[01 Grundlagen] Was bedeutet Internationalisierung?
Internationalisierung bezeichnet jede grenzüberschreitende Aktivität einer Organisation. Dabei müssen rechtliche, steuerliche, kulturelle und wirtschaftliche Besonderheiten anderer Länder berücksichtigt werden.
[01 Grundlagen] Was bedeutet Globalisierung?
Globalisierung bezeichnet die weltweite Vernetzung wirtschaftlicher Aktivitäten. Nationale und regionale Unterschiede verlieren teilweise an Bedeutung, Produkte und Dienstleistungen werden stärker standardisiert und Kulturen gleichen sich teilweise an.
[01 Grundlagen] Nenne typische Beispiele für Internationalisierung.
Export, Import, Produktion im Ausland und der Aufbau eines Vertriebsstandorts im Ausland.
[01 Grundlagen] Was bedeutet Regionalisierung?
Regionalisierung bezeichnet die Gruppierung oder Zusammenarbeit mehrerer Nationen, häufig in geografischer Nähe. Ein Beispiel ist die Europäische Union.
[01 Grundlagen] Wie unterscheiden sich Internationalisierung, Regionalisierung und Globalisierung?
Internationalisierung ist jede einzelne grenzüberschreitende Aktivität, Regionalisierung ist Zusammenarbeit innerhalb einer Region und Globalisierung ist weltweite Vernetzung.
[01 Grundlagen] Aus welchen Perspektiven kann Globalisierung betrachtet werden?
Volkswirtschaftlich aus Sicht des eigenen Landes und des Ziellandes sowie betriebswirtschaftlich anhand von Import, Sourcing, Export, Sales und Produktion.
[01 Grundlagen] Was kennzeichnet ein internationales Unternehmen?
Es hat seinen Sitz in einem Land, ist aber auch in anderen Ländern tätig und überträgt nicht nur Waren, sondern auch Kapital, Management und Wissen ins Ausland.
[01 Globalisierung] Welche zentralen Chancen bietet Globalisierung?
Wachstum, Wohlstand, neue Arbeitsplätze, internationale Arbeitsteilung, Technologie- und Wissenstransfer, neue Märkte sowie eine größere Produktauswahl.
[01 Globalisierung] Wie kann Globalisierung die Innovationsgeschwindigkeit erhöhen?
Durch internationalen Technologie- und Wissenstransfer sowie den Zugang zu neuen Ideen, Ressourcen und Märkten.
[01 Globalisierung] Wie kann Globalisierung Wohlstand fördern?
Durch Spezialisierung, internationale Arbeitsteilung, Wachstum, größere Auswahl und häufig günstigere Produkte.
[01 Globalisierung] Wie kann Globalisierung Frieden und interkulturelle Akzeptanz fördern?
Wirtschaftliche Abhängigkeiten erhöhen die Kosten von Konflikten, während internationale Kontakte gegenseitiges Kennenlernen und Akzeptanz fördern.
[01 Globalisierung] Welche zentralen Risiken hat Globalisierung?
Krisenübertragung, soziale Ungleichheit, Umweltbelastung, Abhängigkeit von Lieferketten, Machtzuwachs großer Konzerne, Verlust kultureller Vielfalt und Brain Drain.
[01 Globalisierung] Was sind Domino-Effekte globaler Krisen?
Durch internationale Verflechtungen können sich wirtschaftliche oder politische Krisen schnell auf andere Länder, Unternehmen und Lieferketten ausbreiten.
[01 Globalisierung] Was bedeutet „Race to the Bottom“?
Staaten senken soziale, ökologische oder andere Standards, um im internationalen Standortwettbewerb attraktiv zu bleiben.
[01 Globalisierung] Wie lautet eine ausgewogene Klausurbewertung der Globalisierung?
Globalisierung bietet Chancen durch Wachstum, Wohlstand, neue Märkte und Technologietransfer, führt aber auch zu Risiken wie Abhängigkeiten, Umweltbelastung, Ungleichheit und Machtzuwachs multinationaler Konzerne.
