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von Max E.

In der Wohlfahrd GmbH ist es zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Der Industriemechaniker Heinz Lob wurde dabei schwer verletzt. Bei der Unfalluntersuchung wird festgestellt, dass Heinz Lob die vorgeschriebene und vom Arbeitgeber bereitgestellte Schutzausrüstung nicht verwendet hat.

a) Beurteilen Sie, ob Heinz Lob Anspruch auf Leistungen der Gesetzlichen Unfallversicherung hat.

b) Der Arbeitsunfall führt zu heftigen Diskussionen unter den Mitarbeitern. Viele kritisieren die in ihren Augen viel zu lasche Kontrolle der Arbeitssicherheit. Geben Sie

1. vier Stellen an, die betriebsintern für die Überwachung von Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit zuständig sind,

2. vier Stellen an, die extern die Einhaltung der Bestimmungen zu Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit überwachen.

c) Aufgrund der Untersuchung des Arbeitsunfalles und der Arbeitsbedingungen in der Wohlfahrd GmbH ordnet die zuständige Behörde eine Reihe von Maßnahmen an, die der Arbeitgeber zur Abwendung besonderer Gesundheitsgefahren für die Beschäftigten treffen muss.

Erläutern Sie, welche Folge es für den Arbeitgeber haben kann, wenn er diesen Anordnungen nicht Folge leistet. Geben Sie auch die Rechtsvorschriften an.

a) Ja – verbotswidriges Handeln schließt den Versicherungsschutz NICHT aus. Aber: Regress der Berufsgenossenschaft möglich

b) Intern: Arbeitgeber, Betriebsrat, Sicherheitsfachkraft, Betriebsarzt, Sicherheitsbeauftragter

b) Extern: Gewerbeaufsichtsamt, Berufsgenossenschaft, TÜV, DEKRA

c) Ordnungswidrigkeit → Bußgeld bis 25.000 € (§25 II ArbSchG)

c) Bei Wiederholung/Gefährdung: Freiheitsstrafe bis 1 Jahr oder Geldstrafe (§26 ArbSchG)

Bei der Betriebsratswahl erreicht die Liste einer Gewerkschaft großen Erfolg. Hauptziele dieser Gewerkschaft sind die Durchsetzung einer Tarifbindung und die Eindämmung der Leiharbeit.

a) Der neu gewählte Betriebsrat ruft in einer E-Mail, die über den dienstlichen Account verschickt wurde, zur Teilnahme am Streik auf. Beurteilen Sie die Rechtmäßigkeit des Verhaltens unter Nennung der Rechtsgrundlage und nennen Sie drei Aspekte eines rechtmäßigen Streikes.

b) Um zukünftig mehr Ruhe in die betrieblichen Abläufe zu bekommen, entschließt sich die MAG dazu, Mitglied im Arbeitgeberverband zu werden. Erläutern Sie, welche Auswirkungen dies auf die Arbeitsverhältnisse hat.

c) Ein Tochterunternehmen der MAG, die Zeitarbeitsfirma MühlZeit GmbH, verleiht Arbeitnehmer dauerhaft an die MAG. Die von der MühlZeit GmbH verliehenen Arbeitnehmer waren zuvor bei der MAG entlassen worden und arbeiten jetzt für ca. 30 % geringere Stundenlöhne bei der Zeitarbeitsfirma MühlZeit GmbH. Begründen Sie mit einem Aspekt, ob diese Art der Arbeitnehmerüberlassung zulässig ist.

a) UNZULÄSSIG – BR darf keine Arbeitskampfmaßnahmen führen (§74 II BetrVG)

a) Rechtmäßiger Streik braucht: Gewerkschaft als Organisator, Ziel = bessere Arbeitsbedingungen, keine Friedenspflichtverletzung, Verhältnismäßigkeit

b) Gewerkschaftsmitglieder bekommen Tarifleistungen, für andere ändert sich nichts

c) UNZULÄSSIG – Leiharbeit darf nur vorübergehend sein (§1 I S.2 AÜG), hier nur Lohndrückerei, also rechtswidrig

