Bodenbildungsfaktoren:
Abiotische Faktoren = Gestein
Biotische Faktoren = Lebewesen
Abiotische Faktoren:
Ausgangsgestein
Klima
Relief
Bodenwasser
Zeit
Ausgangsgestein:
Gefüge (kristallin, klastisch, geschiefert)
Körnung
Mineralbestand
Ausgangsgesteinsarten:
Magmatisch (Feldspat, Quarz)
Kristallines Gefüge
Vulkanite
Sedimentär (Gerölle)
Klastisches Gefüge
Ablagerung
Metamorph (Mineralbänder)
Geschiefertes Gefüge
Druck & Hitze
Abiotische Bodenbildungsfaktoren: Klima
Temperatur
Niederschlag
Relative Luftfeuchtigkeit
Wind
Humusakkumulation
Für eine optimale Humusakkumulation (Anreicherung organischer Substanz) muss die Humusbildung die Zersetzung (Mineralisierung) übersteigen. Die optimale Bodentemperatur für mikrobielle Aktivität und den Humusaufbau liegt zwischen 15 °C und 25 °C
Abiotische Bodenbildungsfaktoren: Relief
Absolute Höhe
Geländeform
Makrorelief (Ebene, Hügel, Berge, Mulden, Hänge, Täler)
Mikrorelief (Rillen, Dellen, Höcker, Kessel, Stufen)
Hangform (konvex, konkav, gestreckt, Oberhang, Unterhang)
Exposition
Sonnenhang/Schattenhang
Abiotische Bodenbildungsfaktoren: Bodenwasser
Niederschlagswasser, das durch Infiltration in den Boden gelangt und entweder den Pflanzen zur Verfügung steht oder als Sickerwasser das Grundwasser neu bildet.
Je nach Grundwassereinfluss:
Terrestrisch
Semiterrestrisch
Subhydrisch/hydrisch
Abiotische Bodenbildungsfaktoren: Zeit
Auflagehorizont: Rezent
Ah- Horizonte: <500 Jahre alt
Parabraunerden, Bt-Horizonte: 2000-5000 Jahre alt
Tschernosem, Ah 80-100 cm: 2600-3900 Jahre alt
Biotische Bodenbildungsfaktoren:
Flora
Fauna (Mensch)
Von abiotischen Faktoren beeinflusst
Biotische Bodenbildungsfaktoren: Flora
Vegetation liefert mit Streu organisches Ausgangsmaterial
Schutzmantel für Boden
Ausscheidung organischer Säuren durch Wurzeln
Verwitterung des Ausgangsgesteins
Stoffkreislauf (Mobilisierung)
Biotische Bodenbildungsfaktoren: Fauna
Abbau-Umbau-Aufbau: Humus
Ausscheidungs organischer Säuren (Stoffkreislauf)
Durchmischung von Bodenmaterial
Stoffverlagerung
Bildung stabiler Aggregate
Regenwurmlosung:
Die Regenwurmlosung ist der nährstoffreiche Kot von Regenwürmern, der im Darm gebildete, stabile Ton-Humus-Komplexe enthält. Sie verbessert als biologischer Faktor nachhaltig die Bodenstruktur, erhöht die Fruchtbarkeit und fördert die Wasserspeicherung des Bodens.
Biotische Bodenbildungsfaktoren: Mensch
Rodung, Aufforstung
Landwirtschaftliche Nutzung (Düngung, Entwässerung)
Besiedlung, Bebauung
Wasserbau, Landschaftsbau
Rohstoffgewinnung
Abfalldeponierung
Immissionen (Industrie, Kraftwerke, Verkehr)
Zuletzt geändertvor 17 Tagen