[02 Migration] Was sind Push-Faktoren?
Push-Faktoren drücken Menschen aus ihrem Herkunftsland heraus, etwa Armut, Krieg, politische Verfolgung, Naturkatastrophen, fehlende Arbeitsmöglichkeiten oder schlechte Zukunftsperspektiven.
[02 Migration] Was sind Pull-Faktoren?
Pull-Faktoren ziehen Menschen in ein Zielland, etwa Arbeitsmöglichkeiten, höhere Löhne, Sicherheit, Wohlstand, Familiennachzug und bessere Lebensbedingungen.
[02 Migration] Wie wirken Push- und Pull-Faktoren zusammen?
Belastungen im Herkunftsland fördern die Abwanderung, während Vorteile eines Ziellandes die Zuwanderung attraktiv machen.
[02 Unternehmensidentität] Was beschreibt die Mission eines Unternehmens?
Die Mission beschreibt, warum ein Unternehmen existiert, was es tut und welchen Nutzen es für Kunden oder Gesellschaft bietet.
[02 Unternehmensidentität] Was beschreibt die Vision eines Unternehmens?
Die Vision beschreibt, wohin sich ein Unternehmen langfristig entwickeln will, beispielsweise zum Marktführer.
[02 Unternehmensidentität] Was sind Values?
Values sind die Werte und Grundsätze, nach denen ein Unternehmen und seine Mitarbeitenden handeln.
[02 Unternehmensidentität] Wie unterscheiden sich Mission und Vision?
Die Mission beschreibt den heutigen Zweck und Nutzen des Unternehmens; die Vision beschreibt das angestrebte zukünftige Zielbild.
[02 Migration] Wie lautet der Merksatz zu Push- und Pull-Faktoren?
Push-Faktoren drücken aus dem Herkunftsland heraus, Pull-Faktoren ziehen in das Zielland hinein.
[03 Globales Unternehmen] Woran erkennt man ein globales Unternehmen?
An wesentlichen internationalen Anteilen seiner Wertschöpfung, Umsätze, Standorte, Beschaffung, Produktion oder Organisation.
[03 Globales Unternehmen] Welche Kennzahlen zeigen den Internationalisierungsgrad?
Auslandsumsatz, Exportanteil, Zahl ausländischer Standorte und Tochtergesellschaften sowie der Anteil internationaler Führungskräfte.
[03 Globales Unternehmen] Welche qualitativen Merkmale zeigen den Internationalisierungsgrad?
Eine im Ausland bekannte Marke, internationale Beschaffung oder Produktion und eine globale Strategie.
[03 Unternehmenssicht] Welche Chancen bietet Globalisierung Unternehmen?
Höhere Umsätze, Wachstum, neue Märkte, Zugang zu Ressourcen und Wissen, Kostenvorteile, Arbeitgeberattraktivität, Diversifikation und bessere Absatzchancen.
[03 Unternehmenssicht] Was bedeutet Diversifikation über mehrere Märkte?
Das Risiko wird auf mehrere Länder und Absatzmärkte verteilt, sodass Probleme in einem Markt teilweise durch andere Märkte ausgeglichen werden können.
[03 Unternehmenssicht] Wie kann Globalisierung Kostenvorteile schaffen?
Durch günstigere Beschaffung, internationale Produktion und Spezialisierung entlang der Wertschöpfungskette.
[03 Unternehmenssicht] Wie kann Globalisierung die Liquidität verbessern?
Größere Absatzchancen und zusätzliche Umsätze können die verfügbaren finanziellen Mittel erhöhen.
[03 Unternehmenssicht] Welche Risiken entstehen für international tätige Unternehmen?
Höhere Komplexität und Kosten sowie rechtliche, politische, kulturelle, logistische und währungsbezogene Risiken.