Herr Hohmann, arbeitet ebenfalls bei der Trockendorf GmbH. Er berichtet seinem Kollegen Herrn Schaffer, dass er beim Einstellungsgespräch einen großen Fehler gemacht hat und die Trockendorf GmbH nicht darüber aufgeklärt hat, dass er keinen Staplerschein besitzt. Als er nach einem entsprechenden Dokument gefragt wurde, hat er sich selbst ein Dokument erstellt. Jetzt hat die Personalabteilung seinen Arbeitsvertrag angefochten.

a) Herr Hohmann will zunächst die Anfechtung der Arbeitsvertrag gerichtlich prüfen lassen. Erläutern Sie, unter Nennung der Rechtsvorschriften, an welches Gericht (sachlich und örtlich) er sich wenden müsste.

b) Beschreiben Sie, wer die Kosten für die beauftragten Rechtsanwälte eines solchen Verfahrens trägt, wenn Herr Hohmann den Prozess verlieren sollte. Geben Sie dabei die entsprechenden Rechtsnormen an.

c) Herr Hohmann fragt sich zudem, ob er seinen Arbeitslohn für die Zeit, in der er bei der Trockendorf GmbH, bis zur Anfechtung gearbeitet hat, zurückzahlen muss. Beschreiben Sie Herrn Hohmann, ob seine Bedenken begründet sind.

a) Sachlich: Arbeitsgericht – auch eine Anfechtung, die zum Ende des Arbeitsverhältnisses führt, gehört dorthin

a) Örtlich: Bezirk, wo der AN gewöhnlich arbeitet/zuletzt gearbeitet hat (§48 Ia ArbGG) → hier: Arbeitsgericht Magdeburg

b) Jede Partei zahlt ihre eigenen Anwaltskosten selbst – unabhängig vom Ausgang (§12a I ArbGG)

c) Bedenken NICHT begründet – normalerweise wirkt Anfechtung rückwirkend (Vertrag von Anfang an nichtig)

c) Im Arbeitsrecht gilt aber das "faktische Arbeitsverhältnis": Anfechtung wirkt nur für die Zukunft (ex nunc), keine Rückabwicklung → Lohn für bereits geleistete Arbeit bleibt ihm erhalten

Sie möchten die kommende Betriebsratswahl unterstützen. Dazu tauchen mehrere Fragen auf.

a) Erläutern Sie, in welchen Betrieben ein Betriebsrat gebildet werden kann, und erklären Sie, unter welchen Voraussetzungen Arbeitnehmer wählen bzw. gewählt werden können. Geben Sie die entsprechenden Rechtsvorschriften an.

b) Sie befürchten, dass sich auch Herr Lörmann, seit vier Jahren bei der Trockendorf GmbH tätig, zur Wahl aufstellen möchte. Herr Lörmann hat einen Arbeitsvertrag mit der Trockendorf GmbH und arbeitet in der Personalabteilung als Sachbearbeiter. Er befürwortet den Personalabbau, um Geld einzusparen. Beschreiben Sie unter Angabe der Rechtsnorm, ob Herr Lörmann sich zur Wahl aufstellen lassen kann.

c) Nennen Sie den Zeitraum, in welchem die Wahl zum Betriebsrat durchgeführt werden muss. Nennen Sie den entsprechenden Paragrafen.

d) Sie sind gleichzeitig auch Ausbilder bei der Trockendorf GmbH und möchten Herrn Pinkus für die Tätigkeit in der Jugend- und Ausbildungsvertretung (JAV) begeistern. Herr Pinkus hat jedoch einige Bedenken und glaubt im Anschluss an seine Ausbildung aufgrund der Tätigkeit in der JAV keinen Arbeitsvertrag bei der Trockendorf GmbH zu erhalten. Beschreiben Sie Herrn Pinkus unter Nennung der Rechtsnormen, ob er einen Anspruch auf die Übernahme in ein Arbeitsverhältnis hat.

