"BESTIMMUNG – Quecke (Elymus repens)
[Bild manuell einfügen: quecke.jpg]
Wie erkennst du diese Art am Blütenstand und an der Blattspreite?"
"Typ: Untergras
Blütenstand: Ähre, meist unbegrannt. Ährchen mit der SCHMALSEITE quer zur Halmachse.
Blattspreite: Blatt meist behaart, wirkt „gedreht“, matt blau-grau-grün. Blattanlage: gerollt."
"BLATTGRUND – Quecke (Elymus repens)
Wie sieht der Blattgrund aus (Öhrchen, Häutchen)? Das ist entscheidend, wenn die Pflanze nicht blüht!"
Unterart P. p. ssp. angustifolium auch im Extensivgrünland"
"NUTZUNG & BESONDERHEITEN – Wiesenrispe (Poa pratensis)
Wie sollte man diese Art bewirtschaften, und was ist sonst noch wichtig (Probleme, Risiken)?"
"Bewirtschaftung: Hohe Nutzungsfrequenz, N- und Ca-Gaben
Besonderheiten: Sehr langsame Jugendentwicklung, wird oft erst im 2. Jahr dominant. Ausbreitung über unterirdische Ausläufer (Rhizome). Hohe Kampfkraft, sehr gute Konservierungseignung."
"BESTIMMUNG – Gemeine Rispe (Poa trivialis)
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vielschnittverträglich
Besonderheiten: Ausbreitung über OBERIRDISCHE Kriechtriebe/Stolonen (Unterschied zur Wiesenrispe: dort unterirdisch). Aggressiver Lückenfüller, bei hohem Anteil muffiger Rasenfilz und bekämpfungswürdig, Auswinterungsgefahr."
"BESTIMMUNG – Glatthafer (Arrhenatherum elatius)
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"Typ: Obergras
Blütenstand: Locker besetzte einfache bis doppelte Traube. Ährchen mit 1 gekniete(r) Granne.
Blattspreite: Oberseite schwach behaart, Kiel geht direkt in die Blattscheide über. Blattanlage: gerollt."
"BLATTGRUND – Glatthafer (Arrhenatherum elatius)
empfindlich gegen Vielschnitt und Beweidung
Besonderheiten: Hoher, blattarmer Horst. Enthält Bitterstoffe (Saponine) bei Grünfütterung."
"BESTIMMUNG – Goldhafer (Trisetum flavescens)
[Bild manuell einfügen: goldhafer.jpg]
"Typ: Mittel-/Obergras
Blütenstand: Echte Rispe mit grünlich-goldenem Glanz. Ährchen mit 2-3 Grannen.
Blattspreite: Pflanze insgesamt fein behaart, Blattunterseite matt. Blattanlage: gerollt, Trieb feinhalmig."
"BLATTGRUND – Goldhafer (Trisetum flavescens)
oberstes Blatt weist oft schräg nach oben
Zähnchen am Blattrand. Blattanlage: gerollt."
"BLATTGRUND – Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis)
[Bild manuell einfügen: wiesenfuchsschwanz.jpg]
Abgestutztes, grünliches Blatthäutchen. Keine Öhrchen.
"FUTTERWERT & STANDORT – Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis)
Welche Futterwertzahl hat die Art und wo kommt sie bevorzugt vor?"
frisch-feuchte, bindige Böden
verträgt Überschwemmung"
"NUTZUNG & BESONDERHEITEN – Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
"Bewirtschaftung: Eher niedrige Nutzungsfrequenz, hohe N-, P- und K-Gaben. Verträgt Vielschnitt schlecht (schwacher Nachwuchs).
Besonderheiten: Triebgrund mit typischer „Zwiebel“ (Verdickung). Verträgt Trockenheit schlecht. Phytoöstrogene Wirkung – kann Fruchtbarkeitsprobleme verursachen. Erfolgreicher Lückenfüller."
"BESTIMMUNG – Knaulgras (Dactylis glomerata)
[Bild manuell einfügen: knaulgras.jpg]
gülle- und weideverträglich, guter Nachwuchs
Besonderheiten: Treibt früh und verholzt dann schnell (rasch überständig, harter Stängel, Kieselsäure). Bei früher Nutzung schwache Kampfkraft. Ungünstige Konservierungseignung."