[03 Unternehmenssicht] Warum steigt die Komplexität durch Internationalisierung?
Weil unterschiedliche Länder, Kulturen, Rechtsordnungen, Währungen, Partner und Lieferketten koordiniert werden müssen.
[03 Unternehmenssicht] Was sind Wechselkursrisiken?
Veränderungen von Währungskursen können Kosten, Preise, Umsätze und Gewinne internationaler Geschäfte beeinflussen.
[03 Unternehmenssicht] Warum sind Lieferkettenabhängigkeiten riskant?
Störungen bei Lieferanten, Transportwegen oder einzelnen Ländern können Produktion und Absatz unterbrechen.
[03 Unternehmenssicht] Wie lautet das Klausurfazit zur Globalisierung aus Unternehmenssicht?
Sie ermöglicht Wachstum, Kostenvorteile, neue Märkte und Zugang zu Ressourcen, erhöht aber zugleich Komplexität, Abhängigkeiten sowie politische, rechtliche und logistische Risiken.
[04 Marktbearbeitung] Welche Formen internationaler Marktbearbeitung nennt das Skript?
Export, Lizenzierung, Franchising, strategische Allianz, Joint Venture, Filiale beziehungsweise Niederlassung beziehungsweise Repräsentanz und Tochtergesellschaft.
[04 Marktbearbeitung] Welche Grundlogik gilt zwischen Kontrolle und Aufwand?
Je mehr Kontrolle ein Unternehmen im Ausland anstrebt, desto höher sind meist Kosten, Risiko, Komplexität und Kapitalbedarf.
[04 Marktbearbeitung] Wie verändert sich das Gewinnpotenzial bei steigender Kontrolle?
Es steigt meistens, weil ein größerer Anteil der Wertschöpfung und des Markterfolgs im Unternehmen verbleibt.
[04 Marktbearbeitung] Wie ist der Export hinsichtlich Kontrolle, Kosten und Geschwindigkeit einzuordnen?
Niedrige Kontrolle, niedrige Kosten und schneller Markteintritt.
[04 Marktbearbeitung] Wie ist Lizenzierung hinsichtlich Kontrolle, Kosten und Geschwindigkeit einzuordnen?
[04 Marktbearbeitung] Wie ist Franchising hinsichtlich Kontrolle, Kosten und Geschwindigkeit einzuordnen?
Mittlere Kontrolle, geringe bis mittlere Kosten und schneller Markteintritt.
[04 Marktbearbeitung] Wie ist eine strategische Allianz einzuordnen?
Geteilte Kontrolle, mittlere Kosten und Risiken sowie mittlere Geschwindigkeit.
[04 Marktbearbeitung] Wie ist ein Joint Venture einzuordnen?
Geteilte Kontrolle, mittlere bis hohe Kosten und Risiken sowie mittlere Geschwindigkeit.
[04 Marktbearbeitung] Wie ist eine Tochtergesellschaft einzuordnen?
Hohe Kontrolle, hohe Kosten und Risiken sowie ein eher langsamer Aufbau.
[04 Marktbearbeitung] Welche Form passt zu maximaler Kontrolle?
Eine eigene Tochtergesellschaft.
[04 Marktbearbeitung] Welche Formen passen zu einem schnellen Markteintritt mit geringem Kapitalbedarf?
Vor allem Export und Lizenzierung, häufig auch Franchising.
[04 Marktbearbeitung] Nach welchen Kriterien unterscheiden sich Marktbearbeitungsformen?
Kontrolle, Kosten, Risiko, Geschwindigkeit, Gewinnpotenzial, Komplexität und Abhängigkeit von Partnern.
[05 Lizenzierung] Was bedeutet Lizenzierung?
Ein ausländischer Lizenznehmer erhält vertraglich ein zeitlich begrenztes Nutzungsrecht an immateriellen Vermögenswerten.
[05 Lizenzierung] Welche Vermögenswerte können lizenziert werden?