a) BR ab i.d.R. mind. 5 wahlberechtigten AN, davon 3 wählbar (§1 I BetrVG)

a) Wahlberechtigt: alle AN ab 16 Jahren (§7 BetrVG)

a) Wählbar: ab 18 Jahren + mind. 6 Monate Betriebszugehörigkeit (§8 BetrVG)

a) NICHT als AN zählen leitende Angestellte mit Einstellungs-/Entlassungsbefugnis oder Prokura (§5 III BetrVG)

b) Herr Lörmann ist normaler AN nach §5 BetrVG, gehört zu keiner Ausnahme → wahlberechtigt UND wählbar (§8 BetrVG)

b) Seine Meinung zum Personalabbau oder seine Stelle in der Personalabteilung ändern daran rechtlich NICHTS

c) Alle 4 Jahre, im Zeitraum 1. März bis 31. Mai (§13 BetrVG)

d) §78a BetrVG: Firma muss JAV-Mitglied Pinkus 3 Monate vor Ausbildungsende schriftlich mitteilen, falls sie ihn NICHT übernehmen will

d) Verlangt Pinkus innerhalb der letzten 3 Monate schriftlich seine Weiterbeschäftigung → automatisch unbefristeter Arbeitsvertrag entsteht

Lagerist Tobias Orleon wird bei der Glas GmbH (AG: Walter Müller) eingestellt – unbefristeter Vertrag, mündlich geschlossen, keine Probezeit, kein Betriebsrat. Wegen finanzieller Probleme erhält er nach 2 Monaten eine fristlose Kündigung; Begründung: Vertrag sei wegen fehlender Schriftform nichtig.

a) Erläutern Sie, ob der vorliegende Arbeitsvertrag zwingend der Schriftform bedurfte und der Arbeitsvertrag nichtig ist. Begründen Sie Ihre Entscheidung unter Angabe der entsprechenden Rechtsquelle.

b) Geben Sie an, ob Herr Müller bezüglich des Abschlusses des Arbeitsvertrages mit Herrn Orleon frei von weiteren rechtlichen Verpflichtungen war oder ob er aufgrund des Gesetzes weitere rechtliche Schritte hätte veranlassen müssen.

c) Benennen Sie unter Angabe der Gesetze bzw. Normen zwei arbeitsrechtliche Verträge, bei denen die Verträge schriftlich niederzulegen sind, bzw. nur für Teile ein Schriftformerfordernis besteht.

a) Es gilt Formfreiheit – ein unbefristeter Arbeitsvertrag darf auch mündlich/konkludent geschlossen werden und ist voll wirksam (§ 105 Abs. 1 Satz 1 GewO). Der Vertrag ist daher nicht aus dem genannten Grund nichtig; die Kündigung ist unwirksam.

b) Nein, nicht frei von Verpflichtungen. Nach § 2 Abs. 1 NachwG muss der Arbeitgeber die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederlegen, unterzeichnen und aushändigen:

Angaben Nr. 1, 7, 8 → spätestens am 1. Tag der Arbeitsleistung

Angaben Nr. 2–6, 9, 10 → spätestens am 7. Kalendertag nach Beginn

übrige Angaben → spätestens einen Monat nach Beginn

c) Befristeter Arbeitsvertrag – § 14 Abs. 4 TzBfG

Aufhebungsvertrag – § 623 BGB

(weitere: Tarifvertrag – § 1 Abs. 2 TVG; Betriebsvereinbarung – § 77 Abs. 2 BetrVG)

Ein Betriebsrat wurde gegründet. Betriebsmeister Meyer kündigt überraschend am 20.10. (Kündigungsfrist 4 Wochen zum Monatsende). Die Glas GmbH will die Stelle schnell neu besetzen, um eine gute Einweisung zu ermöglichen.

a) Erläutern Sie, unter welchen Voraussetzungen der Betriebsrat eines Unternehmens ein Beteiligungsrecht bei der Einstellung von Arbeitnehmern besitzt. Geben Sie auch die Rechtsgrundlage (Gesetz) an.

