Alkmaion von Kroton (6. Jh. v. Chr.)
Alkmaion vertrat die zephalozentrische Hypothese, die das Gehirn als Erkenntniszentrum sah, und widersprach der kardiozentrischen Hypothese.
Er betonte Sinneserfahrungen als Wissensgrundlage und prägte damit früh den Empirismus.
Demokrit von Abdera (460-362 v. Chr.)
Demokrits atomistische Wahrnehmungstheorie besagt, dass wir nur die Wirkungen der Welt auf unseren Körper wahrnehmen, nicht die Realität selbst.
Dies führte zu Skepsis gegenüber objektiver Erkenntnis.
Hippokrates (460-377 v. Chr.)
Hippokrates' Viersäftelehre erklärt physische und psychische Gesundheit durch das Gleichgewicht von Blut, Schleim, gelber und schwarzer Galle.
Mentale Störungen resultieren aus deren Ungleichgewicht.
Galen von Pergamon (129-199 n. Chr.)
Galen erweiterte die Viersäftelehre des Hippokrates, indem er Temperamentsunterschiede auf das Verhältnis der vier Säfte zurückführte
Mario Marulić (1520)
Im Mittelalter dominierten Platon und Aristoteles die Psychologie.
Marko Marulić prägte um 1520 den Begriff Psychologie in seiner heute verschollenen Schrift.
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