Patente, Markenrechte, Firmennamen, Copyrights und Know-how.
[05 Lizenzierung] Was sind Royalties?
Royalties sind Lizenzgebühren, die der Lizenznehmer für das Nutzungsrecht zahlt.
[05 Lizenzierung] Welche Hauptvorteile bietet Lizenzierung?
Schneller Markteintritt, geringer Kapitalbedarf, geringes finanzielles Risiko, geringe Aufbaukomplexität, Nutzung lokalen Know-hows und Umgehung von Handelsbarrieren.
[05 Lizenzierung] Warum ist keine eigene Produktion im Ausland erforderlich?
Weil der Lizenznehmer die Nutzung, Herstellung oder Vermarktung im Zielmarkt übernimmt.
[05 Lizenzierung] Wann eignet sich Lizenzierung besonders?
Wenn Patente, Marken, Technologien oder Know-how international verwertet werden sollen.
[05 Lizenzierung] Welche Hauptnachteile bietet Lizenzierung?
Geringe Kontrolle, Know-how-Abfluss, Piraterie und Kopien, Partnerabhängigkeit, Qualitätsrisiken und geringeres Gewinnpotenzial.
[05 Lizenzierung] Warum kann der Lizenznehmer später zum Wettbewerber werden?
Er erhält Wissen und Erfahrung, die er später für eigene konkurrierende Angebote nutzen kann.
[05 Lizenzierung] Warum besteht ein hoher vertraglicher Regelungsbedarf?
Rechte, Dauer, Gebiet, Gebühren, Qualität und Schutz des Know-hows müssen genau festgelegt werden.
[05 Lizenzierung] Warum ist das Gewinnpotenzial geringer als bei eigener Tätigkeit?
Der Lizenzgeber erhält hauptsächlich Lizenzgebühren und nicht den gesamten Gewinn des Zielmarkts.
[05 Lizenzierung] Wie können Qualitätsprobleme die Marke schädigen?
Kunden rechnen schlechte Produkte oder Leistungen des Lizenznehmers häufig dem Lizenzgeber und seiner Marke zu.
[05 Lizenzierung] Wie lautet das Klausurfazit zur Lizenzierung?
Lizenzierung ermöglicht einen schnellen und risikoarmen Markteintritt mit geringem Kapitalbedarf, birgt aber geringe Kontrolle, Know-how-Abfluss, Kopier- und Qualitätsrisiken.
[06 Franchising] Was bedeutet Franchising?
Ein Franchisegeber überträgt einem rechtlich selbstständigen Franchisenehmer ein erprobtes Geschäftskonzept beziehungsweise Business Package.
[06 Franchising] Was gehört zum Business Package?
Marke, Standards, Prozesse, Marketing und Qualitätsvorgaben.
[06 Franchising] Welche Hauptvorteile bietet Franchising?
Schnelle Expansion, geringerer Kapitalbedarf, Nutzung lokalen Know-hows, einheitlicher Markenauftritt, Franchisegebühren und mehr Kontrolle als bei Lizenzierung.
[06 Franchising] Warum ist das finanzielle Risiko geringer als bei einer Tochtergesellschaft?
Der Franchisenehmer trägt einen erheblichen Teil des Kapitals und des lokalen Geschäftsrisikos.
[06 Franchising] Warum ist die Kontrolle höher als bei Lizenzierung?
Weil ein vollständiges standardisiertes Geschäftskonzept mit verbindlichen Vorgaben übertragen wird.
[06 Franchising] Welche Hauptnachteile bietet Franchising?
Geringere Kontrolle als bei eigener Tätigkeit, Partnerabhängigkeit, hoher Schulungs- und Kontrollaufwand, Qualitätsrisiken und mögliche Konflikte.
[06 Franchising] Wie können Qualitätsprobleme einzelner Franchisenehmer die Marke schädigen?
Negative Kundenerfahrungen werden häufig auf das gesamte Franchisesystem übertragen.
