei Transgene Linie im Voraus, sehr aufwendig aber effektiv um Zellspezifisch zu arbeiten. Morpholino ist einfacher, schneller und unkomplizierter als creloxP kann aber in der Analyse nicht so vielseitig eingesetzt werden. Durch den knockdown kann man nur gewisse Trends der Auswirkung des Verlusts eines Gens erkennen, CreloxP kann zusätzlich zu der Auswirkung auf den gesamten Organismus auch noch örtlich kontrolliert werden und somit die Auswirkung auch örtlich beschränken.


Wie prüfe ich wann die wnt-Siganltransduktion während der Gehirnangiogenese aktiv ist? Welche Möglichkeiten gibt es?

Bac: Axingen mit Venus-Pest ersetzen: Das Axingen ist zum einen ein Targetgen von TCF, welcher der Promotor bei der wnt SIgnalransduktion ist. ßCatenin bindet an TCF wenn wnt an frizzled bindet und ßcatenin nicht mehr durch den destructioncomplex stabilisiert und ubiquitiniert wird. Axin ist aber auch bestandteil des destructioncomplexes und hat eine negative feedbackfunktion bei übermäßger wnt Signaltransduktion. Wenn man nun das Axingen mit Venus-PEST ersetzt, kann in Echtzeit die Signaltransduktion nachgewiesen werden. Dabei ist Venus ist ein Reportegen und fluoresziert somit bei ßcatenin Bindung an TCF und hat somit eine Reporterfunktion bei wnt Signaltransduktion. PEST hat die Aufgabe die Halbwertszeit des Signals zu verkürzen, da es ein destabalizing Effekt hat. Das Ganze kann so in ein Zielorganismus gebracht werden, um während der Embryogenese die wnt SIgnaltransuktion nachzuweisen. Wenn man Venus-PEST nun mit einer gefloxten Stop-Kasette kombiniert, kann man Zellspezifisch die wnt Signaltransuktion mit dem creloxP System in Endothelzellen bsp nachweisen.

weiterer Nachweis: TCF binding sites vervielfachen ermöglicht die Überexpression der targetgene die unter dem TCF Promotor exprimiert werden. Eines davon ist GFP, welches über DNA eingefügt wird. Bei wnt Bindung an frizzled wird ßcatenin vom destructioncomplex gelöst und bindet an TCF, da hier mehr TCF vorhanden ist, kann auch mehr ßcatenin binden und somit die überexpression von GFP starten.Somit kann man bei der aktiven wnt Signaltransduktion ein fluoreszierendes Signal erhalten und somit die Aktivität der Signaltransuktion nachweisen. Wenn man davor eine Stopp-Kasette mit lox sites flankiert und einbaut, kann eine Zellspezifische cre die Stop kasette in Endothelzellen ausschneiden und so kann ortsspezifisch/ Zellspezifisch die wnt Signaltransduktion nachgewiesen werden.

Inhibition: Pharmakologisch: IWR stabilisiert den destruction-komplex, ßcatenin wird weiterhin ubiquitiniert auch bei der Bindung von wnt Signaltransduktion die targetgene werden nicht exprimiert. Wenn man so an verschiedenen Zeitpunkten der Embryogenese IWR zugibt, kann man sehen, wann die wnt Signaltransuktion wichtig für die Entwicklung ist oder wann nicht, so kann man erkennen, wan die Signaltransuktion aktiv ist.

genetisch: Der heatshockpromotor ermöglicht die zeitliche Kontrolle der Expression von targetgenen, in dem Fall das TCF Gen. Danach wird eine mit lox sites flankierte stop kasette und anschließend ein dominant negativer TCF mit GFP nachgeschalten. Durch den dnTCF wird der WT verdrängt und so bindet nur dieser Typ TCF an der DNA ohne ßcatenin zu binden, so wird die Signaltransduktion blockiert. Die zellspezifische crerekombinase ermöglicht das Ausschneiden der stopkasette in bestimmten Zellen und kann so örtlich kontrollieren wo dieser dnTCF exprimiert wird, dabei wird GFP an den dnTCF gekoppelt und so erhält man ein fluoreszenzsignal. Über den Hitzeschock kann man zeitlich kontrollieren wann die wnt Signaltransduktion so blockiert werden soll.

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Benjamin B.

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