1) Welche zwei Aussagen zum Begriff des Konflikts bzw. zu Merkmalen des Konflikterlebens trifft zu?
(gleiche Frage, aber mehr oder andere Antwortmöglichkeiten!)
0 Eine Person, die einen Konflikt erlebt, spürt in der Regel einen Druck, die konfliktträchtige Situation zu beenden.
0 Eine Person, die einen Konflikt erlebt, antizipiert in der Regel die Folgen ihrer Entscheidung nicht.
0 Ein sozialer Konflikt liegt dann vor, wenn eine Person (mindestens zwei) Tendenzen erfährt, die sie entweder gleichzeitig nicht realisieren kann oder für unvereinbar hält.
0 Eine Person, die einen Konflikt erlebt, empfindet die Situation in der Regel als angenehm.
0 Ein innerer Konflikt liegt dann vor, wenn eine Person (mindestens zwei) Tendenzen erfährt, die sie entweder gleichzeitig nicht realisieren kann oder für unvereinbar hält.
2P.
2) Welche zwei Aussagen zu den Begriffen der Aggression bzw. der antisozialen Verhaltensweisen ist zutreffend?
0 Aggressive Verhaltensweisen sind Handlungen, die darauf abzielen, einem anderen zu schaden. Folglich ist der Zahnarzt, der seinen Bohrer in den Mund seines Patienten bringt, stets aggressiv.
0 Antisoziale Verhaltensweisen sind Handlungen, die soziale Regeln in einer nicht tolerablen Weise verletzen. Dabei sind soziale Regeln und die Weite der Toleranz keinem soziokulturellen Wandel unterworfen.
0 Antisoziale Verhaltensweisen sind Handlungen, die soziale Regeln in einer nicht tolerablen Weise verletzen. Dabei kann man zwischen expliziten und impliziten Regeln unterscheiden.
0 Aggressive Verhaltensweisen sind Handlungen, die darauf abzielen, einem anderen zu schaden. Folglich ist der Schluss, den jemand mit Tötungsabsicht auf eine andere Person feuert, nur dann aggressiv, wenn die Kugel ihr Ziel auch tatsächlich erreicht.
0 Aggressive Verhaltensweisen sind Handlungen, die darauf abzielen, einem anderen zu schaden. Folglich ist der Schluss, den jemand mit Tötungsabsicht auf eine andere Person feuert aggressiv, auch wenn die Kugel ihr Ziel verfehlt.
3) Welche zwei Aussagen zum Stanford-Prison-Experiment sind nicht zutreffend?
0 Die „Wärter“ waren sadistisch veranlagt.
0 Zimbardo war Versuchsleiter und Gefängnisdirektor in einem.
0 Die Kritik am Experiment umfasst sowohl die ethische als auch methodisch-konzeptuelle Einwände.
0 Die „Wärter“ waren von vornherein persönlichkeitsgestört.
0 Am Abend des 6. Tages musste das Simulationsgefängnis geschlossen werden.
0 Beginnende Solidarität unter den „Gefangenen“ wurde mit subtilen psychologischen Taktiken gebrochen.
4) Worum ging es in der Robbers-Cave-Studie? Skizzieren Sie die Fragestellung dieser klassischen Untersuchung, ihr methodisches Vorgehen und ein zentrales Ergebnis.
3P.
Studie 2: Robbers-Cave-Studie (1954):
In Ferienlager für Jungen wurden alle Jungen entgegen der gegebenen Sympathie in zwei Gruppen eingeteilt
Abgrenzung der Gruppen wurde durch Wettbewerbe gestärkt
Fragestellung: Wie entsteht Intergruppenfeindlichkeit? („Wir gegen die“)
Methoden: Feldstudie/-experiment, Beobachtungen
Beobachtungen: Dynamiken entstanden (Gruppen gaben sich Namen, Regeln…)
Resultate:
Wettbewerb um dasselbe Ziel führt zu Intergruppenfeindseligkeit
Herausforderung durch gemeinsame Aufgabe kann zum Abbau von Intergruppenfeindseligkeit führen
Zuletzt geändertvor 11 Tagen