[06 Franchising] Warum kann starke Standardisierung problematisch sein?
Sie kann notwendige Anpassungen an lokale Märkte und Kundenbedürfnisse erschweren.
[06 Franchising] Warum wird das Marktvolumen möglicherweise nicht vollständig ausgeschöpft?
Der Franchisegeber steuert den lokalen Marktausbau nicht vollständig selbst.
[06 Franchising] Welche Einnahmen erzielt der Franchisegeber?
Einmalige und laufende Franchisegebühren.
[06 Franchising] Für welche Geschäftsmodelle eignet sich Franchising besonders?
Für standardisierte und leicht übertragbare Geschäftsmodelle, etwa in Gastronomie, Handel und Dienstleistungen.
[06 Franchising] Wie lautet das Klausurfazit zum Franchising?
Franchising ermöglicht schnelle internationale Expansion mit geringerem Kapitalbedarf und mehr Kontrolle als Lizenzierung, verursacht aber Partnerabhängigkeit, Kontrollaufwand und Qualitätsrisiken.
[07 Vergleich] Was ist der zentrale Unterschied zwischen Lizenzierung und Franchising?
Lizenzierung überträgt einzelne Rechte oder Know-how, Franchising ein vollständiges Geschäftskonzept.
[07 Vergleich] Welche Form bietet mehr Kontrolle: Lizenzierung oder Franchising?
Franchising.
[07 Vergleich] Welche typischen Risiken unterscheiden Lizenzierung und Franchising?
Bei Lizenzierung stehen Know-how-Abfluss und Kopien im Vordergrund; beim Franchising Qualitäts- und Markenrisiken.
[07 Vergleich] Welche Form passt eher zu einer patentierten Technologie?
Lizenzierung.
[07 Vergleich] Welche Form passt eher zu einem standardisierten Restaurantkonzept?
[07 Strategische Allianz] Was ist eine strategische Allianz?
Eine Zusammenarbeit zwischen Unternehmen in einem genau definierten Bereich ohne gegenseitige Kapitalbeteiligung.
[07 Strategische Allianz] Welche Hauptvorteile bietet eine strategische Allianz?
Bündelung von Stärken, Ausgleich von Schwächen, Know-how-Austausch, gemeinsame Ressourcennutzung, Markterschließung, Risikoteilung und bessere Wettbewerbsposition.
[07 Strategische Allianz] Welche Hauptnachteile bietet eine strategische Allianz?
Partnerabhängigkeit, Zielkonflikte, Abstimmungsaufwand, Machtgefälle, Know-how-Abfluss, kulturelle Unterschiede und Instabilität.
[07 Strategische Allianz] Wovon hängt der Erfolg einer strategischen Allianz besonders ab?
Von Partnerwahl, Vertrauen, gemeinsamen Zielen und guter Koordination.
[07 Strategische Allianz] Wie lautet das Klausurfazit zur strategischen Allianz?
Sie ermöglicht Synergien, Know-how-Austausch und Risikoteilung, erfordert aber geeignete Partner, Vertrauen, gemeinsame Ziele und gute Koordination.
[08 Bewertungsschema] Nach welchen sieben Kriterien werden Marktbearbeitungsformen bewertet?
Kosten des Aufbaus und Scheiterns, Komplexität, Scheiternsrisiko, Wachstums- und Zielchancen, Geschwindigkeit, Gewinnpotenzial und Partnerabhängigkeit.
[08 Bewertungsschema] Was umfasst das Kriterium Kosten?
Die notwendigen Investitionen für den Aufbau sowie mögliche Verluste bei einem Scheitern.
[08 Bewertungsschema] Was umfasst das Kriterium Komplexität?
Den Aufwand für Planung, Organisation, Verträge, Koordination und Umsetzung.
[08 Bewertungsschema] Was umfasst das Scheiternsrisiko?
Die Wahrscheinlichkeit von Zielverfehlung, Konflikten, Qualitätsproblemen oder Abbruch.
