Zwischen was unterscheidet ICD 11
PTBS und komplexe PTBS
-> steht aber stark unter Kritik
-> Kliniker sehen oft kein Unterschied zwischen PTBS und komplexer PTBS denn Zusatzkriterien wie Affektdysregulation, Interpersonelle Schwierigkeiten und Negatives Selbstkonzept würden fast alle Störungen beinhalten
PTBS:
Vermeidung
Hyperarousal
Flashbacks
komplexe PTBS:
Affektdysregulation
Interpersonelle Schwierigkeiten
Negatives Selbstkonzept
Bei welcher Traumebehandlung jede Sitzung aufnhemen und Patient hört sich das zu Hause nochmal an
Expositionsfokussiert
Wirksamkeit der Psychotherapie für PTBS Erwachsene, KIJU
ERWACHSENE
große Effektstärke im Vergleich zur passiven KG
mittlere Effektstärke im Vergleich zu akive Kontrollgruppe
KIJU
großer Effekt im Vergleich zur passiven Kontrollbedingung
mittlerer Effekt im Vergleich zur aktiven Kontrollbedingung
ABER:
Langfristige Effekte nicht nachgewiesen
-> v.a. für KIJU nicht
nur für traumafokusierte kognitive Verhaltenstherapie langfristig
Bei welcher Therapie:
Aufbau des Arbeitsbündnisses
Ich Stärkung
Stabilisierung
Emotionales und Kognitives Durcharbeiten
Rekonstruktion und Integration der traumatischen Erfahrung
psychodynamische Therapie
Angenommene Wirkfaktoren prolongierte Exposition
Emotionsverarbeitung
Habituation
Überschreibung der Gedächtnistruktur
Verlauf psychodynamische Therapie PTBS
Arbeitsbündnis aufbauen, Ich-Stärkung und Stabilisierung
-> Arbeitsbündnis soll als Schablone für weitere Beziehungen sein
Kognitives Durcharbeiten
Emotionales Durcharbeiten
Rekonstruktion und Integrationder traumaischen Erfahrung
-> Trauma soll ins autobiographische Gedächtnis gelangen
Wieso Aufbau des Arbeitsbündnisses so essentiell psychodynamische Therapie
therapeutische Beziehung als Schablone ür zukünftigte Beziehungen
Psychodynamisch imaginative Traumatherapie
Dreiphasibe Behandlung
Stabilisierungsphase
-> Pendeln zw. Beruhigung und Erregung-> Traumaverarbeitung
Tramakonfrontationsphase
-> Begleitet durch eine imaginative hase, in der das erwachsene Ich sich liebevoll seinem jüngeren zuwendet und ihm alles gibt was es damals gebraucht hätte (z.B. Schutz/Trost)
Integrationsphase
-> Integration der traumatischen Erfahrung in die Lebensgeschichte und den weiteren lebensentwurf
Erklärung Stabilisierungsphase
Die Person nähert sich für kurze Zeit einer belastenden Erinnerung oder einem belastenden Gefühl.