b) Bei einem Vorstellungsgespräch erweist sich Herr Hein als geeigneter Nachfolger, der alle notwendigen Qualifikationen besitzt. Er unterschreibt direkt den angebotenen Arbeitsvertrag. Der Betriebsrat wird erst am nächsten Tag über diese Einstellung informiert. Erläutern Sie die Rechtslage.

c) Nachdem der Betriebsrat über die erfolgte Einstellung informiert wurde, verweigerte dieser seine Zustimmung, weil er eine Besetzung der Meisterstelle durch interne Umsetzungen für möglich und angebracht hält. Erklären Sie, auf welchem Weg der Arbeitgeber die erfolgte Einstellung des Herrn Hein trotzdem aufrechterhalten kann.

a) In Unternehmen mit i. d. R. mehr als 20 wahlberechtigten Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber vor jeder Einstellung den Betriebsrat zu unterrichten, die Bewerbungsunterlagen vorzulegen und über Person sowie Auswirkungen der geplanten Maßnahme Auskunft zu geben. Er muss die Zustimmung des Betriebsrats einholen.

Betriebsverfassungsgesetz, § 99 Abs. 1

b) Der Arbeitgeber kann die personelle Maßnahme vorläufig durchführen, wenn dies aus sachlichen Gründen dringend erforderlich ist (§ 100 BetrVG). Das Arbeitsverhältnis ist „schwebend“, bis der Betriebsrat zustimmt oder die Zustimmung verweigert. Der Arbeitgeber muss den betroffenen Arbeitnehmer auf die Sach- und Rechtslage aufmerksam machen.

c) Der Arbeitgeber muss innerhalb von drei Tagen beim Arbeitsgericht die Ersetzung der Zustimmung des Betriebsrats und die Feststellung beantragen, dass die Maßnahme aus sachlichen Gründen dringend erforderlich war.

§ 100 Abs. 2 Satz 3 BetrVG

Der Prokurist der Grün-GmbH schließt mit Frau Lieberts (Neueinstellung Produktion) einen mündlichen Arbeitsvertrag, weil die IT nach einem Hackerangriff ausfällt.

a) Beschreiben Sie, ob der mit Frau Lieberts geschlossene Arbeitsvertrag rechtswirksam zustande gekommen ist.

b) Erklären Sie unter Benennung der Rechtsvorschriften, ob folgende Verträge ebenfalls formlos geschlossen werden können: Ausbildungsvertrag / zweckbefristeter Arbeitsvertrag.

c) Erläutern Sie, ob ein rechtswirksamer Arbeitsvertrag besteht, wenn statt des Prokuristen ein Mitarbeiter aus der Produktion den Vertrag geschlossen hätte, obwohl bekannt ist, dass diese Person keine Vertretungsmacht hat.

d) Nennen Sie außer den Namen der Vertragsparteien und dem Arbeitsentgelt fünf Angaben, die der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer bei einem mündlich geschlossenen Arbeitsvertrag in Schriftform nach dem vereinbarten Beginn auszuhändigen hat.

A)

Ja. Der Arbeitsvertrag (§ 611a BGB) ist formfrei – mündlich reicht völlig aus.

Merksatz: Kein Vertrag im BGB braucht automatisch Schriftform, außer es steht extra so im Gesetz.

B)

Ausbildungsvertrag

– formfrei möglich, muss aber danach unverzüglich schriftlich festgehalten werden (§ 10, § 11 BBiG).

Befristeter Vertrag

– der Vertrag selbst ist formfrei, nur die Befristung braucht zwingend Schriftform (§ 14 Abs. 4 TzBfG).

C)

Nein – ohne Vertretungsmacht ist der Vertrag zunächst unwirksam. Er wird erst wirksam, wenn ihn ein Vertretungsberechtigter (z. B. Prokurist) nachträglich genehmigt.

