Was ist eine Persönlichkeitsstörung?
ein überdauerndes & unflexibles Muster des Erlebens & Verhaltens
Das deutlich von den Erwartungen der jeweiligen Kultur abweicht und
Zu Leidensdruck oder Beeinträchtigungen führt
Beginn: Adoleszenz / frühes Erwachsenenalter
Über verschiedene Situationen hinweg stabil
Diagnostik Persönlichkeitsstörung
Zeit : langjährige Stabilität
Muster
dauerhaft & über verschiedene Lebensbereiche bestehen
Unflexibel
Leidensdruck / Beeinträchtigung
Seit der Adoleszenz / frühem Erwachsenenalter
Nicht besser durch andere psychische Störung / körperliche Erkrankung erklärbar sein
Klassifikation Persönlichkeitsstörung
Cluster
Cluster A (anders)
= sonderbar oder exzentrisch
Cluster B (bewegend)
= dramatisch, emotional, impulsiv
Cluster C (cautious)
= ängstlich vermeidend
Cluster A
= anders
= sonderbar / exzentrisch
Persönlichkeitsstörungen
paranoid
schizoid
Schizotype
=> wirken häufig misstrauisch, distanziert oder ungewöhnlich
Cluster B
= bewegend
= dramatisch,emotional, impulsiv
Antisozial
Borderline
Shistrionisch
Narzistisch
=> emotional, impulsiv & häufig konfliktreiche Beziehungen
Cluster C
= Cautious
= ängstlich und vermeidend
Ermüdende
Dependente
Zwanghafte
=> geprägt von Ängstlichkeit, Unsicherheit oder übermäßigem Kontrollbedürfnis
Borderline Persönlichkeitstörung (Definition)
Tiefergehende Muster von:
Instabilität der Emotionen
Instabilität Zwischenmeschlicher Beziehungen
Instabiles Selbstbild
Impulsivität
DSM- Kriterien Borderline
(Nicht alle)
Emotionale Instabilität
starke Stimmungsschwankungen, intensive Gefühle, Schwierigkeiten der Emotionsregulation
Instabile Beziehungen
Wechsel zwischen Idealisierung & Abwehr
riskantes Verhalten, Substanzkonsum, Geld ausgeben, unbegründete Handlungen
Selbstverletzendes Verhalten & Suizidalität
häufiger als bei allgemeiner Bevölkerung (klinisch relevant)
Identitätsstörung
instabiles Selbstbild
Ätiologie Borderline-Persönlichkeitsstörung
genetische Einflüsse
Schwierigkeiten bei der Emotionsregulation
Belastende Beziehungserfahrungen oder Traumatisierung = höheres Risiko
Emotionsregulation bei Borderline
Betroffene erleben Gefühle oft sehr intensiv und können sie nur schwer regulieren. Schon kleine Auslöser können zu starken emotionalen Reaktionen führen. Daraus können impulsive Handlungen oder selbstverletzendes Verhalten entstehen, um die Anspannung kurzfristig zu reduzieren
Zuletzt geändertvor 7 Tagen