Sobald die emotionale oder körperliche Anspannung zunimmt, wird die Aufmerksamkeit bewusst auf etwas Beruhigendes gelenkt, zum Beispiel:
den sicheren Ort,
einen inneren Helfer
Bei welcher Therapie Stabilisierungsphase, Traumakonfrontationsphase, Integrationphase
Psychodynamische imaginative Traumatherapie: Stabilisierungsphase
Pendeln zwischen Beruhigung und Erregung
Psychodynamische imaginative Traumatherapie: Traumakonfrontationsphase
Begleitet durch eine imaginative Phase, in der das erwachsene Ich sich liebevoll seinem jüngeren zuwendet und ihm alles gibt, was es schon damals gebraucht hätte
Psychodynamische imaginative Traumatherapie: Integrationsphase
Integration der traumatischen Erfahrung in die Lebensgeschichte und den weiteren Lebensentwurf
Bei welcher Therapie spielt Emotionsverarbeitungstheorie wichtige Rolle
Expositionsfokussierte Therapie
—> Überschreibung des Furchtgedächtnisses (und emotionsverarbeitung sowie Habituation)
Ablauf kognitive Verhaltensthrapie Trauma
Erstgespräch und Diagnostik
Störungsbezogene und therapiebezogene Diagnostik
Psychoedukation
Imaginatives Nacherleben (= Expo in sensu)
Kognitive Arbeit an ungünstigen Interpretationen/Überzeugungen
Expo in vivo mit Diskriminationstraining
-> bedeutet, dass man zw. damals und jetzt diskriminieren kann-> das was mir damals passiert ist, ist 2 Jahre her -> Bewusst werden, dass viel Zeit vergangen ist und Trauma mit Abstand betrachten
Rückfallprophylaxe
Das Leben zurück erobrn
Was ist der Untershcied zwischen Expositionsfokussierte und kognitive Verhaltenstherapie PTBS
Expo fokussiert auf Behaviorale Muster
-> Veränderung entsteht durch Konfrontation und Abbau von Vermeidung
-> Exposition als zentrale Technik → Habituation, emotionale Verarbeitung des Traumas, Überschreibung der Furchtstruktur
Kognitive Verhaltenstherapie inkludiert neben behavioralen Mustern, kognitive Muster mit ein -> z.b. Gedankeunterdrückung, selektive Aufmerksamkeit
-> Veränderung entsteht durch Abbau dysfunktionaler Bewertungen
Exposition dient vor allem dem Diskriminationstraining → Unterscheidung zwischen „damals“ (Trauma) und „hier und jetzt“, um dysfunktionale Bewertungen zu verändern.
kognitives Modell PTBS
das kognitive Modell:
Auslöser traumatischer Erinnerungen u. Gedanken
= Traumatische Erinnerungen und damit verbundene Gefühle
= Gedanken, die mit den traumatischen Erinnrungen auftreten wie z.b. ich bin schuld an allem
= Reaktion z.b. Ablenken
—> hält allerdings Traumatische Erinnerungen aufrecht (wird nicht verarbeitet)
Erkläre Diskriminationstraining
Ist ziel der Exposition in Vivo kognitive Verhaltenstherapie
zwischen damals und jetzt diskriminiren können
Erkläre Psychodynamische Therapie
Traumatische Erfahrungen werden untersucht:
-> welche Folgen für Selbstkonzept
-> Folgen für Sichtweise auf Menschen
-> Aktivierung von Abwehrmechanismen, um Situation u verabeiten
Beziehungsgeschehen in Therapie essentiell
-> Verhaltensweisen und Emotionen werden beachtet
-> Therapeut sollte ich in patient einfühlen aber auch Distanz beachten
Zusätzlich auch weiterhin:
Bewältigungsstrategien werden aufgebaut
Ressourcen gestärkt
Entspannungstechniken
FOKUS auf drei hauptbereiche:
Traumaverarbeitung, Therapeutische Beziehung, Effekt auf Selbstwert (oftmals Ich-Veränderung durch Trauma)
Erkläre die kognitive Verhaltenstherapie
Vermeidung als aufrechterhaltender Mechanismus
sowohl behavioral
als auch kognitiv
Gedankenunterdrückung > paradoxe Wirkung (aufrechterhaltung)
Selektive Aufmerksamkeit auf scheinbare Gefahrenreize
Sicherheitsverhalten mit dem Ziel, erwartete Gefahren zu reduzieren
Umlenkung oder Betäubung von Emotionen
verhindert Veränderung des Traumagedächtnissses und anderer kritischer Kognitionen