[08 Bewertungsschema] Was wird bei Wachstum und Zielerreichung bewertet?
Wie gut die Form Marktzugang, Expansion, Synergien und strategische Ziele unterstützt.
[08 Bewertungsschema] Was wird bei Geschwindigkeit und Gewinnpotenzial bewertet?
Wie schnell der Markteintritt gelingt und welcher Anteil des Markterfolgs beim Unternehmen verbleibt.
[08 Bewertungsschema] Was wird bei Partnerabhängigkeit bewertet?
Wie stark Erfolg und Qualität von Entscheidungen, Leistung und Verlässlichkeit externer Partner abhängen.
[09 Organisation] Welche vier Organisationsformen multinationaler Unternehmen nennt das Skript?
Geografische, funktionale, produktorientierte und kundenorientierte Organisation.
[09 Organisation] Was ist die Grundidee einer geografischen Organisation?
Das Unternehmen wird nach Ländern oder Regionen gegliedert.
[09 Organisation] Welche Vorteile bietet eine geografische Organisation?
Hohe Markt- und Kundennähe, Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, klare regionale Verantwortung und geringe Reiseaufwendungen.
[09 Organisation] Welche Nachteile bietet eine geografische Organisation?
Wenig Produktwissen, schwierige globale Kundenbetreuung und mögliche Konflikte zwischen Regionen.
[09 Organisation] Was ist die Grundidee einer funktionalen Organisation?
Das Unternehmen wird nach Funktionen wie Vertrieb, Produktion oder Marketing gegliedert.
[09 Organisation] Welche Vorteile bietet eine funktionale Organisation?
Hohe Effizienz und Fachkompetenz innerhalb der einzelnen Funktionen.
[09 Organisation] Welche Nachteile bietet eine funktionale Organisation?
Wenig Kunden- und Produktüberblick, viele Ansprechpartner für Kunden und fehlender Gesamtüberblick über Beziehungen.
[09 Organisation] Was ist die Grundidee einer produktorientierten Organisation?
Das Unternehmen wird nach Produkten oder Produktgruppen gegliedert.
[09 Organisation] Welche Vorteile bietet eine produktorientierte Organisation?
Hohes Produktwissen und enger Zugang zu Produktentwicklung und produktbezogenen Abteilungen.
[09 Organisation] Welche Nachteile bietet eine produktorientierte Organisation?
Wenig Kundenwissen, viele Ansprechpartner, fehlender Beziehungsüberblick und erschwertes Cross-Selling.
[09 Organisation] Was ist die Grundidee einer kundenorientierten Organisation?
Das Unternehmen wird nach Kundengruppen oder wichtigen Kunden gegliedert.
[09 Organisation] Welche Vorteile bietet eine kundenorientierte Organisation?
Starke Kundenbeziehungen, hoher Kundenüberblick, Cross-Selling und möglicherweise hohe Kundenbindung.
[09 Organisation] Welche Nachteile bietet eine kundenorientierte Organisation?
Hohe Kosten und möglicherweise geringeres Produktwissen.
[09 Organisation] Welcher Grundkonflikt besteht bei Spezialisierung?
Hohes Wissen in einem Bereich geht häufig mit geringerem Wissen in anderen Bereichen einher.
[09 Organisation] Warum erhöhen Kombinationen mehrerer Organisationsformen die Komplexität?
Sie schaffen zusätzliche Schnittstellen, Abstimmungsbedarf und möglicherweise doppelte Strukturen.
[09 Organisation] Wovon sollte die Wahl der Organisationsform abhängen?
Von der Strategie, dem Markt und der Komplexität des internationalen Geschäfts.
[10 Joint Venture] Wie sind Kosten und Komplexität eines Joint Ventures einzuordnen?
Die Kosten sind mittel bis hoch und werden geteilt; die Komplexität ist hoch, weil Partnerwahl, rechtliche Bedingungen und gemeinsamer Aufbau koordiniert werden müssen.