"BESTIMMUNG – Wiesenschwingel (Festuca pratensis)
[Bild manuell einfügen: wiesenschwingel.jpg]
Blütenstand: Meist doppelte Traube, Ährchen UNBEGRANNT.
Blattspreite: Gerieft, meist Einschnürung im oberen Blattdrittel, Unterseite glänzend (wie Dt. Weidelgras). Blattanlage: gerollt."
"BLATTGRUND – Wiesenschwingel (Festuca pratensis)
verträgt keine intensive Beweidung, keine hohe Narbendichte
Besonderheiten: Treibt früh, sehr gutes Nachwuchsvermögen. Sehr gute Konservierungseignung."
"BESTIMMUNG – Rotschwingel (Festuca rubra)
[Bild manuell einfügen: rotschwingel.jpg]
Blütenstand: Meist doppelte Traube mit 2-3 Ährchen, BEGRANNT, rötlich blühend.
Blattspreite: Schmal, stark gerieft (5-7 Riefen), jüngstes Blatt borstenförmig gefaltet (breitere Blätter bei der ausläufertreibenden Unterart). Blattanlage: gefaltet, teils borstenförmig."
"BLATTGRUND – Rotschwingel (Festuca rubra)
spricht auf N-Düngung an"
"NUTZUNG & BESONDERHEITEN – Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)
"Bewirtschaftung: Bekämpfung durch Frühmahd, Narbenpflege, Nachsaat
keine sauren N-Dünger verwenden
Besonderheiten: Wird wegen der Behaarung und schnellen Reife vom Vieh auf Weide und im Heu verschmäht (geschmacks- und gehaltlos, schwer verdaulich)."
"BESTIMMUNG – Rasenschmiele (Deschampsia caespitosa)
[Bild manuell einfügen: rasenschmiele.jpg]
Blütenstand: Ausgebreitete, große Rispe. Granne ragt nicht heraus.
Blattspreite: Sehr tief gerieft, Riefen weiß durchscheinend, sehr rau durch Kieselzähnchen (Hauptmerkmal!). Blattanlage: gefaltet."
"BLATTGRUND – Rasenschmiele (Deschampsia caespitosa)
sonst feucht bis sehr nass"
"NUTZUNG & BESONDERHEITEN – Straußgräser (Agrostis spp. – weißes/rotes/Flechtstraußgras)
"Bewirtschaftung: Rasenbildend über Ausläufer
Besonderheiten: Ausläufer unterirdisch bei weißem/rotem Straußgras, beim Flechtstraußgras sehr lang und OBERIRDISCH – bildet verfilzte Rasen mit geringem Futterwert."
"BESTIMMUNG – Kammgras (Cynosurus cristatus)
[Bild manuell einfügen: kammgras.jpg]
fertile plus sterile, stachelspitzig-kammartig abstehende Ährchen.
Blattspreite: Deutlich gerieft, kahl, kurz, allmählich zugespitzt. Blattanlage: gefaltet."
"BLATTGRUND – Kammgras (Cynosurus cristatus)
Kurzes Blatthäutchen, vorn hochgezogen (2 runde Lappen). Undeutliche Öhrchen, aber rinnig abstehender Blattgrund.
"FUTTERWERT & STANDORT – Kammgras (Cynosurus cristatus)
braucht lückige Narben, um sich zu etablieren
Besonderheiten: Enthält Ranunculin/(Proto-)Anemonin – wirkt antibiotisch und beeinflusst den Milchgeschmack. Giftige Inhaltsstoffe werden bei Silierung/Trocknung weitgehend abgebaut. Erfolgreicher Lückenfüller und „Platzräuber“."
"BESTIMMUNG – Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
[Bild manuell einfügen: stumpfblaettriger_ampfer.jpg]
"Typ: Kraut
Blütenstand: (Kraut – kein Gras)
Blattspreite: Ovales Blatt, Horstpflanze, Wuchshöhe 50-120 cm, Wurzeltiefe über 100 cm."
"BLATTGRUND – Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius)
Zuletzt geändertvor 20 Tagen