D)

Beginn des Arbeitsverhältnisses

Arbeitsort

Tätigkeitsbeschreibung

Arbeitszeit

Urlaubsdauer

(weitere: Probezeit, Kündigungsfristen/-form, Klagefrist)

Herr Schmidt (20, seit 1 Jahr fest angestellt) klaut Werkzeug (~50 € Schaden) zum Weiterverkauf, wird erwischt. Die Grün-GmbH erwägt eine schriftliche Kündigung.

a) Erläutern Sie unter Angabe der Rechtsvorschrift, wann grundsätzlich von dem Zugang der Kündigung durch einen Brief bei Herrn Schmidt ausgegangen werden kann.

b) Beschreiben Sie zwei Alternativen zu einer Kündigung mit der Post per Brief, bei denen die Kündigung ebenfalls beweissicher als zugegangen gilt.

c) Beschreiben Sie unter Angabe der Rechtsvorschrift, ob der Tatbestand ausreichend für eine fristlose Kündigung ist.

d) Beschreiben Sie unter Angabe der Rechtsvorschrift die Frist, innerhalb derer die Kündigung Herrn Schmidt gegenüber zu erklären wäre.

A)

Sobald der Brief in den „Machtbereich" des Empfängers gelangt, sodass er ihn zur Kenntnis nehmen könnte (§ 130 BGB) – z. B. im Briefkasten liegt.

B)

persönliche Übergabe (eine Quittierung ist nicht nötig)

Zustellung per Boten/Kurier oder Gerichtsvollzieher

C)

Fristlose Kündigung braucht einen wichtigen Grund + Interessenabwägung (§ 626 BGB). Diebstahl ist grundsätzlich ein wichtiger Grund – selbst bei geringem Wert.

Das BAG lehnt fristlose Kündigung nur ab, wenn alle drei zutreffen: Bagatellschaden + lange Betriebszugehörigkeit + einmaliger Ausrutscher. Hier ist das nicht eindeutig gegeben → fristlose Kündigung ist vertretbar (Gegenmeinung mit guter Begründung ebenfalls möglich).

D)

2 Wochen ab Kenntnis der Kündigungsgründe (§ 626 Abs. 2 BGB).

Rögge GmbH expandiert nach Italien und stellt neue Mitarbeiter ein. Stellenanzeige verlangt „Deutsch als Muttersprache" + Italienischkenntnisse.

A)

Erläutern Sie, ob die veröffentlichte Stellenanzeige rechtlich zulässig ist, und geben Sie die Rechtsgrundlagen an.

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B)

Bewerber wird zum Vorstellungsgespräch eingeladen, 120 km Anfahrt.

Erklären Sie, wer die Fahrtkosten übernehmen muss, wenn der Bewerber, der zurzeit nicht arbeitslos ist, explizit von der Rögge GmbH eingeladen wurde.

C)

Erläutern Sie, ob die Rögge GmbH die Bewerbungsunterlagen der abgelehnten Bewerber aufbewahren darf, um diese zu kontaktieren, falls noch einmal eine Stelle frei werden sollte.

D)

Arbeitgeber will Bewerber einstellen, bittet Betriebsrat um Zustimmung.

Nennen Sie drei Möglichkeiten sowie die entsprechende Rechtsgrundlage, wie der Betriebsrat auf einen Antrag auf Zustimmung der Einstellung des Bewerbers reagieren kann.

A)

Nicht zulässig – Verstoß gegen AGG (§ 11 i.V.m. § 1, § 7 AGG).

„Muttersprache" diskriminiert wegen Herkunft/ethnischer Rasse, nicht wegen tatsächlicher Sprachkenntnis.

Deutsch- und Italienischkenntnisse an sich zulässig zu verlangen (erlernbar, kein Diskriminierungsmerkmal).

B)

Rögge GmbH – § 670 BGB

Bewerber = wie Beauftragter zu behandeln; Kosten waren zur Wahrnehmung des Termins erforderlich.

C)

Nein – Art. 6 DSGVO

Zweck der Datenverarbeitung endet mit der Absage → Löschungspflicht.

Aufbewahrung nur bei ausdrücklicher Einwilligung des Bewerbers zulässig.

D)

§ 99 BetrVG

Zustimmung erteilen

Zustimmung verweigern

keine Reaktion innerhalb 1 Woche → Zustimmung gilt als erteilt

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Max E.

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