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2/2 Gesundheitspsycholgie und Verhaltensmedizin

AR
von Anna-Selina R.

Albert Bandura (1925-2021)

  • Albert Banduras sozial-kognitive Theorie (1977) beschreibt Verhalten als das Zusammenspiel von Person, Verhalten und Umwelt.

    • Menschen sind aktive Gestalter ihres Handelns und nicht nur Reagierende auf äußere Reize.

  • Ein zentrales Konzept ist die Selbstwirksamkeitserwartung, also der Glaube an die eigene Fähigkeit, ein Verhalten erfolgreich auszuführen.

    • Dabei unterscheidet Bandura zwischen Handlungsselbstwirksamkeit, also dem Vertrauen, eine Aufgabe meistern zu können, und

    • der Ergebniserwartung, dem Glauben, dass das Verhalten zum gewünschten Ergebnis führt.

  • Die Selbstwirksamkeit wird durch vier Hauptquellen beeinflusst.

    • Eigene Bewältigungserfahrungen stärken das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und sind die wichtigste Quelle.

    • Stellvertretende Erfahrungen, also das Beobachten erfolgreicher Vorbilder, können ebenfalls die Selbstwirksamkeit erhöhen.

    • Verbale Ermutigung durch andere kann helfen, die Überzeugung in die eigene Kompetenz zu festigen.

    • Zudem beeinflussen physiologische und affektive Zustände die Selbstwirksamkeit, wobei Ruhe und Zuversicht sie fördern, während Stress und Angst sie schwächen.

  • Banduras Konzept ist in vielen psychologischen Bereichen von Bedeutung, insbesondere in der Gesundheitspsychologie, Pädagogik und klinischen Psychologie.

  • Eine hohe Selbstwirksamkeit fördert Motivation, Resilienz und erfolgreiche Verhaltensänderungen, indem sie die Bewältigung von Herausforderungen erleichtert und die langfristige Einhaltung gesundheitsförderlicher Verhaltensweisen unterstützt.


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Anna-Selina R.

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