[10 Joint Venture] Wie hoch ist das Scheiternsrisiko eines Joint Ventures und warum?
Mittel bis hoch, insbesondere wegen Zielkonflikten, kulturellen Unterschieden, unterschiedlichen Interessen und möglichem Know-how-Abfluss.
[10 Joint Venture] Welche Wachstumschancen bietet ein Joint Venture?
Schneller Marktzugang, lokales Know-how, Risikoteilung, Synergien und eine bessere Wettbewerbsposition.
[10 Joint Venture] Wie ist die Geschwindigkeit eines Joint Ventures einzuordnen?
Schneller als ein vollständiger Greenfield-Aufbau, aber langsamer als Export oder Lizenzierung.
[10 Joint Venture] Wie hoch ist das Gewinnpotenzial?
Hoch, allerdings werden die Gewinne mit dem Partner geteilt.
[10 Joint Venture] Wie hoch ist die Partnerabhängigkeit?
Hoch, da der Erfolg stark von Zusammenarbeit, Vertrauen und gemeinsamen Zielen abhängt.
[10 Joint Venture] Wann eignet sich ein Joint Venture besonders?
Zur gemeinsamen Erschließung eines neuen Marktes, wenn lokaler Zugang, Synergien und Risikoteilung wichtig sind.
[10 Joint Venture] Wie lautet das Klausurfazit zum Joint Venture?
Es bietet lokalen Marktzugang, Synergien und Risikoteilung, ist aber wegen hoher Komplexität, Partnerabhängigkeit und möglicher Zielkonflikte anspruchsvoll.
[11 Franchising-Bewertung] Wie sind Kosten und Komplexität beim Franchising einzuordnen?
Die Kosten sind gering bis mittel; die Komplexität ist mittel, weil ein standardisiertes Business Package, Schulungen und Kontrollen erforderlich sind.
[11 Franchising-Bewertung] Wie hoch ist das Scheiternsrisiko beim Franchising?
Mittel, insbesondere wegen Qualitätsproblemen und möglicher Konflikte mit Franchisenehmern.
[11 Franchising-Bewertung] Wie sind Wachstum und Geschwindigkeit beim Franchising einzuordnen?
Die Wachstumsmöglichkeiten sind sehr gut und die Geschwindigkeit ist hoch, weil lokale Franchisenehmer das Konzept schnell umsetzen können.
[11 Franchising-Bewertung] Wie hoch ist das Gewinnpotenzial beim Franchising?
Hoch durch laufende Franchisegebühren, allerdings wird das Marktvolumen möglicherweise nicht vollständig ausgeschöpft.
[11 Franchising-Bewertung] Wie hoch ist die Partnerabhängigkeit beim Franchising?
Hoch, weil Erfolg und Markenqualität von Leistungsfähigkeit und Regelbefolgung der Franchisenehmer abhängen.
[11 Franchising-Bewertung] Wie lautet das Klausurfazit nach dem Bewertungsschema?
Franchising ermöglicht schnelle Expansion mit geringem Kapitalbedarf und einheitlichem Markenauftritt, bringt aber hohe Partnerabhängigkeit, Kontrollaufwand und Qualitätsrisiken mit sich.
[12 Anwendung] Ein Unternehmen will eine patentierte Technologie schnell und risikoarm international verwerten. Welche Marktbearbeitungsform passt und warum?
Lizenzierung, weil einzelne Rechte mit geringem Kapitalbedarf schnell übertragen werden können. Dafür bestehen geringe Kontrolle und das Risiko von Know-how-Abfluss.
[12 Anwendung] Ein Unternehmen will ein standardisiertes Dienstleistungskonzept schnell international ausrollen. Welche Form passt und warum?
Franchising, weil ein vollständiges Geschäftskonzept über lokale Partner schnell vervielfältigt werden kann. Dafür entstehen Kontrollaufwand und Qualitätsrisiken.
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