oftmals Schuldgefühle “Ich hätte damals anders handel sollen” -> Annahme der Schwäche -> Coping Mechansimus dann metakognitiv Vermeidung oder Rumination
Das Leben zurückerobern bei welcher Therapie
kognitive Verhaltenstherapie
Prävalenz PTBS
ca 2 Prozent in Deutschland
Große regionale Unterschiede
-> Länder mit Massengewalt bzw in Nachkriegsgesellschaften
PTBS: 27 Prozent
Depression: 23 Prozent
= 316 Millionen Menschen leiden unter PTBS oder Depression
Hälfte mit PTBS haben Depressionen
Was sind nach DSM5 Trauma- und belastungsbezogene Störungen
Reaktive Bindungsstörung (emotional zurückgezogenes Verhalten ggü Bezugsperson)
Beziehungsstörung mit Enthemmung (Verminderte Zurückhaltung bei Interaktion mit Unbekannten)
-> Folgen der Sozialen Vernachlässigung
PTBS
Akute Belastungsstörung
Anpassungsstörung
Was sind andere folgestörungen
Depressionen
Dissoziative Sötörungen
spezifische Phobien
etc
—> Hohe Komorbidität zwisschen PTBS und anderen -> 60-80 Prozent
Außerdem : HOHE SUIZIDALITÄT
-> Erhöhte Suizidalität wenn man Kombi von PTBS und Major Depression hat
—> höher als wenn man nur eines davon hat
Erkläre die Emotionsverarbeitungstheorie
Theoretischer Hintergrund ist Netzwerkmodell des Gedächtnisses
-> Es entwickelt sich Furchtstruktur im Gedächtnis
Stimuluselemente (z.b. Messer)
Reaktionselemente (z.B. Herzrasen)
Bedeutungselemente (z.B. Gefahr)
Besonderheiten PTBS
große Furchstruktur (grosses Assoziationsnetzwerk)
viele Stimuluselemente
starke Verbindungen
negative Bedeutungen
—> sehr viele Stimuli, werden mit aversiver Bedeutung verknüpft, und lösen traumaassoziierte Reaktion aus
Nicht pathologische Trauma-Erinnerung:
Aversive Reize wie Vergewaltigung oder Waffe mit Gefahr assoziiert
wenig Verbindungen zw. den einzelnen Reizen
Reize wie Mann oder Glatze nicht
—> Reize bleiben auf den ursprüngl. Kontext beschränkt
—> ist auch mit dem Ich Selbst verbuden so dass das Selbstbild dauerhaft negativ beeinflusst wird da wie “Mit mir stimmt etwas nicht” wird mit Schreien assoziiert
Pathologische Trauma Erinnerung:
Überassoziationen
neutrale Reize können das gesamte Angstnetzwerk assoziieren
Alles erinnert an Trauma
Erkläre Expositionsfokussierte Behandlung PTBS
Rahmenbedingungen
-> Aufbaue einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung
Diagnostik Phase vor Therapie Beziehung
ca 12 Sitzungen bei singulärer Traumatisierung
ca 3 Booster Sitzungen für Rückfallprophylaxe
Jede Sitzung aufnehmen und Patient hört es sich zuhause noch einmal an (Expo findet also auch zuhause statt)
Therapeutische Beziehung:
Sicherheit vermitteln
Empathie verbalisieren
Verdeutlichen, dass Therapeut schreckliche Details aushalten kann
Erkläre wie Furchtstruktur Theorie in Expositionstherapie angewendet werden kann
Die Erinnerung an die Angst während der Opfererfahrung muss aktiviert werden
Es gilt, neue Informationen zur Verfügung zu stellen, die mit den bereits in der Struktur enthaltenen pathologischen Elementen nicht vereinbar sind —> NEUE ERINNERUNG BILDEN wie “Jetzt bin ich in Sicherheit” und damit assoziieren
—> Erinnerungslücken schließen
-> Es geht um Verarbeitung -> Informationen sollten Teil des autobiographischen Gedächtnisses werden , so dass Patient zwischen Vergangenheit und Gegenwart differenzieren kann
Was ist die prolongierte Exposition
Behaviorales Konzept —> Emotionsverarbeitungstheorie, da Konditionuerung
Wirksamkeitsfaktoren:
Emotionsverarbeitung und Habituation
Überschreibung der Furchtstruktur
Vorgehen:
Atemtechnik zur Selbstberuhigung (wenn Angst nochmal auftritt)
Wiederholte Exposition in vivo
Wiederholt Exposition in sensu
Expositionsfokussierte Behandlung PTBS wie viele Sitzungen
12 Therapiesitzungen bei singulärer Traumatisierung
3 Booster Sitzungen zur Rückfallprophylaxe
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